Die Gefallsüchtigen

Gegen Konformismus in den Medien und Populismus in der Politik

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Die längst fällige Medienkritik

Populistische Politiker, die ihr Fähnchen nur noch in den Wind hängen. Und Medien, die mitspielen. Vor allem ein immer seichteres öffentlich-rechtliches Fernsehen, das sich ohne Not unter das Diktat der Quote gestellt hat.
Das Ergebnis: Moralismus und Alarmismus statt kritischem Qualitätsjournalismus, statt Aufklärung und Bildung nur Fußball und Krimis. Ihre Aufgabe, »vierte Gewalt« in unserem demokratischen Gemeinwesen zu sein, verfehlen die Gebührensender dramatisch. Und das am Beginn des digitalen Zeitalters, wo sie so wertvoll sein könnten wie nie.

Wolfgang Herles beschreibt diesen besorgniserregenden Zustand und fordert: Reformiert ARD und ZDF grundlegend oder schafft sie ab.

"Weg vom Quotenwahn – Zurück zu Kritik, Provokation und Aufklärung!"
Jakob Augstein im Gespräch mit Wolfgang Herles


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ISBN: 978-3-641-13591-1
Erschienen am  14. September 2015
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Vita

Wolfgang Herles, geboren 1950 in Tittlingen bei Passau, studierte an der Universität München Germanistik, Geschichte und Psychologie. Der Fernsehjournalist und Autor zahlreicher Sachbücher und Romane war lange Zeit als Korrespondent und Redakteur beim Bayerischen Rundfunk tätig, drehte zahlreiche Dokumentarfilme und leitete das ZDF-Studio Bonn sowie die ZDF-Talkshow »live«. Auf 3sat moderierte er außerdem die Bücher-Sendung »Schrifttypen«. Von 2000 bis 2015 war er Moderator und Redaktionsleiter des Kulturmagazins »aspekte«. Zuletzt erschien von ihm die politische Kritik »Die Gefallsüchtigen«.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Ein aktuelles, wichtiges Buch in einer Zeit zunehmender Politik- und Medienverdrossenheit."

F.F. dabei (23. September 2016)

"Er ermutigt, genauer hinzusehen, zu analysieren, sich die notwendige Zeit für das Nach- und Mitdenken zu nehmen. Und er hat Recht."

Die Tagespost, Barbara Stühlmeyer (25. Juni 2016)

„Seit Gert von Paczenskys Philippika und seit den neueren Büchern von Lutz Hachmeister gab es nie mehr eine solche frontale ungeschützte und unbeeindruckte Kritik des Programmbetriebes, der selig in sich selbst rotiert.“

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