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Die Lilie von Bela Vista Roman

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CHF 11,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15928-3

Erschienen:  17.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Als die Hamburger Modedesignerin Josie das antike Collier ihrer Großtante erbt, ahnt sie nicht, dass dieses auf eine dramatische Liebesgeschichte zurückgeht – und ihr Leben verändern wird. Idar-Oberstein, 1830. Sophies Verlobter ist wie so viele Männer nach Brasilien ausgewandert – und entdeckt dort Edelsteine. Als Karl nicht kommt, um Sophie wie versprochen in die neue Heimat zu holen, ahnt sie, dass er ihre Hilfe braucht. Kurzentschlossen reist sie ihm hinterher und wird in einem Indiodorf im Dschungel fündig. Doch Karls langes Schweigen hat Gründe, die Sophie erst langsam durchschauen wird ...

Wussten Sie, dass Sylvia Lott ihren Kommilitonen zu Testzwecken vorgelesen hat? Zum Interview

www.romane-von-sylvia-lott.de

Sylvia Lott und ihre Romane auf Facebook

"Spannende Abenteuer- und Liebesgeschichte."

Laura (26.08.2015)

Sylvia Lott (Autorin)

Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin und lebt in Hamburg. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits mehrere Romane. Mit Die Inselfrauen und Die Fliederinsel stand sie wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Im Mai 2018 erscheint ihr neuer Roman Die Inselgärtnerin.

"Spannende Abenteuer- und Liebesgeschichte."

Laura (26.08.2015)

"Dramatische[…] Familiengeschichte, die viel Spannung verspricht."

Nordwest Zeitung (21.08.2015)

„Die Autorin verknüpft wieder einmal verschiedene Zeitgeschehen gekonnt miteinander. Gefühlvoll und interessant erlebt der Leser die Geschichte rund um Josies Gegenwart und Vergangenheit."

BIZZ - Stadtmagazin

03.05.2018 | 19:30 Uhr | Leer

Lesung
Eintritt: € 12,-
Kartenreservierung über Tel.: 0491/4168

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Eissing Bücher und Papier GmbH
Mühlenstraße 106
26789 Leer

Tel. 0491/4168, leer@eissing.de

27.05.2018 | 14:30 Uhr | Bad Zwischenahn

Lesung
Eintritt: € 16,- inkl. Kaffee und Kuchen
Kartenreservierung über www.ticketmaster.de

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Junker van der Spekken
Speckener Weg 34
26160 Bad Zwischenahn

Weitere Informationen:
Meine Buchhandlung Inh. Knut Paul eK
26160 Bad Zwischenahn

Tel. 04403/9833995, kontakt@meinebuchhandlungshop.de

22.07.2018 | 18:00 Uhr | Sande

Lesung im Rahmen des musikalischen Lesesommers
Eintritt: VVK € 12,- / AK €14,-
Kartenreservierung über Tel.: 04422/9588-35
Einlass und Musik ab 17:00 Uhr

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Altmarienhausen
Altmarienhausenstr. 1
26452 Sande

Weitere Informationen:
Gemeinde Sande/Tourismuszentrale
26452 Sande

23.08.2018 | 17:00 Uhr | Travemünde

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Lesungen im Park"

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An den Strandterassen

Weitere Informationen:
Lübeck und Travemünde Marketing GmbH
23552 Lübeck

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15928-3

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen:  17.08.2015

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HAT MICH ABSOLUT IN SEINEN BANN GEZOGEN

Von: Bücherleben-Bücherfreude Datum: 28.08.2015

https://www.youtube.com/channel/UCEBYqBSGO7jddY9s9p-WOpw

ZUM INHALT:


Als die Hamburger Modedesignerin Josie das antike Collier ihrer Großtante erbt, ahnt sie nicht, dass dieses auf eine dramatische Liebesgeschichte zurückgeht – und ihr Leben verändern wird. Idar-Oberstein, 1830. Sophies Verlobter ist wie so viele Männer nach Brasilien ausgewandert – und entdeckt dort Edelsteine. Als Karl nicht kommt, um Sophie wie versprochen in die neue Heimat zu holen, ahnt sie, dass er ihre Hilfe braucht. Kurzentschlossen reist sie ihm hinterher und wird in einem Indiodorf im Dschungel fündig. Doch Karls langes Schweigen hat Gründe, die Sophie erst langsam durchschauen wird ...





MEINE MEINUNG:



Erstmal muss ich das Cover erwähnen, ich habe zwar das ebook gelesen, dennoch finde ich das Cover wahnsinnig hübsch gemacht und es sieht so sommerlich aus, einfach toll.



Dies ist mein erstes Buch von der Autorin und ich habe vorher noch nicht sehr viel über sie gehört, aber bei den Vorschauen ist mir sofort dieses Buch aufgefallen und ich habe mir den Klappentext durchgelesen und der sprach mich sofort an, denn der las wie ein Familiengeheimnis-Roman und solche Bücher liebe ich ja total und dies bekommt man auch geboten, zudem spielt es auch in Brasilien, ein tolles Land und demnach war ich gespannt.



Zwar brauchte ich eine Weile um in die Geschichte reinzufinden, denn es geht um ein Erbe, was Josie bekommt und somit den Lauf der Geschichte bringt, denn es geht um Schmuck und Josie versucht nun herauszufinden, warum sie es bekam und macht sich auf die Suche und fängt natürlich bei der Familie ihrer Großtante an und die schwimmen nur so in den schönsten Schmuckstücken und Edelsteinen.

Und das war am Anfang mein Problem, ich kenne mich nicht so gut mit Schmuck aus und am Anfang hat man wahnsinnig viele Beschreibungen und Informationen über Schmuck und Steine usw., dass nervte mich ein wenig, denn weniger wäre besser gewesen, denn ich stolperte wirklich über diesen ganzen Begriffe und irgendwann fühlte ich mich wie die Protagonistin, denn der schwirrte auch davon der Kopf - aber Respekt von der Autorin, dass muss man wirklich gut recherchiert haben, aber für mich persönlich war es doch zuviel und ich denke so ganz dolle wichtig, dass man soviel darüber erfährt, ist es nicht unbedingt.


Mich interessierte vielmehr die Vergangenheit, was es mit Karl auf sich hat, wie das Leben zu der Zeit in Brasilien war und wie Sophies Leben weitergeht.

Und sobald das so in die Bann kommt, von da an hatte mich das Buch komplett, man erfährt einiges über das Land und über viele Schicksale die deutsche Männer dort gemacht haben, denn Karl war nur einer von vielen die nach Brasilien ausgewandert sind.

Mir gefiel die Story immer mehr und ich war total gefangen, es wurde spannend und mitreißend und ich empfand es wie einen Sog und ich bekam endlich die Geschichte, die ich auch erwartete - tiefgründig, mitreißend und fantastisch erzählt. Und nach den ganzen Beschreibungen am Anfang, konnte ich nun endlich den fesselnden Schreibstil erleben und das war toll.

Wir finden hier tolle Charaktere vor, alle waren gut ausgearbeitet, aber mich interessierte vorallem Sophie und Karl und Sophie fand ich persönlich am besten, was sie so alles auch auf die Beine gestellt.


Mehr kann ich zudem Buch nicht sagen, außer, es war nicht mein letztes Buch der Autorin, denn damit konnte sie mich absolut überzeugen und ich werde noch eine Weile an dieses Buch denken - einfach nur toll.



4/5 Sterne


Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Die Lilie von Bela Vista

Von: Svanvithe Datum: 07.02.2018

svanvithe.blogspot.de

Josie Wagner lebt in Hamburg, arbeitet als Modedesignerin, hat mit dem Anwalt Edgar einen ruhigen, soliden und verlässlichen Mann an ihrer Seite und eine gemütliche Wohnung. Das Paar plant, sich um ein kleines Häuschen außerhalb der hektischen Großstadt zu kümmern. Und trotzdem scheint Josie nicht glücklich zu sein. Irgendetwas fehlt in ihrem Leben. Sie ist achtunddreißig und irgendwie immer noch nicht „angekommen“.

Als sie wegen eines Schreibens ihrer Bank und des dort befindlichen Schließfaches unerwartet an ihre Großtante Martha erinnert wird, gerät ihr tägliches Einerlei in Bewegung. Beim Öffnen des Schließfaches fallen ihr ein wunderschönes Collier mit großen violetten Steinen, die kunstvoll oval geschliffen und golden eingefasst und miteinander verbunden sind, Ohrgehänge aus passenden Edelsteinen in Hell- und Dunkellila mit jeweils einem tropfenförmigen grünen Stein, ein kleines Ölgemälde mit einer jungen Frau, datiert auf das Jahr 1833, und ein an sie gerichteter Brief in die Hände. In dem Schreiben überlässt Martha ihr das Collier als Vermächtnis einer Sophie. Leider bietet sich sonst keinerlei Hinweis auf die Herkunft der Schmuckstücke.

Während Edgar bereits eine Chance sieht, durch den Verkauf des offenbar wertvollen Schmucks schneller an das geplante Haus zu gelangen als gedacht, ist Josie mehr daran interessiert, die Hintergründe ihrer unerwarteten Erbschaft herauszufinden. Die Chance dafür könnte sich bei einem Besuch bei Verwandten in Idar-Oberstein bieten. Zwar herrschte lange nur wenig Kontakt zu diesem Familienzweig, doch Josie wird von Onkel Reinhard, dem Sohn von Martha, und dessen Frau Gisela herzlich aufgenommen und begegnet einer ihr neuen Welt, und zwar der der Edelsteine.

Außerdem lernt sie Ada kennen, eine Freundin der verstorbenen Martha. Durch sie entdeckt Josie eine Geschichte, die Auswirkungen auf ihr Leben haben wird.

Im Jahr 1827 gehören Idar und Oberstein zu den Schmuckzentren im deutschen Raum, wo unter anderem das dortige natürliche Vorkommen an Achaten verarbeitet wird. Hier lebt Sophie, Tochter eines Steinschleifers, mit ihren Eltern und sechs Geschwistern. Bereits mit 13 wünscht sie sich Karl, fünf Jahre älter als sie und Geselle bei Meister Severin, als ihren zukünftigen Mann. Nicht nur sein gutes Aussehen, sondern auch seine Klugheit – Karl weiß eine Menge über ferne Länder, besonders Brasilien – nehmen ihn für sie ein.

Und genau nach Brasilien zieht es Karl. Er sieht nur dort für sich und eine zukünftige Familie die Chance, zu einem sicheren Einkommen zu gelangen. Er macht sich auf, seinen Traum zu verwirklichen. Jahre später kehrt er zurück, und aus Sophie und Karl wird endlich ein Paar. Erneut reist Karl allein nach Brasilien, dieses Mal jedoch bleiben irgendwann die Nachrichten aus. Als Sophie es vor Sorge nicht mehr aushält, begibt sie sich auf die Reise und sucht Karl im fernen Brasilien. Tatsächlich findet sie ihn mitten im Dschungel in einem Indiodorf. Er ist krank. Allerdings hat sein langes Schweigen noch andere Gründe, die sich Sophie nach und nach offenbaren…


„Die Lilie von Bela Vista“ bietet mehr als eine Liebesgeschichte. Es ist zunächst ein Roman auf zwei Zeitebenen, die gut miteinander verknüpft sind. Zum einen bewegt sich Sylvia Lott mit der Handlung um Josie in der Gegenwart, zum anderen führen Sophies Erlebnisse in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Dieser Teil ist umfangreicher und intensiver erzählt. Er hat eine düstere Farbe und klammert zu jener Zeit gegebene unbarmherzige Zustände nicht aus, vermittelt auf diese Weise eine ansprechende Schilderung vom damaligen Leben. Dies gelingt der Autorin auch mit der anschaulichen und lebendigen Beschreibung der Schönheit der Natur.

Zudem wird der Leser mit der Gewinnung von Edelsteinen, dem Handel, der Bearbeitung bis zum fertigen Schmuckstück (damals und heute) sowie geschichtlichen und ebenso politischen Hintergründen vertraut gemacht, ohne dass die diesbezüglich eingearbeiteten Informationen maßlos und überfordernd sind. Hier hat die Autorin gut recherchiert und reale Ereignisse und Personen mit der Romanfiktion verbunden. Ein Nachwort und eine Zeittafel ergänzen das Wissen nach der Lektüre zusätzlich.

Sylvia Lotts Protagonisten sind mit charakterlichen Eigenschaften ausgestattet, die es ermöglichen, ihrem Handeln und Denken zu folgen und dieses zu verstehen sowie mit Sympathie oder Ablehnung auf zu reagieren.

Josie ist manchmal ziemlich aufbrausend, beruhigt sich aber auch schnell wieder. Sie beweist im Verlauf der Handlung viel Mut, Tatkraft und Durchhaltevermögen. Auch Karl hat etwas Zupackendes und zugleich Feines. Er ist der ideale deutsche Einwanderer: mutig, bescheiden und dickköpfig.

Daneben ist die Darstellung von Josie etwas zurückhaltender. Wobei ihre Entwicklung zu einer selbstbewussten Frau, die beherzt ihr Leben gestalten will, nachvollziehbar ist. Dadurch, dass ihre Begeisterung für Edelsteine steigt und sie darum bei Edgar auf Unverständnis und Ablehnung stößt, wird der weitere Fortgang der Beziehung vorhersehbar.

Im Verlaufe des Geschehens nähern sich beide Frauen einander an, auch wenn eine tatsächliche Begegnung ja unmöglich ist. Denn Josie – von Sophies Geschichte in den Bann gezogen – macht sich auf deren Spuren ebenfalls nach Brasilien auf.

Und sie findet mehr als „Bela Vista“, eine schöne Aussicht…

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