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Die Liebe, das Glück und ein Todesfall Roman

Kundenrezensionen (28)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16163-7

Erschienen: 14.03.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Maia stellt keine hohen Ansprüche ans Leben, aber etwas mehr als eine Sozialwohnung und ein Couchpotato-Mann wäre schön. Mit diversen Putzstellen versucht sie, ihre kleine Familie über Wasser zu halten – umso tiefer sitzt der Schock, als sie erfährt, dass ihre Lieblingskundin, eine nette Professorin, verstorben ist. Doch dann die Überraschung: Maia wurde im Testament bedacht, vielmehr: Maias Kinder. Aus dem Nachlass soll das Geld für eine teure Privatschule bestritten werden. Und plötzlich finden sich Maia und ihre Kinder in einer Welt wieder, in der ein Leben ohne Bio-Obst und Geigenunterricht undenkbar ist – und in der ein hinreißender Lehrer Maias Herz höher schlagen lässt ...

»Unterhaltsam, wunderbar geschrieben und sehr, sehr komisch. Zum Verlieben!«

www.chicklitclub.com

Kerry Fisher (Autorin)

Kerry Fisher, die fließend Italienisch, Spanisch und Französisch spricht, ist in Peterborough aufgewachsen und lebt heute mit ihrem Ehemann, ihren zwei wundervollen Kindern und dem Familienhund Poppy in Surrey. Im Anschluss an ihr Studium an der Bath University hat sie an der City University ein Aufbaustudium zur Journalistin absolviert – um nach einigen Jahren in ihrem vermeintlichen Traumjob zu erkennen, dass sie in Wahrheit vom Bücherschreiben träumt. Mehr Informationen zur Kerry Fisher unter: www.kerryfisherauthor.com und www.facebook.com/kerryfisherauthor.

»Unterhaltsam, wunderbar geschrieben und sehr, sehr komisch. Zum Verlieben!«

www.chicklitclub.com

»Brillant!«

Authors and Books UK

»Herzerwärmend und herrlich komisch!«

www.handwrittengirl.com

Aus dem Englischen von Marie-Luise Bezzenberger
Originaltitel: The School Gate Survival Guide
Originalverlag: Avon

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16163-7

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 14.03.2016

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Das Leben aus verschiedenen Perspektiven

Von: Frau Goethe Datum: 20.05.2016

https://www.facebook.com/fraugoetheliest

Maia Etxeleku hat es nicht leicht im Leben. Die junge Frau ist baskischer Abstammung und ist seit 19 Jahren mit Colin zusammen, ohne jemals geheiratet zu haben. Das Paar hat zwei Kinder und lebt in einem Viertel, in dem die meisten Gefahren von gewalttätigen Übergriffen ausgehen. Colin scheint zufrieden mit seinem untätigen Leben. Für ihn ist Bildung verschwendete Fernsehzeit, was er auch gerne seinen Kindern vermittelt. Maia hält die Familie mit ihren Jobs als Putzfrau über Wasser, aber das Geld reicht nie bis zum Ende des Monats. Als auch noch die betagte Aristokratin und Lieblingskundin stirbt, sieht Maia schon ihre Einkünfte schrumpfen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die ehemalige Professorin hat in ihrem Testament verfügt, dass die neunjährige Bronte und ihr um ein Jahr älterer Bruder Harley das Schulgeld für eine bessere Ausbildung bekommen. Die beiden bekommen also die Möglichkeit, etwas Besseres aus ihrem Leben zu machen. Dass man aber nicht nur das Schulgeld aufbringen muss, um dazu zu gehören, merkt Maia schon nach kurzer Zeit.

Kerry Fisher spielt hier mit den Einflüssen der Erziehung auf das spätere Leben. Sie lässt die am Rande der Verwahrlosung aufgewachsenen Kinder von einem auf das andere Trimester in eine Privatschule gehen. Hier werden ihre Talente erkannt und gefördert und sie haben Möglichkeiten, ein fundiertes Wissen zu erlangen. Viele Dinge sind nur möglich, weil die Eltern der Schüler das entsprechende Geld haben. Hier kann Maia natürlich nicht mithalten, weil sie laut Erbschaft ja nur das Schulgeld erhält. Die Protagonistin erregt Mitleid, wenn sie sich immer wieder über die Hürden wuchtet, die die anderen Mütter offenbar nicht haben. Aber schnell wird deutlich, dass auch wohlhabende Familien Probleme haben. Maia freundet sich mit Clover an, die zwar finanziell in die Gruppe der anderen passt, jedoch mit ihrem chaotischen Auftreten dort keine Anerkennung erntet. Die beiden Außenseiter stützen sich nun gegenseitig, zumal Clover von ihrem Mann verlassen mit der Haushaltsführung komplett überfordert scheint. Für Maia bietet sich hier eine Möglichkeit, ihre Probleme mit Colin getrennt voneinander zu betrachten. Was sich wie eine turbulente Chick-lit-Wohngemeinschaft anhört, birgt auf den zweiten Blick einen bitteren Beigeschmack.

Die Erzählweise der Autorin ist stets humorvoll und treibt die Geschichte voran. Maia darf über den Rand ihres Tellers schauen und ihren Kindern eine Welt ermöglichen, von denen sie schon früher geträumt hat. Lediglich in den Häusern ihrer Arbeitgeber konnte sie ein wenig von dem was-hätte-ich-erreichen-können-wenn erahnen. Die Tochter einer alleinerziehenden Baskin hat nach dem Kennenlernen von Colin ebenfalls das bequeme Leben vorgezogen, statt einen Schulabschluss zu machen. Knapp 20 Jahre später bereut sie diese Entscheidung und ist froh, dass ihr die Professorin immer wieder Zugang zu ihrer Bibliothek ermöglicht hat. Den Unterschied der Lebensweise hebt Fisher auch mit der jeweiligen Aussprache hervor. Diese variiert zwischen Akademikern, Bewohnern des Problemviertels und der Oberschicht. So haben die anschaulich beschriebenen Charaktere einen hohen Wiedererkennungswert. Natürlich werden hier auch ein paar Klischees verarbeitet, hinter denen sich jedoch auch oft ein Stückchen Wahrheit verbirgt. Dramatisch wird es, als Bronte plötzlich verschwunden ist und der Zusammenhalt nur durch die Zugehörigkeit entschieden wird. Hier spielt Geld überhaupt keine Rolle, sondern vielmehr die Akzeptanz derjenigen, die das Sagen haben.

Die Geschichte, die im Original „The School Gate Survival Guide“ heißt, hat eindeutig Tiefe und bietet mehr, als das rosarot umrandete Cover erahnen lässt. Das Debüt ist trotz der vielen bedrückenden Themen unterhaltsam. Maias Schicksal weckt Empathie beim Leser und durch die offenen Möglichkeiten ist das Ende lange nicht vorhersehbar. Maia lebt ein modernes Märchen, das aufzeigt, welche Faktoren das Leben eines Menschen bestimmen. Zudem wird durch den attraktiven Lehrer Zac die romantische Seite bedient. Alles zusammen wird zur Leseempfehlung für Frauenunterhaltung.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

~ lockerleichte Leselektüre à la Aschenputtel ~

Von: BuchstabenZauber Datum: 13.09.2016

https://www.facebook.com/BuchstabenZauber-1646351098986141/

Klappentext:
Maia stellt keine hohen Ansprüche ans Leben, aber etwas mehr als eine Sozialwohnung und ein Couchpotato-Mann wäre schön. Mit diversen Putzstellen versucht sie, ihre kleine Familie über Wasser zu halten – umso tiefer sitzt der Schock, als sie erfährt, dass ihre Lieblingskundin, eine nette Professorin, verstorben ist.
Doch dann die Überraschung: Maia wurde im Testament bedacht, vielmehr: Maias Kinder. Aus dem Nachlass soll das Geld für eine teure Privatschule bestritten werden. Und plötzlich finden sich Maia und ihre Kinder in einer Welt wieder, in der ein Leben ohne Bio-Obst und Geigenunterricht undenkbar ist – und in der ein hinreißender Lehrer Maias Herz höher schlagen lässt.

~ * ~ * ~ * ~

Mit ihrem Debüt "Die Liebe, das Glück und ein Todesfall" ist Kerry Fisher ein witziger & charmanter Chick-lit-Roman gelungen.
Die Geschichte lässt den Leser an eine moderne Version von Aschenputtel denken, in der ein "Prinz" auftaucht & das Mädchen zur Prinzessin erhebt & die Beiden glücklich bis an ihr Lebensende leben.

Ich muss zugeben, dass mich anfangs der Schreibstil sehr befremdet hat, da die Umgangssprache & Ausdrucksweise der Protagonisten sehr derb, unhöflich und heruntergekommen daher kommt -
typisch für die sozialschwachen Viertel großer Städte.
Im weiterem Verlauf des Buches wird allerdings klar, dass die Autorin diese Schreibart durchaus als Stilmittel eingesetzt hat, um die sozialen Verhältnisse bzw. Umgangsformen zu veranschaulichen.

Durch die glücklichen Fügungen in Maias Leben lernen ihre Kinder und sie eine Welt ausserhalb von Gerichtsvollzieher, Putzjobs & Geldmangel kennen & lieben.
Denn nun können ihr Sohn Harley & ihre Tochter Bronte die Bildung und Förderung einer Eliteschule geniessen, was bei den Beiden ungeahnte Fähigkeiten & Fertigkeiten zu Tage fördert.

Während sich Maia mit anderen Müttern der Privatschule anfreundet & ihr Leben neu ordnet, entwickelt sich ihr Lebensgefährte Colin nicht weiter & bleibt in seinem asozialen Umfeld gefangen.
Und dies wird im weiteren Verlauf des Buches sehr gut an der Sprache deutlich, denn Maia ist aus der "Gossensprache" und den unordentlich ausgesprochenen Wörtern & Flüchen herausgewachsen, während Colin sich nicht weiterentwickeln konnte bzw. wollte.

Obwohl die Autorin gekonnt ein paar Überraschungen mit eingebaut hat, ist die Geschichte sehr vorhersehbar und hält wenig Spannung bereit.
Dies tut dem Buch dennoch keinen Abbruch, denn manchmal braucht man einfach eine leichte Lektüre zum Abschalten & Träumen.

Fazit:
Ein lockerleichter Lesespaß mit sympathischen Protagonisten & einer Story à la Aschenputtel.

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