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Die Holunderschwestern Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16813-1

Erschienen: 13.06.2016
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München 1918. Die junge Fanny – Franziska – sitzt im Zug nach München und will der Provinz entfliehen. Ihre sensible Zwillingsschwester Friederike musste sie zurücklassen. Als die reiche Witwe Dora mit ihren beiden Kindern zusteigt, ahnt Fanny noch nicht, dass ein tragisches Schicksal seinen Anfang nimmt. München 2015. Katharina erhält einen Brief aus London: In einem Archiv wurden Tagebücher ihrer Urgroßmutter Franziska gefunden. Katharina wird neugierig. Wie kommt es, dass die Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter, einer einfachen Köchin, in London verwahrt werden?

"Eine brillant erzählte Familiengeschichte. Sehr emotional, unterhaltsam und fesselnd bis zum Schluss, mit perfekt gezeichneten Charakteren die einfach „leben“."

histo-couch.de (27.06.2016)

Teresa Simon (Autorin)

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

"Eine brillant erzählte Familiengeschichte. Sehr emotional, unterhaltsam und fesselnd bis zum Schluss, mit perfekt gezeichneten Charakteren die einfach „leben“."

histo-couch.de (27.06.2016)

"Eine charmante Strandlektüre, bei der es natürlich um Liebe geht."

bella (08.06.2016)

"Mit jeder Seite, mit jeder Zeile und mit jedem Wort spürt man, dass dieses Buch der Autorin ganz besonders am Herzen gelegen hat. Entsprechend gut ist es auch gelungen und der Leser spürt diese Liebe."

Buchblog Mundo Libris (19.06.2016)

»Teresa Simon ist Expertin für präzise recherchierte und packend erzählte historische Stoffe.«

Für Sie (21.07.2016)

"Mich hat lange kein Buch mehr so gefesselt. Einmal angefangen, konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen, es ist spannender als mancher Krimi!"

Buchblog nichtohnebuch (23.06.2016)

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16813-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 13.06.2016

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Ein sehr schönes Buch

Von: friedericke Datum: 05.12.2016

buecherblog.friedericke-design.de/

Die Holunderschwestern

München 1918. Die junge Fanny – Franziska – sitzt im Zug nach München und will der Provinz entfliehen. Ihre sensible Zwillingsschwester Friederike musste sie zurücklassen. Als die reiche Witwe Dora mit ihren beiden Kindern zusteigt, ahnt Fanny noch nicht, dass ein tragisches Schicksal seinen Anfang nimmt. München 2015. Katharina erhält einen Brief aus London: In einem Archiv wurden Tagebücher ihrer Urgroßmutter Franziska gefunden. Katharina wird neugierig. Wie kommt es, dass die Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter, einer einfachen Köchin, in London verwahrt werden?

Die Autorin

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

Das Cover

Es handelt sich um ein typisches Cover für einen romantischen Liebesroman: zarte Farben und von Schönheit geprägte Darstellungen einer verträumten Welt mit einer schönen Frau, einem Park, einer weißen Villa sowie dem Holunderstrauch, der im Buch eine nennenswerte Rolle spielt. Da die Geschichte aber auch eine sehr harte und arme Zeit – die Zeit zwischen den beiden großen Weltkriegen – behandelt, strahlt das Cover in meinen Augen doch etwas zu viel heile Welt aus.

Die Geschichte

Katharina Raith hat sich zusammen mit ihrer Kollegin Isi selbständig gemacht; als Möbelrestauratorinnen betreiben sie zusammen eine Werkstatt. Eines Tages bereitet Katharina in ihrer Wohnung, die über der Werkstatt liegt, Dampfnudeln aus der Rezeptsammlung ihrer Urgroßmutter zu. Plötzlich steht statt ihrer Kollegin ein sehr netter Engländer vor der Tür, der ihr Tagebücher ihrer Urgroßmutter bringt, die in einem Archiv in London gefunden wurden. Katharina kann das nicht verstehen, denn sie glaubt zu wissen, dass ihre Uroma niemals in England war. Zur selben Zeit stöbert Isi in einer Scheune eine verwitterte Ladenzeile auf, die später das Familienschicksal aufmischen wird.

In den Tagebüchern geht es um die schwierige Beziehung der Zwillingsschwestern Fanny und Fritzi hauptsächlich in der Zeit von 1918 bis 1937 in München und damit auch um eine schwierige Zeit im Umfeld der beiden jungen Frauen. Die wiederaufgetauchten Tagebücher fördern viele Geheimnisse und Geschichten der Familie zutage, und die Familienmitglieder, ihre Beziehungen untereinander sowie ihre Freunde erscheinen plötzlich in einem anderen Licht.

Es ist die Zeit der sogenannten „zerrissenen Jahre“ zwischen den beiden Weltkriegen. Fanny verlässt mithilfe ihres älteren Bruders die Heimat und fährt mit dem Zug nach München. Im Zug lernt sie die jüdische Witwe Dora und deren Kinder kennen, ohne zu ahnen, dass die Tochter Alina später ihre beste Freundin werden wird.

Die Geschichte wird über nahezu hundert Jahre auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen aus der Perspektive der Uroma, die ab 1918 alles in ihren Tagebüchern aufgezeichnet hat und den Leser richtiggehend in ihre Kladde hineinkriechen lässt. Und zum anderen aus Katharinas Sicht im Jahr 2015, die die Tagebücher geradezu verschlingt. Durch die Wechsel der Zeitepochen und die scheibchenweise Freigabe der Irrungen und Wirrungen ist das Buch sehr abwechslungsreich und unterhaltsam.

Meine Meinung

Auf den ersten etwa hundert Seiten war ich hin und her gerissen. Zum einen fand ich die vielen fachlichen Ausführungen zum Beruf der Möbelrestauratorin (z. B. die detaillierte Beschreibung ihrer Arbeitsschritte) viel zu ausführlich und zu lang. Außerdem dauerte es eine Weile, bis ich alle Personen kannte und zuordnen konnte. Dies lag daran, dass es in der Geschichte um eine Familie in drei Generationen geht, und alle Frauen haben wiederum mehrere Kinder, die dann im Laufe der Zeit erwachsen werden. Beim Lesen musste ich somit neben den Vor- und Zunamen auch die Namen derer erfassen, die nur Nebenrollen ausfüllten und nur selten oder gar nicht in Aktion traten. Auch gab es einige, die zusätzlich zu ihren langen Vornamen auch noch einen Spitznamen hatten. Es ist also für den Leser am Anfang etwas anstrengend, alle Figuren und ihre Beziehung untereinander zu erfassen.

Dann aber entwickelt sich die Geschichte neben den persönlichen Entscheidungen der Figuren auch durch die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse weiter, und man wird in die Handlung hineingerissen und davon berührt.

Das Buch ist sehr gut recherchiert, gerade auch die historischen Ereignisse sind glänzend in das Leben der handelnden Personen eingebunden und eingeordnet. Die Schauplätze sind exzellent beschrieben. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und machen es dem Leser leicht, sie zu mögen – oder vielleicht auch nicht. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich.

Nicht so gut gefallen hat mir der Charakter der Zwillingsschwester Fritzi und ihre kindische Eifersucht. Auch hätte ich mir gewünscht, mehr aus Alinas späterem Umfeld zu erfahren. Als Jüdin in dieser Zeit wäre das sicher interessant gewesen. Und im letzten Teil wurden einzelne Erzählstränge gar nicht aufgelöst bzw. etwas zu flach zu Ende geführt. Manches wurde sogar von den Nachkommen nur vermutet. Das fand ich schade.

Der Schluss der Geschichte ist typisch für einen Frauenroman und passt damit auch zum Cover des Buches.

Alles in allem finde ich das Buch sehr lesenswert.

Warum?

Es handelt sich um eine Zeitreise durch hundert Jahre, und die historischen Ereignisse in all ihren Facetten reichen weit in den Alltag der Familie hinein. Es geht um Liebe, Freundschaft, Wut, Eifersucht und Verzeihung, um die Auswirkungen auf das Leben von Menschen in Zeiten von Krieg und Not. Ebenso geht es um die Freundschaft zwischen Privilegierten und solchen, die es nicht sind, auch wenn sich möglicherweise Situationen umkehren. Das Buch zieht den Leser in seinen Bann und liefert sogar noch einige Kochrezepte, die Fanny für ihre Herrschaft zubereitet hat.

Eine absolute Leseempfehlung!

"friedericke" von Friederickes Bücherblog

Wunderbar spannende und herzerwärmende Lektüre

Von: Susanne Edelmann Datum: 11.11.2016

www.susanne-edelmann.de/

Mit diesem Buch hatte ich gleich doppelt Glück: Zum einen, weil ich es bei einer Verlosung gewonnen habe, inklusive Widmung der Autorin. Zum anderen, weil sich dieses Buch dann auch noch als super-spannende, unterhaltsame Lektüre entpuppte. Es handelt sich um eine Geschichte auf zwei Zeitebenen rund um ein dunkles Familiengeheimnis.

München, 2015: Die Restauratorin Katharina bekommt unverhofft Besuch von einem Engländer, der sich ihr als Alex Bluebird vorstellt und ihr die Tagebücher ihrer verstorbenen Urgroßmutter Fanny überreicht. Die hatte er im Nachlass seiner eigenen Großmutter gefunden. Fortan taucht Katharina ein in die Lebensgeschichte von Fanny, die 1918 als junges Mädchen ihre Heimatstadt Weiden in der Oberpfalz verlassen hatte, um in München zu arbeiten. Ihre Zwillingsschwester Fritzi hatte sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge daheim zurückgelassen, denn die enge Bindung der beiden Schwestern war für Fanny Fluch und Segen zugleich.

Noch im Zug nach München machte Fanny die Bekanntschaft von Alina Rosengart und zwischen den beiden jungen Frauen entwickelte sich eine Freundschaft, die viele Jahre andauerte und schwere Zeiten überstehen musste. Denn in München kam es kurz nach Ende des ersten Weltkriegs zu blutigen Auseinandersetzungen, zur Niederschlagung der Räterepublik und zu offenen Straßenkämpfen. Fanny arbeitete als Köchin bei der wohlhabenden Familie Rosengart, bis sie später ein eigenes Lokal übernehmen konnte. Und dann stand plötzlich Fritzi vor ihrer Tür und es kam zu dramatischen Ereignissen, die Katharina nur nach und nach durchschaut. Wie kamen Fannys Tagebücher nach England in den Besitz von Alex‘ Großmutter? Und was passierte mit der jüdischen Alina, als in München die Nationalsozialisten erstarkten? Katharinas eigene Mutter, zu der das Verhältnis ohnehin schwierig ist, hüllt sich in Schweigen über das, was in ihrer Familie passiert ist. Am Ende kommt die Auflösung von gänzlich unerwarteter Seite.

Mir ging es mit diesem Roman so wie Katharina mit den Tagebüchern ihrer Urgroßmutter. Zitat: „Katharina würde es nur erfahren, wenn sie weiterlas, doch das alles war für sie derart aufregend, dass sie zwischendrin immer wieder Pausen brauchte, um zu verarbeiten. Gleichzeitig drängte sie es, möglichst rasch voranzukommen – ein Dilemma, für das sie noch keine Lösung gefunden hatte.“ Ich schon: weiterlesen! Wenn’s sein muss, die ganze Nacht hindurch! Zu spannend war die Geschichte, als dass ich das Buch hätte weglegen können.

Häufig musste ich bei der Lektüre auch an die Romane „Tanz des Vergessens“ und „Spiel der Hoffnung“ von Heidi Rehn denken, die ebenfalls in München in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen spielen. Somit rundete der Roman „Die Holunderschwestern“ das Bild, das ich von dieser Zeit gewonnen hatte, perfekt ab. Die Lektüre ist perfekt für alle, die es wie ich schätzen, wahre historische Begebenheiten in einer spannenden Geschichte verpackt nachzulesen. Es ist, laut Nachwort der Autorin, zudem „ein Roman für Mütter und Töchter, für Großmütter und Enkelinnen, für Tanten und Nichten. Es ist aber auch ein Roman für Freundinnen, die sich ehrlich und einander liebevoll zugewandt auf dem Lebensweg begleiten.“

Einen wirklich nur winzig kleinen Kritikpunkt habe ich: Im Buch kommt mehrmals der Begriff „Brezeln“ vor und der ist mir doch ziemlich aufgestoßen, denn in München sagt das kein Mensch, hier heißt das „Brezn“. Offenbar hatte der Verlag die Befürchtung, der Roman könne zu sehr ins „Regionale“ abdriften. Ich persönlich finde, der Ausdruck „Brezn“ hätte einfach authentischer gewirkt, aber sei’s drum, der Spannung der Geschichte tut das keinen Abbruch.

Nettes Extra: Im Anhang des Buches finden sich viele von Fannys Lieblingsrezepten zum Nachkochen wieder. Hier handelt es sich nun tatsächlich ausnahmslos um typisch bayerische Gerichte wie Dampfnudeln, Auszogene, Schweinsbraten, Böfflamott oder Leberknödelsuppe. Witzig: Das Rezept für Bayerisch Creme verwende ich genau so schon seit Jahren, das ist nämlich in unserer Familie traditionell der Nachtisch an Heiligabend.

Summa summarum: Eine ganz klare Kaufempfehlung, spannende Lesestunden sind garantiert!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Von: Doris Oberauer aus Grieskirchen Datum: 21.10.2016

Buchhandlung: Thalia.at

Den Schreibstil fand ich sehr fesselnd. Wer spannenden Lesestoff sucht ist hier genau richtig.

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