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Die Frau im hellblauen Kleid Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21053-3

NEU
Erschienen: 13.11.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte ...

Beate Maxian (Autorin)

Die Österreicherin Beate Maxian wurde in München geboren und verbrachte ihre Jugend u.a. in Bayern und im arabischen Raum. Heute lebt sie mit ihrer Familie abwechselnd in Oberösterreich und Wien und arbeitet neben dem Schreiben als Moderatorin und Journalistin sowie als Dozentin an der Talenteakademie. Ihre in Wien angesiedelten Krimis um die Journalistin Sarah Pauli haben eine treue Leserschaft erobert und sind Bestseller in Österreich. Des Weiteren ist Beate Maxian die Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi-Literatur-Festival.at

www.maxian.at

23.02.2018 | 19:30 - 22:00 Uhr | Mattighofen

Lesung mit Beate Maxian

Eintritt frei

Homepage der Autorin

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Stadtbücherei Mattighofen
Trattmannsbergerweg 4b
5230 Mattighofen

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21053-3

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 13.11.2017

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Die Frau im hellblauen Kleid

Von: Ladysmartypants Datum: 26.11.2017

https://ladysmartypants.wordpress.com

Die Vergangenheit ist Geschichte und die Zukunft ein Geheimnis, doch in Die Frau im hellblauen Kleid ist auch die Vergangenheit mit einem großen Geheimnis verbunden. Der Roman von Beate Maxian erschien am 13.11.2017 beim Heyne Verlag und entführt die Leser zurück in die dunkle Vergangenheit Österreichs, um die Gegenwart zu erklären. Es ist die Geschichte einer Familie, deren Leben ohne den Krieg und der fatalen Ideologie wohl ganz anders aussehen würde. Trotz dessen gehen die vier Generationen, die vier Frauen im Zentrum dieser Erzählung, selbstbewusst und willensstark ihren Weg.

Die Geschichte beginnt in Wien, als Vera Altmann ihrer Mutter Marianne eröffnet, dass sie einen Film über die Geschichte ihrer Eltern drehen möchte. Marianne nimmt diese Information alles andere als gut auf, da sie befürchtet, die lange gehüteten Geheimnisse ihrer Familie könnten so ans Licht kommen. Doch dann erklärt sich Marianne überraschenderweise bereit ihrer Tochter zu helfen, unter einer Bedingung: Sie soll auch die Geschichte ihrer Großmutter, Käthe Schlögl, der Begründerin ihrer Dynastie, erzählen. Diese Geschichte reicht zurück bis 1927, das Jahr in dem Käthe ihre Schauspielkarriere begann.

Die Frau im hellblauen Kleid entführt einen nach Wien, nach Berlin und nach München, um in diesen historischen Städten die verschiedenen Stationen der Geschichte darzulegen. Dabei wechseln die Perspektiven zwischen den vier Frauen hin und her, wodurch die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt werden und weitaus lebendiger wirken. Zur Geschichte kommt, dass jede der Frauen ihre eigenen Herausforderungen zu bewältigen und ihr Leben zu meistern hat.

Die vier Generationen sind sich einerseits unfassbar ähnlich und andererseits könnten sie kaum unterschiedlicher sein. Käthe, die leider bereits verstorben ist, mit der die Geschichte beginnt, verwandelt sich von der unsicheren Tochter des Gemüsehändlers in den Star der Theaterbühne, in die verzweifelten Mutter die sich widersetzt. Ihre Tochter Marianne lernt man als starrsinnige Großmutter kennen, erkennt sie dann in Erzählungen aus ihrer Jugend kaum wieder und beginnt langsam zu begreifen, was hinter ihrer Sturheit steckt. Wiederum ihre Tochter Vera will endlich Mariannes Kontrolle entziehen, ihre laue Schauspielkarriere endlich an den Nagel hängen und dafür als Regisseurin ihren Weg gehen. Und die jüngste im Bunde ist Veras Tochter Sophie, die wie ihre Urgroßmutter und ihre Großmutter vor der Kamera aufblüht und gerade dabei ist, die Filmszene Deutschlands zu erobern.

In der Geschichte gibt es einen klaren Erzählstrang in der Gegenwart, der durch Erzählungen aus der Vergangenheit bereichert wird. Diese Vergangenheit wird zumeist aus Käthes Sicht geschildert, wohingegen die Gegenwart zwischen Marianne, Vera und Sophie hin und her schwenkt. Diese Rückblicke sind nicht nur eine unheimliche Bereicherung, sondern helfen dem Leser auch, die Gegenwart besser zu verstehen.

Die Frau im hellblauen Kleid ist ganz klar eine Geschichte über vier starke Frauen und auch wenn es im Leben jeder einen Mann gibt, so steht diese Liebesbeziehung nicht unbedingt im Zentrum der Erzählung. Man kann zwar sagen, dass mit diesen Liebesbeziehungen der Stein ins Rollen kam, doch essenziell ist das Leben und Leiden der Frauen und wie sie ihren Weg gehen. Dadurch erscheinen die Charaktere äußerst lebendig und ihre Dynamik realistisch.

Wie das Setting schon erahnen lässt, und oben bereits angedeutet wurde, spielt auch der Zweite Weltkrieg eine Rolle in dieser Geschichte, wobei weniger auf das Kriegsgeschehen an der Front eingegangen wird. Es wird eher gezeigt, was die SS in der Heimat angerichtet hat, wie Juden behandelt wurden, wie mit dem Widerstand verfahren wurde. Was anfangs wie die Erfolgsgeschichte einer Familie wirkt, entpuppt sich ziemlich schnell als die Leidensgeschichte, als die Überlebensgeschichte einer Familie.

Genau diese Geschichte liest sich mit ihren interessanten Charakteren, mit ihrem Drama und mit all den Details wirklich toll und fesselt einen unheimlich. Es ist wirklich eine Geschichte, die für Leserinnen (und Leser) verschiedenster Altersgruppen etwas zu bieten hat und einen schlicht berührt. Es ist eine schöne Geschichte, die in einer weniger tragischen Zeit vielleicht ganz anders ausgegangen wäre. Ein Reinschnuppern in das Leben der Altmanns kann ich am Ende nur empfehlen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Drama, Baby Drama

Von: Diane Jordan Datum: 22.11.2017

https://booksofloveblog.wordpress.com/

Die Frau im hellblauen Kleid

Diane Jordan

„Ganz großes Kino“, das sagt mein Mann immer, wenn er etwas toll findet. Und meine neuste Lektüre „Die Frau im hellblauen Kleid“, von Beate Maxian, ist für mich „ganz großes Kino“! Der Roman hat meines Erachtens alles, was ein faszinierendes Buch, haben muss. Eine fesselnde Geschichte mit einem starken Plot, ungewöhnliche Frauen, Geheimnisse, Liebe und schwierige Zeiten, die es zu bewältigen gilt. Nicht zu vergessen „die Bretter, die die Welt bedeuten, das Theater. Welche Sehnsucht, welche Chance „Ruhm & Ehre“ zu erlangen, geliebt oder auch gehasst zu werden. Genial, mein Kopfkino springt an und ich bin mittendrin. Spüre die Hitze der Scheinwerfer auf der Haut, das Kribbeln im Bauch, das Lampenfieber, aber auch den unglaublichen Kick des Theaterlebens. Ganz nach meinem Geschmack, nimmt die Familiensaga um die vier Generationen der Altmann Frauen, Seite für Seite an Fahrt auf. Noch wird man nicht erfahren, wo die Reise hingeht, aber ich werde es bestimmt noch heraus bekommen. Gespannt wie ein Flitzebogen, lese ich das Taschenbuch und kann es kaum aus der Hand legen. Geschickte Handlungstränge greifen überzeugend ineinander über und sorgen für zusätzliche Spannung. Die Protagonistinnen sind sympathisch und liebevoll von der Autorin skizziert. Der Erzählstil und die Wortwahl ist der bewegenden und aufwühlenden Thematik angepasst. Und wie auf der Bühne, kurz bevor der Vorhang zur Pause fällt, ergibt alles einen Sinn für mich und ich komme dem Geheimnis auf die Spur. Herzklopfen, aber auch Schweiß-Attacken und Ängste ruft die Lektüre beim Lesen bei mir hervor und ich leide und liebe wieder mit. Das ist genau nach meinem Geschmack, weil ich Geschichten mit historischem Hintergrund und gut gehütete Familiengeheimnisse liebe, die ich dann nach und nach lüfte. Einfach herrlich ;-) und das Wetter bietet sich für kuschelige , gemütliche Lesestunden einfach an. Herz was willst du mehr? Grins, vielleicht noch ein wenig vom Klappentext verraten:

Inhalt:
Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte ...

Die Autorin:
Die Österreicherin Beate Maxian wurde in München geboren und verbrachte ihre Jugend u.a. in Bayern und im arabischen Raum. Heute lebt sie mit ihrer Familie abwechselnd in Oberösterreich und Wien und arbeitet neben dem Schreiben als Moderatorin und Journalistin sowie als Dozentin an der Talenteakademie. Ihre in Wien angesiedelten Krimis um die Journalistin Sarah Pauli haben eine treue Leserschaft erobert und sind Bestseller in Österreich. Des Weiteren ist Beate Maxian die Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi-Literatur-Festival.at


Fazit: 5***** von mir für diese gut erfundenen und sehr realistischen Biographien der Protagonistinnen, die mich in den Bann gezogen haben. Ein Buch, das unter die Haut geht. „Die Frau im hellblauen Kleid“ ist im Heyne Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 448 Seiten und kostet 10,99 Euro.



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