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Die Farben der Erinnerung Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17228-2

NEU
Erschienen:  18.12.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Als Kind verlor Gemma ihre Eltern bei einem Brand – ein tragisches Unglück, das sie auch als Erwachsene noch verfolgt. Ihr zurückgezogenes Leben in New York gerät jäh aus dem Gleichgewicht, als sie anonyme Post erhält: einen Umschlag mit Zeilen eines viktorianischen Gedichts und einem antiken Schmuckstück. Mit Hilfe des charismatischen Oxford-Professors Sisley Ryland-Bancroft begibt sich Gemma auf eine Spurensuche nach dem Absender, die sie über zwei Kontinente führt und großer Gefahr aussetzt. Denn ohne es zu ahnen, ist sie dabei, ein Geheimnis aufzudecken, das seit Jahrhunderten gehütet wird und der Schlüssel zu ihrer eigenen Vergangenheit sein könnte …

Zur Website der Autorin www.nicole-vosseler.de

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Nicole C. Vosseler (Autorin)

Nicole C. Vosseler, am Rand des Schwarzwalds geboren und aufgewachsen, finanzierte sich ihr Studium der Literaturwissenschaften und der Psychologie mit einer Reihe von Nebenjobs. Bereits früh für ihre Kurzprosa, für Essays und Lyrik ausgezeichnet, wandte sie sich später dem Schreiben von Romanen zu. Ihre Bücher wurden bisher in acht Sprachen übersetzt. Nicole C. Vosseler lebt in Konstanz, in einem Stadtteil, der ganz offiziell »Paradies« heißt. Wenn sie nicht in ihrem Schreibstudio am Seerhein an einem ihrer Romane arbeitet, reist sie mit der Kamera um die Welt, wo sie trotz ihrer Höhenangst auch mal einen Vulkan besteigt und auch sonst das Abenteuer sucht.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17228-2

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen:  18.12.2017

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Die Farben der Erinnerung

Von: Ladysmartypants Datum: 16.12.2017

https://ladysmartypants.wordpress.com

Vor allem kurz vor Silvester denkt man gern an das vergangene Jahr zurück und sinniert über die eigene Vergangenheit. Unbewusst beeinflusst einen diese zwar das ganze Leben lang, aber eben nur unbewusst. Nicht ganz so dezent ist der Einfluss der Vergangenheit bei der Protagonistin von Nicole C. Vosselers neuem Roman Die Farben der Erinnerung. Dieser besondere Roman erscheint am 18.12.2017 beim Goldmann Verlag und ich hatte dank dem Bloggerportal die Möglichkeit, die Geschichte vorab schon zu lesen.

Die neurotische Gemma leidet seit dem tragischen Verlust ihrer Eltern nämlich an extremen Angstzuständen und Panikattacken. Ihren Alltag meistert sie nur mit Hilfe strikter Routinen, doch sie meistert ihn nichtsdestotrotz. Bis sie auf einmal komische Nachrichten per Mail erhält und jemand in ihr Appartement einbricht. Dadurch sieht sie sich gezwungen, ihr sicheres Umfeld in New York zu verlassen und der Sache in Oxfort auf die Spur zu gehen. Dort trifft sie sich mit dem hochbegabten Professor Sisley Ryland-Bancroft. Mit dessen Hilfe bestreitet sie ein Abenteuer, das ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.

Als Allererstes muss ich meinen Hut vor der Autorin ziehen, da sie mit ihrer Protagonistin eine eher ungewöhnliche Route genommen hat. Oft sind die Helden einer Geschichte beinahe unfehlbar und nahezu perfekt. Gemma mag nicht perfekt sein, aber sie ist gut, so wie sie ist. Leider sind mentale Krankheiten meinem Empfinden nach immer noch nicht oft genug in Büchern und Geschichten vertreten. Und wenn, dann werden sie oft betont oder seltsam behandelt. Das ist in dieser Geschichte nicht der Fall, da die mentale Krankheit einfach ein Teil von Gemma ist und damit auch ein Teil der Geschichte. Wobei ich natürlich keine Expertin bin und daher auch nicht beurteilen kann, wie realistisch die Darstellung ist.

Gemma ist allgemein ein interessanter Charakter, der im Laufe der Geschichte eine wahnsinnige Veränderung und Entwicklung durchmacht. Genauso wie Sisley, ihr Begleiter und Helfer. Gemeinsam bestreiten sie dieses Abenteuer, unterstützen sich und lernen dabei jede Menge über sich selbst. Die Harmonie zwischen den beiden stimmt genauso wie die Chemie. Und, für mich das wichtigste, ihre zwischenmenschliche Beziehung wirkt glaubhaft und echt, nicht wie eine erzwungene Plotline.

An sich verläuft die Geschichte chronologisch, wobei dem Leser immer wieder Zwischenkapitel aus der Vergangenheit geboten werden, die am Ende zur Auflösung der Geschichte beitragen. Die Autorin schafft es, nicht nur zu den Charakteren in der Gegenwart eine Beziehung aufzubauen, sondern auch zu jenen, die man in der Vergangenheit kennen lernt.

Den Schreibstil habe ich persönlich als sehr angenehm und sehr flüssig empfunden, die Sprache, der Stil und die Wortwahl waren der Geschichte entsprechend und insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Es ist zwar etwas kürzer, als ich ursprünglich erwartet hätte, aber dafür wirkt die Geschichte nicht unnatürlich in die Länge gezogen.

Ich weiß nicht genau, in welches Genre ich diese Geschichte einordnen würde, da in ihr viele verschiedene Elemente zusammen kommen. Freundschaft, Ermittlungen, Verschwörungen, Selbstfindung, Liebe, Leben mit mentalen Krankheiten. Im Prinzip kann ich diese Geschichte nur empfehlen, ich kann mir nichts besseres vorstellen, als an einem verregneten Samstag in diese Geschichtswelt einzutauchen und mit Gemma gemeinsam den mysteriösen Mails auf die Spur zu gehen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Wahrheitsfindung

Von: Melanie E.  aus Leopoldshöhe Datum: 06.02.2018

melbuecherwurm.blogspot.de/

In "Die Farben der Erinnerung" werden mehrere Erzählstränge gekonnt miteinander verwoben. Dieses erzeugt eine gewisse Spannung und eine hohe Erwartungshaltung an mich als Leserin. Gemma die Protagonistin erscheint anfänglich etwas blass und kann sich im weiteren Verlauf so weiterentwickeln, dass sie zur Sympathieträgerin wird. Ich gestehe, dass mich das Ende des Romans sehr schockiert hat, denn die Wahrheiten die Gemma aufdeckt sind sehr verletzend und wirken auf mich geradezu abscheulich. Ich kann kein Verständnis aufbringen sein Kind gewissen Lügen auszusetzen und zu hoffen Vergebung zu bekommen. Ich fand es hart erzählt und knacke auch nach einigen Tagen immer noch daran, wie ich dieses bewerten soll. Diese Lüge zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman und ist nicht offensichtlich genug und wirkt daher letztendlich sehr überraschend.
"Die Farben der Erinnerung" brilliert durch einen wunderbaren Schreibstil, der keine Langeweile aufkommen lässt, auch wenn ich lange nicht wusste, weshalb so viele unterschiedliche Perspektiven genutzt werden. Sie dienen dazu mich ratlos zu machen, Rätsel aufzudecken und letztendlich dem Roman einen faszinierenden Unterton zu vermitteln. Letztendlich kann ich nur mit großer Begeisterung eine Leseempfehlung aussprechen, da ich mich überrascht und übermannt von Emotionen einem Roman hingegeben habe, der ganz anders war als ich vermutete als Klappentext oder Cover vermittelt haben. Ich empfand das Ende als hochdramatisch und kann dies kaum in Worte fassen. Auch wenn das Ende mir nicht gefallen will, so ist es doch das, was Gemma sucht: Die Wahrheit. Ob sie tatsächlich glücklich ist sie aufgedeckt zu haben? "Die Farben der Erinnerung" ist ein sehr intensives Buch, welches keine schnöde Liebesgeschichte erzählt und daher ein Lesen lohnenswert macht.

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