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Die Stadt im Nichts Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20670-3

NEU
Erschienen: 22.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Ein etwas undurchsichtiger Auftrag führt den Werbetexter Tim Callaghan nach Dubai. Bevor er weiß, wie ihm geschieht, steht er zwischen Wolkenkratzern, die inmitten der Wüste erbaut wurden, und fährt bei 45 Grad in vollklimatisierten SUVs über achtspurige Highways. Doch kaum hat er sich an seine neue Umgebung gewöhnt, wird ein Mitarbeiter seines Teams tot aufgefunden. Das Merkwürdige daran ist, dass es niemanden so recht zu stören scheint …

»Ein schonungsloser Blick hinter die coole Fassade der Werbeindustrie, bei dem man pro Seite mindestens einmal schmunzeln muss.«

Freundin (31.05.2017)

Mark Watson (Autor)

Mark Watson, geboren 1980 in Bristol, ist Romanautor, Kolumnist, Radio- und Fernsehmoderator und international erfolgreicher Stand-up-Comedian. Er ist außerdem Fußball-Experte, studierter Literaturwissenschaftler und Umweltaktivist. Er ist bekannt für Marathonauftritte, die 24 Stunden und länger dauern. Mark Watson lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in London. »Ich könnte am Samstag« (Hardcover: »Elf Leben«) war sein erster ins Deutsche übersetzter Roman, zuletzt erschien von ihm »Hotel Alpha«.

»Ein schonungsloser Blick hinter die coole Fassade der Werbeindustrie, bei dem man pro Seite mindestens einmal schmunzeln muss.«

Freundin (31.05.2017)

»Ein wunderbar unterhaltsames Leseerlebnis. Ich liebe dieses Buch!«

Matt Haig

»Mark Watson ist ein großartiger Schriftsteller und diese überraschend düstere Geschichte voller Wendungen hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ich liebe dieses Buch.«

S. J. Watson

»Ein fantastisches Buch. Ich dachte, ich war noch nie in Dubai, aber jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher.«

J. B. Morrison

»Mark Watson ist wieder einmal ein witziges, einsichtiges und vor allem packendes Buch gelungen.«

A. L. Kennedy

Aus dem Englischen von Norbert Jakober
Originaltitel: The Place That Didn't Exist
Originalverlag: Simon & Schuster

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20670-3

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Encore

NEU
Erschienen: 22.05.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Süffig aber fade im Abgang

Von: A. King  aus Düsseldorf Datum: 18.06.2017

Das Buch "die Stadt im Nichts" hat schon mit seinem Titel mein Interesse geweckt. Auch der Klappentext war einladend.
Die Geschichte ist zu Anfang spannend und schürt Erwartungen, die leider nicht erfüllt werden. Das im Klappentext angekündigte "böse Spiel" in dem sich der Protagonist angeblich wiederfindet, ist letztlich nichts spektakuläres, die Art, wie die Geschehnisse aufgeklärt werden irgendwie unbefriedigend. Die Figuren sind alle mehr oder weniger glaubwürdig aber richtig nah kommt man nicht an sie heran.

Den Titel des Buches finde ich denkbar schlecht gewählt bzw übersetzt, da er in mir die Erwartung weckte, das im Geschehen in irgendeiner Form der Kontrast zwischen Dubai und der es umgebenden Wüste aufgegriffen würde, was nicht geschah. Der Titel des Originals ist wesentlich treffender.

Der Versuch, die Geschichte vielschichtig auf zu bauen und erst gegen Ende die Fäden zusammen laufen zu lassen scheitert daran, das die einzelnen Fäden garnicht erst wirklich erkennbar oder als wichtig zu erachten erkennbar sind.

Insgesamt ist das Buch sehr leichtlesig, man ist fix durch, aber ein zweites Mal würde ich es kaum lesen wollen. Dafür gibt es einfach nicht genug her.

Rezension: Mark Watson, Die Stadt im Nichts

Von: Tina / Kill Monotony Datum: 09.06.2017

www.killmonotony.wordpress.com

"Die Stadt im Nichts" erzählt die Geschichte um Werbetexter Tim, der für einen Werbespot, den er getextet hat, nach Dubai reisen soll. Dort lernt er sein Team kennen und ebenso die schöne Stadt der Emirate. Tims Erwartungen an Dubai werden nicht enttäuscht, Dubai ist tatsächlich genauso dekadent, wie er gehört hat. Alles läuft in geregelten Bahnen, der erste Drehtag ist geschafft (ohne etwas auf Band zu bekommen), und die After-Work Party in Tims Domizil ufert ein bisschen aus. Morgens dann die Ernüchterung: Der Produktionsleiter Raf wird tot aufgefunden. Die Stimmung kippt, wilde Vermutungen und Rätselraten, was genau passiert ist, sind an der Tagesordnung. Doch nach Tims Geschmack kehrt man viel zu schnell zur Normalität zurück, und während er sich noch über Verschwörungstheorien und verschleierte Morde, die als Missbrauch von Alkohol und Drogen dargestellt werden, lässt das nächste Unheil nicht lange auf sich warten. So geraten nicht nur Marks Kollegen und er selber in Verdacht, sondern auch die Organisation WorldWise, für die der Spot gedreht werden soll...

Mark Watson hat hier einen Roman vorgelegt, der teils Gesellschaftskritik, teils Krimi und teils Portrait Dubais ist. Mit seiner klaren, flüssigen Schreibe beschreibt er aus der Sicht Tims die Geschehnisse in der luxuriösen Stadt. Was anfangs noch sehr an "Ein Hologramm für den König" von Dave Eggers erinnert, wird bald zum Verfolgungswahn-Trip: Tim fühlt sich nach den Ereignissen in Dubai nicht mehr willkommen, will abreisen, doch seine Karte ist gesperrt, das Internet wird ihm verweigert, und dadurch, dass er Schlafwandler ist, verdächtigt er sich selbst, Raf ermordet zu haben - er konnte ihn sowieso nicht leiden. In diesem Zwiespalt bewegt sich Tim, als ihm eine Frau des Teams unerwartet näher kommt.

"In dieser Nacht konnte er lange nicht einschlafen. Das Bild des [Obdachlosen] in dem Türeingang ließ ihn nicht los. In gewisser Weise stand er für die vielen Notleidenden [...] und hielt Tim vor Augen, wie wenig er das Leid dieser Menschen an sich heranließ. [...] Die Welt war voller Katastrophen, die der Einzelne zumeist überhaupt nicht beeinflussen konnte. Politische Gefangene, Flüchtlinge, Hungernde. Da es unmöglich war, alles zu verändern, beschloss man irgendwann, gar nichts zu tun."

Weitab vom egozentrischen Gefühlstrip meiner aktuell gelesenen Bücher wollte ich mal wieder etwas mit einer spannenden Handlung lesen. Krimis sind absolut nicht meins, dennoch las sich der Klappentext von "Die Stadt im Nichts" sehr gut und auch das Buch hat einen soliden Eindruck hinterlassen. Allerdings habe ich mich daran gestört, das trotz des abrupten Wechsels der Erzählperspektive im dritten Teil (der mich zugegebenermaßen sehr überrascht hat), nie wirklich aufgelöst wird, wie es zu einigen Gegebenheiten gekommen ist. Diese Tatsache und auch die, dass ich mich permanent an "Ein Hologramm für den König" erinnert fühlte, nicht wegen der Handlung, sondern wegen der vorherrschenden Stimmung und auch aufgrund der Charakterisierung Dubais. Wobei in Eggers Roman die in Dubai geltenden Regeln noch als strenger beschrieben wurden, beispielsweise war Alkohol und dessen Konsum streng verboten, es gab keine Minibars und das Personal hätte es mit Sicherheit nicht geduldet, wenn dort getrunken worden wäre. In Watsons Dubai hingegen war es öffentlich bekannt, dass die Westler viel und gerne trinken und auch Drogen konsumieren, und das einfach so in ihren Suiten und Hotelzimmern. Ich weiß nicht, wie es in der Realität aussieht, aber das hat mich doch teilweise etwas verwirrt.

Fazit: Für einen gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa oder auf dem Balkon ist dieses Buch wie geschaffen. Die Spannung ist erträglich, man folgt der Geschichte aber trotzdem mit steigendem Interesse. Zu keinem Zeitpunkt des Buches habe ich mich gelangweilt und trotz diverser Überraschungen ist doch ein fader Nachgeschmack geblieben. Zu viele Fragen blieben ungelöst, zu oberflächlich waren die Charaktere. Teilweise hatte ich das Gefühl, Watson skizziert hier Karikaturen von Charakteren, denn einzig Tim erscheint mir als ausgefleischte Person. Wer leichtes Lesevergügen abseits von hochtrabender Sprache und mit einem ganz netten Plot sucht, wird hier gut bedient sein, von mir gibt es allerdings nur 3,5/5 Sternen.

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