Die Hoffnung zwischen den Zeilen

Roman

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Zwei mutige Frauen kämpfen in der Nachkriegszeit um eine selbstbestimmte Zukunft

Hamburg 1949: Als Ulrike Hartmann erfährt, dass ihr Verlobter Hans im Krieg gefallen ist, verlässt sie verzweifelt ihre zerstörte Heimat und wandert nach Schweden aus. In ihrem Koffer hat sie ein Bündel Briefe, die Hans im Krieg jahrelang von einer Schwedin namens Elsa Petterson erhalten hat. Ulrike reist zu Pettersons Wohnort in die Provinz, versucht herauszufinden, in welchem Verhältnis sie zu Hans stand. Beide Frauen entwickeln eine Freundschaft, und Ulrike erfährt etwas schier Unglaubliches über Hans, das ihrer aller Leben für immer verändern wird ...

„Elin Olofsson schreibt so anschaulich, raffiniert und spannend, dass es die Leser bis zur letzten Seite in Bann hält.“

Aftonbladet

Aus dem Schwedischen von Nina Hoyer
Originaltitel: Krokas
Originalverlag: Wahlström & Widstrand, Stockholm 2017
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23310-5
Erschienen am  14. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Lichtblick und Hoffnungsschimmer - Vorsicht Spoiler

Von: Mirabellaparadise

08.04.2020

Das Cover, welches den Beginn der Geschichte, den zeitgemäßen Kleidungs- und Frisurenstil sowie die Armut zeigt, ist meines Erachtens brillant gewählt. Dazu trägt sicherlich auch die Bildbearbeitung bei, die die Szene und das damit verbundene Leben in tristen, deprimierenden „Schwarz-Grau-Beige-Braunen“-Tönen darstellt. Die, im Inneren ausgetragenen, seelischen Konflikte von Elsa und Uli stehen im Vordergrund dieses, in der Nachkriegszeit spielenden, fesselnden Romans rund um das Thema Liebe. Es geht nicht nur um bedingungslose, verzweifelte, aussichtslose Liebe – sondern auch um pure, uneigennützige Nächstenliebe. Elin Olofsson beweist hier eine außerordentliche, sensible Erzählkunst, indem sie die Fragen, die sich mir als Leserin im Laufe der Geschichte stellen, mit Rückblenden auf die Vergangenheit der beiden Protagonistinnen, beantwortet. Ulis schwere Kindheit mit einer alleinerziehenden Mutter, die sie als Strafe Gottes empfunden hat, geht mir unter die Haut. Mich verstörende Szenen werden beiläufig und nahezu emotionslos geschildert. Neben körperlichen Strafen fesselt die egoistische Mutter, ihre kleine Tochter an den Tisch, um „Bekannte“ zu besuchen, während die demente Oma „aufpassen“ muss. Schläge und Drohungen stehen an der Tagesordnung. Diese drastische „Erziehungsmethode“ hat schlimme Auswirkungen auf Ulis Persönlichkeit. Auf der Suche nach Liebe wählt sie den falschen Weg und wird ein leichtes, vertrauensseliges Opfer für Männer, die auf der Suche nach einem unverbindlichen „Abenteuer“ sind. Kaum trifft sie den Mann, der ihre Liebe erwidert, wird er an die Front geschickt. Elsa ist ein braves, eher unscheinbares Mädchen aus einfachem, aber gutem Hause, welches sich aus Mitleid, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein in eine schwierige Lage bringt. Eine Protagonistin, die man einfach liebhaben muss und sich als beste Freundin wünscht. Der historische Aspekt dieses Romans: 2. Weltkrieg, Fahnenflucht, die Suche nach Verschollenen, die Kinderlandverschickungen und die Armut in den darauffolgenden Jahren werden von der Autorin geschickt in die Erzählung eingebunden, ohne von der Haupthandlung abzulenken. „Die Hoffnung zwischen den Zeilen“ ist ein aufwühlendes, tief berührendes Buch, welches aber auch Zuversicht schenkt.

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Leider zu überflächig

Von: wordfulbooks

04.03.2020

Heute melde ich mich mit einem Buch, das mir leider nicht so gut gefallen hat: Die Hoffnung zwischen den Zeilen von Elin Oloffson. Zwar war der Klappentext sehr ansprechend, die Umsetzung jedoch eher schwammig. Hamburg 1949: Ulrikes Mann Hans ist im Krieg gefallen und Ulrike wandert voller Verzweiflung nach Schweden aus. Mit dabei ein Bündel Briefe, die Hans im Krieg jahrelang von der Schwedin Elsa Petersson erhalten hat. Sie sucht die Frau auf, neugierig, in welchem Verhältnis sie zu ihrem Mann stand, und erwartet nicht, eine so gute Freundin zu finden. Doch was Ulrike über ihren geliebten Hans erfährt, wird ihr Leben für immer verändern. Leider kann ich kaum positive Aspekte über das Buch aufführen. Die Grundidee ist super, besonders nachdem man das Cover sieht und den Klappentext liest. Die Umsetzung jedoch war meiner Meinung nach nicht gelungen. Die Thematik des zweiten Weltkriegs und die im Klappentext erwähnten Briefe werden kaum erwähnt und stellen eher nur eine Randerzählung dar. Dafür weiß ich nun umso mehr über das Dörfchen Krokom und dessen Einwohner. Aber ob ich das wirklich von dem Buch erwartet habe? Eher nicht.. Die Frauenfiguren Ulrike und Elsa wurden zwar gut angeschnitten, jedoch konnte ich auch hier mit keinem der Figuren warm werden. Ich habe anfangs erhofft, dass Ulrike eine mega Entwicklung durchläuft, was mir jedoch etwas gefehlt hat. Die Freundschaft ist sehr oberflächlich beschrieben und wirkt eher gezwungen. Es fehlt einfach die gewisse Empathie und Wärme. Ich vergebe leider nur 2/5 Sterne.

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Vita

Elin Olofsson, geboren 1979 in Schweden, schreibt seit vielen Jahren sehr erfolgreiche Frauenromane. 2014 wurde einer ihrer Romane als "Buch des Jahres" (Sydsvenska Dagbladet) ausgewählt, 2016 wurde sie für den "Book of the Year Award" nominiert. Ihr neuester Roman "Die Hoffnung zwischen den Zeilen" war in Schweden monatelang unter den Top Ten und verkaufte sich über 50.000 Mal. Mit diesem Roman wird sie erstmals in Deutschland vorgestellt.

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Pressestimmen

»Ein Juwel von einem Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft im Schweden der Nachkriegszeit.«

Vi Läser

»Elin Olofsson gelingt es eindrucksvoll, die internationalen Nachwirkungen des 2. Weltkriegs anhand einer kleinen Gruppe von Menschen in der schwedischen Provinz zu beschreiben. Ein wichtiger und wunderschöner Roman.«

Tara

»Ein Roman, der durch einen klugen Spannungsbogen und das einfühlsame Porträt zweier mutiger junger Frauen überzeugt.«

Expressen

»Elin Olofsson erzählt mit großer Wärme und Empathie und beweist erneut, dass sie eine unglaublich gute Romanautorin ist.«

Skånska Dagbladet