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(Hrsg.)

Die Diagnose Wenn Ärzte zu Detektiven werden – rätselhafte Krankheiten und ihre Ursachen

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21385-5

Erschienen: 13.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Eine Schlange im Bauch, ein Zahnstocher in der Leber, ein Ballon in der Luftröhre: Manchmal verbergen sich hinter quälenden medizinischen Beschwerden bizarre Erklärungen. Jede Woche berichten Ärzte im Magazin stern von ihren außergewöhnlichsten Fällen. Die Rubrik »Die Diagnose« gehört zu den beliebtesten Seiten der Zeitschrift. Erstmals zusammengefasst in einem Buch erzählen Mediziner von Patienten, die an rätselhaften Symptomen leiden und deren ungewöhnliche Krankengeschichten dank akribischer Detektivarbeit zu einer überraschenden Auflösung kommen.

»Spannend geschrieben. Nicht nur für medizinische Laien, sondern auch für Mediziner sehr lesenswert.«

Spektrum der Wissenschaft (19.08.2017)

Dr. med. Anika Geisler (Herausgeberin)

Dr. med. Anika Geisler wurde in München geboren und studierte an der Berliner Charité Medizin. Ihre journalistische Ausbildung absolvierte sie an der Hamburger Henri-Nannen-Schule. Seit 2000 arbeitet Anika Geisler als Medizinredakteurin und Reporterin beim Hamburger Magazin stern, für das sie auch als Ressortleiterin tätig war. Seit 2013 betreut sie die Rubrik „Die Diagnose“, in der Ärzte ihre ausgewöhnlichsten Krankengeschichten schildern. Für das vorliegende Buch hat sie die besten Fälle aus dem stern ausgewählt.

»Spannend geschrieben. Nicht nur für medizinische Laien, sondern auch für Mediziner sehr lesenswert.«

Spektrum der Wissenschaft (19.08.2017)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21385-5

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 13.06.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Humorvolle und ernste Krankengeschichten - die "Stern-Rubrik"

Von: Sabrina Datum: 11.08.2017

sabrinas-buchwelt.blogspot.de/

Ich habe auf dem Fernsehesender TLC einmal eine ähnliche Sendung gesehen, die ich glaube ebenfalls "Diagnose" hieß - eine ähnliche, aber ausführlichere hieß "Der Feind in meinem Körper" - ich finde diese Art von detektivischer Diagnostik sehr interessant und wollte deshalb unbedingt "Die Diagnose" lesen.

Und ich wurde nicht enttäuscht, da mich hier eine bunte Vielfalt an medizinischen Rätseln erwartet haben. Dadurch, dass die Berichte von den Ärzten international sind, wird es noch spannender, wie z.B. der Fall des nachtaktiven Känguru-Jägers in Australien. Aber auch die anderen Fälle zeigen auf, dass auch Ärzte ihrern Horizont erweitern müssen und, dass man ganz oft über gute Gespräche und einfaches Zuhören zur Lösung kommen kann.

Alle Fälle werden auf 2-3 Seiten zusammengefasst, länger dürfte es bei einer Zeitschriftenrubrik auch nicht sein - mir persönlich gefällt die Länge, denn es ist alles an Informationen enthalten, die ich wissen muss.

"Die Diagnose" ist ein wirklich kurzweiliges Buch aus dem wahren medizinischen Leben - wer kuriose und merkwürdige Tatsachenberichte mag, liegt hier richtig - Medizinstudenten wahrsacheinlich auch!

Falsche Erwartungen

Von: Lovelyceska Datum: 06.08.2017

https://lovelyceska.wordpress.com

Die Herausgeberin hat mit diesem Werk eine Sammlung veröffentlicht, welche unzählige, medizinische Fälle zusammenfasst. Jeder Fall erstreckt sich gerade mal über 2-3 Seiten. Somit kann man nach Herzenslust kreuz und quer stöbern, wenn man es denn mag. ^^ Schnell wird klar, dass es sich hierbei weniger um Geschichten der wahren Fälle handelt, sondern eher um kurze protokollartige Schilderungen der Geschehnisse. Wer hier nach einer spannenden Darstellung sucht, hat sich dieses Buch vergebens gegriffen. Schließlich sind die Ärzte bzw. deren Aufzeichner keine Schriftsteller, was im Schreibstil sehr deutlich wird. Dadurch, dass vielzählige Fälle von jeweils unterschiedlichen Aufzeichnern vorhanden sind, sind auch die Schreibstile verschieden, welche mir insgesamt wenig zugesagt haben. Und auch, wenn bei einigen Texten Vorgänge oder Bestandteile erläutert wurden, hätte ich einiges als Laie in diesem Gebiet nicht verständlich genug gefunden.

"Die führten eine Herzkatheter-Untersuchung durch und setzten einen Stent, ein Gitterröhrchen, das das verengte Herzkranzgefäß aufweitete. Nach etwa einer Woche konnte der Mann nach Hause."

Dagegen kann positiv festgehalten werden, dass zu jedem Fall der vollständige Name und Ort des Arztes genannt wird, was es authentischer macht. Auch die Tatsache, dass es sich hierbei um wahre Fälle handeln, hebt das Buch interessant hervor. Als Biologiestudentin mit Vorliebe für die Humanbiologie habe ich mich sehr auf dieses interessante Werk gefreut. Aber leider empfinde ich es eher als stumpf. Mir fehlt einfach die Begeisterung und Leidenschaft hinter dem Praktizieren und Erforschen.

BEWERTUNG:

Vielleicht hatte ich einfach auch die falschen Erwartungen, weshalb mich das Buch so enttäuscht hat. Bei einem ähnlichen Werk vom selben Verlag, wobei eine Tierärztin von ihren Fällen erzählt, wurde zu jedem Patienten noch die Geschichte drum rum erläutert, sodass es viel spannender zu lesen war und ich dementsprechend auch besser unterhalten wurde (Rezension: Sorgenkätzchen). Hier wurden mir die eigentlich interessanten Fälle einfach zu platt und emotionslos dargestellt. Und an den Schreibstilen habe ich auch keinen Gefallen gefunden. Ich vergebe die Note 4.

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