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Das erfolgreichste Science-Fiction-Epos der Gegenwart

Über Tausende von Sternsystemen erstreckt sich das mächtige Imperium der Radchaai – doch es ist in sich gespalten und steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Breq, die Maschinenintelligenz des interstellaren Kriegsschiffs Gerechtigkeit der Torren, ist die Einzige, die den Zerfall noch aufhalten kann. Das Schiff wurde vor Jahrhunderten vollständig zerstört, und nur Breq, die Maschinenintelligenz im Körper einer Frau, hat überlebt. Nun wird sie von Anaander Mianaai, der totalitären Herrscherin der Radch, formell adoptiert, zur Flottenkapitänin ernannt und ins Athoek-System beordert. Dort haben die Gegner der Herrscherin zwei Tore für den interstellaren Schiffsverkehr zerstört und das System von seiner Versorgung abgeschnitten. Über Jahrtausende hinweg haben die Radch riesige Bereiche der Galaxis annektiert und sich viele Feinde gemacht. Vor allem aber wird das Reich der Radch aus seinem Inneren bedroht, denn seine Herrscherin Anaander Mianaai ist in Tausende von geklonten Körpern gespalten. Jetzt ist ein heimtückischer Kampf zwischen zwei Fraktionen ihrer multiplen Existenz ausgebrochen, der das ganze Imperium bedroht – und es gibt nur eine Person, die Anaander Mianaai mehr fürchtet als sich selbst: Breq …


Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kempen
Originaltitel: Ancillary Sword (2)
Originalverlag: Orbit
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-17114-8
Erschienen am  08. Februar 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Maschinen - Universum

Leserstimmen

Spannend und faszinierend

Von: Roman-Tipps

07.07.2019

Mit „Die Mission“, dem zweiten Band der Reihe „Die Maschinen – Universum“ von Ann Leckie, geht die Story rund um Breq, Seivarden, Anaander Mianaai und die Radch weiter. Der erste Band („Die Maschinen“) hatte mich hundertprozentig begeistern und faszinieren können. Die Fortsetzung ist definitiv auch sehr spannend und interessant – ich fand den ersten Band allerdings ein Stückchen besser. Aber „Die Mission“ bietet trotzdem vieles, was ich an dieser Reihe wundervoll finde – nämlich nochmal einen näheren Blick auf künstliche Intelligenzen, einen detailreichen, tiefgründigen und nachvollziehbaren Aufbau, eine Story, die zum Nachdenken anregt, einem richtig guten Schreibstil (einerseits recht nüchtern, andererseits sehr gefühlvoll, wenn auch unterdrückt) und Charaktere, die ich absolut lieb gewonnen habe. Die Einheit war ihre Stärke. Wird der Zwiespalt ihr Untergang sein? „Sie sind eine der sehr wenigen Personen, denen ich begegnet bin, die sich wirklich nicht vor den Konsequenzen fürchten, mich zu verärgern. Und bei niemandem dieser sehr wenigen ist die…Ähnlichkeit des Hintergrunds gegeben, den Sie und ich haben.“ (S. 11 des eBooks „Die Mission“ von Ann Leckie, Heyne Verlag) In „Die Mission“ ist nicht nur Anaander Mianaai, die Herrin der Radch, selbst in zwei Teile gespalten, sondern die gesamten Radchaai scheinen sich auf die eine oder andere Seite zu stellen. Bei diesem Konflikt, in welchen Mianaai mit sich selbst im Streit ist, geht es darum, wie die „Politik“ der Radch weiter gehen wird. Seit Jahrhunderten hatten die technisch hoch entwickelten Radch ihr Territorium mit grausamen Annexionen von anderen Welten erweitert. Dafür haben sie Raumschiffe und Hilfseinheiten benötigt, gesteuert von einer KI. Während die eine Seite so weitermachen möchte, ist die andere Seite eher für den friedlicheren Weg, bei dem mit anderen Welten Verträge geschlossen werden, statt diese zu annektieren, keine Gebietserweiterungen mehr, Hilfseinheiten werden durch Soldaten ersetzt. Diese radikale Änderung einer Grundlage, auf die sich die Radch aufgebaut hat und durch welche sie übermächtig geworden ist, stößt nicht bei der gesamten Bevölkerung auf Akzeptanz oder Wohlwollen. Einige möchten weiterhin Annexionen und Hilfseinheiten, wofür sie sogar morgen würden. Breq wird von Anaander Mianaai, der Herrin der Radch, zur Flottenkapitänin des Raumschiffes „Gnade der Kalr“ ernannt und Seivarden zum ersten Offizier. Ihre Mission und die ihres Raumschiffes und der Besatzung ist es, im Athoek-System für Sicherheit und Stabilität zu sorgen. Nicht alle Teile des Territoriums wissen von dem Zwiespalt, aber wenn sich das ändert und jeder sich für eine Seite entscheidet, könnten Unruhen ausbrechen. Wobei noch nicht mal sicher ist, ob es nicht vielleicht noch mehr Fraktionen von Anaander mit unterschiedlichen Meinungen und hinterhältigen Plänen gibt. Außerdem warten noch ganz andere heftige und gefährliche Probleme auf Breq. Das allgegenwärtige Problem „Es war sehr, sehr schrecklich, einem Schiff die Hilfseinheiten zu nehmen. Einer Hilfseinheit das Schiff zu nehmen. Aber vielleicht nicht so schrecklich wie der Mord an Menschen, um diese Hilfseinheiten zu schaffen. Aber trotzdem war es etwas Schreckliches.“ (S. 130 des eBooks „Die Mission“ von Ann Leckie, Heyne Verlag) „Die Mission“ beschäftigt sich zu einem großen Teil mit der Gegenüberstellung der radikalen Variante „Annexionen und Hilfseinheiten“ und der gemäßigten Variante „Verträge und Soldaten“, wobei u.a. Schwierigkeiten auftauchen, die aus früheren Annexionen folgen. Auch Breq befindet sich in einer unangenehmen Situation, mit der sie klarkommen muss. Früher steuerte ihre KI ein riesiges Raumschiff und Tausende von Hilfseinheiten – nun nur noch eine einzige Person. Damit fertig zu werden, ist nicht gerade einfach, weil ihr so vieles fehlt, was sie dadurch früher hatte, sodass sie trotz ihrer Einstellung gegen Hilfseinheiten hin und wieder sehnsüchtig an die vergangene Zeit zurückdenkt. Die Geschichte wird zwar aus der Sicht von Breq erzählt, aber Ann Leckie hat sich eine wirklich faszinierende Möglichkeit einfallen lassen dem Leser Szenen zu zeigen, die nicht in Breqs Anwesenheit stattfinden. Es ist so eine Art Verbundenheit zwischen Breq und ihrem neuen Raumschiff. Hier gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit Breq und Seivarden, sondern es kommen noch einige Charaktere dazu, die mir ebenso sehr sympathisch geworden sind, so z.B. Tisarwat mit ihren fliederfarbenen Augen und Basnaaid, die Schwester von Leutnantin Awn. Ann Leckies Schreibstil ist wie gewohnt großartig und – trotz der scheinbar emotionslosen logischen Kühle – dramatisch. Wie beim ersten Teil wird nicht auf actionreiche Szenen gesetzt, sondern auf Details, einem langsamen und immer bedrohlicheren Showdown. Mir hat es jedenfalls gefallen und ich bin auf den 3. Band gespannt. Fazit: Spannend und wieder sehr faszinierend, auch wenn ich den 1. Band ein Stückchen besser fand. In der Fortsetzung werden schon bestehende Probleme weiter bearbeitet, aber es kommt noch allerhand dazu. Alles wird detailreich und gemäßigt aufgebaut und erzählt, spitzt sich gegen Ende immer mehr zu. Breq ist einfach genial und kann zusammen mit allen anderen Charakteren mit Tiefe und Überraschungen punkten. Ich freue mich schon auf den 3. Band. Wie wird das alles enden?

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Würdige Fortsetzung einer fantastischen Reihe!

Von: Sarah

18.06.2016

Nachdem ich den ersten Teil der Radch-Reihe, “Die Maschinen”, verschlungen habe, habe ich mich natürlich wahnsinnig gefreut, als der zweite Band, “Die Mission” erschienen ist. Ich war wirklich glücklich, alle meine liebgewonnen Charaktere aus dem ersten Band - allen voran Breq und Seivarden - wiederzutreffen, mochte aber auch die im zweiten Band neu hinzukommenden Charaktere sehr gerne. Vor allem Tisarwart hat es mir hier angetan, sie habe ich wirklich lieb gewonnen. Die Geschichte ist dieses Mal fast noch spannender als im ersten Band. Ich konnte das Buch kaum mehr als aus der Hand legen und habe Seite um Seite mit Breq mitgefiebert. Immer noch gibt es so viele undurchsichtige Dinge, so viele Verschwörungen und Geheimnisse, vor allem was Anaander Mianaai betrifft, und es macht einfach nur Spaß, diese nach und nach zu durchschauen. Auch die dargestellte Welt war wieder sehr spannend, ich habe mich gefreut, dass das Volk der Presger etwas genauer beleuchtet wurde und ich mochte es, wie neue Dinge - wie zum Beispiel die unheimlich interessanten Trauer-Rituale der Radchaai oder das Thema mentale Gesundheit - angesprochen und ausgeführt werden. Überhaupt ist das natürlich wieder die größte Stärke der Reihe - man wird hier wirklich zum Nachdenken über allerlei unterschiedliche Themen gebracht, ohne dass es dabei langweilig oder zu theoretisch wird. Das ist Science-Fiction, wie sie sein soll! Ich freue mich schon sehr auf den dritten Band und kann gar nicht erwarten, wie es mit Breq und Co. weitergeht! Ich habe Die Mission als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür an den Heyne-Verlag!

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Vita

Ann Leckie

Ann Leckie hat bereits mehrere Kurzgeschichten in amerikanischen Fantasy- und Science-Fiction-Magazinen veröffentlicht, bevor sie sich mit Die Maschinen an ihren ersten Roman wagte. Sie wurde für Die Maschinen mit dem Hugo Award ausgezeichnet und von Kritikern und Lesern weltweit gleichermaßen gefeiert. Ann Leckie lebt mit ihrer Familie in St.Louis, Missouri.

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