Die Sprache des Terrors

Warum wir die Propaganda des IS verstehen müssen, um ihn bekämpfen zu können

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Der Mann, der die Sprache des IS spricht

Worte können unzählige Menschen zu Taten antreiben, wie man an der Propaganda der Dschihadisten sehen kann. Wer sind die, lautet eine von Salazars Ausgangsfragen, die er sogleich selbst beantwortet: ein Feind, dem wir noch nicht einmal einen einheitlichen Namen geben können. Und das ist nicht das geringste unserer Probleme. Solange wir uns weigern zuzuhören und zu sehen, wen wir hier vor uns haben, werden wir weiterhin auf den Straßen und öffentlichen Plätzen unserer eigenen Städte angegriffen werden – wie es in Paris, Brüssel und andernorts geschehen ist. Der Dschihadismus bedient sich einer schlagenden Redekunst, die jedoch nichts mit dem zu tun hat, was wir in der Politik für logisch, vernünftig und überzeugend halten, so Salazars Analyse. Wollen wir den Kampf mit dem IS aufnehmen, müssen wir verstehen, worin die Wortgewalt und Überzeugungskraft seiner Sprache besteht. Und – falls man es bei den Waffen der Worte belassen will – islamisch denken, sprechen und argumentieren.

»Der Essay Salazars bietet intelligente Denkanstöße und zeichnet sich durch seine messerscharf klare Darlegung aus.«

Deutschlandfunk "Andruck" (31. Oktober 2016)

Aus dem Französischen von Christiane Seiler
Originaltitel: Paroles armées - Comprendre et combattre la propagande terroriste
Originalverlag: lemieux éditeur
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-19978-4
Erschienen am  29. August 2016
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Vita

Philippe-Joseph Salazar, 1955 in Casablanca geboren, hat an der Ecole Normale Supérieure Philosophie studiert und ist Schüler von Jacques Derrida, Roland Barthes und Emmanuel Levinas. Seine Arbeiten und Publikationen zum Thema politische Versöhnung haben ihm internationale Anerkennung verschafft. Von 1998 bis 2004 war er Programmdirektor für Rhetorik und Demokratie am renommierten Collège International de Philosophie ‎in Paris, seit 2004 ist er Professor für Rhetorik an der Universität Kapstadt. ‎Für "Die Sprache des Terrors" erhielt er 2015 den Prix Bristol des Lumières.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Salazars Plädoyer, auf die rhetorischen Wurzeln des Terrors zu schauen, ist als Grundlage für eine weitere Debatte über den medialen Umgang mit dem IS unverzichtbar.«

Deutschlandradio Kultur "Buchkritik" (16. September 2016)

»So bedrückend wie erhellend«.

Der Falter (A) (12. Oktober 2016)

»Salazars Ansatz ist neu und sehr erhellend, wenn auch bedrückend.«

Kleine Zeitung (16. Oktober 2016)