Die Frauen von Salaga

Roman

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Westafrika, Ende des 19. Jahrhunderts. Aminah, ein verträumtes junges Mädchen, wird brutal aus ihrem Zuhause gerissen und als Sklavin verkauft. Wurche ist eine privilegierte Frau, doch ihr Vater zwingt sie, eine ungewollte Ehe einzugehen. Als Aminah und Wurche sich auf dem Sklavenmarkt von Salaga begegnen, verbinden sich ihre Schicksale unwiderruflich miteinander. Beide hadern mit den Grenzen, die ihnen Zeit und Gesellschaft auferlegen. Beide riskieren ihr Leben. Und beide verlieben sich in denselben Mann.

»Ein glänzendes historisches Drama.«

The New Yorker

Aus dem Englischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: The Hundred Wells Of Salaga
Originalverlag: Cassava Republic
eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-23900-8
Erschienen am  11. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Emanzipation, Sklaverei in Ghana Ende des 19. Jahrhunderts

Von: Lesefreude

18.05.2019

Emanzipation und der Traum von einem selbstbestimmten, freien Leben in all seinen Facetten. Das Ganze dann noch in einem für mich eher fremden Setting in Ghana. Bereits das Cover hat es mir angetan. Die hoffnungsvollen, bunten Farben und die Silhouette der hübschen Frau. Über das Leben der beiden jungen Frauen zu lesen war sehr interessant. Während die eine in ärmlichen Verhältnissen aufwächst, führt die andere ein Leben mit etwas mehr Wohlstand. Leider ging für mich nicht wirklich hervor in welcher Zeit „Die Frauen von Salaga“ spielt. Lediglich im Klappentext findet sich der Hinweise mit „Ende des 19. Jahrhunderts“. Diese zeitliche Einordnung finde ich vor allem im Zusammenhang mit der Sklaverei sehr wichtig. Denn die Europäer und die Rolle der Deutschen und Britten wird in dem Buch angesprochen. Da ist es gut zu wissen, dass das Buch vor mehreren Generationen spielt. Denn man könnte sonst fälschlicherweise annehmen, dass die Erzählung in der heutigen Zeit spielt. Ich bewundere den Mut beider jungen Frauen, die im Ausmaß ihrer individuellen Möglichkeiten, um ein besseres und vor allem selbstbestimmtes Leben kämpfen. Die Hürden, dorthin sind vielfältig. Neid, Missgunst und vor allem aber das egoistische Voranstellen der eigenen Bedürfnisse sorgen dafür, dass es beide schwer habe. Würden sie sich gegenseitige unterstützen und offen miteinander umgehen, wäre vieles leichter. Ayesha Harruan Attah hat sich für „Die Frauen von Salaga“ von der Geschichte ihrer eigenen Ururgroßmutter inspirieren lassen. Welche Rolle ihre Ururgroßmutter dabei einnahm, konnte ich nicht herausfinden. Der unaufgeregte, sachliche Schreibstil der Autorin sagt mir sehr zu. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Direktheit gewünscht. Vielleicht liegt es daran, dass die Autorin (vielleicht aus einem kulturellen Hintergrund) nicht so offen über Sex schreibt. Allerdings hat dieses umschiffen der Thematik dazu geführt, dass ich dachte, die beiden „näheren sich an“, flirten und küssen sich vorsichtig. Als die Protagonisten davon plötzlich schwanger wurde, war ich mindestens so überrascht wie sie. Es ist immer wieder erschreckend zu lesen, wie grausam und brutal Menschen mit anderen Menschen umgehen. Nur weil sie im „falschen“ Dorf leben, werden sie plötzlich versklavt. Wie kann man so etwas einem Menschen nur antun? Wo ist die christliche Nächstenliebe unter deren Deckmantel wir uns nur allzu gerne verstecken? Unabhängig von Religionen plädiere ich für ein bisschen mehr Menschlichkeit in dieser Welt, die sich mit dramatisch großen Schritten in eine Gesellschaft aufspaltet, in der manche Menschen mehr wert sind als andere.

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Gefangen in Ghana

Von: die Wörterwölfin

13.05.2019

Als erstes müsst ihr wissen, dass der Titel viel mehr über den Inhalt des Buches aussagt als der Klappentext. Ich habe mit einer verstrickten Dreiecksromanze gerechnet und bin stattdessen zwei Frauen auf ihren gar nicht so unterschiedlichen Lebenswegen als Sklavin und Königstochter gefolgt. Die fremde Kultur hat mich gefangen genommen und die politischen Ränkespiele waren interessant zu beobachten. Ich wünschte der Roman wäre weniger schnell und sprunghaft erzählt und die Begegnungen der Figuren wären detailreicher beschrieben. Trotzdem lohnt es sich diesen beiden „gefangenen“ Frauen dabei zu zuschauen, wie sie versuchen ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen.

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Vita

Ayesha Harruna Attah wurde in Ghana geboren, studierte in den USA u.a. an der Columbia University und der NYU und lebt heute mit ihrer Familie im Senegal. Ihr Roman »Die Frauen von Salaga« ist von dem Schicksal ihrer Ururgroßmutter inspiriert.

Zur AUTORENSEITE

Christiane Burkhardt

Christiane Burkhardt lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Italienischen, Niederländischen und Englischen und hat u. a. Werke von Paolo Cognetti, Domenico Starnone, Fabio Geda, Wytske Versteeg, Pieter Webeling, Willam Shaw und Hannah Richell ins Deutsche gebracht. Darüber hinaus unterrichtet sie literarisches Übersetzen.

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Pressestimmen

»Ein Roman über Liebe und Mut im vorkolonialen Ghana, der auf wahren Begebenheiten beruht.«

New York Times, Globetrotting, a round-up of the best books coming in 2019 from around the world

»Die Autorin wird zu Recht als starke neue Stimme Afrikas gefeiert (…).«

BRIGITTE (08. Mai 2019)

»Wir tauchen mit einem Historienroman in die exotische Welt von Westafrika ein. (Headline) (…) Zwei starke Frauenschicksale, ein exotischer Schauplatz: Der Roman fesselt sofort.«

FREUNDIN (30. April 2019)

»Ein starkes Stück afrikanischer Literatur.«

DONNA (08. Mai 2019)

»„Sie (die Autorin) lässt darin die politischen neben den menschlichen Konflikten im Mittelpunkt stehen, vermittelt anhand eindringlicher Bilder einen lebendigen Eindruck afrikanischer Kultur – und eröffnet den Blick auf ein erschreckendes Kapitel der Menschheitsgeschichte.«

GALORE Magazin (28. März 2019)

»Ein feministischer Roman über Afrika und zwei besondere Frauen, die dort gegen alle Umstände ihren Weg erkämpfen. Eine realistische Beschreibung des damals, die viele Leserinnen für das heute und morgen inspirieren wird!«

Karla Paul im Random House podcast "Long Story Short" (07. Mai 2019)

»'Die Frauen von Salaga' ist ein Porträt des vorkolonialen Ghanas zwischen Stammeskonflikten, Sklavenhandel, verschiedenen Traditionen, Religionen und den Ausbeuteinteressen der Briten und Deutschen. Außerdem erzählt der Roman von zwei Frauen und ihrem Versuch, sich zu emanzipieren. Attah schreibt differenziert, mitreißend und historisch genau.«

RBB InfoRadio, Sendung "Quergelesen" (14. April 2019)

»'Die Frauen von Salaga' von Ayesha Harruna Attah ist eine fesselnde Reise ins Ghana des 19. Jahrhunderts.«

JOLIE (05. April 2019)

»(…) packende Reise ins Ghana des 19. Jahrhunderts (…).«

FÜR SIE (20. Mai 2019)

»Ein Roman über zwischenmenschliche Herausforderungen, die Brutalität der Sklaverei, Liebe und Mut und das Schicksal junger Frauen in einer anderen Zeit. Für alle LeserInnen von Chimamanda Ngozi Adichie, Barbara Wood, Celeste Ng, Jodi Picoult und Tania Blixen.«

www.lovelybooks.de, 'Die besten Hardcover-Neuerscheinungen im März 2019' (01. März 2019)

»Diese wahre Geschichte aus dem vorkolonialen Ghana erzählt Attah so episch wie intim und mit einem Gespür für atmosphärische, historische Details.«

GRAZIA Magazin (28. März 2019)

»Großartig recherchiert, ein überzeugender historischer Roman.«

Publishers Weekly

»Ayesha Harruna Attah gibt einer der großen menschlichen Fragen Gestalt und Relevanz.«

Los Angeles Review of Books