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Die Herzlichkeit der Vernunft

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CHF 12,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22745-6

Erschienen:  16.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Sokrates oder das Glück der Bescheidenheit, Voltaire oder die Freiheit durch Toleranz, Kleist oder das Wissen um den Menschen, Terror oder die Klugheit des Rechts, Politik oder das Lob der Langsamkeit: Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge unterhalten sich über Grundfragen des Rechts und der Gesellschaft, über Theater und Literatur, über die Gefahren der direkten Demokratie und der sozialen Medien und darüber, was den Menschen im eigentlichen Sinn menschlich macht.

"Die Herzlichkeit der Vernunft" ist ein sehr persönlicher Dialog der beiden Schriftsteller.

"Die Vernunft ist vor allen Dingen menschenfreundlich" Interview im Deutschlandfunk (19.10.17)

»Eine Unterhaltung mit Geist, Witz und der Leichtigkeit einer Partie Federball.«

Stefan Weiss / Der Standard (10.01.2018)

Ferdinand von Schirach (Autor)

Ferdinand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehören Industrielle, Prominente, Angehörige der Unterwelt und ganz normale Menschen. Mit seinem Debüt »Verbrechen« gelang ihm 2009 auf Anhieb der Durchbruch als literarischer Autor.


Alexander Kluge (Autor)

Alexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, Jurist, Filmemacher und Schriftsteller. Er lebt in München. Seine letzten Bücher: »Kongs große Stunde. Chronik des Zusammenhangs« und - mit Georg Baselitz - »Weltverändernder Zorn. Nachricht von den Gegenfüßlern«.

»Eine Unterhaltung mit Geist, Witz und der Leichtigkeit einer Partie Federball.«

Stefan Weiss / Der Standard (10.01.2018)

»Ein Buch, das jedermanns Richtung des Denkens verändern wird.«

Andreas Ammer / Bayern 2 (09.12.2017)

»Ein kleines Buch, ein sehr persönliches Buch, aber keineswegs klein in seiner Aussagekraft.«

Frederike Schäfer / Kölner Stadt-Anzeiger (01.12.2017)

»Zwei eloquente Denker haben sich zusammengetan, den Spuren großer Vorbilder zu folgen.«

Janina Fleischer / Leipziger Volkszeitung (25.11.2017)

»Ein anregender Dialog, der zum Weiterdiskutieren einlädt.«

Katja Kraft / Münchner Merkur (21.11.2017)

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26.08.2018 | 20:00 Uhr | Hamburg

Lesung und Klavierkonzert
mit Malakoff Kowalski
Eintritt: ab 33 €

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Elbphilharmonie, Großer Saal
Platz der Deutschen Einheit
20457 Hamburg

Weitere Informationen:
FKP Scorpio
22767 Hamburg

06.09.2018 | 20:00 Uhr | Frankfurt am Main

Lesung

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Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main
Westendstr. 43
60325 Frankfurt am Main

24.11.2018 | 20:00 Uhr | Hannover

Lesung und Gespräch
Eintritt: ab 33 €

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Mehr Infos

Theater am Aegi
Aegidientorplatz 2
30159 Hannover

Weitere Informationen:
Hannover Concerts
30169 Hannover

eBook (epub), 1 farbige Abbildung

ISBN: 978-3-641-22745-6

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen:  16.10.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Geistig anregender Dialog zweier kluger Köpfe

Von: Sigismund von Dobschütz  aus Bad Kissingen Datum: 28.11.2017

Ich gebe gern zu, dass es mir ohne eine umfassende humanistische Allgemeinbildung nicht immer leicht fiel, diesen beiden klugen Köpfen Alexander Kluge und Ferdinand von Schirach in ihren fünf Gesprächen über "Die Herzlichkeit der Vernunft", als kleines Büchlein im DIN A6-Format mit nur 187 Seiten im Oktober vom Luchterhand-Verlag veröffentlicht, bis in die letzten Ecken ihrer Gedanken, Überlegungen und Schlussfolgerungen zu folgen. Aber es war in jedem Fall eine literarische Wohltat, in dem sonst überbordenden Angebot leichter und seichter Unterhaltungsliteratur mal wieder ein derart geistig anregendes Werk lesen zu dürfen. Alexander Kluge und Ferdinand von Schirach, beide Juristen und beide Schriftsteller, tauschen darin ihre Ideen und Gedanken über Sokrates oder das Glück der Bescheidenheit aus, über Voltaire oder die Freiheit durch Toleranz, über Kleist oder das Wissen um den Menschen, über Terror oder die Klugheit des Rechts, über Politik oder das Lob der Langsamkeit. Sie ergänzen sich oft, widersprechen sich auch gelegentlich, werden sich nicht immer einig. Auch wenn man als Leser nicht jedes Zitat aus der Originalschrift kennt, nicht jeden im Gespräch genannten Philosophen oder Schriftsteller gelesen hat, um mit urteilen zu können, ist es doch anregend, den beiden Diskutanten bei ihrem "Kamingespräch" über Grundfragen des Rechts und der Gesellschaft, über Theater und Literatur, über die Gefahren der direkten Demokratie und der sozialen Medien und was den Menschen im eigentlichen Sinn menschlich macht zu folgen. Vielleicht sollte man dieses kleine, äußerlich so unscheinbare Büchlein tatsächlich zwei- oder sogar dreimal lesen, um endlich allen Gedankengängen Kluges und Schirachs wirklich folgen und das Gesagte verstehen zu können. Beim Lesen dieses Buches ist es gewiss keine Schande, für sich den altgriechischen Philosophen Sokrates zu zitieren: "Ich weiß, dass ich nicht(s) weiß." Zumindest hat man nach der Lektüre etwas dazugelernt.

"Ich weiß, dass ich nichts weiß"

Von: Sigismund von Dobschütz Datum: 28.11.2017

https://www.facebook.com/groups/buecherkabinett/

Ich gebe gern zu, dass es mir ohne eine umfassende humanistische Allgemeinbildung nicht immer leicht fiel, diesen beiden klugen Köpfen Alexander Kluge und Ferdinand von Schirach in ihren fünf Gesprächen über "Die Herzlichkeit der Vernunft", als kleines Büchlein im DIN A6-Format mit nur 187 Seiten im Oktober vom Luchterhand-Verlag veröffentlicht, bis in die letzten Ecken ihrer Gedanken, Überlegungen und Schlussfolgerungen zu folgen. Aber es war in jedem Fall eine literarische Wohltat, in dem sonst überbordenden Angebot leichter und seichter Unterhaltungsliteratur mal wieder ein derart geistig anregendes Werk lesen zu dürfen. Alexander Kluge und Ferdinand von Schirach, beide Juristen und beide Schriftsteller, tauschen darin ihre Ideen und Gedanken über Sokrates oder das Glück der Bescheidenheit aus, über Voltaire oder die Freiheit durch Toleranz, über Kleist oder das Wissen um den Menschen, über Terror oder die Klugheit des Rechts, über Politik oder das Lob der Langsamkeit. Sie ergänzen sich oft, widersprechen sich auch gelegentlich, werden sich nicht immer einig. Auch wenn man als Leser nicht jedes Zitat aus der Originalschrift kennt, nicht jeden im Gespräch genannten Philosophen oder Schriftsteller gelesen hat, um mit urteilen zu können, ist es doch anregend, den beiden Diskutanten bei ihrem "Kamingespräch" über Grundfragen des Rechts und der Gesellschaft, über Theater und Literatur, über die Gefahren der direkten Demokratie und der sozialen Medien und was den Menschen im eigentlichen Sinn menschlich macht zu folgen. Vielleicht sollte man dieses kleine, äußerlich so unscheinbare Büchlein tatsächlich zwei- oder sogar dreimal lesen, um endlich allen Gedankengängen Kluges und Schirachs wirklich folgen und das Gesagte verstehen zu können. Beim Lesen dieses Buches ist es gewiss keine Schande, für sich den altgriechischen Philosophen Sokrates zu zitieren: "Ich weiß, dass ich nicht(s) weiß." Zumindest hat man nach der Lektüre etwas dazugelernt.

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