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Die Feuer von Anasoma Roman

Sorcery Ascendant Sequence (1)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19777-3

Erschienen:  13.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Caldan ist zehn Jahre alt, als seine Eltern von den Schergen des Kaisers ermordet werden. Er selbst entkommt seinen Verfolgern und findet in einem Kloster Unterschlupf, wo er von den Brüdern in den Grundlagen der Arkanen Magie unterrichtet wird. Doch dann verletzt er Jahre später bei einer Prügelei unwillentlich einen Mitschüler und wird, mit nichts als ein paar Münzen in der Tasche, hinausgeworfen. Von nun an muss er sich alleine durchschlagen – in einer Welt, die noch immer von den Mördern seiner Eltern beherrscht wird. Für Caldan beginnt ein langer und steiniger Weg, an dessen Ende er einer der größten Magier seiner Zeit sein wird …

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON MITCHELL HOGAN

Sorcery Ascendant Sequence

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Mitchell Hogan (Autor)

Mitchell Hogan entdeckte mit elf Jahren seine Liebe zur Fantastik, als ihm zum ersten Mal Der kleine Hobbit und Der Herr der Ringe in die Hände fielen. Seitdem füllt sich sein Bücherregal stetig mit Fantasy- und Science-Fiction-Romanen. Inzwischen hat er seine große Leidenschaft zum Beruf gemacht und arbeitet als freischaffender Schriftsteller. Sein Debütroman Die Feuer von Anasoma wurden mit dem Aurealis Award ausgezeichnet. Mitchell Hogan lebt mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Töchtern in Sydney, Australien.

Aus dem Amerikanischen von Michael Siefener
Originaltitel: A Crucible of Souls - Sorcery Ascendant Sequence Book 1
Originalverlag: Harper Voyager

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19777-3

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  13.03.2017

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Interessanter Einstieg in eine Fantasy-Serie

Von: Flaventus Datum: 02.04.2017

https://familieimchaos.blogspot.de/p/bucher.html

"Für Caldan beginnt ein langer und steiniger Weg, an dessen Ende er einer der größten Magier seiner Zeit sein wird."

Dieser einzelne Satz aus dem Klappentext beschreibt das komplette Buch. Was für ein Spoiler des Verlags. Zumal selbst am Ende dieses Buchs gar nicht so eindeutig klar ist, dass Caldan tatsächlich der größte Magier seiner Zeit ist. Das rührt daher, dass es einen weiteren Fehlgriff seitens des Verlags gibt.

Denn es ist zusätzlich unglücklich, dass der Hinweis fehlt, dass es sich bei diesem Buch um eine Serie aus mindestens drei Teilen handelt. Zumindest im Englischen sind drei Teile unter dem Titel "Sorcery Ascendant Sequence" erschienen, was man vielleicht als die "Stammlinie des Zauberers" übersetzen könnte.

Der Plot
Nun sollte klar sein, dass die eigentliche Geschichte das Leben und den Aufstieg des jungen Caldan in den Fokus setzt, dessen Leben gar nicht rühmlich beginnt. Dieses Setting ist nicht neu, dass eine große Karriere klein anfängt. Ganz klassisch sind Caldans Eltern gestorben und er ist als Waise in einem Kloster ausgewachsen, in dem er eine Sonderrolle eingenommen hat.

Warum ist dieses Buch trotz des Spoilers, des fehlenden Hinweises und der Bedienung üblicher Klischees dennoch lesenswert?

Der Stil
Es ist der Erzählstil, der dieses Buch trotz allem so lesenswert macht.

Das beginnt damit, dass der Leser direkt in die Welt geworfen wird und diese sich ihm erst nach und nach erschließt. Dabei fühlte ich mich als Leser nie verloren, auch wenn von Quellen gesprochen wird, aus denen sich die Zauberer bedienen oder von der Zerschmetterung, die als nachhaltiges Ereignis die Grundfesten der bekannten Welt vor vielen Jahren verändert hat.

Das geht über teilweise recht detaillierte Beschreibungen der Umgebungen und der Handlungen vor allem, wenn es um die Entwicklung des Hauptprotagonisten geht. Das verleiht der Stadt Leben und dem Charakter Tiefe und verdeutlicht nach und nach das Wirken der Zauberei. Das sich durchaus im Laufe der Zeit ändert.

Und das endet in den kleinen Nebenhandlungen und den Nebenrollen, die teilweise erst spät eingeführt werden. So gibt es Charaktere, die erst auf den letzten 100 Seiten eingeführt werden. Da ich beim Lesen des Buchs nicht wusste, dass es sich um eine Serie handelt, fand ich das zum Teil recht befremdlich, aber auch interessant, denn so wird der Leser erst allmählich mit allen Charakteren vertraut gemacht und wird nicht gleich zu Anfang mit unzähligen Details überhäuft.

Als kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings zu erwähnen, dass ich manchmal den Eindruck hatte, dass die Dialoge etwas zu unausgereift und aufgesetzt waren. Hier gibt es sicherlich Luft nach oben, um dem ganzen Geschehen mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Offene Fragen
Durch die späte Einführung mancher Charakter und die nicht abgeschlossene Entwicklung des Hauptcharakters Caldan bleiben viele Fragen zum Ende des Buchs ungeklärt. Ich kann durchaus sagen, dass es einige Cliffhanger gibt, denn was ich bisher noch nicht erwähnt habe, ist die Gestaltung der Welt mit ihren Machtverhältnissen.

Diese sind im Laufe dieses Buchs nicht eindeutig klar geworden, konzentriert sich die Geschichte auf die Entwicklung des Zauberers. Dennoch treten vor allem im letzten Viertel des Buchs nachhaltige Ereignisse ein, die nur der Beginn einer dramatischen Situation sein können, deren Inhalt Gegenstand der folgenden Teile sein müssen (zumindest gehe ich davon aus). Ich finde, dass der Leser dies durchaus wissen sollte, bevor er sich diesem Buch widmet.

Fazit
Auch das Fazit möchte ich damit beginnen, dass es sich bei diesem Buch um einen Auftakt einer Serie handelt. Dadurch ergibt sich zwangsläufig, dass es ein offenes Ende hat. Nicht nur das, sondern es endet mit gleich mehreren Cliffhangern.

Dennoch kann ich dieses Buch nur jedem Fantasy-Fan empfehlen, denn es bietet eine sehr interessant erzählte Geschichte rund um den angehenden Zauberer Caldan, dem seine Fähigkeiten erst nach und nach bewusst werden.

Dabei ist das Buch sehr bildlich und detailreich beschrieben und weist zumindest in meinen Augen kaum Längen auf. Wer sich damit anfreunden kann, dass die Folgeteile erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden und er sich ein bisschen gedulden muss, bis er weiß, wie es weitergeht, kann hier bedenkenlos zugreifen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Die Feuer von Anasoma - Ein gelungener Serienauftakt!

Von: Bücherserien.de Datum: 18.12.2017

www.buecherserien.de/rezension-mitchell-hogan-die-feuer-von-anasoma/

Nach dem Mord an seinen Eltern wird der gerade einmal zehn Jahre alte Caldan in einem Kloster aufgenommen. Hier wird sein magisches Potenzial erkannt und Caldan wird in der Arkanen Magie ausgebildet. Nach einem Zwischenfall wird er, Jahre später, aus dem Kloster geworfen. Auf sich allein gestellt, versucht der junge Magier, in der Zauberergilde der Hafenstadt Anasoma aufgenommen zu werden. Hier hat Caldan noch viel zu lernen – unter anderem muss er hinterfragen, ob seine Vorstellung von Gut und Böse tatsächlich stimmig ist …

Das ist nur einer, wenngleich der wichtigste, der Handlungsstränge in dem breit angelegten Fantasy-Epos “Die Feuer von Anasoma”. Abwechselnd aus mehreren Perspektiven erzählt, entführt Mitchell Hogan in eine fantasievolle magische Welt, die sich in einigen Aspekten wohltuend von der anderer Fantasy-Geschichten unterscheidet. Besonders das Magie-System ist interessant gestaltet: So wird nur “gute”, schützende Magie gelehrt, die sich mithilfe unterschiedlicher Materialien manifestiert. Man glaubt, dass das Wissen um zerstörerische und gefährliche magische Künste vor Hunderten von Jahren verloren gegangen sei. Allerdings gibt es Zauberer, die es besser wissen. Dass dieses Wissen jedoch nicht geteilt wird, kommt die Stadt Anasoma teuer zu stehen, als sie von unvorstellbar mächtigen Feinden angegriffen wird.

Die Hafenstadt ist ein Highlight des Romans: Liebevoll und detailreich beschrieben, ein Ort an dem sich zahlreiche Abenteuer erleben lassen. Mitchell Hogan lässt sich Zeit, um seine Figuren und ihre Handlungsorte einzuführen. Es gibt so viele Handlungsstränge, dass dem Leser schon recht früh, des immerhin 720 Seiten starken Bandes, klar wird, dass “Die Feuer von Anasoma” keineswegs in sich abgeschlossen sein kann. Der Roman ist der Auftakt einer epischen Fantasy-Saga, in der wir zunächst vor allem Caldan kennenlernen. Dem anfangs naiven Burschen aus dem behüteten Kloster widerfahren in der pulsierenden und ziemlich derben Stadt so einige Widrigkeiten, und sein Weg, um sein wahres magisches Potenzial zu erkennen, ist steinig. Auch verlieben darf er sich in diesem ersten Band – aber wohin das führt, ist bisher noch unklar. Er ist ein durchaus sympathischer Hauptcharakter, über den man zumindest im Laufe der Handlung deutlich mehr erfährt als beispielsweise über den mysteriösen Aidan, der ebenfalls einige Kapitel des Romans füllt. Eine direkte Verbindung zwischen diesen beiden Geschichten wird in “Die Feuer von Anasoma” jedoch noch nicht hergestellt.

So bleiben viele Fragen offen und noch viele Geheimnisse ungelöst. Es tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch: “Die Feuer von Anasoma” ist in einem sehr angenehmen, flüssigen und unterhaltsamen Stil geschrieben. Ein wenig fühlt man sich an Robin Hobb erinnert, die es ebenfalls geschafft hat, Fantasy-Romane ohne Elfen, Zwerge, Drachen und sonstige Wesen zu kreieren und den Fokus stattdessen auf spannende Charaktere und interessante magische Welten legte.

Mein Fazit:

Die eine oder andere blutige Szene müssen empfindliche Naturen überstehen. Wem das nichts ausmacht, der findet in “Die Feuer von Anasoma” von Mitchell Hogan den erfrischenden Auftakt zu einer Fantasy-Serie, die sich als epische Geschichte mit interessanten Charakteren präsentiert. Der Roman macht Lust auf mehr, verrät gerade genug um neugierig zu machen und gerade so wenig, dass Geheimnis und Mysteriöses als wesentlicher Bestandteil der Handlung gelten dürfen. Eine klare Leseempfehlung für Fans von ausgeklügelten magischen Konzepten.

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