Die Kometenjäger

Roman

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Es muss dunkel sein, wenn wir die Sterne am Himmel erkennen wollen

Wo ist der dunkelste Ort Deutschlands? Und ist es möglich, nur mit den Augen einen Kometen zu entdecken? Zwei junge Männer gehen gemeinsam auf die Suche: Der unentschlossene Philipp, der weder beruflich noch privat Fuß fasst und dessen Comicfigur Monsieur Lamarre mehr erlebt als er selbst. Und Tom, der sich mit Haut und Haar der Astronomie verschrieben hat, im tiefsten Innern aber ein Abenteurer und Romantiker ist. Gemeinsam bereisen sie ihre eigene Landkarte der Dunkelheit – ihr Weg führt sie von Süddeutschland nach Kalifornien, wo sie auf die alten Helden der Astronomie treffen, die stundenlang ausharren für den perfekten Anblick eines Sternhaufens. Philipp macht die Erfahrung, dass sich manche Frauen von den Wundern des Nachthimmels partout nicht beeindrucken lassen. Und Tom muss sich fragen, ob sein Lebensentwurf noch in die Gegenwart passt. Denn die Zeit der großen Kometenjäger scheint abzulaufen …


Originaltitel: Die Kometenjäger
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ISBN: 978-3-641-06653-6
Erschienen am  12. März 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Kometenjäger von Marc Deckert

Von: Lisa

04.10.2015

Inhalt: Aber mir war nie klar, wie viele Möglichkeiten dieses eine Wort >>Nacht<< umfasst und wie viele Fragen erst der Satz >>Es ist dunkel<< aufwirft. Wie dunkel?, hätte Tom sofort gefragt. Von welcher Art Dunkelheit ist die Rede? Von der stumpfen, undurchdringlichen Dunkelheit der Hinterhöfe oder der Dunkelheit einer Winternacht in den Bergen? [...] Wie hell war das Mondlicht? Konntest du die Farbe Gelb noch erkennen? Gab es elektrisches Licht in der Nähe? Und wie sah der Himmel aus? Wie viele Sterne hast du gesehen? Sehen ist schwieriger als Glauben. Ohne Tom hätte Philipp das nicht verstanden. Philipp ist ein hoffnungsloser Fall. Nichts kriegt er richtig auf die Reihe oder zu fassen. Privat und auch beruflich läuft es nicht gut. Denn er ist Illustrator, ohne Aufträge und malt hin und wieder an seiner Comicfigur Monsieur Lamarre herum. Bis der Vater von seinem Freund ein Buch herausbringen will und ihn dafür als Illustrator haben möchte. Es soll um den Weltraum gehen, um die Kometen und um die Sterne. Doch Philipp hat keine Ahnung davon, deswegen besucht er zum ersten Mal ein Observatorium, wo er auf Tom trifft. Tom ist kein Astronom, sondern er selbst nennt sich: Beobachter. Er verdient sein Geld mit dem Bau von Teleskopen. Als Philipp enttäuscht war, von dem, was er gesehen hatte, will ihm Tom die Kometen richtig näher bringen. Aber in manchen Situationen ist nicht nur Philipp ein hoffnungsloser Fall, denn Tom hat ein antikes Clark-Teleskop geerbt und muss es nun verkaufen, da sein Vater krank ist. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach dem passenden Käufer in Amerika. Aber so leicht trennt sich Tom nicht von seiner Erinnerung an seinen Großvater, der ein Kometenjäger war. Philipp hat keinen wirklichen Lebensentwurf und Tom muss sich überlegen, ob seiner in dieser Zeit überhaupt noch hereinpasst. Denn Kometenjäger gibt es nicht mehr... Meinung: Nicht empfehlenswert Das Thema schien am Anfang ganz interessant zu sein, aber ab der Mitte verliert das Buch einfach seine Spannung. Was ich aber gut fand, war die Idee und die Tatsache, dass das Buch nicht viel mit Physik zu tun hatte.

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Vita

Marc Deckert, geboren 1970, ist gelernter Journalist. Er arbeitete für die Süddeutsche Zeitung, leitete das "jetzt"-Magazin, war Kolumnist und Textchef bei NEON und war eine Zeitlang in den USA. Heute lebt und arbeitet er als freier Autor in München. Die Kometenjäger ist sein erster, preisgekrönter Roman.

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