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(Hrsg.)

Die Kelten Geheimnisse einer versunkenen Kultur
Ein SPIEGEL-Buch

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CHF 21,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22293-2

NEU
Erschienen:  02.04.2018
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Krieger, Künstler und Druiden – die Welt der Kelten

Sie lebten im Mitteleuropa der Eisenzeit. Sie hinterließen prächtige Schätze und beeindruckendes Kunsthandwerk. Die Römer fürchteten ihre Krieger. Doch bis heute rätseln Forscher: Wer waren die Kelten? Wie lebten und an was glaubten sie? SPIEGEL-Autoren und Experten nähern sich in diesem Buch der rätselhaften Kultur der Kelten, oft ausgehend von konkreten Orten und Fundstellen. Sie tragen die Erkenntnisse und Vermutungen von Archäologen, Keltologen und Sprachwissenschaftlern zusammen und versuchen so, ein Bild des Lebens vor 2500 Jahren zu zeichnen. Und sie zeigen auf, welche Rätsel diese geheimnisvolle Kultur, die große Teile Europas vom 6. Jahrhundert vor Christus bis zu Caesars Sieg über die Gallier prägte, noch immer umgeben.

Eva-Maria Schnurr (Herausgeberin)

Eva-Maria Schnurr, geboren 1974, ist seit 2013 Redakteurin beim SPIEGEL und verantwortet seit 2017 die Heftreihe SPIEGEL GESCHICHTE. Zuvor arbeitete die promovierte Historikerin als freie Journalistin, u. a. für Zeit und Stern. Sie ist Herausgeberin der DVA/SPIEGEL-Bücher »Englands Krone« (2014) und »Die Reformation« (2016).

eBook (epub)
mit Abbildungen

ISBN: 978-3-641-22293-2

€ 16,99 [D] | CHF 21,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Sachbuch

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Erschienen:  02.04.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Fakten hinter den Legenden

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 02.05.2018

www.rezensions-seite.de

Die Kelten sind durchaus ein überaus noch lebendiges Volk. Allerdings natürlich nicht im realen Sinne, sondern als „Vorlagengeber“ für eine ganze Fülle von Sagen, Legenden, Fantasy Romanen und ebensolchen Filmen und TV-Serien. Denn nicht nur „Asterix und Obelix“ oder die gallischen Kriege der Historie nehmen sich des Themas an, sondern vielfach werden Magie, geheime Rituale, selbst Kleidung, Waffen und Lebensart in mannigfaltiger Weise „mythisch“ verarbeitet.

„Bis heute umwehen die Kelten zahlreiche Geheimnisse und Mythen, sie sind rätselhaft, archaisch, soviel immerhin scheint klar“.

Was aber sind die Fakten hinter all den Legenden und Mythen jenes Volkes, das zwischen 700 und 1000 v.C. seine Spuren hinterlassen hat?

Als Herausgeberin versammelt Eva-Maria Schnurr eine vielfache „Spurensuche“ der eisenzeitlichen Kelten im Werk, mitsamt Beiträgen, die sich der Entstehung jener Sagen und Legenden widmen, die bis heute noch landläufig bekannt und benutzt werden.

Wobei von Beginn an klargestellt wird, dass archäologisch die hinterlassenen Spuren interpretationsbedürftig bleiben und natürlich auch ein Standardwerk wie „Die gallischen Kriege“ von Julius Caesar zwar aus „erster Hand“ stammt, dennoch aber natürlich eine subjektive Sicht „auf die Kelten“ und nicht eine originäre Quelle „der Kelten“ darstellt.

Wie überhaupt die erhaltenen römischen Quellen von der generellen „Angst vor Barbaren“ geprägt sind, das lange Zeit des Bild der Kelten prägt.

Wenn aber davon berichtet wird, wie am hessischen Glauberg ein „Fürstensitz“ der Kelten ausgegraben werden konnte, dann wird die Spurensuche konkreter, Zunächst geographisch „zwischen Hallstatt und La Téne“ als Siedlungsraum der Kelten und dann, argumentativ nachvollziehbar, kann der Alltag mit Fürsten, Händlern und Bauern lebendig vor den Augen des Lesers entstehen.

Die „Heuneburg“ an der Schwäbischen Alp als eine erste Bastion des Wohlstands, Salz und Eisen als Handelsgüter, Hierarchien und kulturelle Werte der Kelten können anhand der Bestattungskultur und weiterer archäologischer Funde zusammengesetzt werden.

Das wiederum dann im dritten Hauptteil des Werkes in jene Gefilde führt, die bis heute Nahrung für Fantasien geben.

Mistelzweige, Opferkult, Magie in tiefen Wäldern und die „Macht der Druiden“ mit ihren geheimnisvollen Ritualen kommen dabei ebenso zu Wort, wie Eva-Maria Schnurr selbst im Werk fundiert Auskunft gibt über das „Kriegerische“ der Kelten. Dass bis etwa 450 v.C. eben nicht Zentrum eines „Barbarenstammes“ war, wie die zierlichen Dolche in den Gräbern aufzeigen, die Zierde, nicht Kriegswaffen darstellen.

So ist relativ genau datierbar, ab wann Schwerter Gräbern wieder beigelegt wurden oder in Heiligtümern vermehrt als „Opfergaben“ vorlagen.

„Das kriegerische Element wurde im Lauf der Zeit immer wichtiger“.

Und ebenso die Momente der Legendenbildung und Heldengesänge einer ungeordneten, persönlich dem Tod furchtlos gegenüberstehenden „Horde von Kelten“, die mit lautem Getöse einen zunächst erschreckenden Gegenpart zur „geordneten“ Welt Roms darstellte. Eine Ordnung, die sich gerade auch in den Formationen und ausgeklügelten Strategien der militärischen Seite Roms aufzeigte. Da prallten „Welten aufeinander“.

Bis dahin, dass bei „schlechten Omen“ sofort jeder Kampf abgebrochen wurde, was für eine Armee wie die der Legionen Roms ebenso verwirrend wirkte, wie die Kampfart der Kelten an sich, die mit den andernorts ungewohnten „Langschwertern“ verheerenden Schaden anzurichten verstanden.

Bis hin zu den bis heute lebendigen Sagen über „König Artus“ als Urbild vielfacher Fantasyromane und Fantasy-Zyklen. Der wohl eher kein Kelte war, hartnäckig aber dieser Welt zugeordnet wird. Bis hin zur Gegenwart in Irland, wo sich Spuren des keltischen bis heute erhalten haben.

Eine informative Reise in die Fakten und deren mythisch-legendenbildender Wirkung bis in die Gegenwart hinein.

Fakten hinter den Legenden

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 02.05.2018

www.rezensions-seite.de

Die Kelten sind durchaus ein überaus noch lebendiges Volk. Allerdings natürlich nicht im realen Sinne, sondern als „Vorlagengeber“ für eine ganze Fülle von Sagen, Legenden, Fantasy Romanen und ebensolchen Filmen und TV-Serien. Denn nicht nur „Asterix und Obelix“ oder die gallischen Kriege der Historie nehmen sich des Themas an, sondern vielfach werden Magie, geheime Rituale, selbst Kleidung, Waffen und Lebensart in mannigfaltiger Weise „mythisch“ verarbeitet.

„Bis heute umwehen die Kelten zahlreiche Geheimnisse und Mythen, sie sind rätselhaft, archaisch, soviel immerhin scheint klar“.

Was aber sind die Fakten hinter all den Legenden und Mythen jenes Volkes, das zwischen 700 und 1000 v.C. seine Spuren hinterlassen hat?

Als Herausgeberin versammelt Eva-Maria Schnurr eine vielfache „Spurensuche“ der eisenzeitlichen Kelten im Werk, mitsamt Beiträgen, die sich der Entstehung jener Sagen und Legenden widmen, die bis heute noch landläufig bekannt und benutzt werden.

Wobei von Beginn an klargestellt wird, dass archäologisch die hinterlassenen Spuren interpretationsbedürftig bleiben und natürlich auch ein Standardwerk wie „Die gallischen Kriege“ von Julius Caesar zwar aus „erster Hand“ stammt, dennoch aber natürlich eine subjektive Sicht „auf die Kelten“ und nicht eine originäre Quelle „der Kelten“ darstellt.

Wie überhaupt die erhaltenen römischen Quellen von der generellen „Angst vor Barbaren“ geprägt sind, das lange Zeit des Bild der Kelten prägt.

Wenn aber davon berichtet wird, wie am hessischen Glauberg ein „Fürstensitz“ der Kelten ausgegraben werden konnte, dann wird die Spurensuche konkreter, Zunächst geographisch „zwischen Hallstatt und La Téne“ als Siedlungsraum der Kelten und dann, argumentativ nachvollziehbar, kann der Alltag mit Fürsten, Händlern und Bauern lebendig vor den Augen des Lesers entstehen.

Die „Heuneburg“ an der Schwäbischen Alp als eine erste Bastion des Wohlstands, Salz und Eisen als Handelsgüter, Hierarchien und kulturelle Werte der Kelten können anhand der Bestattungskultur und weiterer archäologischer Funde zusammengesetzt werden.

Das wiederum dann im dritten Hauptteil des Werkes in jene Gefilde führt, die bis heute Nahrung für Fantasien geben.

Mistelzweige, Opferkult, Magie in tiefen Wäldern und die „Macht der Druiden“ mit ihren geheimnisvollen Ritualen kommen dabei ebenso zu Wort, wie Eva-Maria Schnurr selbst im Werk fundiert Auskunft gibt über das „Kriegerische“ der Kelten. Dass bis etwa 450 v.C. eben nicht Zentrum eines „Barbarenstammes“ war, wie die zierlichen Dolche in den Gräbern aufzeigen, die Zierde, nicht Kriegswaffen darstellen.

So ist relativ genau datierbar, ab wann Schwerter Gräbern wieder beigelegt wurden oder in Heiligtümern vermehrt als „Opfergaben“ vorlagen.

„Das kriegerische Element wurde im Lauf der Zeit immer wichtiger“.

Und ebenso die Momente der Legendenbildung und Heldengesänge einer ungeordneten, persönlich dem Tod furchtlos gegenüberstehenden „Horde von Kelten“, die mit lautem Getöse einen zunächst erschreckenden Gegenpart zur „geordneten“ Welt Roms darstellte. Eine Ordnung, die sich gerade auch in den Formationen und ausgeklügelten Strategien der militärischen Seite Roms aufzeigte. Da prallten „Welten aufeinander“.

Bis dahin, dass bei „schlechten Omen“ sofort jeder Kampf abgebrochen wurde, was für eine Armee wie die der Legionen Roms ebenso verwirrend wirkte, wie die Kampfart der Kelten an sich, die mit den andernorts ungewohnten „Langschwertern“ verheerenden Schaden anzurichten verstanden.

Bis hin zu den bis heute lebendigen Sagen über „König Artus“ als Urbild vielfacher Fantasyromane und Fantasy-Zyklen. Der wohl eher kein Kelte war, hartnäckig aber dieser Welt zugeordnet wird. Bis hin zur Gegenwart in Irland, wo sich Spuren des keltischen bis heute erhalten haben.

Eine informative Reise in die Fakten und deren mythisch-legendenbildender Wirkung bis in die Gegenwart hinein.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Übersichtlich, zugänglich und angenehm zu lesen

Von: Lena W. aus Innsbruck Datum: 25.04.2018

Buchhandlung: Wagner'sche

Eigentlich wollte ich nur mal kurz in dieses Buch reinlesen - dann hatte ich es auch schon zur Hälfte durch! :) Es liest sich unglaublich flüssig und bietet einen sehr zugänglichen Einblick in die faszinierende Welt der Kelten.
Die verschiedensten Themen werden von Experten behandelt und strukturiert erläutert.
Ich hatte mich zwar schon ein wenig mit den Kelten auseinander gesetzt, aber dieses Buch hat mir in vielen Aspekten noch richtige "Aha" Momente geschenkt.

Alle, die einen prägnanten Rundumblick zum Thema Kelten suchen, sind bei diesem Buch goldrichtig!

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