Die Erbin der Festung

Roman

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England 1148. Brunin FitzWarin ist ein stilles, in sich gekehrtes Kind. Deshalb schickt ihn sein Vater auf die Burg von Ludlow, wo er zu einem starken und unerschrockenen Ritter ausgebildet werden soll. Zwischen Falkenjagden und Kriegszügen verbringt der Junge seine Zeit mit der Tochter des Burgherrn. Der scheue Brunin und die temperamentvolle Hawise freunden sich an. Und eines Tages spüren sie, dass aus ihrer Jugendfreundschaft Liebe geworden ist. Doch ihr Glück ist Gefahren ausgesetzt, denen Brunin mit aller Kraft trotzen muss …


Aus dem Englischen von Nathalie Lemmens
Originaltitel: Shadows and Strongholds
Originalverlag: Time Warner 2004
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-16447-8
Erschienen am  11. Mai 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein toller Roman aus dem Hochmittelalter

Von: Charlea aus Wennigsen

07.03.2019

Cover / Artwork / Aufbau des Romans Das Cover deutet schon sehr auf historischen Roman, wenn auch ein ebenso deutlicher Einschlag auf Liebesroman zu erkennen ist. Meine Version zeigt eine Frau mit rötlich-braunem Haar, die dem Betrachter mit dem Rücken zugewandt nach vorne blickt – eindeutig die weibliche Protagonistin Hawise de Dinan. Der Roman ist in Teile gesplittet, die die Lebensabschnitte im Leben der beiden Protagonisten Hawise de Dinan und Brunin Fritz Warin beschreiben. Ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen, da die Schreibe der Autorin dies ermöglicht. Inhalt Die Geschichte spielt im England des Hochmittelalters. Brunin Fritz Warin ist der älteste Spross der Familie und wird als Knappe zu Jocelin de Dinan geschickt, um dort zu einem reifen Mann werden zu können. Nicht nur Jocelin, sondern auch seine Frau Sybilla kümmern sich fortan um Brunin, so dass er fast wie ein Familienmitglied im Kreis der Mädchen von Jocelin und Sybilla aufwächst. Schon damals wird erwogen, dass er einmal Hawise heiraten soll, doch vor allem Sybilla möchte, dass ihre Kinder ein Mitspracherecht bei ihrer Wahl haben. Neben der Entwicklung zwischen Brunin und Hawise behandelt das Buch auch die politischen Entwicklungen im Kampf um den englischen Königsthron und die Auswirkungen auf die englischen/walisischen Grafschaften. Fazit Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, vor allem, weil die Schreibe der Autorin sehr flüssig und frisch war und sie die handelnden Personen sowohl von ihrem äußerlichen Erscheinungsbild, als auch von ihren Intentionen her sehr plastisch zu beschreiben wusste. Dabei haben mir auch nicht nur die oben erwähnten beiden Protagonisten gefallen, sondern gerade auch die Nebencharaktere. Das einzige Manko und deshalb nicht die volle Punktzahl für mich war, dass es einige Handlungsstränge gab, die ich ein wenig zu vorhersehbar fand, als dass sie mich überraschen, bzw. emotional bewegen hätten können. Gerade der Charakter „Marion“, eine Stiefschwester von Hawise, kam bei meiner Beurteilung nicht so gut weg. Auch wenn ihr Charakter interessant beschrieben war, hatte ich ab der Hälfte des Buches das Gefühl, dass in ihr der Antagonist von Hawise geschaffen werden sollte, während das für Brunin de Lacy und dessen Ritter sind. Daher würde ich einen halben Punkt für die Charakterentwicklung im Hinblick auf Spannungsaufbau und einen weiteren halben Punkt für das Ende sehen, denn dies war mir nach 700 Seiten irgendwie zu seicht.

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Die Erbin der Festung: Wenn das Mittelalter voller Romantik und Abenteuer ist

Von: Michael Taube

23.09.2018

Nicht zum ersten Mal habe ich einen Roman von Elisabeth Chadwick gelesen und ich wusste, dass ich mich auf Qualität verlassen kann. Der Roman „Die Erbin der Festung“ von Elisabeth Chadwick ist keine nur auf Tatsachen beruhende Geschichte. Die Autorin webt Gerüchte und Vermutungen, wahre Geschichten und Sagen mit einer fantasievoll ausgeschmückten, mittelalterlichen Verserzählung in einen historisch fundierten Roman, der mir viel Spaß gemacht hat. In „Die Erbin der Festung“ geht es um die Entwicklung von Fulke le Brun („Brunin“) vom verängstigten Knaben zum Manne. Der Junge, junge Mann und Mann muss viel gegen sich selbst kämpfen, aber er wird auch im Laufe der Geschichte viel gewinnen. Viele seiner Erlebnisse konnte ich auch auf mein Leben beziehen, was mich besonders mit der Figur verbunden machte. Der Roman ist vor allem eine Liebesgeschichte, die aber auch Kampfszenen beinhaltet, wobei die Autorin ein gutes Gleichgewicht findet. Die Figuren sind präzise und mit viel Liebe geschrieben, zum Teil verblüfft die Sprache in ihrer Detailliertheit. Mir hat wieder mal besonders gefallen, dass die Autorin den Roman in die historischen Gegebenheiten eingebunden hat und dies auch am Ende erläutert. Mein Fazit: Schnell habe ich den Roman „Die Erbin der Festung“ von Elizabeth Chadwick durchgelesen und damit ein paar Tage gute Unterhaltung erlebt. Ich habe Lust auf die Fortsetzung der Geschichte. Und mein Tipp: Die Autorin ist eine verlässliche Empfehlung für die kommenden Feierlichkeiten.

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Vita

Elizabeth Chadwick lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Nottingham. Sie hat inzwischen über 20 historische Romane geschrieben, die allesamt im Mittelalter spielen. Vieles von ihrem Wissen über diese Epoche resultiert aus ihren Recherchen als Mitglied von »Regia Anglorum«, einem Verein, der das Leben und Wirken der Menschen im frühen Mittelalter nachspielt und so Geschichte lebendig werden lässt. Elizabeth Chadwick wurde mit dem Betty Trask Award ausgezeichnet, und ihre Romane gelangen immer wieder auf die Auswahlliste des Romantic Novelists' Award.

Zur AUTORENSEITE

Nathalie Lemmens

Nathalie Lemmens, geboren 1976, stammt aus dem deutschsprachigen Teil Belgiens. Sie studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und übersetzt seitdem aus dem Französischen, Englischen und Niederländischen, u.a. Jean-Christophe Rufin, Adam Zamoyski und Gustaaf Peek.

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