VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die Dunkelmagierin Roman

Der graue Orden (1)

Kundenrezensionen (13)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 11,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 14,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18057-7

NEU
Erschienen: 20.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Reihen

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Eine junge Magierin, ein uralter düsterer Orden, eine fast vergessene Prophezeiung

Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein …

Der graue Orden

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Arthur Philipp (Autor)

Arthur Philipp (geb. 1965) ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Autors. Er stammt aus einer Familie von Seefahrern und verbrachte den größten Teil seiner Kindheit an der Nordsee. Heute lebt er in Mainz und ist als Journalist, Kabarettist und – natürlich – Autor tätig.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18057-7

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen: 20.02.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Magischer Einstieg

Von: Fin Datum: 14.03.2017

hoernchenworldbuecher.blogspot.de/

Fejas Talent für die Magie ist groß, doch
noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als
sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier
beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der
Intriegen der Mächtigen. Denn einst waren
die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte
im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur
alten Macht zurückführen wollen. Feja mus
rasch lernen, ihre magie zu nutzen, oder sie wird
zwischen den Fronten zerquetscht werden.
Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte
Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend
Jahre alte Ordnung zu zerschlagen - und Feja
soll ihr Werkzeug sein ...



Die Geschichte um Feja beginnt mit einer Rückblende.
Wir begegnen einen Heimatlosen Prinzen und einen Zauberer,
diese beiden sollen uns später nochmals in Geschichtsstunden
von Feja wieder begegnen.

Feja erscheint uns mitten im Nirgendwo, sie ist allein und am
Ende ihrer Kräfte. Durch Zufall gegenet sie in einer Tempelruine
dem König der Frösche. Eine mehr als sonderbares Treffen, doch
für Feja ein entscheidender Durchbruch. Sie ist nähmlich auf der
Suche nach ihrem Vater, der zur See reisen wollte und nicht
zurück zur Familie kam.

Meister Adach wie der Heer der Fröchse heißt, kenn einen Grau-
magier der ihr vielleicht helfen könnte. Meister Caron.

Feja und er verstehen sich von Anfang an ziemlich gut, er ist
es auch der sieht wie viel Macht in ihr steckt und möchte sie
mit allen Mitteln für den Orden gewinnen. Am Ende willigt
sie ein sich mit ihm auf die Graufeste zu begebeun und das
Handwerk der Magie zu erlernen, im Gegenzug verspricht er
ihr nach ihrem Vater zu suchen.

So weit zum Einstieg, es geht natürlich hoch her sobald Feja
in der Graufeste ist. Sie wird zum Spielball aller Möglichen
Personen und bekommt schneller einen Erzfeind als man
schauen kann.

Positiv ist mir aufgefallen das es einfach nicht langweilig wird,
irgendwie gibt es immer etwas zu rätseln. Ein Beispiel, jeder
Magier hat sein eigenes Lindross und das muss jeder Schüler
für sich selbst finden. Bei Feja war es schon richtig spannend
was es denn nun werden würde, so ziemlich alles kommt ja in
Frage.

Sie selbst ist als Charakter sehr angenehm, zwar vertraut sie
mir am Anfang Caron ein bisschen zu schnell und geht mit
ihm auf die Graufeste. Danchen versucht sie zwar weiter
ihr fröhliches Wesen zu behalten, ist aber vorsichtiger bei
Fremden.

Ziemlich schnell wird klar, das Feja einfach nur von allen
Möglichen Seiten ausgenutzt wird. Das hat mich schon
reichlich geärgert, da kommt so ein nettes Mädchen und
dann muss man das immer Schamlos für die eigenen Zwecke
einspannen -.-

Das Buch war auf jeden Fall ein spuer Griff diesen Monat und
ich hatte viel Spaß beim lesen. Das Hauptaugenmerk lag nicht
auf einer Liebesgesichte oder dem Helden der das Fräulein in
Nöten befreit. Nein, Feja hat sich immer selbst irgendwie zu helfen
gewusst, bis auf einige winzige Kleinigkeiten ;)

Ich hoffe ihr habt mindestens genau so viel Spaß beim lesen wie ich !

Spannende Geschichte mit einer nicht richtig gelungenen Umsetzung

Von: Anne Datum: 12.03.2017

anne-hearts-life.de/

Die Handlung

Die junge Feja macht sich auf die Suche nach ihrem Vater, der vor langer Zeit auf einem Schiff angeheuert hat und seitdem nicht mehr zurück gekommen ist. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt ist, dass sie über magische Kräfte verfügt. Sie trifft durch Zufall auf einen Magier des grauen Ordens, einen Dunkelmagier, der ihr Potential erkennt und sie mit auf die Graufeste, dem Sitz der Graumagier, nimmt.

Dort beginnt sie zusammen mit weiteren Mitschülern den Umgang mit der Magie zu lernen. Einige ihrer Mitschüler machen ihr das Leben auf der Graufeste jedoch schwer und sie muss sich behaupten.

Gleichzeitig tobt innerhalb des grauen Ordens ein Machtkampf, bei dem einige der Mitglieder versuchen, den Orden zu seiner alten – aber gleichzeitig auch sehr grausamen – Stärke aus alten Zeiten zurück zu führen und insbesondere die Feuermagier aus ihrer Machtposition zu verdrängen. Feja wird zum Spielball der verschiedenen Mächte und muss sich für eine Seite entscheiden..

Meine Meinung

Der Autor, Arthur Philipp, ist ein Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Autors und leider weiß ich bislang nicht, wer sich dahinter verbirgt.

Das Buch klang unheimlich verheißungsvoll. Dunkle Kräfte, die im Lande wirken, eine Schule, auf der Magie gelehrt wird, ein junges Mädchen, dass große Magie in sich trägt – klingt nach einem tollen Fantasy-Roman. Leider muss ich direkt sagen, dass mir die Umsetzung nicht ganz so gut gefallen hat.

Wir werden gleich zu Beginn in eine Welt geworfen, in der es in alten Zeiten zu Kriegen und zu einer Ausbeutung des Landes gekommen ist. Das versteht man auch einigermaßen.

Dann geht es mit unserer richtigen Geschichte los, in der Feja gleich zu Beginn einen Frosch-Tempel besucht, dessen Sinn sich mir bis heute nicht erschlossen hat. Wir werden mit Namen, Städten, Geschichten und Charakteren bombadiert und haben kaum Zeit, um das Geschehen sacken zu lassen und zu verschnaufen. Für mich war das Buch durchweg sehr verwirrend. Nicht einmal bei der Hälfte des Buches konnte ich die verschiedenen Personen wirklich auseinander halten. Das lag zum einen daran, dass jede zweite Person „Bruder …“ oder „Meister …“ hieß und unglaublich komplizierte und teilweise auch ähnlich klingende Namen gewählt wurden – zum anderen daran, dass einfach so viele verschiedene Personen auf einmal eingeführt wurden. Dass jede Person eine andere Funktion hatte und mal mit der Funktion, mal mit dem Namen benannt wurde, hat auch nicht geholfen. Zwar gibt es im „Buchumschlag“ eine kleine Legende, die die wichtigsten Personen aufführt – aber auch das hat mir nicht geholfen.

Erst gegen Ende habe ich gemerkt, wer hier überhaupt die Strippen zieht und welche Ziele verfolgt. Das Buch war damit durchweg verwirrend. Ein paar weniger Personen oder eine längere Einführung der einzelnen Personen hätten dem Buch sicherlich gut getan. Ich hatte ein wenig das Gefühl, dass der Autor gleich zu Beginn eine Spannung und mysteriöse Handlungen aufbauen und einführen wollte – dies aber zu Lasten der Verständlichkeit ging.

Zur Hauptperson lässt sich leider herzlich wenig sagen. Ich könnte Feja’s Charakter nicht wirklich beschreiben, obwohl ich fast 600 Seiten mit ihr verbracht habe. Sie ist nicht besonders mutig, aber auch nicht ängstlich. Sie ist nicht besonders symathisch, aber auch nicht unsympathisch. Und so weiter. Das einzige, was ich über sie mitbekommen habe und was hängen geblieben ist, ist ihre Neugierde, die sie in die eine oder andere bedrohliche Situation manövriert hat.

Sie durchlebt die Abenteuer dieser Geschichte und kommt das eine oder andere Mal in gefährliche Situationen und ich hatte das Gefühl, sie durchlebt sie einfach. Wir haben einfach nur an der Oberfläche gekratzt und wirklich tiefe Gedankengänge habe ich bei ihr einfach vermisst. Diese Oberflächlichkeit der Charaktere zieht sich ein wenig durch das ganze Buch: Während den Bösewichten viel Zeit gewidmet wurde und auch die verschiedenen Geschehen in dem Land sehr komplex dargestellt wurden, habe ich kaum Einblick in die Persönlichkeiten der meisten Personen bekommen. Bruder Span, Nerius oder die weiteren Mitschüler von Feja sind dabei nur Beispiele. Ich hätte mir hier deutlich mehr Tiefgang gewünscht.

Unterstrichen wird das ganze durch die beschriebene Freundschaft zwischen Feja und Nerius. Nerius ist ein junger Streber, ein Alleswisser und mir war sofort klar, dass er wohl ein guter Freund von Feja werden wird, denn sein „Typ“ wird in Büchern eben gerne als guter Freund dargestellt. Die beiden verbringen einige Lernstunden miteinander – und schon sind sie Freunde. Die Entwicklung der Freundschaft habe ich persönlich gar nicht mitbekommen und irgendwie ging mir das alles zu schnell. Der Autor hat sich hier meiner Meinung nach auf dem Typ „Nerius“ ausgeruht und auf der Tatsache, dass solche Typen eben oft beste Freunde der Hauptperson werden. Ich hoffe, der Gedankengang ist einigermaßen verständlich.

Neben all den negativen Punkten, insbesondere der Verwirrung, die das Buch für mich leider überschattet hat, gab es aber natürlich einige tolle Elemente.

Die Welt ist unglaublich komplex. Wir haben verschiedene Magier-Orden, die eine unterschiedliche Geschichte haben, die immer wieder durch die Seiten dringt. Die Handlung selbst ist ebenfalls sehr komplex, wir haben nicht nur die typisch „Guten“ und die typisch „Schlechten“, sondern eine weitere Partei, die ebenfalls mitmischt. Auch wenn es der Verständlichkeit nicht gut getan hat, haben wir dennoch viele unterschiedliche Charaktere innerhalb des Ordens, die alle sehr geheimnisvoll sind und ihr eigenes Süppchen kochen möchte – das war unheimlich glaubwürdig.

Außerdem verüben einige Charaktere gewisse Handlungen, die erst im Nachhinein Sinn ergeben und auf ein großes Finale zugesteuert haben. Das Finale selbst ist in meinen Augen etwas unspektakulär und kurz geraten, aber gut.

Ich bin auch der festen Überzeugung, dass ich den nächsten Band – dieser hier ist erst der erste – deutlich mehr genießen kann, da ich die Personen dann schon kenne und vielleicht direkt in die verschiedenen Handlungen einsteigen und diese besser wahrnehmen kann. Für die Geschichte an sich gibt es auf jeden Fall Pluspunkte, die Umsetzung ist in meinen Augen aber leider nicht gelungen. Für den nächsten Teil wünsche ich mir nicht unbedingt einen neuen Schwall an neuen Charakteren, dafür aber bitte ein größeres Augenmerk auf die Persönlichkeiten und Gefühle der vorhandenen Leute.

Zuletzt ist dem Buch zugute zu halten, dass ich – auch wenn ich relativ lange für das Buch gebraucht habe – immer wieder gern danach gegriffen habe. Ich werde auf jeden Fall zum zweiten Band greifen, um zu schauen, ob ich damit dann besser zurecht komme, wenn mir die Personen schon vertraut sind.

Meine Bewertung

3 von 5 Sterne

Voransicht