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Die Intelligenz der Bienen

Wie sie denken, planen, fühlen und was wir daraus lernen können

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Faszination Honigbienen - wie sie denken, planen und fühlen

Wir lieben die Bienen nicht nur, weil sie süßen Honig produzieren. Sie gehören zu den wichtigsten und intelligentesten Nutztieren der Erde. Ohne ihre Bestäubung stünde es schlecht um die Welternährung. Und sie können noch viel mehr: Ihr kleines Gehirn denkt, plant, zählt und träumt sogar. Den bekannten Berliner Hirnforscher Randolf Menzel erstaunen sie nach fünf Jahrzehnten intensiver Forschung noch immer. Endlich hat er, zusammen mit Wissenschaftsjournalist Matthias Eckoldt, sein gesammeltes Bienenwissen aufgeschrieben.

"Es ist von den Bienenbüchern, die ich kenne, wirklich das absolut herausragendste!"

NDR Kultur "Gemischtes Doppel", Annemarie Stoltenberg (19. April 2016)

eBook epub (epub), 24 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-18379-0
Erschienen am  28. März 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Intelligenz der Bienen

Von: Matthias Zehnder

10.02.2020

Seit über fünfzig Jahren beschäftigt sich der Hirnforscher Randolf Menzel mit dem Denken und der Kommunikation der Bienen. In diesem Buch berichtet er über seine Forschung und sein Leben mit den Bienen, von spektakulären experimentellen Durchbrüchen, von kuriosen Begebenheiten und von Auseinandersetzungen im Wissenschaftsbetrieb. Im Zentrum stehen dabei die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse über die Bienen. Zusammen mit Autor und Philosoph Matthias Eckoldt vergleicht Menzel die Bienen immer wieder mit dem Menschen, seinem Gehirn, seinem Denken und Verhalten. Das Anliegen der beiden Autoren ist es, die Labortüren zu öffnen und einerseits die Prozesse zu erklären, die sich im Bienenorganismus abspielen, andererseits Einblicke zu geben in die Vorgehensweise der Naturwissenschaft. Menzel und Eckoldt schildern, wie sich das Bienengehirn entwickelt hat. Sie widmen sich den Sinnesorganen der Bienen und zeigen, wie sie riechen und schmecken, wie sie sehen und fühlen. Die Bienen verfügen beim Sehen und Riechen über ein anderes Spektrum als wir Menschen. Darüber hinaus können sie sich zweier Sinne bedienen, die uns kaum zugänglich sind: Sie nehmen das Erdmagnetfeld wahr und nutzen es zur Orientierung. Und mithilfe elektrostatischer Felder verständigen sie sich innerhalb des Stocks. Menzel hat mit seinen Forschungsarbeiten belegt, dass Bienen lernen, ja denken können. Eine entscheidende Rolle dabei spielt der Schlaf, den sich die sprichwörtlich so fleissigen Bienen überraschend häufig genehmigen. So führt die Erforschung der Gedächtnisvorgänge in logischer Konsequenz ins Bienenschlaflabor. Natürlich widmet sich das Buch dem Schwänzeltanz, der wichtigsten Kommunikationstechnik im Bienenstock. Das Buch zeigt, wie die Neurowissenschaft anhand der Biene nachzuvollziehen lernt, wie ein – wenn auch kleines – Gehirn Entscheidungen trifft, wie es plant, indem es Regeln erkennt, anwendet und kombiniert, wie es unterscheidet und wie sich angeborene sowie erlernte Mechanismen verschränken. So wird die Biene zum Modellorganismus für den Menschen. Das Bienengehirn spiegelt uns universelle Prinzipien der Hirnfunktionen und hilft uns, sie an und in uns schärfer zu sehen. Im letzten Kapitel des Buchs wird es traurig: Menzel und Eckoldt beschreiben, auf welche Weise die industrielle, chemielastige Landwirtschaft den Bienen zusetzt. Eine neue Generation von Pflanzenschutzmitteln, die in erster Linie Insektenvernichtungsmittel sind, machen bestimmte Neuronen der Bienen funktionsunfähig. Das ist nach den Beschreibungen der Intelligenz der Bienen richtig bitter zu lesen. Ein spannendes Buch! Randolf Menzel, Matthias Eckoldt: Die Intelligenz der Bienen. Wie sie denken, planen, fühlen und was wir daraus lernen können. Penguin Verlag München, 368 Seiten, 18.50 Franken; ISBN 978-3-328-10436-0 Erhältlich ist das Buch hier: https://www.biderundtanner.ch/detail/ISBN-9783328104360 Wenn Sie das Buch lieber digital für Ihren Amazon Kindle beziehen möchten, klicken Sie hier: https://amzn.to/2oc7nu7 Buchtipp zum Wochenkommentar vom 31. Januar 2020: Wem gehört die Stadt? Eine Übersicht über sämtliche Buchtipps samt Link auf den zugehörigen Wochenkommentar finden Sie hier: https://www.matthiaszehnder.ch/buchtipp/

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Faktenreich aber etwas zu trocken

Von: Buchvogel

05.07.2019

Ein Buch über die Intelligenz der Honigbienen. Die Autoren klären, wie man Bienen untersucht, wie diese lernen und wie intelligent sie sind. Randolf Menzel ist Zoologe und Neurobiologie und forscht seit über 50 Jahren an und mit Bienen. Er war über 30 Jahre der Leiter des Neurobiologischen Instituts der Freien Universität Berlin. Hauptsächlich um seine Forschungen und die seiner Studenten, aber auch um die anderer Forschungsgruppen berichtet er in diesem Buch, zusammen mit dem Wissenschaftsjournalist Matthias Eckoldt. Persönlicher Eindruck Ein populärwissenschaftliches Buch über die Intelligenz der Bienen, das aber dem Leser auch einiges an Mitdenken abverlangt. Insgesamt sechs Kapitel erwarten den Leser: Wie man mit Bienen ins Gespräch kommt Da Bienengehirn, der andere Weg zur Intelligenz die 7 Sinne der Bienen Lernen und Gedächtnis das Bienenvolk Biene und Umwelt Die Autoren stellten viele Experimente vor. Für mich neu war dieser Weg, wie sich die Forscher Experimente ausdenken und durchführen. Und dann müssen die Experimente korrekt interpretiert werden. Dabei fand ich die Art, wie Menzel und Eckoldt die Ergebnisse darstellten, fast schon zu bescheiden. Man sieht, dass explorative und jubelnde Darstellung nicht die Art eines seriösen Wissenschaftlers ist. Für mich als neurobiologischen Laien hätte ich mir aber, nach der ganzen Herleitung der Forscher, doch eine stärkere Zusammenfassung gewünscht. Wie gesagt, man muss gut mitdenken. Und auch durchaus eine stärkere Emotion für das Thema hätte ich mir gewünscht. Mir fehlte als roten Faden die Begeisterung des Forschers für die Bienen. Sie muss ja da sein, aber sie ist sehr dezent. Das Buch verliert sich etwas im klein-kein. Der Forscher Menzel hat viel mit Ableitungen gearbeitet. Dabei misst man, vereinfacht gesagt, welches Neuron aktiv ist. So hat seine Forschungsgruppe eben nicht nur ein Verhalten oder einen Lernprozeß untersucht sondern darüber hinaus die Spuren dieses Lernens im Gehirn vermessen! Das fand ich total faszinierend. Mit eines der erstaunlichsten Fakten fand ich, dass Honigbienen sowohl die Polarisation des Lichts wahrnehmen als auch Magnetfelder. Polarisationssehen bedeutet hier, dass sich ihnen der Himmel in grünfarbigen Streifen darstellt, die in Richtung Sonne stärker werden. So wissen sie stets, wo die Sonne ist, auch wenn sie nicht zu sehen ist und somit auch, wie spät sie ist. Das wird im Schwänzeltanz berücksichtigt - auch in der Nacht, denn Bienen tanzen manchmal im Schlaf! Faszinierend, oder? Neben der Forschung an sich gibt es auch Geschichten um das Universitätsgeschehen drumrum; hier geht es darum, wie der Autor eine Stelle bekam, Paper einreichte oder Forschungsgruppen auf die Beine stellte. Ein Bericht aus einer fremden Berufswelt, den ich faszinierend fand. Lesen oder nicht? Empfehlenswert, aber nicht ganz trivial; sehr seriös geschrieben, man erfährt viele Einzelheiten über die Intelligenz der Bienen. Leider überträgt sich die Begeisterung des Forschers für die Bienen - ich postuliere einfach mal, dass sie da sein muss - nicht immer auf den Leser.

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Vita

Randolf Menzel, 1940 in Marienbad geboren, beschäftigt sich seit fünf Jahrzehnten mit Bienen. Der Zoologe und Neurobiologe ist eine Autorität der tierischen Intelligenzforschung, über 30 Jahre lang leitete er das Neurobiologische Institut der Freien Universität Berlin. Es kann auf eine Fülle spektakulärer Erfolge verweisen, dort gelang unter anderem erstmals die elektrophysiologische Ableitung von Sehneuronen im Bienengehirn und die weltweit erste Anwendung eines bildgebenden Verfahrens am lernenden Gehirn. Außerdem konnte der Leibniz-Preisträger die wohl im Tierreich einmalige Navigationsweise der Bienen aufklären. "Die Intelligenz der Bienen" ist seine erste populäre Veröffentlichung.

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Matthias Eckoldt, 1964 in Berlin geboren, studierte Philosophie, Germanistik und Medientheorie. Er veröffentlichte Romane, Fachbücher und Essays, zuletzt Die Intelligenz der Bienen (zusammen mit dem Neurowissenschaftler Randolf Menzel) sowie den Gesprächsband Kann das Gehirn das Gehirn verstehen? über die Hirnforschung und die Grenzen unserer Erkenntnis. Des Weiteren verfasste Eckoldt mehr als fünfhundert Radiosendungen zu kulturphilosophischen und naturwissenschaftlichen Themen. Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem idw-Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet. Zurzeit lehrt Eckoldt als Schreibdozent an der FU Berlin.

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Pressestimmen

"Großes Lesevergnügen für alle, die den eigenen Geist gebrauchen wollen, um den Geist der Bienen zu verstehen."

Deutschlandfunk "Auslese kompakt", Martin Hubert (27. April 2016)

"Sie sollten sich dieses Buch gönnen – Sie werden bezaubert sein von der Intelligenz der Bienen!"

ADIZ / die biene / Imkerfreund (01. Mai 2016)

"'Die Intelligenz der Bienen' heißt das lesenswerte Sachbuch des Neurobiologen und Bienenforschers Randolf Menzel."

stern, Irmgard Hochreither (23. Juni 2016)

"Randolf Menzel ist ein unermüdlicher Bienenforscher, der sich über sein Fach Neurobiologie mit dem Bienenleben in allen seinen Facetten auseinandersetzt."

Schweizerische Bienen-Zeitung (CH), Martin Dettli (01. August 2016)

"Es ist, trotz wissenschaftlicher Komplexität, auch wunderbar zu lesen."

NZZ am Sonntag (CH), Kathrin Meier-Rust (28. August 2016)

"Das unterhaltsame und anekdotenreiche Werk beschreibt, wie Forscher zu all diesen Einsichten gelangt sind, und spekuliert darüber, wohin die Reise noch führen könnte."

»Das Buch hat das Zeug zum Klassiker.«

BIOspektrum. Das Magazin für Biowissenschaften, Ferdinand Hucho

"Die Ergebnisse sind verblüffend; die Verfahren, sie zu gewinnen, nicht minder."

Lesart, Eckart Kleßmann

"Wer wissen möchte, wie intelligent Bienen wirklich sind, sollte zu diesem Buch greifen. Dieses Buch ist nicht nur informativ, sondern auch lesenswert geschrieben."

Nordthüringer Online-Zeitungen, Mario Bartsch (26. Juni 2016)

"Die gemeinsame Anstrengung des ungleichen Autorenpaars hat sich gelohnt – und ein originelles Werk hervorgebracht."

Bild der Wissenschaft, Judith Rauch

»Ein Buch voller spannender Erkenntnisse.«

Slow Food Magazin

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