Die Gebannte

Die Alchimistin III

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Die Alchimistin kehrt zurück

Prag, die Hauptstadt der Alchimie, ist fest in der Hand von Okkultisten und Scharlatanen, die mit raffinierten Theatertricks und kunstvollen Automaten Reichtümer anhäufen. Doch zwischen Kommerz und Dekadenz schmieden unsterbliche Verschwörer einen tödlichen Plan, um an das Geheimnis der ewigen Jugend zu gelangen. Als die Alchimistin Aura Institoris erfährt, dass ihre große Liebe Gillian entführt wurde und gefangen gehalten wird, macht sie sich auf den Weg in die Goldene Stadt und stößt auf die dunklen Mysterien einer uralten Dynastie.

"Die eigentliche Meyer-Faszination liegt im Erfinden schier irrwitziger Zustände zwischen Traum und Wirklichkeit, Magie und Realismus."

Westfalenpost (17. April 2012)

Originaltitel: Die Gebannte - Die Alchimistin III
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-08537-7
Erschienen am  29. März 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Gebannte (Die Alchimistin III)

Von: Poldi

19.02.2017

Zwar hat sich ihre große Liebe Gillian noch weiter von Aura Institoris entfernt, doch als sie erfährt, dass dieser in einer Irrenanstalt gefangen gehalten und gequält wird, macht sich die Unsterbliche gemeinsam mit ihrem gemeinsamen Sohn Gian sofort auf, um ihn zu retten. Doch sie muss auch die Hintergründe der Entführung aufdecken – ein Weg, der sie unweigerlich nach Prag führt... Seine beiden Romane um die Alchimistin Aura Institoris lagen bereits einige Jahre zurück, dennoch hat sich Kai Meyer dazu entschlossen, einen weiteren Band zu schreiben. Herausgekommen ist „Die Gebannte“, und schon nach wenigen Seiten ist man wieder völlig in der ebenso geheimnisvollen wie düsteren Atmosphäre gefangen, wird in die Weltd er Alchemie hereingezogen und fiebert mit Aura mit, die wieder mit ihren Ecken und Kanten der eindringlich beschrieben ist. Alles beim alten, könnte man meinen, zumal sich die Situation zwischen ihr und ihrer Familie zunächst nicht sonderlich anders darstellt als zu Beginn des zweiten Bandes. Und dennoch hat Meyer hier eine gänzlich eigenständige Handlung erschaffen, führt diese über andere Stimmungen zum Ziel, lässt neue Figuren ebenso auftauchen wie alte Bekannte, die sich jedoch in einem anderen Kontext positionieren. Das ist so spannend geschrieben wie die vorigen Bände und begeistert mich mit seinen Wendungen, auch das Leitmotiv präsentiert sich erneut sehr stark. Und dann ist da natürlich noch Aura, weiter als starke Frau dargestellt, die zwar ihre Ziele erreicht hat, aber dadurch vieles verloren hat, die Gutes schaffen wollte und doch so viel Leid verursacht hat – auch für sich selbst. Doch sie tritt hier keineswegs auf der Stelle, entwickelt sich weiter und zeigt neue Facetten von sich. Gepaart mit der sehr intensiven Atmosphäre wird daraus ein sehr starker Ausdruck. Insbesondere gilt dies für die Szenen in Prag, die Stadt entsteht unweigerlich vor dem inneren Auge des Lesers, mysteriös und eingängig. „Die Gebannte“ entfaltet den vollen Reiz dabei natürlich, sofern man die Ereignisse der beiden Vorgänger noch kennt. Und dann ist es sehr faszinierend, wie Meyer sowohl die Stimmung der beiden Vorgänger aufgreift, aber wieder ganz neue Elemente hinzufügt und neue Szenarien hinaufbeschwört, die Handlung konsequent weiterentwickelt. Das ist äußerst spannend geworden und sehr lesenswert!

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Mal wieder ein toller Kai Meyer Roman

Von: Casus Angelus

02.03.2015

Inhalt: Als die unsterbliche Aura Institoris, die mit ihren 44 Jahren immer noch aussieht wie Mitte zwanzig, zur Beerdigung ihrer Mutter Charlotte wieder auf dem Schloss ihrer Familie ist, erfährt sie durch Zufall, dass ihre große Liebe Gillian gefangen gehalten und gefoltert wird. Sie macht sich sofort auf den Weg nach Paris zu ihrem Sohn Gian, der seinen Vater in einem Sanatorium aufgespürt hat. Die beiden haben sich seit Jahren nicht gesehen, doch zusammen machen sie sich bereit Gillian zu befreien. Auf den Spuren seiner Entführer kommt Aura nach Prag, der Hochburg der Alchimisten, doch wieso wurde sie hier her gelockt? Dabei begegnet sie einem alten Bekannten, den sie eigentlich schon lange vergessen wollte. Meine Meinung: "Die Gebannte" ist der dritte Teil von Kai Meyers Saga um die Alchimistin Aura Institoris, von der sich jeder Band aber auch als eigenständige Geschichte betrachten lässt. Genau wie "Die Alchimistin" und "Die Unsterbliche" ist dieses Buch in der Er-/Sie-Perspektive mit wechselnden Sichtweisen erzählt, wobei der Hauptteil hierbei jedoch Aura übernommen wird. Die Geschichte spielt 1924, 10 Jahre nach den Ereignissen im zweiten Band "Die Unsterbliche". Der Prolog spielt jedoch 18 Jahre vor der eigentlichen Geschichte und zeigt die Szene, in der Aura ihrem geliebten Gillian heimlich das Gilgamesch-Kraut verabreicht, um ihn unsterblich zu machen. Ich finde diesen Einstieg sehr schön gewählt, da dieser Augenblick einen wichtigen Wendepunkt in Auras Leben darstellt. Im zweiten Teil wurde dies zwar erwähnt, da sich hierdurch auch Auras Beziehung zu ihrer Familie geändert hat, man durfte die Szene aber als Leser nicht selber miterleben. Die Geschichte an sich startet wieder im Schloss Institoris mit dem Tod von Auras und Sylvettes Mutter. Auf der kurz darauf statt findenden Beerdigung wird die kalte Stimmung innerhalb der Familie gut dargestellt. Sylvette und Aura streiten sich am Grab ihrer Mutter, Auras Sohn Gian ist gar nicht erst anwesend. Einzig Sylvettes schwangere Tochter Tess versucht zu vermitteln. Erst als Aura sich wieder auf den Weg zu ihrem Sohn macht um Gillian zu retten, taut die Stimmung ein wenig auf und ich war positiv überrascht, wie gut Aura und Gian dann doch miteinander klar kommen. Wie man es von Kai Meyer gewohnt ist, sind die Handlungsstränge auch in diesem Buch wieder sehr verstrickt. Es gab immer wieder überraschende Wendungen, so dass wenig vorhersehbar war. Von Anfang gab es in meinem Kopf Fragen, die beantwortet werden wollten. Wer ist der Vater von Tess zukünftigem Kind? Wird er eine wichtige Rolle einnehmen? Was hat es mit dem Symbol in der Uhr auf sich und vor allem, was hatte das ganze mit Gillian zu tun? Die Fragen haben sich im Laufe der Geschichte aufgeklärt und auch wieder neue aufgeworfen, so dass ich das Buch eigentlich kaum weg legen wollte. Es sind hier auch wieder einige neue Personen aufgetreten wie die geheimnisvolle Varieté-Tänzerin Sophia Luminique oder der Uhrmacher Severin Octavian. Doch auch einige bekannte Charaktere aus den Vorgänger-Büchern, wie die Kaskaden-Zwillinge aus dem zweiten Teil der Saga, bekommen hier einen Auftritt. Das tolle an Kai Meyers Charakteren finde ich dabei, dass sie nie vollständig gut oder böse sind, sondern von beiden Seiten etwas haben. Aura beispielsweise ist an sich ja ein guter Mensch, doch sie hat so ihre Macken und hat ziemlich egoistisch gehandelt, als sie Gillian gegen seinen Willen unsterblich gemacht hat. Fazit: "Die Gebannte" von Kai Meyer ist der dritte Teil der Alchimisten-Saga um Aura Institoris, dem man von der Geschichte her nicht anmerkt, dass er erst 10 Jahre nach dem zweiten Teil geschrieben wurde, da alles wunderbar zusammenpasst. Mit seiner spannenden, ineinander verstrickten Handlung hat sich dieser Teile seine 5 Sterne voll und ganz verdient.

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Vita

Kai Meyer, geboren 1969, ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands. Er studierte Film und Theater, arbeitete einige Jahre als Journalist und widmet sich seit 1995 ganz dem Schreiben von Büchern. Viele seiner Romane wie "Die Alchimistin", "Die Unsterbliche" und die Trilogien "Merle und die Fließende Königin" und "Die Wellenläufer" wurden zu Bestsellern. Seine Bücher erscheinen in mehr als 40 Ländern, u.a. in den USA, in England, Japan, Italien, Frankreich und Russland. Für "Frostfeuer" erhielt Kai Meyer 2005 den "CORINE-Literaturpreis". Mehrere Verfilmungen sind in Planung.

www.kaimeyer.com

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