Die Patientin

Kriminalroman

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»Raffiniert und äußerst rasant: Dieser Krimi bietet coole Hochspannung mit einem unvergesslichen Ermittlerteam!« Bernhard Aichner

Der blinde Nathaniel und sein kleiner Patensohn Silas geben ein merkwürdiges Paar ab – doch seit dem Tag, an dem Nathaniel Silas' Mutter das Leben rettete, sind sie unzertrennlich. Jeden Monat besuchen sie gemeinsam die Komastation des Berner Spitals, doch heute stimmt etwas nicht. Eine fremde Frau liegt in dem Bett, in dem vier Jahre lang Silas' Mutter lag. Der Oberarzt behauptet, sie sei gestorben. Doch es gibt kein Grab, keinen Totenschein, keine Antworten auf Nathaniels Fragen. Als seine gute Freundin, die Journalistin Milla Nova, herausfindet, dass in der Schweiz mehrere Komapatienten verschollen sind, wittert sie einen Skandal. Dann tauchen Leichen am Ufer der Aare auf, die alles in einem anderen Licht erscheinen lassen. Nathaniel wird klar: Die verschwundene Patientin lebt – doch sie schwebt in tödlicher Gefahr ...

Die Krimireihe um Milla Nova und Sandro Bandini bei Blanvalet:

1. Blind

2. Die Patientin

»Die Patientin ist genauso ein Pageturner wie der Vorgänger Blind. Christine Brand schafft es ein zweites Mal, mit ihrem Krimi restlos zu überzeugen.«

Berner Zeitung (30. März 2020)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24254-1
Erschienen am  01. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Milla Nova ermittelt

Leserstimmen

Kann nicht ganz mit dem Vorgänger mithalten

Von: Mikka Gottstein

21.05.2020

Handlung: Vor vier Jahren hat der blinde Nathaniel das Leben der hochschwangeren Carole gerettet. Seitdem liegt sie im Koma und Nathaniel besucht sie einmal im Monat auf der Komastation – in Begleitung seines Patenkindes, Caroles kleinem Sohn, der seine Mutter nur schlafend kennt. Dieses Mal ist jedoch alles ganz anders: Silas beharrt darauf, die Frau im Bett sei nicht seine Mama. Die Schwestern wissen nicht, wo die komatöse Carole abgeblieben ist, und der Oberarzt erklärt schließlich, sie sei gestorben. Aber es gibt keinen Totenschein und keine Informationen darüber, wann sie gestorben ist oder wo sie bestattet wurde. Ist sie wirklich tot, oder wird hier etwas vertuscht? Nathaniel ruft die Journalistin Milla Nova zu Hilfe, und die ist erst skeptisch, deckt dann aber auf, dass einige Komapatienten spurlos verschwunden sind. Dann werden mehrere Leichen am Ufer der Aare gefunden – und die Frage ist, ob es einen Zusammenhang gibt. Meine Meinung: Nathaniel, der blinde Protagonist, wird wie im vorherigen Band wieder sehr authentisch beschrieben, ist dieses Mal jedoch deutlich weniger präsent. Erneut ist er derjenige, der Verdacht schöpft, sich hartnäckig und entschlossen nicht abwimmeln lässt und den Stein ins Rollen bringt – aber danach rückt er über lange Strecken des Buches in den Hintergrund. Manche Szenen, in denen er eine aktive Rolle spielt, bringen die Handlung letztendlich überhaupt nicht weiter; ein Großteil der Ermittlungen wäre ohne ihn kaum anders verlaufen. Aus einer tragenden Rolle wird damit eher ein Gastauftritt. Die Hauptrolle gebührt Milla Nova – für mich leider eine Enttäuschung. Sie konnte mich im Vorgänger “Blind” voll und ganz überzeugen mit ihrer schnellen Auffassungsgabe, ihrem hervorragenden kriminalistischen Gespür und ihrem Selbstbewusstsein. Eine sympathische Frau mit Witz und Traute. In “Die Patientin” stellt sie sich allerdings wiederholt sehr stümperhaft an, stürzt sich blindlings in Situationen, ohne das vorher auch nur ansatzweise zu durchdenken, und begeht auch mal den selben Fehler zweimal. Hätte ich den ersten Band nicht gelesen, würde ich mich jetzt wohl fragen, warum sie so eine hervorragende Journalistin sein soll. Aber gut, Menschen sind fehlbar, und irgendwie ist das ja auch charmant und menschlich. Leider wird ihr Liebesleben für meinen Geschmack deutlich zu ausführlich geschildert – beziehungsweise die langwierige Überlegung, ob sie ihren Freund Sandro mit einem anderen Mann betrügen will oder doch lieber nicht. Dies nimmt dem eigentlichen Kriminalfall auffallend an Raum. Der ist wirklich originell, komplex und vielschichtig aufgebaut, da wird sehr viel sehr kompakt auf die Seiten gepackt. Robotik, ewiges Leben, berauschende Pilze und moderne Hippies… Was hat das alles mit Komapatienten zu tun? Eine spannende Frage. Manche Entwicklungen lesen sich letztendlich leider fragwürdig bis unglaubwürdig, weil ihnen ein tiefgehender Kontext fehlt. Anderes grenzt schon an Science Fiction – da hätte vieles noch abgerundet und eingehender begründet werden können, anstelle des potentiellen Seitensprungs. Der Schreibstil ist meist flüssig, unterhaltsam und angenehm zu lesen. Nur wenn es um Millas heimlichen Schwarm geht, werden Inhalt und Schreibstil leider wiederholt recht flach und auch klischeehaft. Die Geschichte an sich hat so viel Potential, und es wird so viel davon verschenkt zugunsten von “Soll ich oder soll ich nicht?”-Geplänkel, das mir Milla als Charakter nicht näher bringt. Dennoch habe ich mitgefiebert und mitgerätselt, denn trotz allem hat der Kriminalfall im Kern noch Sogwirkung und ist originell genug, um sich aus der Masse an Kriminalromanen hervorzuheben. Fazit: Der zweite Fall für Journalistin Milla Nova und den blinden Kellner Nathaniel. Vor vier Jahren hat Nathaniel das Leben einer Frau gerettet, die seitdem im Koma liegt – aber jetzt ist sie weg, angeblich gestorben, wofür es aber keinerlei Beweise gibt. Er bittet Milla um Hilfe, und die deckt auf, dass mehrere Komapatienten verschwunden sind. Derweil werden mehrere Leichen am Ufer der Aare gefunden… Die Handlung an sich ist sehr originell und hat viel Potential – störend war für mich jedoch, wie ungeschickt sich die erfahrene Journalistin Milla anstellt, und wie oft ihr Liebesleben im Mittelpunkt steht und anderen Dingen den Raum nimmt.

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Großartiger zweiter Band

Von: Janine Gimbel

04.04.2020

Vier Jahre sind vergangen, seit der Blinde Nathaniel die ihm unbekannte Carole über eine App bei einer Kleiderauswahl um Hilfe bat. Daraus entstand schnell ein Abenteuer, denn Nathaniel glaubte, über das Telefon Zeuge eines Unglücks geworden zu sein. Carole Stein liegt seit den Ereignissen vor vier Jahren im Koma. Ihr Sohn Silas hat seine Mutter noch niemals gesprochen, obwohl er bereits vier Jahre alt ist. Nathaniel besucht einmal im Monat gemeinsam mit seinem Patensohn Carole im Krankenhaus. Doch diesmal ist alles anders. Carole ist nicht mehr da! Warum, das kann die Pflegerin auch erstmal nicht erklären. Später folgt telefonisch die Entschuldigung, dass die Frau verstorben sei. Wo sie allerdings beerdigt ist, kann Nathaniel niemand sagen. Er bittet deshalb seine Bekannte Milla, eine Journalistin, um Hilfe. Nach ihrem ersten „Fall“, „Blind“, gibt es einen neuen Roman zum ungewöhnlichen Duo der Journalistin Milla Nova und des Blinden Nathaniel Brenner. Eine separate Lektüre von „Die Patientin“ sei allerdings nicht empfohlen, da es mehr als nur einen leichten Bezug zum ersten Band gibt. Erneut ist die Figurenkonstellation großartig gewählt: Der Blinde Nathaniel hat seinen eigenen Zugang zur Welt, eine Blindenhündin, die zwar nicht perfekt ist, auf die er sich aber in der Not immer verlassen kann. Er hat ein gutes Gehör und einen Sinn dafür, Ungereimtheiten aufzudecken. Milla ist Journalistin und verfügt über zahlreiche Connections zu Ärzten, anderen Journalisten und auch zur Polizei. Ihr Freund Sandro komplettiert das „Trio“, das natürlich nicht wissentlich zusammenarbeitet, nämlich. Er ist Polizist und parallel zu der Aufregung um Carole mit mehreren Fällen von unbekannten Toten betraut, die allesamt auf den ersten Blick nach Selbstmord aussehen. Zur Mitte des Romans gibt es dann noch kurze Kapitel aus Sicht einer Frau, die orientierungslos in einem Krankenzimmer liegt und sich nicht einmal an ihren Namen erinnern kann. Was will man mehr! Die Schweizer Autorin Christine Brand hat erneut einen großartigen, spannenden Roman geschrieben, der auch den Leserinnen und Lesern gefallen wird, die üblicherweise nicht zu Krimis greifen – und da zähle ich mich ganz klar dazu! Und doch sind die Bände um Milla und Nathaniel abwechslungsreich und auch spannend erzählt. Selbst als Nicht-Kenner des Genres findet man hier schnell Anschluss und liest interessiert und gebannt. Ganz toll! Ein würdiger Nachfolger zum ersten Band!

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Vita

Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Schweizer Emmental, arbeitete als Redakteurin bei der »Neuen Zürcher Zeitung«, als Reporterin beim Schweizer Fernsehen und als Gerichtsreporterin. Im Gerichtssaal und durch Recherchen und Reportagen über die Polizeiarbeit erhielt sie Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie. Sie hat bereits Romane und Kurzgeschichten bei Schweizer Verlagen veröffentlicht. »Blind« ist ihr erster Roman bei Blanvalet. Christine Brand lebt in Zürich, reist aber die meiste Zeit des Jahres um die Welt.

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Events

19. Sept. 2020

Lesung

11:00 Uhr | Amriswil | Lesungen
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23. Sept. 2020

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20:00 Uhr | Bern | Lesungen
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25. Sept. 2020

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30. Sept. 2020

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09. Okt. 2020

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14. Okt. 2020

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15. Okt. 2020

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28. Okt. 2020

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19:30 Uhr | Belp | Lesungen
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29. Okt. 2020

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19:30 Uhr | Seuzach | Lesungen
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01. Nov. 2020

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05. Nov. 2020

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Pressestimmen

»Nathaniels Rolle kommt in der Fortsetzung zwar etwas kurz – aber man tappt wieder atemlos im Dunkeln.«

Express Köln (19. April 2020)

»Ein rasanter zweiter Band der Autorin.«

Brigitte Schweiz (03. April 2020)

»Darüber hinaus ist Die Patientin aber schlicht ein spannender Krimi in Schweizer Setting.«

Matthias Zehnder/ Wochenkommentar und mehr (05. Mai 2020)

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