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Die Honigfabrik Die Wunderwelt der Bienen – eine Betriebsbesichtigung

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€ 15,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 19,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21064-9

Erschienen: 25.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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»Fleißig sind die Bienen nicht, aber sie machen glücklich. Garantiert.« (Jürgen Tautz, Diedrich Steen)

Warum dürfen bei den Bienen die Jungs nicht bleiben, wenn es kuschelig wird? Und was hat es mit den sexuellen Ausschweifungen einer jungen Königin auf sich? Dieses Buch gibt die Antworten. Es erzählt vom Leben in einem Bienenvolk und lädt ein zu einem Gang durch die Honigfabrik, die es betreibt. Eine Welt voller eigenwilliger Typen, cleverer Praktiken und verblüffender Regelwerke. Denn auch wenn es so aussieht, als herrsche bei den Bienen vor allem anarchische Krabbelei: Sie haben einen Plan, den sie mit erstaunlichem Geschick, faszinierenden Fähigkeiten und in beeindruckender Teamarbeit umsetzen.

  • Alles über unser Lieblingsinsekt

  • Das Leben im Bienenvolk - endlich anschaulich erzählt

  • Die spannendsten Entdeckungen und größten Geheimnisse der Bienenforschung

  • Warum Menschen und Bienen nur miteinander überleben

Zur »read 'n' go«-Leseprobe!

»Verständlich, süffig, faktensatt, klug gegliedert, liebevoll illustriert – auch für Nicht-Imker absolut empfehlenswert!«

börsenblatt Sachbuch Spezial (30.06.2017)

Jürgen Tautz (Autor)

Jürgen Tautz, geboren 1949, ist Verhaltensforscher, Soziobiologe und Bienenexperte. Er ist Professor em. am Biozentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Seit 2006 entwickelt und leitet Tautz das interdisziplinäre Projekt HOneyBee Online Studies (HOBOS). Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen und wurde für die populäre Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2012 mit dem Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.


Diedrich Steen (Autor)

Diedrich Steen, geboren 1963, ist Theologe und Verlagslektor. Er arbeitet als Programmleiter in einem Buchverlag. In seiner Familie werden seit mehr als 100 Jahren Bienen gehalten. Er selbst imkert seit 20 Jahren.

»Verständlich, süffig, faktensatt, klug gegliedert, liebevoll illustriert – auch für Nicht-Imker absolut empfehlenswert!«

börsenblatt Sachbuch Spezial (30.06.2017)

»"Die Honigfabrik" ist ein wunderbares Buch, das beste das ich je zum Thema Bienen gelesen habe. Es erklärt humorvoll und leicht, aber dennoch höchst wissenschaftlich, wie Bienen leben, wie Honig entsteht und was jeder zu diesem Thema wissen sollte.«

Gabriela Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn (03.04.2017)

»„Die Honigfabrik“ beschreibt ganz wunderbar und höchst unterhaltsam das Leben der Bienen und die gemeinsame Vergangenheit von Biene und Mensch, mit einem Blick in die Zukunft dieser Partnerschaft mit gegenseitiger Abhängigkeit. Das Buch ist eine Fundgrube für Bienenkenner und Laien gleichermaßen und eine Falle für jeden Leser, der bisher noch nicht für die Bienen schwärmt.«

Peter Maffay (Peter Maffay Stiftung) (03.04.2017)

»So unterhaltsam war Bienenwissen selten!«

HÖRZU (26.04.2017)

»Dieses Buch hat mich wie ein Zauber in den Bewohner eines Bienenstaates verwandelt - eine wunderbare Erfahrung!«

Volker Arzt, Physiker und Wissenschaftsjournalist (02.05.2017)

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29.10.2017 | 11:00 Uhr | Würzburg

Jürgen Tautz ist mit seinem Buch "Die Honigfabrik", zu Gast im Theater am Neunerplatz in Würzburg.

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Mehr Infos

Theater am Neunerplatz
Adelgundenweg 2a
97082 Würzburg

Weitere Informationen:
Akademische Buchhandlung August Knodt
97070 Würzburg

Tel. 0931/52673, info@knodt.de

eBook (epub)
mit 16-seitigem, vierfarbigen Bildteil

ISBN: 978-3-641-21064-9

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen: 25.04.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

originell, fundiert, unterhaltsam und lehrreich

Von: huckleberryfriendz Datum: 05.08.2017

https://huckleberryfriendz.wordpress.com/2017/08/05/originell-fundiert-unterhaltsam-und-lehrreich/

Die beiden Autoren, ein Bienenwissenschaftler und ein Imker, haben das Leben in einem Bienstock auf äußerst originelle Weise erklärt, souverän, witzig und fundiert; zahlreiche Abschnitte mit wissenschaftlichem Erkenntnissen runden das Lesevergnügen ab und sind durch Punktierung am Seitenrand und einem dargestellten Mikroskop neben der Überschrift gekennzeichnet.

In sechs Kapiteln werden die unterschiedlichen Entwicklungsphasen und damit verbundene Jobs der Bienen in ihrem Volk, das Bienenjahr sowie die Tätigkeiten des Imkers in dessen Verlauf, Bedrohungen für die Bienen, die Geschichte der Imkerei und Wandel in der Bienenhaltung und mehr erklärt. Alles wird sehr anschaulich und witzig dargestellt, z.B. werden die Drohnen als „Callboys für die Königin“ bezeichnet oder ein abgehender Schwarm als „Eine Tochterfirma wird gegründet“ oder vom „Rudelkuscheln in der Kiste“ berichtet – und vermittelt dabei so viel Fach- und Hintergrundwissen auf äußerst unterhaltsame Weise. Abgerundet wird das Buch durch einen kleinen Bildteil, eines Quellen- und Buchverzeichnisses sowie Internet- und Videolinks.

Für mich als Hobbyimkerin bot diese Betrachtung aus einem ganz neuen, originellen Blickwinkel
ein köstliches Lesevergnügen mit einigen ganz neuen Erkenntnissen und Verknüpfungen. Zum Thema habe ich schon etliche Bücher gelesen, bin von diesem ganz begeistert und kann es nur wärmstens weiterempfehlen.

Die Honigfabrik

Von: Jonas Erne Datum: 16.07.2017

jonaserne.blogspot.com/

Jürgen Tautz ist seit vielen Jahren ein bekannter Forscher und Autor über die Honigbiene und die Imkerei. Spätestens seit dem Buch „Phänomen Honigbiene“ wird er von vielen Lesern geschätzt. Da mich die Biene schon seit Langem sehr interessiert, und ich zudem gerne Honig esse, war ich auf das neue Buch von ihm gespannt.

Die Gestaltung des Buches lässt das Herz eines echten Bücherfreundes höher schlagen: Ein originell gestalteter Schutzumschlag, dazu ein farblich abgestimmtes Lesebändchen, das ein Buchzeichen überflüssig macht, stabiles Papier, eine gut lesbare Schrift in einer angenehmen Größe, immer wieder Schwarz-Weiß-Grafiken im Text, und das Ganze mit einer kleinen aber feinen Sammlung von wichtigen Farbbildern am Schluss abgerundet.

„Die Wunderwelt der Bienen – eine Betriebsbesichtigung“, so lautet der Untertitel des Buches. Es ist ein Rundgang in mehrfacher Hinsicht: Ein Rundgang durch die Honigfabrik, ein Rundgang durch das Bienenjahr, und nicht zuletzt auch ein Rundgang durch die bisherige Forschung, die dieses spannende Lebewesen „die Biene“, aber auch den „Superorganismus Bien“, also das Bienenvolk als Ganzes, betrifft. So liest man – immer wieder sehr humorvoll und leicht lesbar – etwa vom „Rudelkuscheln in der Kiste“, „Callboys für die Königin“ oder „Zickenterror mit Todesfolge“.

Bienen lassen sich relativ leicht auf bestimmte Muster „trainieren“, d.h. sie werden hinter einem Muster mit Zuckerwasser belohnt, während sie hinter dem anderen Muster leer ausgehen. Höchst spannend ist ein Versuch, bei welchem Bienen zwischen einem Bild von Monet und einem von Picasso unterscheiden lernen mussten. Beim Austausch von Bildern durch andere derselben Maler und derselben Kunstrichtungen hat eine Mehrzahl von Bienen die Struktur hinter den Bildern schnell erkannt (vgl. S. 122f).

Bienen sind gleichzeitig zwei Arten von Organismen: Jede Biene funktioniert für sich selbst und kann selbständig eine Menge Aufgaben erledigen, und doch kann jede nur in der Gesamtheit ihres Volkes überleben. Bienen müssen einander wärmen, sobald es kälter wird. Tautz schreibt: „Bienen sind besonders kälteempfindliche Insekten. Eine einzelne Biene wird bei einer Temperatur von etwa plus 10 Grad Celsius bewegungsunfähig und stirbt bei etwa plus 4 Grad Celsius. Hängt man allerdings eine ganze Bienenkolonie in eine Kühlkammer, geht es dem Volk bis zu Temperaturen von minus 40 Grad Celsius und darunter sehr gut.“ (S. 42)

Für mich als Theologen ergeben sich daraus natürlich zwangsläufig Analogien zur Gemeinde, in welcher es zwar nicht ums „Rudelkuscheln“ wie im Bienenvolk geht, aber doch jeder Einzelne für den „Superorganismus Gemeinde“ und für die Gesundheit der Lehre jedes einzelnen anderen mitverantwortlich ist. Wo diese Verantwortlichkeit nicht gelebt wird, kommt es immer wieder zur faulbrutartigen Verbreitung von Irrlehren und anderen schweren Irrtümern, an welchen auch häufig ganze Gemeinden zugrunde gehen. Wo die Nähe zu einer gesunden, „wärmespendenden“ Gemeinde fehlt, erkaltet auch sehr schnell das gesamte Fundament des Glaubens.

Für wen eignet sich das Buch? Bei dieser Frage, so empfinde ich es zumindest, kommt eine kleine Schwäche des Buches zum Vorschein. Es ist ein Buch (frei nach F. Nietzsche) „für alle und niemand“, allerdings im umgekehrten Sinne als es Nietzsche dazumal verstanden haben wollte. Die Honigfabrik ist für jeden verständlich, doch fällt mir keine Lesergruppe ein, von der ich sagen kann: Die muss es gelesen haben, für diese ist es ein „Must-Read“. Es eignet sich für alle, die gerne mehr über die Bienen erfahren. Ein Imker wird relativ wenig wirklich Neues erfahren (für mich als interessierter Laie und Nichtimker war die Sache mit Monet und Picasso so ziemlich das Einzige, was ich tatsächlich noch nicht wusste). Es eignet sich aber für jeden Imker, der sein Wissen um den Bien gerne von einer neuen, humorvollen und auf den Punkt gebrachten Sichtweise und in verständliche Sprache gekleidete Art und Weise betrachten möchte. Es lohnt sich auch für den Imker, dieses Buch seinen Kunden weiterzuempfehlen, welche sich für den Honig und die Bienen interessieren. Und nicht zuletzt möchte ich es jedem ans Herz legen, der gerne über die wunderbare Schöpfung Gottes staunt. Wir können von den Bienen sehr viel lernen und die Autoren haben ein Werk vorgelegt, in welchem für alle Leser verständlich ein äußerst spannender Bereich dieser Schöpfung vermittelt wird. Zwei Dinge hat das Buch besonders in mir ausgelöst: Nun habe ich Tautzens Buch „Phänomen Honigbiene“ endgültig auf meine „To-Read“-Liste gesetzt, und zudem eine Vorfreude für die nächste Gelegenheit bei befreundeten Imkern mal wieder mitzuhelfen bekommen.

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