Die Klinge des Waldes

Roman

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Als naive Prinzessin wurde sie verstoßen, als starke selbstbewusste Frau kehrt sie zurück.

Als Thronerbinnen des Waldkönigreichs Strata führen Flora und ihre ältere Schwester Amora ein behütetes Leben. Doch dann trifft Flora aus Liebe zu ihrer Schwester eine fatale Entscheidung, mit schrecklichen Konsequenzen. Sie wird von ihrem eigenen Vater verbannt und sieht sich plötzlich mit der wirklichen Welt, außerhalb des Palastes, konfrontiert. Von ihrer letzten Vertrauten verraten, ist Flora dem Tode nahe und endgültig auf sich gestellt. Doch sie ist nicht bereit aufzugeben. Flora kämpft und überlebt. Aus dem naiven Mädchen wird eine starke junge Frau, die bereit ist zu kämpfen, um die zu retten, die sie liebt …


Aus dem Amerikanischen von Michaela Link
Originaltitel: Princess Assassin
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22731-9
Erschienen am  15. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

konnte mich leider nicht mitreißen

Von: inktravelling

25.09.2019

Royce Buckingham hat schon eine ganze Reihe von Büchern geschrieben, die ich dem Namen nach kannte, doch die Klinge des Waldes war das erstes Buch, das ich von ihm gelesen habe – und wahrscheinlich wird es auch das letzte von ihm bleiben. Grundsätzlich hat mir die Handlung des Buchs gut gefallen. Mein Problem waren jedoch die Charaktere – vor allem der Hauptcharakter Flora. Ich fand sie höchst unsympathisch und konnte ihr Handeln sehr oft überhaupt nicht nachvollziehen. Sowohl sie, als auch ihre Schwester verhalten sich nicht wie Mädchen im Alter von 14 und 17. Dadurch wirkt die Handlung oft sehr erzwungen. Gleichzeitig scheint Flora überhaupt keine Moral und keine Reue zu besitzen. Sie handelt aus Launen heraus ohne darüber nachzudenken. Nicht einmal im Anschluss denkt sie darüber nach. Eigentlich denkt sie praktisch gar nicht. Als Leser merkt man schnell, dass der Autor offenbar keine Ahnung von Frauen hat. Ich war an manchen Stellen entsetzt, wie er das Denken, Fühlen und Verhalten der weiblichen Charaktere beschrieb. Bei einigen Stellen konnte ich nur die Augen verdrehen und bei anderen wollte ich am liebsten das Buch gegen eine Wand werfen. „Der Wind kitzelte außerdem Floras empfindliche Haut und bedeckte ihre Arme mit einer Gänsehaut, ließ ihre Brustwarzen hart werden und ihr Haar im Nacken zu Berge stehen.“ (S.469) „Als sie sich das Kleidungsstück endlich über den Kopf gezogen und es weggeworfen hatte, fielen ihre Brüste über die breiten Bandagen, die der Muntere Heiler ihr um den Leib gewickelt hatte.“ (S. 614 f.) Solche Szenen findet man durch das ganze Buch hindurch. Was als einzelnes zwar auch nicht toll ist, aber noch akzeptabel, finde ich in dieser gehäuften Form ziemlich unrealistisch, unpassend und sehr nervend. Man sollte sich dabei nochmal ins Gedächtnis rufen, dass Flora knapp 17 Jahre alt ist. Allgemein geht es in dem Buch sehr viel um Sex, Gewalt und Mord. Auch mit Schimpfworten wird nicht gespart. Manchmal ist weniger mehr. Man muss nicht alles ausformulieren, um klar zu machen, wie schrecklich eine Situation ist. Gleichzeitig ist der Schreibstil sehr unnahbar und unemotional. Er konnte mich nicht mitreißen. Was mit den Charakteren und dem Waldkönigreich passierte war mir so ziemlich egal. Das fand ich sehr schade. Und so schien es auch den meisten Charaktern zu gehen – auch sie waren nicht sonderlich beeinflusst von großen Ereignisschlägen und kamen schnell wieder auf die Beine. Probleme waren nie lange Probleme und wirken dadurch einfach nicht wie Hürden, an denen die Charakter wachsen.

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Die Klinge des Waldes (Royce Buckinham)

Von: Poldi

02.01.2019

Flora wächst behütet als Prinzessin des Königreiches Srata auf, hoch oben auf den Baumwipfeln. Doch als sie ihrer älteren Schwester Amora helfen will und dabei ein großes Unglück heraufbeschwört, wird sie verstoßen und landet in der riesigen Stadt Schmutz. Hier muss sie sich erst einmal zurechtfinden und findet einige Freunde, die sie dabei unterstützen – aber auch mächtige Feinde... Mit „Die Klinge des Waldes“ legt Royce Buckinham einen Fantasy-Roman vor, der in einer ganz anderen Welt angesiedelt ist als seine Trilogie um „Der Wille des Königs“ und seinen Nachfolgern. Und genau dort liegt dann auch die große Stärke des Romans, man kann völlig in die fremdartige Welt erkunden und zahlreiche verschiedene Kulturen, Schauplätze und Zusammenhänge zu erkunden. Das ist den ersten Szenen in Srata schon sehr gelungen, wird in Floras Verbannung in der Stadt Schmutz aber noch einmal deutlich verstärkt. Die vielen Bezirke mit jeweils ihren eigenen Regeln, Werten, Produkten und Regierungen sind unglaublich vielfältig, es gibt so einige sehr interessante Dinge zu entdecken. So lebendig und eingängig dies auch geraten ist, so langatmig ist auch manchmal die Handlung. Diese konzentriert sich darauf, die Entwicklung von Flora begreifbar zu machen, und das sehr detailliert und in vielen Facetten. Das führt aber eben auch dazu, dass sich einige Nebenarme eingeschlichen haben, die nur zäh vorangehen. Ich habe nichts gegen ein eher gemächliches Tempo, und über weite Strecken gefällt mir diese sehr genaue Sezierung von Floras Entwicklung auch sehr gut, aber streckenweise wurde dies eben übertrieben. Der Roman lässt sich sehr flüssig lesen, die Wortwahl ist treffend und vielseitig. In passenden Dosierungen ist auch ein Actionanteil eingebaut, der aber nie dazu dient, die Dramatik künstlich zu erhöhen. An anderen Stellen beweist Buckinham einen sehr ungewöhnlichen Zugang zum Thema Gewalt und zeigt auch hier viel Fingerspitzengefühl – es geht nie um Schockeffekte, zumal vieles der Fantasie des Lesers überlassen wird. Anfangs fällt es etwas schwer, wegen der durchaus komplexen Welt den Überblick zu bewahren, mit der Zeit stellt sich dieses Gefühl aber ein, und dann liest sich „Die Klinge des Waldes“ sehr flüssig. In diesem Roman verfeinert Buckinham seinen Schreibstil, bringt eine sehr intensive Atmosphäre mit ein und begeistert besonders mit der in vielen Facetten schillernden Welt, sodass es überall etwas Neues zu entdecken gibt. Das tröstet dann auch über einige langwierige Passagen hinweg, in denen die Entwicklung Floras nicht so recht vorankommt und nur nebensächliche Details hinzugefügt werden. Insgesamt ein starker und lesenswerter Fantasy-Roman.

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Vita

Royce Buckingham, geboren 1966, begann während seines Jurastudiums an der University of Oregon mit dem Verfassen von Fantasy-Kurzgeschichten. Sein erster Roman »Dämliche Dämonen« begeisterte weltweit die Leser und war insbesondere in Deutschland ein riesiger Erfolg. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt Royce Buckingham in Bellingham, Washington. Er arbeitet zurzeit an seinem nächsten Roman.

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