Die Schulz-Story

Ein Jahr zwischen Höhenflug und Absturz
Ein SPIEGEL-Buch

(2)
eBook epub
16,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 21,00 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Das Buch zur Nannen-Preis-gekrönten »Reportage des Jahres«

Noch nie hat ein Politiker so einen rasanten Aufstieg und so einen tiefen Fall erlebt wie Martin Schulz. Während er zu Beginn des Wahlkampfs als Retter der SPD und möglicher Bundeskanzler galt, ist er ein Jahr später mit seinem Anspruch, eine andere, ehrlichere Politik zu machen, auf ganzer Linie gescheitert. Erst verlor er die Wahl, dann den Rückhalt der Partei und seine Posten. Markus Feldenkirchen hat Martin Schulz durch die Höhen und Tiefen des Wahlkampfs und den darauffolgenden Absturz begleitet, so exklusiv und hautnah, wie es in Deutschland bislang nicht möglich gewesen ist – selbst am Abend vor seinem Rücktritt. Eindrucksvoll erzählt er in seinem Buch nun die ganze Geschichte eines politischen und persönlichen Dramas.

»Weshalb soll man jetzt noch ein Buch über Martin Schulz lesen? Warum einen sechs Monate zurückliegenden Wahlkampf noch einmal auf 314 Seiten durchleiden? Weil es so ein Buch noch nie gab.«

Robin Alexander, Die Welt (31. März 2018)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22765-4
Erschienen am  26. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Einblicke hinter die Kulissen

Von: Benedikt Bögle

24.10.2019

Vor bereits zwei Jahren scheiterte Martin Schulz mit seiner Vision, Angela Merkel die Kanzlerschaft streitig zu machen und selbst Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland zu werden. Zwei Jahre sind eine lange Zeit, Schulz ist mittlerweile nicht einmal mehr Parteivorsitzender. Aus seinem Wahlkampf können aber dennoch Lehren gezogen werden. Das liegt insbesondere daran, dass sich Schulz während des Wahlkampfs vom Spiegel-Journalisten Markus Feldenkirchen begleiten ließ. Aus seinen Beobachtungen entstand nicht nur eine Reportage im Spiegel, sondern auch ein Buch: "Die Schulz Story. Ein Jahr zwischen Höhenflug und Absturz" ist bei DVA erschienen. Den Beginn macht die etwas überraschende Kandidatur Schulz' nach dem Rückzug Sigmar Gabriels und der Autor zeichnet schon auf den ersten Seiten das Bild einer Partei, die sich eigentlich nicht auf den Kandidaten eingestellt hatte. Statt sich über Jahre hinweg auf diesen Wahlkampf vorzubereiten und ein Programm zu erstellen, das zum Kandidaten passt, wirkt die SPD in den Darstellungen Feldenkirchens seltsam kopflos, führungslos, planlos. Das sind, und auch dies zeigt der Autor, Probleme, die Schulz als Kanzlerkandidat trotz seiner anfänglichen Beliebtheit nicht ausgleichen konnte. Das Buch zeichnet ein sehr menschliches Bild des Kanzlerkandidaten, eben weil es ungeschminkt von der Rückseite der Kulissen berichtet. Schulz wird als Mensch gezeichnet, der schlecht gelaunt ist, der an seinem Wahlkampf und an den Umfragen leidet, der aber auch Scherze macht, um die Stimmung aufzulockern. Ein Bild absurder Beratung wird gezeichnet. Nicht, weil Politik-Beratung sinnlos wäre, sondern weil eine konsistente Beratung notwendig gewesen wäre - dagegen sieht Schulz sich immer wieder neuen Beratern und verschiedenen Meinungen ausgesetzt. Überhaupt: Schulz musste immer mehr darauf Rücksicht nehmen, was die Menschen in Deutschland Umfragen zufolge hören wollten und was nicht. Die Vereinigten Staaten von Europa etwa - eine steile Forderung wäre das gewesen. Schulz hat sie letztlich nicht laut verkündet, weil Umfragen eine gewisse Unbeliebtheit dieser Forderung zeigten. Aus einem authentischen Kandidaten wurde ein Politiker, der sagte, was alle hören wollten. Ständig fragt man sich: Was, wenn all diese Pannen, die Rückschläge, die Pechsträhnen nicht gewesen wären? Hätte Schulz Kanzler werden können? Wie wäre er als Kanzler aufgetreten? Wie hätte die SPD profitieren können? Feldenkirchens Buch zeichnet einen authentischen Kandidaten, einen nahbaren Menschen, der sich wirklich um die Probleme der Menschen kümmert, der von menschlichem Leid tatsächlich ergriffen wird. Was, wenn ein solcher Mann Kanzler geworden wäre?

Lesen Sie weiter

Ein sehr spannender Einblick in meine Partei

Von: Peter Cornelius aus Berlin

02.04.2018

Ich war am 01.02.2018 48 Jahre Mitglied der SPD und habe viele Wahlkämpfe in allen Höhen und Tiefen miterlebt - mal aktiver beteiligt, mal weniger aktiv. Die Ereignisse, die in diesem Buch beschrieben sind, habe ich natürlich, nicht in allen Details, in den Medien verfolgt - die Hintergründe, die dieses Buch aufdeckt, natürlich dabei weniger gewußt. Ich habe dieses Buch gestern in einem Rutsch gelesen - eine sehr spannende Lektüre. Ich habe mir eben die Besprechungen auf AMAZON angesehen, die meinem Eindruck nach auch offenbar alle in die Tiefe gehen und hoffentlich auch von echten Lesern sind. Ich kann dieses Buch jedem, der sich ein bisschen tiefer für Politik interessiert, empfehlen, insbesondere natürlich auch den Mitgliedern meiner Partei.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Markus Feldenkirchen, geboren 1975, studierte in Bonn und New York und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Seither arbeitet er als Redakteur und Reporter in Berlin, seit 2004 beim SPIEGEL. Er war Korrespondent in Washington, wo er den Aufstieg Donald Trumps beobachtete, mittlerweile ist er als politischer Autor im Hauptstadtbüro. Seine journalistische Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Axel-Springer-Preis für Nachwuchsjournalisten. Er ist Autor zweier Romane »Was zusammengehört« (2010) und »Keine Experimente« (2013). Seine Reportage über den Wahlkampf von Martin Schulz »Mannomannomann« wurde als »Reportage des Jahres 2017« und mit dem Nannen Preis ausgezeichnet, er selbst wurde für diese Leistung als »Journalist des Jahres 2017« geehrt.

Zur AUTORENSEITE

Videos

Pressestimmen

»Zweifellos eines der wichtigsten politischen Bücher der letzten Jahre. Eine unglaublich dichte und selten zu lesende Nahaufnahme aus dem Maschinenraum der Macht.«

Markus Lanz, ZDF (29. März 2018)

»Die Geschichte, die Markus Feldenkirchen höchst unterhaltsam und hintergründig zugleich aufgeschrieben hat, ist nicht nur eine persönliche Tragödie, sondern ein entlarvendes Lehrstück über den gesamten Politikbetrieb.«

MDR "artour" (12. April 2018)

»Für mich ist Feldenkirchens ›Schulz-Story‹ das beste Politikbuch seit Leinemanns ›Höhenrausch‹. Wer wissen will, wie Politik funktioniert, muss es lesen.«

Wolfgang Heim, SWR 1 »Journal« (26. März 2018)

»Die Erzählung schaut über Schulz hinaus, beschreibt die politischen Zustände und veranschaulicht, wie unerhört unprofessionell eine Volkspartei agieren kann, dass es beim Lesen körperlich schmerzt.«

Armin Lehmann, Der Tagesspiegel (26. März 2018)

»›Die Schulz-Story‹ ist irre komisch und dabei hochseriös.«

Mely Kiyak, ZEIT Online (04. April 2018)

»Markus Feldenkirchens Langfassung der ›Schulz-Story‹ gerät zum nachdenklichen Lehrstück über den ganzen Politikbetrieb. Es liefert Einordnung, Reflexion und Analyse.«

Frank Schmidt-Wyk, Allgemeine Zeitung Mainz (27. März 2018)

»Ein atemberaubendes Buch, hervorragend recherchiert, grandios geschrieben. Wenn die SPD nun alles besser machen will, sollte sie zuerst zur 'Schulz-Story' greifen.«

Hessische Allgemeine (21. April 2018)

»Noch besser als seine Reportage. Ein beeidruckendes Lehrstück über Politik im Allgemeinen und die SPD im Besonderen. Ganz großes Kino.«

Jens König, Hauptstadtbüroleiter STERN, via Twitter (25. März 2018)

»Selten kann über Politik aus der Nähe geschrieben werden. Selten ist auch, dass ein Journalist seine Teilnahme so sachlich wie empathisch durchhalten kann.«

Regine Sylvester, Berliner Zeitung (30. März 2018)

»Falls sich die SPD erneuern will, sollte sie das Buch von Markus Feldenkirchen lesen.«

Armin Lehmann, Der Tagesspiegel, via Twitter (24. März 2018)

»Das Buch liefert nach, was der rein szenischen Schilderung in der Zeitschrift noch fehlte: Einordnung, Reflexion, Analyse.«

Roland Stark, Basler Zeitung (05. April 2018)

»Lesenswert sind die 314 Seiten. Noch nie hat ein deutscher Politiker einen Journalisten so tief in seine Seele schauen lassen.«

Tim Braune, Funke Mediengruppe (26. März 2018)

»Ein meisterhaftes, präzise beobachtetes Stück Politikreportage.«

Aus der Jury-Begründung für die Auszeichnung zum »Journalisten des Jahres«,

medium magazin (28. Dezember 2017)

»Es ist mehr als eine brillante Reportage, es ist für sich ein historisches (Zeit-)Dokument.«

Sascha Lobo bei der Auszeichnung zur „Reportage des Jahres“ (11. Dezember 2017)

»Es ist die Politsatire, die Helmut Dietl nicht mehr einfallen durfte. Ein Buch, auch in zwanzig Jahren noch frisch und spannend sein wird.«

Mickey Beisenherz, Moderator, Kolumnist

»Jedes große künstlerische Werk, sagt mehr über sich, als es sich selbst darüber bewusst ist. Dieses auch.«

Florian Schroeder, Kabarettist