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Die Maschinen Roman

Die Maschinen - Universum (1)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-14564-4

Erschienen: 09.02.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Was wird aus den Menschen, wenn die Maschinen frei sein wollen?

Breq ist eine Kämpferin, die auf einem einsamen Planeten auf Rache sinnt. Hinter ihrer verletzlichen, menschlichen Fassade verbirgt sich mehr, als es zunächst den Anschein hat: Sie wurde von den Radch geschaffen, die nach und nach das gesamte Universum unterworfen haben. Breq ist nur dem Äußeren nach eine Frau, vor allem aber ist sie ist eine perfekt konstruierte Maschine, abgerichtet zum Erobern und Töten. Nun aber beschließt sie das Unmögliche: Ganz allein will sie es mit Anaander Mianaai aufnehmen, dem unbesiegbaren Herrscher der Radch. Denn Breq will endlich frei sein.

"Ann Leckie hat mich in ihren Bann gezogen. Einer Heldin wie Breq bin ich noch nie zuvor begegnet!"

John Scalzi, Autor von Die letzte Einheit

ÜBERSICHT ZU ANN LECKIE

Weltweit mit allen wichtigen Science-Fiction-Preisen ausgezeichnet

Die Maschinen - Universum

Imperial Radch

Erzählung aus dem Maschinen-Universum

Impersial Radch

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Ann Leckie (Autorin)

Ann Leckie hat bereits mehrere Kurzgeschichten in amerikanischen Fantasy- und Science-Fiction-Magazinen veröffentlicht, bevor sie sich mit Die Maschinen an ihren ersten Roman wagte. Sie wurde für Die Maschinen mit dem Hugo Award ausgezeichnet und von Kritikern und Lesern weltweit gleichermaßen gefeiert. Ann Leckie lebt mit ihrer Familie in St.Louis, Missouri.

"Ann Leckie hat mich in ihren Bann gezogen. Einer Heldin wie Breq bin ich noch nie zuvor begegnet!"

John Scalzi, Autor von Die letzte Einheit

"Die Maschinen steht ganz oben auf der Liste der besten Science-Fiction-Romane des Jahres."

Tor.com

"Ann Leckie hat eine Welt erschaffen, die die Leser so schnell nicht vergessen werden!"

Publishers Weekly

"Die Maschinen ist eine Space Opera, die dem Leser das Hirn wegpustet!"

i09.com

"Ein fantastisches Debüt!"

Kirkus

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Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kempen
Originaltitel: Ancillary Justice
Originalverlag: Orbit

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-14564-4

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 09.02.2015

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Ann Leckie: Die Maschinen

Von: Storyworlds Datum: 10.11.2015

storyworlds.booklikes.com/

So gerne ich Science Fiction mag, so ist doch sicher kein Genre, das ich oft lese. Meine Perry Rhodan-Tage liegen laaaaange zurück. Alles, was ich danach an SciFi las, war zwar meist besser geschrieben und wesentlich origineller, aber als Stoff nie mehr so groß, dass ich wirklich in eine Science-Fiction-Welt abgetaucht wäre und die Fortsetzung kaum erwarten konnte. (Außer im Filmbereich)

Das ist jetzt anders. Die Bezugspunkte, die ich in Science Fiction habe, konnte ich auch in "Die Maschinen" von Ann Leckie ausmachen, wie z.B. die Borg aus Star Trek. "Die Maschinen" stellt zu diesem Thema (Kollektiv) die wichtigsten Fragen: Wie funktioniert Identität, wie variabel ist sie, sind wir eigentlich alle Viele? Wie verarbeitet man Traumata bzw. das Gefühl der eigenen Schuld, was macht es mit dem Kopf? Gehorsam oder Befehlsverweigerung? Nicht zuletzt: Was ist Liebe und ist sie für alle möglich?

Unsere Hauptfigur, die Ich-Erzählerin Breq (zumindest nennt sie sich so) ist auf dem Planeten Nilt unterwegs, einem kalten, unwirtlichen Ort. Dort sammelt sie Kapitänin Seivarden schwer verwundet auf, eine Radchaai. Die Radch sind die Bürger eines riesigen Reiches, die lange Zeit auf stetem Expansionskurs ihr Reich erweiterten. Angeführt von Anaander Mianaai, die keine Skrupel zu kennen scheint, wenn sich ihr ein Volk nicht sofort absolut unterwirft - im Notfall werden Exempel statuiert, doch auch genozid-artige Ereignisse sind im Reich der Radch nicht unbekannt. Der Beginn des Buches ist aufgrund der Fülle an Informationen zunächst sehr verwirrend - ein Gefühl, dass durch die über die Hälfte des Buches von Kapitel zu Kapitel wechselnden Zeitstränge verstärkt wird: Ist Breq im ersten Kapitel ein Individuum, offenbart sie sich im nächsten als eine von Vielen. Als Teil einer künstlichen Intelligenz, die auf einem anderen Planeten zu einer anderen Zeit diente und mit einem Raumschiff verbunden war, der "Gerechtigkeit der Torren". Lange bleibt unklar, weshalb sie jetzt auf Nilt ist, ob sie überhaupt weiblich ist (ein weiterer, sehr interessanter Aspekt des Buches!), welches Ziel sie verfolgt, und was sie mit Seivarden verbindet. Jason Pettus bringt auf goodreads auf den Punkt, weshalb das Buch so spannend ist:
"it's the kind of perfect blend of mind-blowing theoreticals with action-oriented adventure that represents the "holy grail" of science-fiction, a space-opera and brain-teaser rolled into one perfect story bound to satisfy all genre fans no matter who they are."
Im Vorwort des Übersetzers Bernhard Kempen, der einen tollen Job gemacht hat, erzählt er über die größte Übersetzungsherausforderung von "Die Maschinen": die Genderbezeichnungen. Die Sprache der Radch kennt keine weiblichen/männlichen Formen, Ann Leckie hat im englischen Original die weibliche Form als generische benutzt. Die Figur von Awn ist im englischen Original "she", aber natürlich the lieutenant", da auch das Englische hier nicht unterscheidet. Kempen entschied sich, in solchen Fällen die weibliche Berufsbezeichnung als Standard zu nutzen, also von Leutnantin Awn zu sprechen, was über die Länge des Buches einen faszinierenden Effekt hat, denn: Beim Lesen stellt man sich im ersten Moment nur Frauen vor, und fängt dann an, zu hinterfragen, ob die Figur nun eine Frau oder ein Mann ist. Und welchen bzw. ob es einen Unterscheid machen würde?

Das eBook, das mir vom Bloggerportal von Randomhouse zur Verfügung gestellt wurde, enthält außerdem ein sehr lesenswertes Interview mit der Autorin, das auch auf Die Zukunft nachzulesen ist. (http://diezukunft.de/interview/buch/galaktische-intrigen-mord-und-unmengen-von-tee)
Dort gibt es auch eine weitere, kostenlose Kurzgeschichte, "Das Gift der Nacht", aus dem "Maschinen"-Universum von Ann Leckie zu lesen (http://diezukunft.de/story/buch/das-gift-der-nacht-von-ann-leckie)

"Die Maschinen" ist der erste Teil einer Trilogie, die im Englischen bereits erschienen ist.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

EIN SCHWIERIGES BUCH

Von: Julia Datum: 03.11.2016

www.nerdlich.org/

Inhalt:

Ich beginne diese Rezension mit dem größten Minus- und zugleich auch größten Pluspunkt dieses Buches, dem Schreibstil. Der Autorin und dem deutschen Übersetzer ist hier nämlich etwas einzigartiges gelungen. Das gesamte Buch ist in weiblicher Form geschrieben. Was bedeutet das? Jede geschlechtsspezifische Bezeichnung ist nicht, wie unsere Sprachen üblich in männlicher Form, sondern in weiblicher Form gewandelt. Während dies in der englischen Sprache natürlich ungewöhnlich ist, da die meisten bezeichnungen geschlechtsneutral sind, wird es im Deutschen zu einer echten Herausforderung. Nicht nur für den Übersetzer, sondern auch für den Leser. Ja, dieser Schreibstil ist etwas Besonderes, jedoch macht es das Lesen deutlich komplizierter. So kommen dadurch ganz neue Wortschöpfungen zustande, da es eine weibliche Form mancher Worte einfach noch nicht gegeben hat. Oder wie ist die weibliche Form von Wachtmann? Während es am Anfang des Buches noch ein Spaß ist, herauszufinden welche Person jetzt männliches und welche weiblich ist, habe ich persönlich zum Ende nur noch weibliche Figuren vor Augen gehabt, um den Fokus auf die Geschichte nicht zu verlieren. Begründet wird dieser Schreibstil übrigens dadurch, dass Breq zum einen keine Geschlechter unterscheiden kann und es in der Sprache der Radch, ihrer Sprache, keine solche Unterscheidungen gibt. Man merkt bereits auf der ersten Seite Breq ist kein Mensch, versucht sich aber als solcher auszugeben, um einen Plan zu verfolgen. Wie dieser Plan aussieht, wird erst im Laufe des Buches, durch einige Rückblenden und vielen Zeitsprüngen langsam aufgeklärt. Dadurch verläuft die Geschichte zu Beginn sehr schleppend und hält sich mit viel Hintergrundgeschichte auf. Da diese einige tausend Jahre beinhaltet, kann man sich vorstellen, wie langatmig der erste Teil des Romans ist. So etwas passiert, wenn man sehr viel Hintergrundwissen innerhalb kurzer Zeit dem Leser vermitteln möchte. Das Universum ist sehr episch angelegt, mit mächtigen Familien und jahrtausendealten Intrigen und politischen Ränkespielen.
Das zweite Problem des Romans, ist seine unnötige Geheimhaltung. Was ich damit meine?
Während im englischen Original bereits im Klappentext beschrieben wird, was genau Breq ist, wird hier nur von einer Maschine gesprochen. Auch das Titelbild löst Assoziationen aus, die der Roman niemals gerecht werden kann. Im Roman selbst, habe ich bis zur Hälfte gebraucht, um mir endlich klar zu sein, was genau Breq ist. Wer sich mit Begrifflichkeiten besser auskennt, wird dieses Rätsel wohl schneller lösen, doch erst als ich es herausgefunden hatte, wurde mir die wahrhaftige Tragweite ihrer Existenz bewusst. Dieses Unwissen hat sehr viel verkompliziert, was nicht hätte sein müssen. (Ich verrate es jetzt nicht, lest selbst das Buch oder den englischen Klappentext, wenn ihr es wissen wollt.)
Warum der Verlag sich für diese Darstellung falscher Tatsachen entschieden hat, gibt einfach Rätsel auf!
Davon abgesehen, ist Breq eine spannende Protagonistin und besonders ihr Umgang mit Seivarden hat mir sehr gut gefallen, da dort ihre menschlichen, für sie selbst unerklärlichen Wesenszüge in den Vordergrund treten. Sonst sind ihre Handlungen, für eine Maschine typisch, analytisch, gefühllos und kalkuliert. Sie hat einen strikten Plan, den sie unerbittlich verfolgt. Die gesamte Handlung wird von ihr erzählt, was verwirrend und einseitig ist, aber auch einen spannenden Einblick in ihre Beweggründe liefert. Auch Seivarden, der eine echte Entwicklung in diesem Buch durchlebt, wird mit jeder Seite sympathischer.
Ohne etwas spoilern zu wollen, möchte ich gerne hinzufügen, dass mich die Auflösung der Geschichte wirklich begeistert hat, auch wenn der Weg dorthin sehr lang war. Die Handlungsstränge fügen sich zu einem sinnvollen und großartigen Gesamtbild zusammen, so dass ich mich trotz der vielen Kritikpunkte auf die nächsten beiden Bände freue.

EIN SCHWIERIGES BUCH

Selten hatte ich ein so schwieriges Buch zum Rezensieren. Die Idee ist spannend und durchdacht, jedoch fehlt es dem Roman beinahe durchgängig an Spannung. Es verliert sich in Gesprächen, was durchaus nichts Schlechtes sein muss, da sie aber nur zur Informationsgabe an den Leser gedacht sind, wird der Lesefluss dadurch sehr schleppend. Die Figur der Breq, sowie das furiose Ende entschädigen, in meinen Augen, die Kritikpunkte jedoch wieder. Ob man jedoch die 400 Seiten davor lesen möchte, muss jeder für sich entscheiden. Die weibliche Schreibform ist ein spannendes Experiment, das gelungen ist, auch wenn es das Lesen erschwert. Auf dieses Buch muss man sich komplett einlassen, sonst hat man keinen Spaß daran, aber wenn man es tut, wird man mit einer epischen Welt, Intrigen und einem spannenden Ausgang belohnt.

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