Die Schattenschwester

Roman
Die sieben Schwestern 3

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Star d'Aplièse ist eine sensible junge Frau und begegnet der Welt eher mit Vorsicht. Seit sie denken kann, ist ihr Leben auf das Engste verflochten mit dem ihrer Schwester CeCe, aus deren Schatten herauszutreten ihr nie gelang. Als ihr geliebter Vater Pa Salt plötzlich stirbt, steht Star jedoch unversehens an einem Wendepunkt. Wie alle Mädchen in der Familie ist auch sie ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht, doch der Abschiedsbrief ihres Vaters enthält einen Anhaltspunkt – die Adresse einer Londoner Buchhandlung sowie den Hinweis, dort nach einer gewissen Flora MacNichol zu fragen. Während Star diesen Spuren folgt, eröffnen sich ihr völlig ungeahnte Wege, die sie nicht nur auf ein wunderbares Anwesen in Kent führen, sondern auch in die Rosengärten und Parks des Lake District im vergangenen Jahrhundert. Und ganz langsam beginnt Star, ihr eigenes Leben zu entdecken und ihr Herz zu öffnen für das Wagnis, das man Liebe nennt ...

»Das Buch ist genau das Richtige für Jane-Austen-Fans, die alle ihre Romane mehrfach gelesen haben und auf Leseentzug sind«

Stuttgarter Zeitung

Aus dem Englischen von Sonja Hauser
Originaltitel: The Shadow Sister
Originalverlag: PanMacmillan
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-18375-2
Erschienen am  14. November 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der 3. Teil der Schwesternreihe

Von: Vera

20.10.2018

Auf die stille Star (so der Namen der Hauptprotagonistin) habe ich mich sehr gefreut, sie war in den ersten zwei Büchern so rätselhaft beschrieben, dass ich sehr gespannt auf die Geschichte ihrer Herkunft war. Star, die eigentlich Asterope heißt, ist die ruhigste und verschlossenste der sieben Schwestern. Sie liebt die Literatur, kocht sehr gut und gerne und hat einen grünen Daumen, so dass sich alle Pflanzen bei ihr prächtig entwickeln. Von klein auf hat sie eine enge Bindung an ihre extrovertierte Schwester CeCe. Die beiden treten immer gemeinsam auf. Sie haben eine eigene Gebärdensprache entwickelt, könnten aber vom Wesen her nicht unterschiedlicher sein. Sie ergänzen sich perfekt und leben auch als Erwachsene noch zusammen. Bis durch den Tod von Pa Salt – dieses einschneidende Erlebnis stellt für Star einen Wendepunkt dar und sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Herkunft. Die Geschichte von Star spielt in England. Als Hinweis auf ihre Vergangenheit erhält Star eine Adresse einer Buchhandlung und eine kleine Figur eines schwarzen Panthers.Bei ihrer Suche stößt Star auf den skurrilen aber liebenswürdigen Buchhändler Orlando und lernt auch dessen strengen und verschlossenen Bruder Mousse kennen. Bald erkennt Sie, dass diese Familie etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun haben muss. Der Vegangenheitsstrang spielt in der Zeit um das Ende des 18. Jahrhunderts in der Gegend um Kent. Hier ist die junge Flora MacNichol die Hauptprotagonistin. Wie schon in den vorangegangen Büchern, lässt Lucinda Riley auch hier die Geschichte realer Persönlichkeiten einfließen. Das ist einer der Gründe, weshalb ich die Bücher der Schwesternreihe so gerne lese. Man lernt soviel bisher Unbekanntes aus der Vergangenheit kennen, ohne den belehrenden Unterton einer Geschichtsstunde. In der Vergangenheit der Schattenschwester spielen unter anderen Beatrix Potter und Alice Keppel eine besondere Rolle. Beatrix Potter kannte ich bereits von dem wunderbaren Kinderbuch um Peter Hase. Die persönliche und spannende Lebensgeschichte von Beatrix Potter habe ich erst durch „die Schattenschwester“ kennengelernt. Ganz unbekannt für mich war Alice Keppel und ihre Kinder Violett und Sonia Keppel. Alice Keppel war die Mätresse von König Eduard VII und dadurch eine sehr einflussreiche Frau in London. Durch das Buch angeregt, habe ich viel über sie gelesen und war überrascht über manche Parallelen zum heutigen Königshaus. (Sonia Keppel ist übrigens die Großmutter von Camilla, Duchess of Cornwall) Aber nicht nur historische Persönlichkeiten spielen hier eine Rolle, auch die wunderbare englische Grafschaft in Kent und der Lake Distrikt stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit spielen auch die wunderbaren englischen Gärten und insbesondere der Garten des Anwesens „High Weald“ eine besondere Rolle. „High Weald“ ist ein fiktiver Landsitz, Lucinda Riley hatte allerdings „Sissinghurst Castle“ als Vorbild genommen. Mein Fazit Dieser 3. Band ist bisher mein Lieblingsband (ich habe alle bereits erschienen Bände bereits gelesen, wenn auch noch nicht die Rezensionen veröffentlicht). Vielleicht liegt es daran, dass ich England sehr mag. Vielleicht ist aber die Liebe der stillen Star zu Literatur, gutem Essen und Blumen, die mir das Buch so sympathisch macht. Wie auch in den vorherigen und nachfolgenden Bänden wird die Geschichte aller Schwestern etwas weiter erzählt, man kann das Buch aber auch ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Teile lesen. Ich empfehle allerdings bei Band 1 „Die sieben Schwestern“ zu beginnen und dann „Die Sturmschwester“ zu lesen bevor ihr euch diesem Buch zuwendet.

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Ein wunderbares Buch

Von: friedericke

14.12.2016

Klappentext Star d’Aplièse ist eine sensible junge Frau und begegnet der Welt eher mit Vorsicht. Seit sie denken kann, ist ihr Leben auf das Engste verflochten mit dem ihrer Schwester CeCe, aus deren Schatten herauszutreten ihr nie gelang. Als ihr geliebter Vater Pa Salt plötzlich stirbt, steht Star jedoch unversehens an einem Wendepunkt. Wie alle Mädchen in der Familie ist auch sie ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht, doch der Abschiedsbrief ihres Vaters enthält einen Anhaltspunkt – die Adresse einer Londoner Buchhandlung sowie den Hinweis, dort nach einer gewissen Flora MacNichol zu fragen. Während Star diesen Spuren folgt, eröffnen sich ihr völlig ungeahnte Wege, die sie nicht nur auf ein wunderbares Anwesen in Kent führen, sondern auch in die Rosengärten und Parks des Lake District im vergangenen Jahrhundert. Und ganz langsam beginnt Star, ihr eigenes Leben zu entdecken und ihr Herz zu öffnen für das Wagnis, das man Liebe nennt … Die Autorin Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence. Das Cover Das Cover zeigt eine typisch englische Landschaft mit einem Herrenhaus. Der Himmel sorgt für Schatten und Licht, und die Rosenblüten runden das perfekte Bild ab. Die kräftigen Farben harmonieren sehr gut, das Gesamtbild wirkt geheimnisvoll, und zusammen mit dem Klappentext weckt das Buch Neugier und Leselust. Die Geschichte Star wurde wie ihre anderen sechs Schwestern als kleines Mädchen adoptiert. Als ihr geliebter Vater stirbt, hinterlässt er ihr einen Abschiedsbrief mit einem Hinweis auf eine Buchhandlung, wo sie nach einer Flora MacNichol fragen soll. Außerdem hat er ihr eine kleine Katzenfigur und Koordinaten hinterlassen. Diese wenigen Hinweise sollen sie zu ihrer Herkunft führen. Während sie dem zunächst kleinen Faden folgt, taucht sie nach und nach in das Leben vieler starker Frauen in England ein. Zusammen mit ihrer Schwester CeCe bewohnt Star eine Wohnung in London, und die beiden sind seit Kinderzeiten voneinander abhängig, was Star mittlerweile nicht mehr so gut findet. Sie würde gerne aus dem Schatten ihrer Schwester heraustreten. Meine Meinung Schon seit längerer Zeit habe ich nicht mehr so ein gutes und spannendes Buch gelesen und die ca. 500 Seiten in wenigen Tagen und Nachtschichten geradezu verschlungen. Der Inhalt ist fantastisch recherchiert und schnürt in das Gesamtpaket auch Historie und Personen der belegten Zeitgeschichte ein, wie zum Beispiel eine berühmte Kinderbuchautorin und den König von England mit einer Geliebten. Die Geschichte wird in der Gegenwart aus der Sicht von Star betrachtet, die auf der Suche nach ihrer Herkunft nach Kent geführt wird und dort auf Menschen trifft, deren Vorfahren vor langer Zeit eine Rolle spielten. Die Vergangenheit wird aus vielen Tagebüchern erzählt, denen Flora MacNichol ihr Leben anvertraut hatte. Die Figuren der Vergangenheit (Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts) haben mich als Leserin tief in ihre Seelen blicken lassen, und das in Zeiten, die gerade auch Frauen alles abverlangt haben, in denen Ehen nach Absprache und Herkunft geschlossen wurden und es für die Zukunft wichtig war, ob man in die Gesellschaft eingeführt wurde oder nicht. Und die Figuren der Gegenwart haben ihr Innerstes nach außen gekehrt, sodass ich mich ihnen sehr nahe fühlen durfte. Die Schauplätze sind sehr gut und anschaulich beschrieben und lassen es zu, dass man beim Lesen auf den Wegen und Rosenrabatten mitwandert. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Das Buch fesselte mich bis fast zur letzten Seite. Der Autorin gelang es, den Spannungsbogen immer hochzuhalten und nach einer beantworteten Frage eine neue Frage auszulösen, sodass ich das Buch kaum mal weglegen konnte und die eine oder andere Gänsehaut über mich ergehen lassen musste. Lediglich am Schluss, als es in der Gegenwart um Liebe und Zuneigung ging, fand ich, dass sich die beiden Protagonisten phasenweise eher etwas unterkühlt so wie ihre Vorfahren verhielten, auch was die Sprache anbelangt. Insgesamt geht es in der Buchreihe um sieben Schwestern. „Die Schattenschwester“ war nun der dritte Band der Reihe. Ganz sicher werde ich die beiden ersten Bände „Die sieben Schwestern“ und „Die Sturmschwester“ auch noch lesen und mit Freude auf das nächste Buch warten. Jeder Band ist aber in sich abgeschlossen, sodass er auch einzeln gelesen werden kann. Eine begeisterte Leseempfehlung für das Buch „Die Schattenschwester“.

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Vita

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.

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Zitate

»Die Sieben-Schwestern-Reihe gehört jetzt schon zu den Klassikern der Unterhaltungsliteratur des 21. Jahrhunderts. Solch ein geniales Mammutprojekt hat es in dieser Art noch nicht gegeben. Danke, Lucinda Riley, für die geniale Idee und die hervorragende Umsetzung.«

»Die Geschichten aus Lucinda Rileys Feder gehören definitiv zu den schönsten, besten, glücklichsten Leseerlebnissen der Welt!«

www.literaturmarkt.info

»Eine anregende, sprachlich gelungene und sehr unterhaltsame Lektüre für alle, die Liebesgeschichten und über Zeiten sich verwickende Romanzen mögen.«

www.buchtips.net/Michael Lehmann-Pape (30. November 2016)