VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die Schatten von Edinburgh Ein Fall für Frey und McGray 1

Ein Fall für Frey und McGray (1)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18695-1

Erschienen:  20.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Reihen

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren ...

»Ein herrlicher Gruselspaß nicht nur für England-Fans«

Fuldaer Zeitung (08.07.2017)

EIN FALL FÜR FREY UND MCGRAY

Ein Fall für Frey und McGray

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Oscar de Muriel (Autor)

Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat große Erfolge.

»Ein herrlicher Gruselspaß nicht nur für England-Fans«

Fuldaer Zeitung (08.07.2017)

»Ein perfekter Wochenend-Schmöker.«

Isar akutell (11.05.2017)

"Großartige, hochspannende Unterhaltung!"

The New York Times Book Review

"Atmosphärisch, intelligent, gruselig: Sherlock Holmes trifft auf Akte X."

Publishers Weekly, starred review

"Clever, furchterregend und sprachgewandt – eines der besten Debüts des Jahres."

Crime Review

mehr anzeigen

Aus dem Englischen von Peter Beyer
Originaltitel: The Strings of Murder
Originalverlag: Penguin

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18695-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  20.02.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Die Schatten von Edinburgh

Von: Miss Cooper Datum: 26.04.2018

https://misscoopers.wixsite.com/misscooper

Als ich „Die Schatten von Edinburgh“ von seiner Folie befreit, und der erste Schwall nach Lösungsmitteln und anderen Chemikalien verflogen ist, wende ich es von rechts nach links, blättere es im Schnelldurchlauf einmal durch, befühle die Seiten, nehme ihren Geruch war und lasse die Bilder die in meinem Kopf entstehen wirken, auch dieses Mal ist es das einer alten eichenvertäfelten Bibliothek, die ihre charakteristische Geruchsmischung aus Holzpolitur, Staub und einer leicht modrigen Note versprüht.
Obwohl ich den Klappentext schon kenne, lese ich ihn noch einmal, bevor ich mit dem eigentlichen Buch beginne.

London 1888, Jack the Ripper hält durch seine Mordserie die Bevölkerung in Atem. Ian Frey, Leitender Inspector beim CID ( Criminal investigation Department - oder einfach gesagt die Polizei im Vereinigten Königreich) wird vom Premierminister persönlich nach Edinburgh versetzt, um dort einen möglichen Ripper Nacharmer zu fassen ohne das die Presse davon Wind bekommt. Aber nicht weil er der beste ist, sondern weil er am entbehrlichsten ist. Wiederwillig zieht der aus London stammende Frey in die Schottische Hauptstadt, die in seinen Augen eine schäbige und elende Provinz ist und seine Bewohner tölpelhafte, plumpe Trampel sind, die man durch ihren lächerlichen Akzent sowieso nicht versteht.

„Als ich mir die Lederhandschuhe anzog und meinen Schirm aufspannte, fühlte ich mich vollkommen fehl am Platz, so in einem makellosen schwarzen Anzug gekleidet inmitten einer Menge von Verladern und Fischweibern. Aus allen Richtungen drangen Schreie in diesem schottischem Akzent, der das R auf noch widerwärtigere Weise rollt, als es die Iren tun.“

Als er seinen neuen Vorgesetzten McGray kennenlernt sieht er all seine Vorurteile bestätigt. McGray ein Schotte durch und durch, leger, rau, chaotisch und in seinen Arbeitsmethoden recht unkonventionell, könnte dem förmlichen, immer gut gekleideten und vor stolz strotzenden Frey nicht unähnlicher sein. Doch Zwei Dinge verbindet sie miteinander, die Leidenschaft zu ihrem Beruf und die offenkundige Abneigung dem anderen gegenüber, der sie nicht müde werden bei jeder sich bietenden Gelegenheit kundzutun. Zusammen mit McGray soll er den Mord an Guilleum Fontaine einem begnateten Violinisten aufklären. Lange Zeit tappen beide völlig im Dunkeln, doch die Hinweise auf einen dämonischen Hintergrund häufen sich. Und eine Violine auf der ein Fluch lasten soll rückt in den Fokus. Als weitere Geiger, die auf dieser Violine gespielt haben sterben kann auch der rational denke Frey die Augen vor dem offenkundigen nicht mehr verschließen.

Selten vereinten sich beim lesen eines Buches so viele Gemütsregungen in mir, wie bei „Die Schatten von Edinburgh“. Im Vordergrund steht ganz klar die Zwischenmenschliche Beziehung von Frey und McGray deren Dialoge so witzig, charmant und doch so feindselig geführt werden das ich stellenweise aus dem Lachen nicht mehr rauskam. Der eigentliche Fall, obwohl der in keinem Fall unspannend ist - mitunter sogar ziemlich gruselig anmutet, rückt anfangs in den Hintergrund, doch die beiden Streithähne zu begleiten hat mir auf jeden fall genügend Freude bereitet. Obwohl es ausschließlich aus der Sicht von Frey geschildert wird, schafft de Muriel es eine blumige perfekt vorstellbare Kulisse zu schaffen, auch die Nebencharaktere werden durch Frey so gut gezeichnet das ich mir ein ganz genaues Bild von ihnen machen konnte. Stilistisch schafft er eine willkommene und erfrischende Abwechslung zu den heutigen Kriminalromanen. Da es weder Handys noch schnelle Krankenwagen gibt, sondern man sich mit Telegrammen verständigt und sich mit Pferdekutschen fortbewegt, ganz zu schweigen von den medizinischen Kenntnissen die alles andere als fortschrittlich sind, wirkt der Roman völlig entschleunigt und leise, der mich das Lebensgefühl der Zeit erahnen lässt, hin und wieder gibt es ein paar Passagen die sehr modern geschrieben sind, aber auch das wirkt in keinster Weise fehl am Platz. Bis zur letzten Seite behält er die leidenschaftliche und spannende Schreibweise bei. In jedem Fall hat mir Oscar de Muriel mit seinem Erstlingswerk eine wahnsinnige Freude bereitet. Und noch mehr freue ich mich darauf den zweiten Band zu lesen.

Ein ausgeklügelter Kriminalroman mit Hintergrundmusik

Von: Sarah von Fashion-Library Datum: 22.04.2018

fashion-library.jimdo.com

Schottland, Edinburgh, 1888, eine schreckliche Mordserie, zwei Ermittler, die unterschiedlicher nicht sein könnten...
Der Engländer Inspector Ian Frey hat es im Leben nicht leicht. Seine Verlobte läuft ihm davon, sein Ansehen ist beschädigt und nun wird er auch noch nach Schottland zwangsversetzt. Schlimmer könnte es für ihm gar nicht kommen, wäre da nicht der, ihm unsympatische Partner Adolphus McGray und ein Vorgesetzter, der die Ermittlungsarbeit eher behindert, anstatt sie voranzutreiben. In einer extra geschaffenen Abteilung für Sonderbares und Geisterhaftes, müssen die beiden Ermittler sich zusammenraufen und dem Tod eines Geigers untersuchen. Dieser wurde brutal aufgeschlitzt und mit misteriösen Hexensymbolen hinterlassen.

Wähend McGray und Frey mit ihren Gegensätzen sich gegenseitig das Leben schwer machen, tauchen sie immer tiefer in das Dickicht des geheimnisvollen Mordfalls. Kurz darauf ereignen sich weitere brutale Mordfälle, die im direkten Zusammenhang mit dem Ersten stehen. Und immer wiedersteht eine Geige im Vordergrund.
Während Frey versucht auf konservative "good old" englischer Manier seine Strategie zur Lösung des Falls zu verfolgen, schreckt der abergläubische McGray auch nicht davor zurück an das Okulte zu glauben und eine Wahrsagerin aufzusuchen. Doch je weiter sie graben, desto mehr laufen sie Gefahr, selbst Teil der schlimmen Mordserie zu werden.
Und dann wird auch noch ein Familienmitglied von Frey mit hineingezogen...

Nach einem kurzen Abriss über die Vorgeschichte von Ian Frey, beginnt auch schon die Story in Schottland. Obwohl es sich hierbei um eine Ermittlung einer Mordserie dreht, kommt auch die zwischenmenschliche Beziehung des Ermittlerduos nicht zu kurz. Und die hat es in sich. Das Duo ist nicht nur wie Tag und Nacht, sondern auch der Schlagabtausch zwischen den beiden, lässt den Leser zuweilen königlich amüsieren. Das Buch lebt quasi von den beiden Ermittlern.
Natürlich ist auch die Suche nach dem Mörder spannend und unterhaltsam und läd zum Rätseln ein. Doch bis zum Ende durchschaut der gewissenhafte Leser nicht, wer der wahre Mörder sein könnte.
Neben der allgemeinen Abhandlung erfährt man einige Informationen über die Violine und das Geigenspiel.
Verschiedene Figuren und Orte beleben den Roman, sodass es nicht langweilig wird. Die Szenen sind an einigen Stellen recht brutal und auch für das Leben in der damaligen Zeit bekommt man ein Gefühl.

Meine Meinung zu dem Buch ist durchweg positiv. An keiner Stelle fühlte ich mich gelangweilt oder hatte das Gefühl einen solchen Plott schonmal gelesen zu haben. Die Idee einen Krimi mit Musik in Verbindung zu bringen ist ausgezeichnet, die Charaktere setzen dem Ganzen die Krone auf.
Ich kann jedem Freund von gut durchdachten Geschichten dieses Buch nur empfehlen. Oscar de Muriel hat eine gute Art zu schreiben und mit Frey und McGray ein wunderbares Duo erschaffen, von denen ich zukünftig gerne mehr lesen möchte.
5 Sterne

Die vollständige Rezension gibts auf meinem Blog.

Voransicht

  • Weitere E-Books des Autors