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Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut! Aus dem bewegten Leben einer Altenpflegerin
aufgeschrieben von Carina Heer

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-14650-4

Erschienen: 14.04.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Ein Porträt des Altenheimlebens – Nahaufnahmen einer eigenen Welt

Altenpflegerin ist ihr Traumberuf. Schwester Stefanie liebt ihren Job, weil sie die Alten liebt – mit all ihren Schrullen und Macken. Ob bettlägerig und kaum noch in der Lage, sich zu rühren, oder so dement, dass sie weder sich selbst noch die Familie erkennen: Stefanie Mann kann mit den Bewohnern lachen und streiten, Scherze machen und traurig sein. Denn noch im bemitleidenswertesten Pflegefall steckt ein Fiesling oder auch ein Schatz, und das spiegelt sich in den Geschichten, die Stefanie erzählt. Die sind mal witzig, mal derb und auch mal krass, aber immer voller Zuneigung und Lebenslust – so komisch und berührend wie das Leben selbst.

Interview mit Stefanie Mann

Schwester Steffi lässt bei ihren Beschreibungen des Altenheim-Alltags nichts aus.

Bild.de, Julia Meyer-Hermann (08.04.2015)

Stefanie Mann (Autorin)

Stefanie Mann, geboren 1988, tätowiert, gepierct, ist eigentlich gelernte Autolackiererin. Doch schon bald entschied sie sich, eine ganz andere Leidenschaft zum Beruf zu machen, und absolvierte eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft. Heute übt sie ihren Traumberuf aus und erlebt mit „ihren Alten“ so manches Abenteuer. „Stefanie Mann“ ist ein Pseudonym.



Carina Heer ist freie Autorin und Lektorin und war unter anderem für Random House und die Münchner Verlagsgruppe tätig.

Schwester Steffi lässt bei ihren Beschreibungen des Altenheim-Alltags nichts aus.

Bild.de, Julia Meyer-Hermann (08.04.2015)

Dieses Buch liest sich nicht wie eine bösartige Satire - was daran liegt, dass die Erzählerin und Altenpflegerin Stefanie Mann ihre Schützlinge spürbar mag und respektiert.

Bild.de, Julia Meyer-Hermann (08.04.2015)

Altenpflegerin Stefanie Mann zeigt in ihrem Buch die amüsante Seite ihres Joballtags.

Kurier, Nicole Thurn (21.04.2015)

Uneingeschränkte Leseempfehlung!

www.welikebooks.de (02.05.2015)

Mit ihrem Buch gewährt sie einen ehrlichen Einblick in diese ganz eigene Welt.

Maxi (15.05.2015)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-14650-4

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 14.04.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Traurig trotz Humor

Von: kunterbunte Bücherkiste Datum: 13.11.2015

bucheckle.blogspot.de

Als Krankenschwester konnte ich natürlich nicht an "Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut!" von Stefanie Mann vorbei gehen.
Die Altenpflegerin Stefanie ist 25 und arbeitet seit 5 Jahren in diesem Beruf. Mit Witz und Humor versucht sie über den Alltag mit "ihren" Senioren zu berichten.
Nach "House of God" (welches für mich übrigens zur Pflichtlektüre in der Pflegeausbildung und dem Medizinstudium gehören sollte) und "Abgezockt und Todgepflegt" (Bevor die Oma ins Heim kommt, sollte dieses Buch ebenso zur Pflichtlektüre für die Angehörigen werden) war ich gespannt was mich hier erwartet.
Die Autorin versucht auf eine humorvolle Art sich mit den Themen Demenz, Pflegenotstand und Pflegebedürftigkeit auseinander setzten. Anfangs gelingt dies sogar sehr gut, nur ist mir im Laufe des Buches irgendwann das Lachen im Hals stecken geblieben. Denn das was die Autorin hier schmunzelnd für meinen Geschmack etwas verharmlost ist kein Spaß mehr sondern in 90 Prozent der Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser mittlerweile bitterer Ernst über den man nicht mehr lachen kann sondern eher heulen sollte.
Das Problem ist aber, dass die breite Masse der Leser einen Tatsachenbericht wahrscheinlich eher nicht gelesen hätte, sondern lieber etwas zum Schmunzeln möchte. Dennoch schlägt das Buch gegen Ende ernstere Töne an und führt den Leser vor Augen, dass ignorieren und übersehen des Pflegenotstandes keine Lösung ist.
So kann man nur hoffen, dass viele dieses Buch lesen und trotz der stellenweiße sehr witzigen Anekdoten auch mal zwischen die Zeilen schauen, denn keiner will aber viele werden einmal auf die Hilfe anderer angewießen sein.

Fazit:

Man sollte trotz des Humors die ernste Seite des Buches nicht außer acht lassen. Für mich als Pflegekraft wurde einiges zu sehr verharmlost, aber dennoch haben viele Anekdoten mich auch an so manches Krankenhauserlebniss erinnert.

Ein lustiges und nachdenklich machendes Buch - nicht nur für Pflegepersonal

Von: Franzy Datum: 20.10.2015

franzyliestundlebt.blogspot.de/

Meinung
Da ich selber seit vielen Jahren nebenbei in der Pflege arbeite (Dialysezentrum, ambulante Alten- und Krankenpflege, Geriatriestation im Krankenhaus), war mir klar, dass ich dieses Buch lesen MUSS! ;-)

Stefanie Mann berichtet knallhart ehrlich aber ebenso herzlich von ihrem Arbeitsalltag im Altersheim.
Kollegen, die Probleme mit dem Entfernen der Ausscheidungen haben, Bewohner, die morgens einen Teller in der Hand halten, auf denen sich definitiv nicht das Frühstück befindet - eher das Abendessen in verdauter Form ;-) und die Altenheim-Mafia, die sich gegenseitig die Gebisse versteckt.

Die Arbeit des Pfelegepersonals (egal ob Altenheim, Krankenhaus, ambulante oder häusliche Pflege) wird oftmals unterschätzt und definitiv nicht genügend honoriert (auch finanziell). Menschen, die sich für die Pflege entscheiden müssen dafür geboren sein und ich sage gerne, dass man das "Pflege-Gen" besitzen muss. Es muss ein Maß zwischen mitfühlen und nicht an sich rankommen lassen gefunden werden.
Wie das im Leben so ist, mag man nicht jeden Menschen gleich gern und der ein oder andere liegt einem mehr am Herzen, als prinzipiell gut wäre. Und doch muss man gucken, dass man alle Menschen gleich gut behandelt und seinen persönlichen Ärger nicht an ihnen auslässt, auch wenn man es leid ist etwas zum hundertsten Mal zu erklären. Besonders bei dementen Patienten wird die persönliche Geduld oftmals auf die Probe gestellt.

Stefanie Mann beschreibt in ihrem Buch die oftmals lustigen, aber auch anstrengenden und traurigen Erlebnisse mit "ihren Alten" und macht klar: Eines wird es in der Pflege niemals...langweilig!

Fazit
Egal ob Pflegepersonal oder nicht - dieses Buch bietet für jeden etwas.
Erheiterung, die Möglichkeit nachzudenken und auch die ein oder andere Träne, wenn der Sensenmann leise an die Tür klopft.

Vielleicht schafft Stefanie Mann es mit diesem Buch, dass die Menschen, die andere Menschen pflegen mehr Anerkennung, Verständnis und Mitgefühl bekommen - denn das haben sie verdient!

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