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Die Erben der Nacht - Nosferas

Die Erben der Nacht (1)

Ab 13 Jahren

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-02330-0

Erschienen: 01.04.2009
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Der atemberaubende Auftakt der Vampir-Trilogie

Ende des 19. Jahrhunderts haben sich die letzten sechs Vampir-Clane über ganz Europa ausgebreitet. Feindselig stehen sie einander gegenüber, doch als ihre Art in der modernen Zeit vom Untergang bedroht ist, gibt es nur einen Weg, das eigene Überleben zu sichern: Gemeinsam sollen ihre Kinder, die Erben der Nacht, ausgebildet werden, damit sie von den Stärken jedes Clans profitieren …

Die Ausbildung der Erben der Nacht beginnt in Rom. Von den italienischen Meistern sollen die Irin Ivy, der Engländer Malcom, der Wiener Franz-Leopold und die Deutsche Alisa lernen, sich gegen Kirchenkräfte jeder Art zu immunisieren. Doch bald häufen sich die Morde im italienischen Clan. Ein rätselhafter Vampirjäger geht um. Als sich die vier jungen Vampire auf seine Fährte setzen, stoßen sie auf eine teuflische Verschwörung in den eigenen Reihen …

• Actionreich, schaurig-romantisch und voll wunderbar düsterer Schauplätze
• Ein opulentes Drama um Intrigen, Liebe und Verrat
• Mitreißender Schmöker Stoff für jeden Vampir-Fan

Nachwuchsförderung für junge Vampire Zum Special

DIE BÜCHER DER AUTORIN IM ÜBERBLICK

Die Erben der Nacht

Ende des 19. Jahrhunderts haben sich die letzten sechs Vampir-Clane über ganz Europa ausgebreitet. Feindselig stehen sie einander gegenüber, doch als ihre Art in der modernen Zeit vom Untergang bedroht ist, gibt es nur einen Weg, das eigene Überleben zu sichern: Gemeinsam sollen ihre Kinder, die Erben der Nacht, ausgebildet werden, damit sie von den Stärken jedes Clans profitieren … Fanseite zu "Die Erben der Nacht": www.erbendernacht.yooco.de

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Einst wurde die wunderbare Drachenkrone in sechs Drachen zerteilt. Apokalyptischen Boten gleich, stießen die Feuer speienden Ungeheuer vom Himmel herab und zerstörten die Magierstadt Xanomee. Jahrhunderte später werden fünf arglose Gefährten in ein undurchsichtiges Spiel aus Intrigen, Verrat und Zauberei verwickelt. Im Auftrag der ätherischen Mondpriester sollen sie die verstreuten Einzelteile der Krone finden ...

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Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Ulrike Schweikert (Autorin)

Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt »Die Tochter des Salzsieders« ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ihr Markenzeichen: faszinierende, lebensnahe Heldinnen. Nach ihren beiden großen historischen Jugendromanen »Das Jahr der Verschwörer« und »Die Maske der Verräter« hat die vielseitige Autorin inzwischen ihre erste Fantasy-Saga für Jugendliche verfasst, die auf Anhieb ein Erfolg wurde: »Die Erben der Nacht«. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-02330-0

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 01.04.2009

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Nosferas

Von: Pergamentfalter Datum: 25.03.2016

www.pergamentfalter.blogspot.de/

Ich habe das Buch zum ersten Mal im Internet gesehen und mir die dortige Kurzbeschreibung, den Klappentext, durchgelesen, die mich sofort in ihren Bann geschlagen hat. Da war es eigentlich klar, dass ich dieses Buch lesen würde und ich muss sagen, es ist relativ gut.
Bereits im Prolog wird sehr gut Spannung aufgebaut. Die Herrscher der letzten Clans treffen sich, um zu beraten, wie die Zukunft aussehen soll, denn sollten die Feindseligkeiten andauern, ist das Überleben aller Clans bedroht. Doch von allen Seiten gibt es Vorurteile und Beschimpfungen und zunächst scheint die Lage der Clans aussichtslos.
Nach und nach ergibt sich allerdings alles. Die Vorurteile bleiben zwar teilweise erhalten, aber die Kinder der Vampire raufen sich doch im Großen und Ganzen zusammen. Nach dem Prolog sinkt die Spannung wieder und bleibt lange Zeit auf einem eher niedrigen Level. Es folgt das Kennenlernen, erste Schulstunden und man erkundet die Umgebung. Ab und zu steigt die Spannung kurz, doch dann sinkt sie wieder. Erst zum Ende wird es noch einmal richtig spannend, doch auch dort fehlt eine Art "großer Knall". Einen richtigen Höhepunkt scheint es nicht zu geben.
Der Verlauf der Geschichte erinnert mich persönlich an die dargestellte italienische Lebensweise: Ruhig, entspannt und bloß nicht zu viel Bewegung und Aufregung. Alles fließt eher gemütlich dahin.
Des Weiteren verknüpft Ulrike Schweikert auf sehr interessante Weise die fantastische Welt der Vampire mit dem Deutschland und Italien Ende des 19. Jahrhunderts. Besonders in die italienische Geschichte bekommt man einen sehr lesenswerten Einblick und mittendrin lernt man auch mal zwei, drei einfache italienische Worte. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass sich die Autorin das eine oder andere Mal in den Beschreibungen verliert, was wiederum etwas langatmig wird.
Ebenfalls positiv zu bewerten ist der Begriffskatalog am Ende des Buches. Dort sind sowohl Begriffe des damaligen Lebens, als auch einige Personen erklärt und ein wenig beschrieben, was das Verständnis des Buches erheblich erleichtert. Dennoch hätte ich mir ab und zu einige Erklärungen mehr gewünscht. Alle Begriffe der damalige Zeit, besonders was die Kleidung betrifft, sind nämlich nicht erklärt, und in manchen vorhandenen Erklärungen finden sich durchaus auch unbekannte Bezeichnungen, die man dann leider erst einmal nachschlagen muss, wenn man sich die Szene bildlich vorstellen möchte, wie ich es stets zu tun pflege.
Allerdings muss ich auch eine besonders am Anfang sehr störende, negative Seite nennen: Die häufig wechselnde Perspektive. Gerade zu Anfang springt sie immer wieder zu unterschiedlichen Charakteren und man muss sich innerhalb kürzester Zeit auf die verschiedensten Figuren einstellen, was sich das eine oder andere Mal durchaus als schwierig erwies, zumal man selten am Anfang einer Szene erfahren hat, um welche Person es sich nun handelt. Dadurch zog ich des öfteren zunächst falsche Schlüsse, deren Korrektur während des Lesens manchmal störend wurde. Im Verlauf des Buches stören die Perspektivenwechsel dann nicht mehr ganz so stark, da man die Personen mittlerweile kennt und sich bereits mit ihnen vertraut gemacht hat, doch der häufige Wechsel, teils sogar innerhalb einer einzelnen Szene, bleibt weiterhin etwas nervig.
Wobei ich auch allgemein bei den Figuren wäre, die größtenteils eher flach waren. Natürlich ist mir klar, dass es sich bei den Protagonisten um ca. 13jährige Vampirkinder handelt, aber selbst Kinder haben mehr als nur einen oder zwei Charakterzüge. Außerdem sollten sich gerade die Hauptfiguren im Verlauf eines Romans, auch wenn es ein Mehrteiler ist, verändern, was hier zu vermissen ist. Die einzige, dynamische Person war in meinen Augen der Wiener Vampir Franz Leopold, der zwar zu Anfang nur herablassend und arrogant reagiert, dem sich allerdings im Verlauf auch Nettigkeiten entlocken lassen. Er scheint mir der einzige, der zumindest etwas Tiefe besitzt und sich ein wenig verändert. Daneben werden zahlreiche Personen vernachlässigt. Zu Anfang lernt man alle kennen und kommt leicht mit den Namen und Clans durcheinander und letztendlich gibt es nur die vier Protagonisten Ivy, Alisa, Franz Leopold und Luciano, sowie den Conte und Hindrik, die man öfter 'sieht'. Die anderen verschwinden mehr oder weniger im Hintergrund. Anzufügen ist auch, dass eine Übersicht der Figuren und Clans recht nützlich gewesen wäre. Es gibt sehr viele Personen, bei denen man sich schlicht und ergreifend kaum merken kann, wer nun zu welchem Clan gehört.
Der letzte Punkt, den ich noch anmerken muss, sind die Gespräche. Während einige sich unheimlich in die Länge zu ziehen scheinen, wirken andere einfach vollkommen unrealistisch. Teilweise wirken die Vampire innerhalb ihrer Worte nicht mehr wie Kinder, sondern wie uralte Greise oder verlieren sich in tiefgreifenden, metaphorischen und teilweise fast philosophischen Beschreibungen, die einfach nicht zu den Charakteren passen.

Fazit
Trotz der ganzen negativen Punkte, ist dieses Buch durchaus zu empfehlen, da in meinen Augen das Positive überwogen hat, auch wenn das hier vielleicht nicht ganz so deutlich wird. Ich kann jedem Vampir-Fan, der die alten Untoten à la Dracula mag, zu diesem Buch raten und bin mir selbst recht sicher, dass die Folgebände demnächst ihren Weg in meinen SuB finden werden.

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