Die Große Wildnis

Band 1

Ab 10 Jahren
(1)
eBook epub
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Zauberhaft, herzzerreißend und wunderbar humorvoll

In einer Welt, in der keine Tiere mehr existieren, kommt sich auch der 12-jährige Kester manchmal vor wie der Letzte seiner Art. Zumindest in dem Mentorium für Problemkinder, in dem er lebt und wo alle so tun, als sei mit ihm etwas nicht in Ordnung. Als er dann auf einen Schwarm sprechender Tauben trifft, denkt Kester, jetzt werde er völlig verrückt.

Aber diese Tiere haben ihm etwas mitzuteilen …
Sie befreien Kester und bringen ihn in die Wildnis zu einem Ort, an dem die letzten wilden Tiere verborgen vor der Welt überlebt haben. Ihr weiser Anführer, ein mächtiger Hirsch, bittet Kester um Hilfe, und gemeinsam begeben sie sich auf eine große Reise, begleitet von einem vorwitzigen Wolfsjungen, einer eitlen Katzendiva, einer tanzenden Feldmaus, einer philosophischen weißen Taube und einem eigensinnigen Mädchen namens Polly.

Ein großartiger Abenteuerroman – dramatisch, bildgewaltig und gefühlsgeladen.

"Der Autor erschafft mit seiner hohen Schreibkunst verzaubernde Fantasie, in die man wie gebannt eintaucht. Sie ist sowohl tiefgründig als auch humorvoll und charmant erzählt."

Volksstimme (17. April 2014)

Aus dem Englischen von Petra Koob-Pawis
Originaltitel: The last Wild
Originalverlag: Quercus
eBook epub (epub), 7 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-12771-8
Erschienen am  18. November 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wenn Tiere anfangen mit Menschen zu sprechen ...

Von: Carmen Vicari aus Dossenheim

17.12.2013

Der 12jährige (demnächst 13) Kester Jaynes lebt auf Mentorium. Mentorium ist eine Anstalt für verhaltensauffällige Kinder. Seit dem Tod seiner Mutter kann Kester nicht mehr sprechen. Zwar versucht er es immer wieder, wird auch von den anderen Kinder gereizt, jedoch kommt kein Ton über seine Lippen. Das Leben in dieser Welt ist sehr hart. Die Tiere sind alle an einer Krankheit erkrankt, die sich die rote Pest nennt und sind entweder daran gestorben oder wurden von den Menschen in der Hoffnung, die Krankheit einzudämmen, getötet. Auch das Meer und die Pflanzenwelt gelten als verseucht. Als Nahrung wurde das sogenannte Formula erfunden, das es in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt und dennoch immer irgendwie gleich schmeckt. Kester mag das Leben in Mentorium nicht. Er ist viel alleine, daher ist es kein Wunder als er bei einem Aufenthalt im Hof versucht, mit einer Kakerlake zu sprechen. Telepathisch. Und dann geschieht etwas sehr seltsames. Die Kakerlake spricht tatsächlich mit ihm und bittet ihn sogar um Hilfe. Aber ehe Kester richtig begreift, was da eigentlich gerade geschehen ist, wird er dem Doktor von Mentorium vorgeführt und als Strafe weggesperrt. Kester denkt lange über die Sache nach und ehe er es sich versieht, wird er von einer Schar Tauben (99 dunkelgraue und eine weiße) befreit. Die Tiere bitten ihn um Hilfe, denn nur er kann sie verstehen und ihnen dadurch helfen, ein Heilmittel gegen die rote Pest zu finden. Doch schon längst hat man seine Flucht bemerkt und Kester wird verfolgt. Aber auch die letzten wilden Tiere werden gejagt und gemeinsam stellen sie sich der Aufgabe, ein Mittel gegen die Krankheit zu finden und ihren Feinden zu entkommen. In seinem Debütroman schafft der Autor Piers Tordays eine Dystopie für Kinder ab 10 Jahren. Das Buch lässt sich aber als Erwachsener gut und flüssig lesen. Kester erzählt die Geschichte aus seiner Sicht in der Ich-Perspektive. Dadurch kann der Leser besonders gut seine Unsicherheiten und Ängste nachvollziehen. Der Autor schafft zu Beginn einen kleinen Jungen, der eingeschüchtert von den Großen seiner Welt einfach nur noch nach Hause zu seinem Vater möchte. Doch dieser Junge entwickelt sich im Laufe der Geschichte immer weiter. Er wird mutiger, stärker und lernt Verantwortung zu tragen. Schnell hat das Buch den Leser in seinen Bann gezogen. Der Verlag hat die Geschichte in 6 Kapitel unterteilt und die Kapitelseite mit einem Bild gestaltet. Die Kapitel sind wie folgt benahmt: 1. Mentorium 2. Der Ring des Waldes 3. Sturmhöhe 4. Die Strasse der Fische 5. Die alte Farm 6. Premia Trotz der traurigen und erschreckenden Thematik, schafft es der Autor, dass Kester den Leser so manches Mal zum schmunzeln reizt. Aber auch sonst zieht Kester einen mit. Man leidet mit ihm, kämpft und flüchtet und möchte ihn nicht selten in den Hintern treten oder ihn vor einer Dummheit bewahren. Dabei ist die Geschichte in sich logisch und schlüssig. Auch wenn das Ende ruhiger wird und es sanft ausklingen will, zeigt der Autor, dass er nicht vergessen hat, dass nicht alles gelöst ist und die Geschichte eine Fortsetzung benötigt. Bis dahin allerdings, muss man Kester und das letzte Wild alleine lassen. Fazit: Für Kinder und Jugendliche ist das Buch ein spannender Fantasyroman, für ältere Leser regt der Roman auf jeden Fall zum Nachdenken an, gerade im Hinblick auf den Umgang mit der Umwelt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und hoffe, dass diese bald erscheinen wird.

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Vita

Piers Torday stammt ursprünglich aus Northumberland. Er begann seine Karriere als Autor am Theater und für Live-Comedy-Shows. Zuletzt schrieb er fürs Fernsehen und entwickelte dort Programmideen. Piers' Vater ist der berühmte Autor Paul Torday (Lachsfischen im Yemen). „Die Große Wildnis” ist Piers' erster Roman. Für "Der Aufstand der Tiere" , die Fortsetzung der Geschichte, wurde er mit dem "Guardian Children's Fiction Prize" ausgezeichnet.

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Petra Koob-Pawis

Petra Koob-Pawis studierte in Würzburg und Manchester Anglistik und Germanistik, arbeitete anschließend an der Universität und ist seit 1987 als Übersetzerin tätig. Sie wohnt in der Nähe von München, und wenn sie gerade nicht übersetzt, lebt sie wild und gefährlich, indem sie Museen durchstreift, Vögel beobachtet und ihren einäugigen Kater daran zu hindern versucht, sämtliche Möbel zu ruinieren.

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Videos

Pressestimmen

"Dieses Buch kann die Welt verzaubern!"

TOPIC (15. November 2013)

„Eine fantasievolle Verbindung von Parabel und Dystopie“

Bücher (15. Januar 2014)

"Ein ungewöhnliches, ein wunderbares Buch. Nicht nur für junge Leser."

Deggendorfer Zeitung (15. September 2014)

"Tordays Kinderbuch will und kann mehr, als nachwachsende Generationen für Öko-Themen zu sensibilisieren (…) ein unterhaltsamer, spannender Abenteuerroman."

1000 und 1 Buch/ Heike Byn (01. Juni 2014)

"Ein spannender Roman über einen Jungen, der nie mehr Angst vor großen Tieren hat."

Spick

"Piers Torday hat mit seinem Debütroman ins Schwarze getroffen."

"eine spannende Fantasy-Geschichte"

Abendzeitung (07. März 2014)

Tribute von Panem trifft Greenpeace.“

Kurier (25. Januar 2014)

"Ein ungewöhnliches, ein wunderbares Buch"

Passauer Neue Presse (24. Februar 2014)

"Die große Wildnis ist eine wunderbare, leicht zu lesende Fantasy-Parabel, die junge Leser sensibel für die Belange der Natur stimmen kann."

Oberhessische Presse (21. März 2014)

"Zauberhaft und wunderbar humorvoll"

Wir Kinder (01. September 2013)

"‘Die große Wildnis‘ ist ein spannender Fantasy-Roman zum Mitfiebern."

Aachener Zeitung (03. Mai 2014)

"Eine düstere, aber auch märchenhafte Geschichte, die Mut macht und anregt, über unseren Umgang mit Tieren und Natur nachzudenken!"

Tierfreund (01. April 2014)

"Ein Leseerlebnis für junge Leser/-innen, die sich gern auf märchenhafte Abenteuer einlassen und über die dahinter stehende Aussage nachdenken"

Der Evangelische Buchberater (01. März 2014)

"Piers Torday gelingt mit dem vorliegenden Roman ein zum Seufzen schönes Erlebnis und schafft mit seinen Worten Fantasy, die von ganz hoher Schreibkunst zeugt."

"Ein wichtiges Buch"

"Bedrückende Dystopie, die unterhält, mahnt und nachdenklich macht"

"Eine absolut gelungene Abenteuergeschichte, wie es sie so gewiss noch nicht gab!"

"Ein tiefgründiges und emotionales Buch."

"Das Cover ist mehr als gelungen, fabelhaft!"

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