Die Perlenschwester

Roman
Die sieben Schwestern 4

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Wie auch ihre Schwestern ist CeCe d'Aplièse ein Adoptivkind, und ihre Herkunft ist ihr unbekannt. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er einen Hinweis – sie soll in Australien die Spur einer gewissen Kitty Mercer ausfindig machen. Ihre Reise führt sie zunächst nach Thailand, wo sie die Bekanntschaft eines geheimnisvollen Mannes macht. Durch ihn fällt CeCe eine Biographie von Kitty Mercer in die Hände – eine Schottin, die vor über hundert Jahren nach Australien kam und den Perlenhandel zu ungeahnter Blüte brachte. CeCe fliegt nach Down Under, um den verschlungenen Pfaden von Kittys Schicksal zu folgen. Und taucht dabei ein in die magische Kunst der Aborigines, die ihr den Weg weist ins Herz ihrer eigenen Geschichte ...

»Die Bestsellerautorin spricht mit ihren Liebesromanen Millionen von Frauen an.«

GRAZIA (16. November 2017)

Aus dem Englischen von Sonja Hauser
Originaltitel: The Pearl Sister
Originalverlag: Macmillan
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20192-0
Erschienen am  30. Oktober 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sehr gelungener 4. Band, der mich wieder begeistern konnte

Von: Tintentraumwelt

19.05.2019

"Die Perlenschwester" ist endlich auch als Taschenbuch erschienen und da ich die ersten drei Bände von Lucinda Rileys Reihe um die sieben Schwestern so gerne mochte, musste ich die Fortsetzung natürlich auch lesen. Da es sich dabei um einen vierten Band handelt, können in meiner Rezension Spoiler für die Bände 1-3 zu finden sein, weshalb ich empfehle, jetzt nur weiterzulesen, wenn du die ersten drei Teile schon gelesen hast. In "Die Perlenschwester", das, wie alle Bände der Reihe, auf mehreren Zeitebenen erzählt wird, lernen wir CeCe d'Aplièse kennen, die sich, wie ihre Schwestern, auf die Spuren ihrer Vergangenheit begibt, da sie als Baby adoptiert wurde und in der Schweiz aufgewachsen ist. Ihre Reise führt sie über Thailand nach Australien, wo viele Jahre zuvor eine gewisse Kitty Mercer gelebt hat, die irgendetwas mit CeCes Herkunft zu tun haben scheint. CeCe als Charakter erschien mir in den ersten drei Bänden, um ganz ehrlich zu sein, nicht grade als die sympathischste Schwester. Während ich sie auch am Anfang ihres eigenen Bandes noch etwas sonderbar fand, ist sie mir im Laufe des Buchs immer mehr ans Herz gewachsen. Ihre Entscheidungen und ihr Verhalten wurden immer nachvollziehbarer und man hat Charakterzüge kennengerlernt, die CeCe zu einem besonderen und liebeswürdigen Menschen machen. Wie auch in den anderen Büchern der Reihe erkundet die Protagonistin nicht nur ihre Vergangenheit sondern findet auch "ihre große Liebe". Diesen Aspekt fand ich in "Die Perlenschwester" auf der einen Seite leider etwas schlecht gelungen, auch wenn ich mit dem Ende diesbezüglich sehr zufrieden war. Leider ist es schwer, hierzu mehr zu sagen ohne zu spoilern. Die Geschichte in der Vergangenheit hat mir sehr gut gefallen! Mit der Protagonistin erkundet man als Leser Australien, dessen Landschaft und Kultur Lucinda Riley sehr gut vermittelt hat. Die Charaktere in der Vergangenheit waren mir größtenteils auch sehr sympathisch und es gab Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Alles in allem konnte man sich zwar schon einiges, das passieren würde, denken, die Bücher Rileys folgen schon in gewisser Weise einem Muster, trotzdem war ich stets unterhalten und nie gelangweilt. Das ist natürlich auch vor allem dem Schreibstil zu verdanken, der sich sehr angenehm und schnell lesen lässt. Neben den Fragen um die Vergangenheit der einzelnen Schwestern schlummert auch immer noch eine andere Frage im Hintergrund - warum wurden sie von Pa Salt adoptiert, was genau ist eigentlich mit ihm passiert und was ist mit der siebten Schwester? Während man sich in den Vorgängerbänden teils etwas in die Irre geführt fühlt, was Pa Salts Tod angeht, erfährt man in "Die Perlenschwester" mehr über die Plejaden (bzw auch genannt die Sieben Schwestern), nach denen die Schwestern benannt sind, was sehr interessant war. Während mich diese grundsätzlichen Fragen, die die ganze Reihe begleiten, in den vorherigen Bänden nicht wirklich beschäftigt haben, frage ich mich mittlerweile immer mehr, welche Überraschung/Lösung Lucinda Riley diesbezüglich noch für uns bereit hält. Alles in allem konnte mich "Die Perlenschwester" wieder sehr unterhalten und ich freue mich auf alle weiteren Bände. Die Reihe gehört auf jeden Fall zu meinen liebsten und durch sie habe ich dieses Genre der Familiengeschichten kennen und lieben gelernt!

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Stimmungsvoll und bewegend

Von: Bücher in meiner Hand

02.05.2019

Seit Barbara Woods "Traumzeit" bin ich fasziniert von den Geschichten der Aborigines, den Ureinwohnern Australiens. Deshalb freute ich mich als ich hörte, dass CeCes Reise uns nach Australien führt. Da Star sich mit Maus ein neues Leben aufbaut, fühlt sich CeCe allein gelassen. Sie hatte schon jeher Angst vor Spinnen und der Dunkelheit und deshalb oft Alpträume. Star wusste als Einzige davon. Die zwei waren fast wie Zwillinge, es gab sie nur im Doppelpack oder gar nicht. Mit dieser neuen Lebenssituation umzugehen ist schwierig für CeCe. Kurzerhand schmeisst sie ihr Kunststudium hin und entscheidet sich, nach Thailand zu reisen und sich während den Feiertagen dort zu erholen, bevor sie sich auf nach Australien macht, wo laut den Unterlagen von Pa Salt ihre Herkunft zu suchen ist. Am Strand von Krabi lernt sie Einzelgänger Ace kennen. CeCe fühlt sich wohl, wenn sie Zeit zusammen verbringen. Doch nur zu bald ist Januar und ihr Flug nach Australien rückt näher. Kaum auf dem fünften Kontinent angekommen macht sie sich mit Hilfe von der Flughafenangestellten Chrissie auf die Spuren von Kitty Mercer. Kitty McBride ist in England aufgewachsen und begleitet eine Frau ihrer Gemeinde nach Australien zu deren Verwandten. Hier lernt sie die Zwillingsbrüder Drummond und Andrew kennen. Der eine ein Viehzüchter in der Nähe von Darwin der andere arbeitet im aufkommenden Perlengeschäft in Broome und beide buhlen um Kittys Liebe. Kittys Lebenslauf ist ungemein fesselnd geschildert. Wir Leser bekommen Einblicke in die Perlenfischerei, erfahren wie die Kolonialisten lebten und wie sie mit den Aborigines umgingen. Interessant fand ich, dass die Sieben-Schwester-Mythologie auch bei den Aborigines vorkommt und wir Leser schon mal mutmassen können, wie Merope, die vergessene Schwester, auftauchen könnte. Nicht nur die Geschichte im Outback im Pionierzeitalter war spannend zu lesen, auch CeCes Wandlung. Sie, die sich immer weniger schön und weniger gescheit als ihre Schwestern fühlte, aber nicht aufs Maul gefallen ist, wird bei der Suche nach ihren Wurzeln plötzlich ruhiger und überlegter. Von all den drei bisher erzählten Geschichten der Schwestern empfinde ich, dass es CeCe physisch am besten damit geht, als sie am Schluss endlich alles über ihre Herkunft erfahren hat. Mehr als die anderen weiss sie nun, weshalb sie so ist wie sie ist und findet endlich ihr Stück Heimat, wie es ihr Leitspruch verheisst: "Durch Gottes Gnade bin ich, wer ich bin". Das einzige Manko bei CeCes Geschichte ist ähnlich gelagert wie schon bei Maia - über eine zentrale Figur erfährt man leider viel zu wenig. Nichtsdestotrotz erzählt die Autorin Celeanos Geschichte faszinierend und erlebnisreich. Nicht alles ist bis zum Ende beantwortet; ich bin gespannt, wie es mit CeCe und ihren Lieben weitergeht. Fazit: Stimmungsvolle Orte auf der südlichen Hemisphäre und intensive Handlungsstränge um eine bewegende Familiengeschichte sorgen für einen ausserordentlichen Lesegenuss. 5 Punkte.

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Vita

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.

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Pressestimmen

»Am besten von der Außenwelt abmelden und sich ins Buch vertiefen – Dauerlesen ist angesagt.«

WO ZUM SONNTAG, Rastatt / Murgtal (04. November 2017)

»Die Romane von Lucinda Riley sind allesamt und sonders wahre Meisterwerke der Erzählkunst. Mit diesen kriegt man fesselndstes Gefühlskino in die Hände.«

»In ›Die Perlenschwester‹ stecken Emotionen pur. [...] Dieses Leseerlebnis ist etwas ganz Besonderes: nämlich eine Verführung ohnegleichen. Es verändert sogar Leben.«