Die Herzensammlerin

Roman

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Laura, Besitzerin des Hotels Happy Scheidung hat ein Faible für Romantik. Obwohl ihr Gasthaus zerstrittenen Ehepaaren die Trennung erleichtern soll, reisen die meisten nach nur einem Wochenende in der idyllischen Umgebung frisch verliebt wieder ab. Laura glaubt eben fest an die Liebe, und sie ist auch diejenige, die in der Familie alle zusammenhält. Als sie jedoch aus heiterem Himmel von ihrem Mann verlassen wird, stürzt ihre rosarote Welt in sich zusammen — bis sie merkt, dass sich der attraktive Adrian für sie interessiert …

»Was für ein süßes Buch! Im Jagdschloss und in der Obhut von Laura möchte auch der Leser gerne mal zu Gast sein.«

Jessica Buhl / SonntagEXPRESS (13. August 2017)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-17714-0
Erschienen am  19. Juni 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Leichte Sommerlektüre fürs Herz

Von: sommerlese

07.03.2018

Wenn der eigene Lebenstraum zerplatzt, macht sich ein Abgrund auf. So geschieht es auch bei Laura. Jahrelang steckt sie ihre gesamte Energie in das Familienerbe und macht es Scheidungswilligen in ihrem Hotelbetrieb so schön, dass sie häufig wieder zusammen finden und frisch verliebt abreisen. Lauras Fürsorge und ihr Glaube an die Liebe scheint auch die Gäste anzustecken. Gleichzeitig machen ihre selbstmordlustige Großmutter und ihre pubertäre Tochter Merle ihr das Leben schwer. An Freizeit ist nicht zu denken. Aber anstatt selbst die Reißleine zu ziehen, beginnt nun auf einmal ihr Mann Ralf sich selbst verwirklichen zu wollen. Laura ist am Boden zerstört, doch der Betrieb muss weiter gehen. Es ist eine Geschichte, bei der man mitfühlen kann. Die Charaktere sind leicht übertrieben und dennoch pointiert dargestellt und sorgen für eine Menge Unterhaltungspotential. Merle mit ihrer Gothic-Phase wirkt sehr authentisch und ist in der ländlichen Umgebung sicherlich eine Ausnahmeerscheinung der besonderen Art. Aber auch die übertriebene Großmutter ist mit ihren Selbstmordabsichten ein Charakter, den man nicht vergisst. Dagegen wirkt Laura schon regelrecht blass und bekommt trotz ihrer liebenswürdigen Art kaum Sympathiepunkte. Mich hat neben der mit humorvollen Szenen dargestellten Geschichte besonders die Idylle in der Lüneburger Heide mit den Heidegebieten und den umherziehenden Schafen entzückt. Hier merkt man den Heimatbezug der Autorin und ihre Liebe zu dieser Gegend sehr deutlich. Wer nach einer leichten Sommerlektüre fürs Herz sucht, ist mit diesem Buch gut beraten. Auch die Lüneburger Heide ist eine hübsche Gegend in Deutschland, die viele gar nicht kennen.

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Eine Geschichte mit Herz(en) und originellen Charakteren

Von: friederickes bücherblog

11.09.2017

Cover: Das Cover ist in hellen Pastellfarben gestaltet und erzeugt in Verbindung mit der roten Schrift des Titels beim Betrachter einen romantisch-verspielten Eindruck. Mit den beiden Steinen in Herzform wird der Titel des Buches aufgegriffen. Die Geschichte (Achtung: Spoiler!): Laura, Mitte dreißig, führt im Jagdschlösschen ihrer Familie, des Grafengeschlechts von Bonin, das kleine Hotel „Happy Scheidung“ in der Lüneburger Heide. Das Konzept des Hotels ist es, scheidungswillige Paare für ein paar Tage zu beherbergen. In dieser Zeit bereitet Lauras Ehemann Ralf, ein Scheidungsanwalt, alles Notwendige für die Scheidung vor, die dann am Ende des Aufenthalts auch sogleich vollzogen wird. Ein „Scheidungs-Komplettpaket“ sozusagen. Doch Laura sorgt mit ihrem festen Glauben an die Liebe, ihrem Hang für Romantik und den Herzen, die sie mit Leidenschaft sammelt und überall im Hotel verteilt, dafür, dass viel Paare nicht frisch geschieden, sondern neu verliebt wieder abreisen. Das passt Ralf natürlich ganz und gar nicht, macht sie ihm doch dadurch seine Scheidungsmandanten abspenstig. Lauras Großmutter, die etwas eigentümliche Gräfin Theodora von Bonin, unterstützt Laura jedoch in ihren Ambitionen, bei den Gästen Amor zu spielen, denn Ralfs Geschäftsmodell ist ihr ein Dorn im Auge. Lauras Glaube an die Liebe wird jedoch erschüttert, als Ralf sich eines Tages von ihr trennt und nach Mallorca auswandert. Enttäuscht zieht sie sich zurück und vergräbt sich in ihrem Selbstmitleid. Doch das ist nicht Lauras einzige Sorge. Ihre pubertierende Tochter Merle hat es sich in den Kopf gesetzt, dem Gothic-Kult angehören zu wollen, und kleidet und verhält sich auch dementsprechend. Oma Theodora möchte unbedingt sterben und lässt keine Gelegenheit aus, ihrem Leben auf recht ungeschickte Weise ein Ende zu setzen. Schließlich taucht Lauras jüngere Schwester Nina, die in Lauras Augen keinen rechten Plan für ihr Leben zu haben scheint, ebenfalls im Hotel auf, gemeinsam mit dem gut aussehenden Adrian. Und dann ist da auch noch Ralfs Kollege Martin, der Laura unerschütterlich zur Seite steht … Meine Meinung: Obwohl das Cover und der Titel nicht unbedingt darauf hindeuten, handelt es sich um eine sehr humorvolle Geschichte, die ganz eindeutig durch ihre originellen Charaktere besticht, allen voran Oma Theodora mit ihrer skurrilen Art und ihrem recht losen Mundwerk. Aber auch die anderen Figuren wie Merle oder Nina sind alles andere als langweilig und machen es mit ihrer unkonventionellen Art dem Leser leicht, sie zu mögen. Von Ralf, dem toughen Scheidungsanwalt, hätte ich jedoch ein bisschen mehr Mumm erwartet, zumindest so viel, um mit Laura zu sprechen, statt einfach nur das Weite zu suchen. Laura selbst sieht mit ihrer romantischen Ader, die man teilweise schon als etwas naiv bezeichnen kann, die Dinge bisweilen etwas zu sehr durch die rosarote Brille, sodass man sie als Leser hin und wieder aufwecken und ihr einen Schubs in die richtige Richtung geben möchte. Eine weitere Stärke des Romans liegt in der überaus eindrücklichen Schilderung der Schauplätze in der Lüneburger Heide, die in der Vorstellungskraft des Lesers lebendig werden. Man spürt, dass die Autorin die Schauplätze, die sie in der Geschichte so bildhaft schildert, kennt und liebt. Wie man es von vielen Romanen dieses Genres kennt, kann man sich irgendwann schon denken, wie die Geschichte ausgehen wird bzw. wer am Schluss Lauras „Auserwählter“ sein wird, allerdings gibt es bis zum Happy End auch ein paar nicht so sehr vorhersehbare Wendungen. Die Handlung hätte für meinen Geschmack streckenweise ein wenig gestrafft werden können. Schön fand ich, dass auch Merle und Nina am Schluss ihren Weg finden. Der Erzählstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, flüssig und humorvoll. Auch wenn es immer wieder ernste Zwischentöne gibt, schafft er dennoch beim Leser eine positive, heitere Grundstimmung. Insgesamt eine heitere Liebesgeschichte mit viel Humor und außergewöhnlichen Charakteren, für die ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche. Susanne von „friederickes Bücherblog“

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Vita

Brigitte Kanitz wuchs in Rom, Lugano und Hamburg auf. Sie arbeitete als Redakteurin für diverse Printmedien, bevor es sie zurück nach Italien zog, wo sie seit vielen Jahren als freie Autorin lebt. Für Blanvalet hat sie bereits eine ganze Reihe von romantischen Komödien geschrieben.

www.BrigitteKanitz.de

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Zitate

»Ein echter Kanitz mit viel Herz und Humor […]«

Meins (23. August 2017)

»Ein Roman mit viel Gefühl und Humor.«

Das Neue Blatt (15. November 2017)

»'Die Herzensammlerin' ist eine waschechte Feelgood-Lektüre, die Euch mit ihrer sympathischen Hauptfigur garantiert ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird.«

silberherzen.de (22. August 2017)

»Entspannte Unterhaltung […] mit liebevoll gezeichneten Charakteren.«

schöne-heide.de (28. August 2017)