Die Schokoladenvilla

Roman – Der Bestseller

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Das Schicksal zweier Frauen. Das Erbe einer Familie. Die Geschichte einer Leidenschaft.

Stuttgart, 1903: Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein privilegiertes Leben im Degerlocher Villenviertel. Doch die perfekte Fassade täuscht. Judiths Leidenschaft gehört der Herstellung von Schokolade, jede freie Minute verbringt sie in der Fabrik und entwickelt Ideen für neue Leckereien. Unbedingt möchte sie einmal das Unternehmen leiten. Doch ihr Vater hat andere Pläne und fädelt eine vorteilhafte Heirat für sie ein – noch dazu mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte. Da kreuzt ihr Weg den des charismatischen Victor Rheinberger, der sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen will ...

Die große Familiensaga in hochwertiger, liebevoller Romance-Ausstattung. »Die Schokoladenvilla: Goldene Jahre«, der zweite Teil der Trilogie, jetzt neu im Penguin Verlag!

»Unheimlich gut recherchiert. Man bekommt sehr viele Informationen darüber, wie in Stuttgart zu dieser Zeit gelebt wurde. Auch was fürs Herz, ein richtig schöner Sofaschmöker.«

SWR Kafee oder Tee? (09. Oktober 2018)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23541-3
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Schokoladen-Saga

Leserstimmen

Toller Auftakt

Von: Bücher in meiner Hand

15.01.2019

Ich mag Schokolade nicht nur zum Essen, sondern auch zum Lesen - so war es keine Frage, dass ich mir "Die Schokoladenvilla" gönne. In einer Villa oberhalb von Stuttgart lebt die junge Judith zusammen mit ihrem Vater, ihren zwei kleinen Brüder und einigen Bediensteten. Ihr Vater ist streng und meistens hält er sich in seinem Büro unten in Stuttgart in der Schokoladenfabrik auf. Die beiden Lausbuben nutzen die Abwesenheit des Vaters aus und stellen so einiges an. Judith hingegen liebt es, neue Rezepte zu entwickeln und ist oft in der Fabrik und dem dazugehörigen Laden anzutreffen. Als ihr Vater eines Tages beschliesst, dass Judith heiraten muss, hat er die Rechnung ohne Judith gemacht. Ihre Mutter Helene bekommt von all dem nichts mit. Aufgrund einer Depression ist sie am Gardasee zur Kur. Sie lernt viele interessante Menschen kennen und merkt, wie unglücklich sie zuhause war und was sie stattdessen wirklich gerne machen würde. Auch Helenes Ideen passen nicht mit denen ihres Mannes überein. "Die Schokoladenvilla" erzählt von zwei Frauen, die ihren eigenen Weg gehen möchten und sich nichts mehr vorschreiben lassen wollen. Dass das viel Ärger mit sich bringt, überrascht nicht. Die spannende Geschichte um Judith und ihre Freunde nimmt einen von der ersten Seite an gefangen. In einem angenehmen Schreibstil schildert die Autorin lebendig die damalige Zeit und lässt ganz viel Historie wie nebenbei einfliessen. Nicht unbedingt geschichtliche Daten, sondern vielmehr die aktuellen Errungenschaften und Erfindungen, die teilweise erstaunen. Oder würdet ihr Ananassorbet mit dem Jahr 1903 in Verbindung bringen? So hat fast jede Figur im Roman etwas Spezielles an sich, das damals entweder typisch oder neu war. Väter, die Ehen für ihre Kinder arrangieren, um sich gesellschaftlich zu positionieren; Bedienstete, die unzufrieden waren mit Arbeitsbedingungen und damit unterschiedlich umgehen; Söhne, Töchter und Mütter, die sich nicht länger dem Diktat des Vaters oder Ehemannes unterwerfen; neue Maschinen und Apparate, neue Techniken; Gesundheitsdienste und vieles mehr. Sehr gelungen fand ich die Verbindung der beiden Schauplätze. Auf der einen Seite das geschäftige, traditionspflegende und eher trübe Stuttgart, auf der anderen Seite das sonnige, freigeistige Riva am Gardasee, wo man gesellschaftliche Konventionen den Bach runter schickt. Mir gefiel, dass nicht nur Judiths Familie, sondern auch ihre Angestellten sowie Handwerker aus der Stadt und weitere Charaktere in der Geschichte ihren Platz inne hatten. Quasi einmal quer durch die gesamte Bevölkerungsschicht, und jeder wurde von der Autorin sorgfältig mit einer glaubhaften Persönlichkeit ausgestattet. Das einzige Unglaubwürdige für mich war, dass Helene den Brief von Judith nicht sofort liest. Erst recht nicht, wenn der gleichzeitig angekommene Brief vom Ehemann Neuigkeiten über die Tochter verrät - da will man doch als Mutter wissen, wie die Tochter die Situation aus ihrer Sicht schildert. Bis auf diese Szene gefiel mir dieser historische Schmöker sehr gut und jedesmal, wenn ich nun am Bahnhof an einem Snack-Automaten vorbeikomme, denke ich an den Schokolade-Automaten in Stuttgart und wünsche, der würde stattdessen auf dem Perron stehen. Maria Nikolai hat mit der "Schokoladenvilla" einen historischen Schauplatz mit Leben gefüllt und lässt den Leser in eine facettenreiche Geschichte eintauchen. Fazit: Toller Auftakt der Trilogie - ich bin gespannt, was uns in den zwei Folgebänden erwartet. 4 Punkte.

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Schokoladige Verführung in ein fantastisches Lesevergnügen

Von: friederickes bücherblog

23.10.2018

Das Cover: Das Cover zeigt eine Frau zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, eine winterliche Landschaft und im Hintergrund eine Villa, die Schokoladenvilla. Die zurückhaltenden Farben, der Titel und der Klappentext präsentieren das Buch in sich stimmig und harmonisch. Das Gesamtpaket verführte mich sofort, das Buch unbedingt lesen zu wollen. Der Inhalt (Achtung: Spoiler!): Die Familiensaga beginnt in Stuttgart 1903. Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein exklusives Leben in der Villa ihrer Familie. Ihr ganzes Streben ist darauf ausgerichtet Schokolade herzustellen und neue Ideen auszuprobieren. Doch ihr Vater hat andere Pläne und arrangiert eine für die Schokoladenfabrik vorteilhafte Ehe mit einem Mann, den sie auf keinen Fall lieben kann. Zum selben Zeitpunkt kommt Victor nach Stuttgart. Er will sich eine neue Existenz aufbauen. Meine Meinung: Eigentlich wollte ich vorab nur kurz aus Neugierde reinlesen. Das Problem? Ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Die Autorin schreibt in einer leicht verständlichen, vielseitigen und flüssigen Sprache. Auf wunderbare Weise hat sie die Umgangssprache dieser Zeit eingebaut. Die Schauplätze und die dazugehörende Zeitgeschichte sind so gut recherchiert, dass ich gerne und tief eingetaucht bin. Die Figuren habe ich alle aufgrund ihrer Stimmigkeit und den glaubhaften Charakteren, in ihrer jeweils zugewiesenen Rolle geliebt. Sie sind alle ausdrucksstark und lassen mich als Leserin durch die perfekten Perspektivwechsel tief in ihre Seele blicken. Außerdem treiben die wunderbaren, zahlreichen Dialoge und Handlungen der Protagonisten, die Geschichte auf hohem Spannungsbogen voran. Fazit: Eine mitreißende Familiensaga, die mich in das spannende Jahrhundert entführt hat. Ich durfte teilhaben an den Sorgen und Nöten der Menschen und konnte auch eine Liebesgeschichte genießen. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und freue mich auf den zweiten Band. Dieses Buch werde ich meinen Lieblingsbüchern 2018 zufügen. Es bekommt natürlich meine ausdrückliche Leseempfehlung. Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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Vita

Maria Nikolai liebt historische Stoffe, zarte Liebesgeschichten und Schokolade. Mit ihrem Debüt »Die Schokoladenvilla« schrieb sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und stand monatelang auf der Bestsellerliste. »Die Schokoladenvilla: Goldene Jahre« ist der zweite Teil der großen Bestsellertrilogie rund um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann.

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Events

10. Dez. 2019

Lesung

19:30 Uhr | Wendlingen | Lesungen
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07. Feb. 2020

Lesung

19:30 Uhr | Lichtenwald | Lesungen
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12. März 2020

Leipzig liest - "Halle liest mit"

18:00 Uhr | Halle | Lesungen
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13. März 2020

Leipzig liest

20:15 Uhr | Leipzig | Lesungen
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Pressestimmen

»Der Auftakt einer neuen großen Familiensaga. Liebevoll erzählt und genau das Richtige für kuschelige Stunden.«

Neue Welt (30. Oktober 2018)

»Der perfekte Mix aus Schokolade, Historie und Liebesgeschichte.«

Nürtinger Zeitung (20. Oktober 2018)

»Leidenschaft zum Lesen.«

Closer (25. Juli 2018)

»Süßer Auftakt einer verführerischen Familiensaga«

TV für mich (15. November 2018)

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