Die Frau im Musée d'Orsay

Roman

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Wer »Nathalie küsst« mag, wird »Die Frau im Musée d'Orsay« lieben

Warum nur flieht Antoine Duris Hals über Kopf aus seinem bisherigen Leben? Er war Professor an der Hochschule der Schönen Künste in Lyon und zieht nun nach Paris, um im Musée d'Orsay, wo die farbenfrohen Gemälde von Manet, Monet und Modigliani hängen, Wärter zu werden. Keiner kennt die Gründe für diesen plötzlichen Wandel, keiner weiß, wie sehr ihn das Schicksal seiner hochbegabten Studentin Camille mitgenommen hat. Erst als er Mathilde kennenlernt, findet Antoine einen Weg, sich der Freude, dem Genuss und der Liebe wieder hinzugeben …

Ein kluger, feinfühliger Roman, der vom Mut erzählt, dem Leben eine neue Wendung zu geben – und eine Liebesgeschichte voller Momente der Schönheit.

»Ein tragikomischer Lebens- und Liebesroman. Leichtfüßig wie Frankreichs Filmkomödien, schroff wie britische Dramen.«

HÖRZU (28. Juni 2019)

Aus dem Französischen von Christian Kolb
Originaltitel: Vers la beauté
Originalverlag: Gallimard
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23924-4
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Schönes Buch für tolle Lesestunden

Von: Mirjam Lutter

11.08.2019

Ein sehr feinfühliger Roman über den Kunstprofessor Antoine Duris, der für sein Umfeld völlig überraschend seine Stelle an der Hochschule der schönen Künste in Lyon kündigt und eine Stelle als Saalaufsicht im Musée d'Orsay in Paris annimmt. Er hofft, dass die Kunstwerke von Manet, Monet und Modigliani seine seelischen Wunden heilen können. Was genau hat Antoines Leben so aus der Bahn geworfen? Und gibt es eine Chance für einen Neuanfang? Ich fand das Buch sehr schön zu lesen, es hatte einen wunderbaren französischen Flair und hat mich vom Stil her etwas an die Romane von Guillaume Musso erinnert. Ein kleines bisschen weniger Gefühlsduselei, dann wäre ich vollkommen begeistert gewesen! Aber ein tolles Buch für schöne Lesestunden. Empfehlenswert!

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Nur zu 1/4 im Musée d'Orsay

Von: Bücher in meiner Hand

09.06.2019

Ich liebe das Musée d'Orsay, besonders wegen den Bildern der Impressionisten. Auch mag ich Bücher mit speziellen Charakteren. Laut Klappentext erwartet mich im neuen Roman von David Foenkinos so eine interessante Figur. Interessant war dann leider bloss das erste Viertel, in dem wir Antoine Duris im Musée d'Orsay begegnen. Im zweiten Viertel erfährt man Antoines Geschichte, bis zu dem Punkt, als Camille in seinem Kurs auftaucht. Ihre Story, die zwar erschütternd ist, aber trotzdem nicht berührt, erfahren wir in den nächsten 40% und die restlichen 10% blieben dann noch für den Abschluss der Geschichte mit Antoine. Leider habe ich mich vom Cover, vom Titel und vom Klappentext in die Irre führen lassen. Es ist so gar keine schöne französische Geschichte, wie man sie zum Beispiel von Jean-Paul Didierlaurent geboten bekommt. Mir fehlten Emotionen, Charme, ebenso die Glaubwürdigkeit betreffend Camilles Leben. Auch sprachlich kann "Die Frau im Musée d'Orsay" überhaupt nicht mithalten. Im noch interessanten ersten Teil beginnt gefühlt jeder zweite Satz mit "Er ...", später werden die Satzanfänge zwar abwechslungsreicher, aber der Schreibstil und der Inhalt sind eintönig. Dazu fragte ich mich, warum der Autor einen Vornamen bei einem Roman, bei der gerade mal eine Handvoll Figuren wichtig sind und eine weitere Handvoll daneben mal kurz auftauchen, doppelt vergeben muss. Auch wenn der zweite Name nicht wichtig für den Verlauf ist und quasi nur aufgezählt wurde, gibt es dennoch mehr als nur zehn französische Frauen-Vornamen. Überzeugt hat mich einzig der erste Teil, der im Musée d'Orsay spielt. Die Geschichte geht danach aber in eine ganz andere Richtung, weder Manet, Monet noch Modigliani spielen noch eine Rolle. Obwohl seit längerem zwei andere Titel vom Autor auf meiner Merkliste stehen, wird dies mein erster und letzter Foenkinos-Roman bleiben. "Die Frau im Musée d'Orsay" verspricht mehr, als man schlussendlich zu lesen bekommt. Zukünftig bleibe ich bei französischen Autoren, dir mir den versprochenen französischen Charme auch wirklich bieten. Fazit: Banale Geschichte, die leider nur zu einem Viertel im Musée d'Orsay spielt. 2 Punkte.

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Vita

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller „Nathalie küsst“, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. Der vielfach ausgezeichnete Roman „Charlotte“ hat sich allein in Frankreich rund eine halbe Million Mal verkauft und wurde auch in Deutschland zum Bestseller. "Das geheime Leben des Monsieur Pick" war in Frankreich monatelang auf der Bestsellerliste und kommt 2019 in die Kinos.

Zur AUTORENSEITE

Christian Kolb

Christian Kolb, 1970 geboren, studierte französische Literatur und Filmwissenschaft in Berlin und Paris. Neben den Romanen von David Foenkinos übersetzte er u. a. Jérôme Colin, Nicolas Fargues und Monica Sabolo. Er lebt in Berlin.

zum Übersetzer

Events

12. Sep. 2019

Lesung

20:00 Uhr | Aachen | Lesungen
David Foenkinos
Die Frau im Musée d'Orsay

08. Nov. 2019

Lesung im Rahmen der Albstädter Literaturtage 2019

19:00 Uhr | Tübingen | Lesungen
David Foenkinos
Die Frau im Musée d'Orsay

Pressestimmen

»Eindringlich geschildert, weil das Buch seine Heiterkeit nie ganz verliert. Es ist eine Heiterkeit, die in Mitmenschlichkeit gründet. ... Nicht zuletzt ist ›Die Frau im Musée d’Orsay‹ ein Loblied auf die heilende Kraft der Kunst.«

»David Foenkinos hat einfach ein untrügliches Gespür für zutiefst berührende Geschichten wie die, die er in diesem ergreifenden Roman erzählt.«

Lebensart im Norden, Heiko Buhr (01. Juli 2019)

»Foenkinos verliert trotz der tragischen Komponente, die hinter diesem Lebenswandel steckt, nie die erzählerische Leichtigkeit.«

emotion, Katharina Wantoch (01. August 2019)

»Foenkinos erzählt eine anfangs mysteriöse, dann spannende, teils betroffen machende Geschichte mit einer erzählerischen Leichtigkeit, die das Lesen zum puren (wäre da nicht das schreckliche Schicksal von Camille) Vergnügen macht.«

MOVIESTAR, Ausg. 3/2019, Jürgen Krainhöfner (01. Juli 2019)

»Aber betörend schön und schlau entwickelt David Foenkinos in diesem von Christian Kolb aus dem Französischen übersetzten Roman das melancholisch bis depressiv stimmende Unterfutter des Professors als Museumswärter.«

Schleswig-Holstein am Wochenende, Stephan Opitz (27. Juli 2019)

»David Foenkinos verliert trotz der tragischen Komponente, die hinter Antoines Lebenswandel steckt, nie die erzählerische Leichtigkeit, die Foenkinos so gut beherrscht. Und l'amour bekommt natürlich auch ihren Platz.«

Psychologie bringt Dich weiter, Ausg. Juli/August 2019 (07. August 2019)

»David Foenkinos legt mit ›Die Frau im Musée d‘Orsay‹ einen Roman vor, der ›auf Herz‹ zielt – und trifft.«

Hellweger Anzeiger, Ulrich Rubens-Laarmann (22. Juni 2019)

»Ein ganz besonderes Buch.«

Fränkische Nachrichten (16. Mai 2019)

»David Foenkinos' Romankunst ist der Inbegriff der legendären französischen Leichtigkeit.«

Deutschlandradio

»Ich mag Foenkinos sehr, weil er anders ist als die anderen und sich mit jedem Buch neu erfindet.«

Joël Dicker

»David Foenkinos schreibt eine Eloge auf die Malerei und die Künstler und beschreibt mit beeindruckender Sensibilität, dass man durch die Kunst ins Leben zurückfinden kann. Großartig.«

Anne Michelet, Version Femina

»Von der Hässlichkeit des Verbrechens zur Schönheit von Bildern ... ein wunderbarer Roman über das Leid und die heilende Kraft der Kunst.«

Bernard Pivot, Le Journal du Dimanche

»Ein Glaubensbekenntnis an die Schönheit ... ein ergreifender Roman!«

RCF Radio

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