Die Schatten von Edinburgh

Ein Fall für Frey und McGray 1

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Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren ...

»Ein herrlicher Gruselspaß nicht nur für England-Fans«

Fuldaer Zeitung (08. Juli 2017)

Aus dem Englischen von Peter Beyer
Originaltitel: The Strings of Murder
Originalverlag: Penguin
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-18695-1
Erschienen am  20. Februar 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Ein Fall für Frey und McGray

Leserstimmen

Spannender Auftakt mit interessanten Charakteren

Von: Aleshanee, Weltenwanderer

08.10.2019

Insgesamt hat mir der Auftakt zur Krimireihe wirklich gut gefallen. Manchmal fand ich den Schreibstil zwar etwas unbeholfen, was aber vielleicht auch an der Übersetzung liegt. Dass einer der Inspektoren z. B. ständig "gackernd lacht" finde ich ziemlich unpassend, keine Ahnung was hierfür das englische Pendant war ... Auch fand ich es teilweise etwas übertrieben, wie oft hier geflucht wird oder auch das gereizte Verhalten sprengte etwas den Rahmen und machte die beiden Protagonisten nicht unbedingt sympathisch. Ian Frey ist einer davon. Er ist 31 und arbeitet durch Beziehungen bei New Scotland Yard in London und hat auch schon einige Erfolge zu verbuchen. Allerdings ist er sehr unausgeglichen, auch weil er noch nicht zu sich selbst gefunden hat. Sein bisheriger Weg war unstet und als jetzt über Nacht seine gesamte Lebenssituation über den Haufen geworfen wird, sind das keine guten Vorraussetzungen, um in Schottland Fuß zu fassen. Dort soll er zusammen mit Inspector McGray einen Mörder fassen, der evtl. die Taten des berüchtigten Jack the Ripper nachahmt. Mit McGray hat er allerdings einen harten Brocken erwischt, denn sein Benehmen zeugt meist nicht von einem Gentleman und ist rau und ungehobelt. Sein spöttischer Humor und die unorthodoxe Herangehensweise an die Aufklärung, sowie das Herabschauen auf den "englischen Dandy" gestaltet das Zusammenraufen der beiden als recht schwierig. Es macht teilweise Spaß das zu beobachten, war aber eben auch, wie oben erwähnt, manchmal etwas übertrieben vor allem in der groben Aussprache. Ansonsten war es von der Atmopshäre her eher nüchtern und ich hab schon ein bisschen den angepriesenen Gruselfaktor vermisst. Dafür hat mir der solide aber ungewöhnliche Eindruck gut gefallen und es war auch von den historischen Begebenenheiten passend veranschaulicht. Der Fall selbst ist sehr verstrickt und gut aufgebaut. Der Autor versteht es, die Spannung aufrecht zu erhalten und hab jeden Moment mitgefiebert. Interessant fand ich auch den Zusammenhang mit der "Teufelstrillersonate" von Giuseppe Tartini, die hier eine wichtige Rolle spielt. Da ein Geiger ermordert wurde, verfangen sich die Ermittlungen in der Welt der Musiker und zusammenhängenden Mysterien. Was auch daran liegt, das Insp. McGray eine Sonderabteilung für okkulte Vorfälle hat und er dadurch übersinnliche Verknüpfungen sieht, wo vielleicht gar keine sind ... aber wer weiß? Die Aufklärung selbst war überraschend, auch wenn ich gewisse Details geahnt habe.

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Eine gute Mischung zwischen Humor, Spannung und einer unheimlichen Atmosphäre

Von: Manolita6

09.06.2018

Das Cover Ist schlicht gehalten und trotzdem vermittelt es einen Hauch von Sherlock Holmes. Der Autor Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um dort z studieren und seinen Doktor zu machen. Heute lebt er in Cheshire und arbeitet Chemiker, Übersetzer und Violinist. Gerade mit diesem Roman aus der viktorianischen Zeit feiert er in England große Erfolge. Das brillante Ermittlerduo Frey und McGray ermitteln erfolgreich im kriminellen Milieu. Klappentext Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche der Hausherren ... Schreibstil Witzig, informativ, rasant und spannend. Eine gute Mischung! Inhalt Jack the Ripper treibt sein grausiges Unwesen und tötet erneut. Diesmal Mary Jane Kelly. Alles ist in Aufruhr und so stellt auch die Polizei alles um. Im Zuge dieser Umstellung wird Inspector Ian Frey gemeinsam mit seinem Vorgesetzten entlassen. Ein Grund ist auch der neue Commissioner. Dieser will seine eigenen Gefolgsleute fördern und hier medienwirksam einsetzten. Als ob dies nicht schon genug wäre, löst die Verlobte von Ian Frey die Verlobung und in seine Wohnung wird eingebrochen. Die Einbrecher stellen sich jedoch als alte Bekannte heraus. Darunter sein ehemaliger Chef und der Premierminister Lord Salisbury. Dieser schickt Frey nach Edinburgh, wo ein grässliches Verbrechen stattgefunden hat. Er soll der Frage nach gegen, ob dies ein Nachahmer von Jack the Ripper sein könnte? In Edinburgh angekommen bekommt Frey einen Kollegen und Vorgesetzten vor die Nase gesetzt. Die beiden Ermittler Wie Feuer und Wasser könnte man die beiden beschreiben. Gegensätzlicher könnten Partner nicht sein. Frey lebt das Leben eines gebildeten und begüterten Londoners, er mag gutes Essen, gute Musik und wissenschaftlich belegbare Beweise. Sein Partner McGray hingegen ist bodenständig und einfach, er liebt Haggis (das schottische Nationalgericht), farbenfrohe und unkonventionelle Kleidung, er ist offen und ehrlich, er glaubt an den Teufel und Wahrsagerei. Eine aufregende Zeit voller verbaler Tauschabschläge beginnt, da die beiden vorläufig zusammenwohnen müssen. Der Täter Ganz offensichtlich ist der Täter in erster Linie hinter Violinisten her. Er tötet sie nicht nur, sondern weidet sie regelrecht aus - ganz nach der Manier von Jack the Ripper. Nach und nach kommen sie dem Täter auf die Spur - nicht nur aufgrund der unterschiedlichen Methoden, die die Beiden haben. Aber alle Indizien und Beweise scheinen auf einen Fluch hinzuweisen, der auf einer Geige liegen soll. Diese Geige in Verbindung mit einem bestimmten Musikstück führt zum Tod der Opfer. Mein Eindruck Die Kombination aus schlagkräftigen und humorvollen Streitereien hat mir sehr gut gefallen. Auch die Beschreibung des viktorianischen Lebens in Verbindung mit dem wirklich gut durchdachten und logisch aufgebauten Kriminalfall sorgen dafür, dass man das Buch zügig durchlesen kann. Ich liebe die Kriminalromane mit Jack the Ripper und daher gefällt mir dieser Roman auch sehr gut. Er weist viele Parallelen zu Jack the Ripper auf und erinnert mich sehr an Sherlock Holmes. Was letztendlich auch am Cover liegt. Auch sind viele Parallelen zur Partnerschaft von Holmes und Watson zu ziehen. Über dem Fall liegt ein Hauch Okkultes und das macht diesen Roman aus. Fazit Der Roman ist von der ersten Seite an so gut aufgebaut und geschrieben, dass sich die Spannung bis zur letzten Seite hält. Bis zum Schluss werden neue Rätsel aufgedeckt und der verbale Schlagabtausch zwischen den beiden Hauptpersonen sorgt für den nötigen Witz. Endlich mal ein Krimi, der mich erneut von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat!

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Vita

Oscar de Muriel

Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat große Erfolge.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein perfekter Wochenend-Schmöker.«

Isar akutell (11. Mai 2017)

"Großartige, hochspannende Unterhaltung!"

The New York Times Book Review

"Atmosphärisch, intelligent, gruselig: Sherlock Holmes trifft auf Akte X."

Publishers Weekly, starred review

"Clever, furchterregend und sprachgewandt – eines der besten Debüts des Jahres."

Crime Review

"Der integere Frey und der unorthodoxe McGray sind ein Ermittlerduo, von dem wir noch einiges hören werden."

Sunday Sport

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