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Die Frauen am Fluss Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22205-5

NEU
Erschienen:  14.05.2018
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England, 1922. Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf schuldig werden ließ.

»Den 500-Seiten-Wälzer schmökert man im Nu durch. Die Geschichte um einen Mord im Slaughterford der 20er-Jahre und eine geheime Liebe fesselt durch Detailreichtum, das spannende Figurenensemble und vor allem die typisch englische Atmosphäre."

FREUNDIN (16.05.2018)

Katherine Webb (Autorin)

Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im ländlichen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Heute lebt sie in der Nähe von Bath, England. Nach dem großen internationalen Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten zahlreiche Romane wie »Das fremde Mädchen« oder »Italienische Nächte«, die die Autorin auch in Deutschland zu einer festen Größe auf der SPIEGEL-Bestsellerliste machten.

»Den 500-Seiten-Wälzer schmökert man im Nu durch. Die Geschichte um einen Mord im Slaughterford der 20er-Jahre und eine geheime Liebe fesselt durch Detailreichtum, das spannende Figurenensemble und vor allem die typisch englische Atmosphäre."

FREUNDIN (16.05.2018)

»Ein überraschender Twist im Plot bringt die Wahrheit ans Licht.«

APA, Nachrichtenagentur (23.05.2018)

Aus dem Englischen von Babette Schröder
Originaltitel: The Hiding Places
Originalverlag: Orion

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22205-5

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen:  14.05.2018

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Gute Idee mit etwas schwachen Figuren

Von: Sarahs Bücherregal Datum: 03.06.2018

https://sarahs-buecherregal.blogspot.com

England 1922: Irene flieht nach einer gescheiterten Affäre aus London in die Ehe mit Alistair und in den kleinen Ort Slaughterford. Dort lebt sie sich nur schwer ein, doch als ihr Ehemann brutal ermordet wird, sieht sie sich gezwungen, sich mit dem Dörfchen auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding, deren Bruder des Mordes verdächtigt wird, macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter – und wühlt so auch die Vergangenheit vieler Dorfbewohner auf.
„Die Frauen am Fluss“ ist der neueste Roman der Erfolgsautorin Katherine Webb und meiner Meinung nach leider einer der schwächeren. Zwar ist die Geschichte an sich spannend, die Figuren waren mir jedoch zu flach und einfach nicht gut genug beschrieben, um sich mit ihnen identifizieren zu können. So blieb das Gefühl, völlig in die Geschichte eintauchen zu können und mitgerissen zu werden, leider aus. Die Auflösung fand ich zwar sehr überraschend, aber auch schwierig, denn man muss am Ende vieles einfach hinnehmen, was nicht mehr logisch erscheint. Mir persönlich war die ganze Geschichte mit diesem Schluss zu künstlich und nicht glaubwürdig. Die Figur der Irene hätte wahrscheinlich viel zu berichten und ihre Auseinandersetzungen mit Alistairs Tante Nancy hätten viel Potential geboten, um die Charaktere ausführlich darzustellen, doch die Chance hat die Autorin leider nicht genutzt. Viel zu oft enden die Dispute damit, dass eine Person nach wenigen Worten den Raum verlässt, ohne dass viel deutlich geworden ist.
Katherine Webbs Roman „Die Frauen am Fluss“ hat mir von der Idee und der Handlung ganz gut gefallen, die Charakterisierungen des Figuren ist aber auf der Strecke geblieben, dadurch konnte der Roman mich nicht so mitreißen wie andere Romane der Autorin.
Sehr empfehlen kann ich allen Lesern den Roman „Das Versprechen der Wüste“, ein großartiges Buch mit starken Frauenfiguren.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein Twist, der seinesgleichen sucht

Von: Ponine T. Datum: 19.06.2018

https://nichtnocheinbeautyblog.com

England, 1922. Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf schuldig werden ließ.

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Ich gestehe, auf dieses Buch habe ich mich gefreut wie schon lange nicht mehr auf irgendein anderes. Das liegt daran, dass ich es Anfang des Jahres schon einmal auf Englisch gelesen habe und jetzt unbedingt auf Deutsch noch einmal lesen wollte. Einmal, um es einfach zu besitzen, und zum anderen, weil ich dieses Buch für das bislang beste Buch von Katherine Webb halte, die bei mir immer ein wenig im Shatten von Kate Morton steht. Mit diesem Buch schafft sie es aber wirklich, aus dem Einheitsbrei des "Familienschickalsromans"-Genres herauszutreten und ich bin froh, sagen zu können, dass die deutsche Übersetzung da sehr gut mithält (von dem kleinen und für mich weiterhin sehr ärgerlichen angedeuteten Spoiler im Klappentext mal abgesehen).

Die Frauen, denen wir hier begegnen, sind interessante Figuren, in denen ganz viele verschiedene Frauenbilder aufeinanderprallen. Da ist zunächst einmal Pudding - ganz ehrlich, beim ersten Lesen des Romans fand ich den Namen total bescheuert und auch jetzt noch bin ich alles andere als begeistert - die aufgerieben wird zwischen dem normalen Teenagerdasein Anfang der Zwanziger Jahre und einer Familie, die durch den Krieg und die schwere Verletzung ihres Bruders komplett aus den Fugen ist. Ich gönne ihr dieses angedeutete kleine Glück, das sich im Lauf der Geschicht entwickelt, und würde sie gerne mal in zwanzig Jahrn wieder treffen. Dann natürlich Irene, diese Großstadtpflanze, die die moderne Frau sein will und gleichzeitig diese Regeln der modernen Welt noch nicht durchschaut hat, wodurch siesich immer tiefer in den Mist reinreitet. Anfangs war ich ehrlich ziemlich genervt von ihr und ihrer leicht überheblichen "pff, die Dorftrottel"-Art, gerade wenn man sich vor Augen hält, dass sie ja wirklich nicht unschuldig daran ist, jetzt auf dem Land rumhocken zu müssen, aber im Laufe der Zeit emtwickelt man erst Mitleid und dann eine gewisse Sympathie für sie, auch wenn man sie sich nie als beste Freundin aussuchen würde. Und dann natürlich Clemmie. Sie ist die traditionellste Frauenfigur in diesem Buch, ein kompletter Gegenentwurf zu Irene, und ich leide mit ihrer Geschichte sehr mit.

Sprachlich ist auh die Übersetzugn angenehm flüssig zu lesen, Tonfall und Sprechweise passen gut zusammen und ins richtige Jahr. Katherine Webb neigt immer ein wenig zu dramatischen Bildern, habe ich das Gefühl, aber das geht in Ordnung. Die Geschichte entfaltet sehr schnell eine Sogwirkung, weil man wissen will, was jetzt passiert und wie das alles aufgelöst wird.

In der Figurenzeichnung und in der Sprache ist das Buch dennoch relativ normale Kost für das Genre und ich hätte mir sehr lange beim Lesen nicht mehr als eine etwas mehr als durchschnittliche Bewertung denken können. Der Mordfall plätschert im Hintergrund mit, das Schicksal der Frauen steht im Vordergrund, man kennt das. Und dann ... dann kommt der Knall. Der absolute Knall. Denn Katherine Webb greift zu einem Plottwist, der seinesgleichen sucht. Gerade jetzt beim zweiten Lesen konnte ich auch mit drauf achten, wie geschickt sie das eigentlich mach und mich als Leser in die Irre steuert, ohne dass ich es merke. Sie spielt mit allen Erwartungen, die man an das Genre hat, und mischt fünfzig Seiten vor Ende die Karten komplett neu, wodurch eine völlig logische Handlungskette entsteht, die man als Leser einfach nicht vorhersehen wollte. Ehrlich, auch jetzt, wo ich es bereits kannte, bin ich erneut schwer beeindruckt von ihrer Erzählweise, die sie mir bishr in ihren Büchern noch nicht so gezeigt hat. Dieses Buch ist eine großartige Abwechslung zur normalen Kost des Genres und ich empfehle es immer und immer wieder weiter.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano Datum: 19.06.2018

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Katherine Webb hat mich ganz schön an der Nase herumgeführt. Da wäre ich nie darauf gekommen, aber es passt alles zusammen. Genial.

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