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Die Stunde des Assassinen Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21127-1

NEU
Erschienen:  09.01.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Girton Klumpfuß ist kurz davor, einer der besten Auftragsmörder des Landes zu werden, schließlich geht er bei Meister Karn in die Lehre, einer lebenden Legende im Geschäft mit dem Tod. Eines Nachts werden Girton und sein Meister jedoch an den Königshof gerufen: Innerhalb der dicken Steinmauern von Burg Maniyadoc wispert man hinter vorgehaltener Hand von einem geplanten Attentat auf den Kronprinzen. Getreu dem Motto "Um einen Mörder zu fangen, musst du einen Mörder schicken" heuert die Königin die beiden Assassinen an, um das Attentat zu verhindern. Weder Girton noch Meister Karn ahnen, dass der Anschlag auf den Prinzen erst der Beginn einer Reihe von Verschwörungen und Intrigen ist, die das gesamte Königreich in einen grauenhaften Krieg stürzen könnten, der auch vor loyalen Assassinen nicht haltmacht ...

R.J. Barker (Autor)

R.J. Barker war schon als kleiner Junge eine absolute Leseratte und hatte stets ein Buch in der Tasche. Er war Mitglied in einer Rockband, bevor er beschloss, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Das Fantasy-Epos »Die Stunde des Assassinen« ist sein erster Roman. Der Autor lebt mit seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn in Leeds.

Aus dem Englischen von Beate Brammertz
Originaltitel: Age of Assassins - The Wounded Kingdom Book 1
Originalverlag: Orbit

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21127-1

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  09.01.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Rezension zu Die Stunde des Assassinen von R. J. Barker

Von: bookloverin29 Datum: 15.02.2018

bookloverin29.blogspot.de/


Der Schreibstil war anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig doch mit der Zeit wurde es immer besser. Besonders am Anfang hat mich verwirrt, dass Girtons Meister eine Frau ist, nicht das ich das schlimm finde, ganz im Gegenteil, aber da ich von einem Mann ausgegangen bin, hat mich das schon sehr verwirrt. Girton ist ein sehr anpassungsfähiger Junge, den ich schnell in mein Herz geschlossen habe und der seine Aufgaben auch immer sehr gut bewältigt. Leider gab es in dem Buch sehr viele Geheimnisse und Hinterhalte, dass ich irgendwann keine Ahnung mehr hatte, wer eigentlich wen unterstützt und wer überhaupt wer ist. Außerdem kam noch dazu, dass man die meisten Charaktere gar nicht richtig kennen gelernt hat, was in diesem Fall das Verständnis sehr gestört hat. Girton der Assassine stand eigentlich nie wirklich im Vordergrund, da er sich verstellen musste, um nicht erkannt zu werden. Doch ich hätte es viel besser gefunden, wenn man mehr über seine Kräfte erfahren hätte, vor allem am Ende, als etwas sehr überraschendes herausgekommen ist. Natürlich gab es auch ein wenig Herzschmerz was ich auch sehr toll finde, den warum sollten sich nicht auch Krieger verlieben? Am Ende ging dann alles sehr schnell, was meiner Meinung nach nicht so richtig zum Rest der Geschichte gepasst hat, den es gab zwar immer wieder spannende Stellen, doch am Ende haben sich die Ereignisse überschlagen.
Das Buch hat sehr gute, aber auch sehr schlechte Bewertungspunkte, weshalb die Geschichte 3 Sterne von mir erhält.

Das Gegenteil einer typischen Assassinengeschichte

Von: Michelle Yolanda Datum: 13.02.2018

hiddenbookparadise.blogspot.de/

Heißt es: „Willst du einen Assassinen töten, schicke einen Assassinen“, dann erwartet man eine spannende und gar düstere Geschichte, die man mit Faszination verfolgt. Hier war eher das Gegenteil der Fall.

Girton ist ein Assassine, jedoch beeinträchtigt durch seinen Klumpfuß. Dennoch würde man ihm dies in seinem Element nie anmerken, zumal sein Meister eine der berüchtigtsten Assassinen ist. Doch als Girton und sie zum königlichen Hof gelockt werden, um ein Attentat auf den Kronprinzen zu verhindern, darf er keinen Gebrauch von seinen Fähigkeiten machen, sondern muss bewusst seine Schwächen offenbaren. Während sie versuchen, den Attentäter ausfindig zu machen, geraten sie unweigerlich in eine viel größere Verschwörung hinein.

Schon nachdem der Auslöser der Handlung in den ersten Seiten aufkam, konnte ich mich nicht mehr für das Buch begeistern und schien es auch weiterhin so zu bleiben. Über die Lektüre hinweg bleibt die Geschichte stets zu karg mit zu wenig Inhalt für die vielen Seiten. Meinem Gefühl nach hätte die Handlung lediglich eine Nebenhandlung und ein begleitendes Erlebnis in einem Buch sein können, doch in diesem Umfang kein ganzer Band. An sich ist es eine solide Idee, die jedoch auch gänzlich ohne Assassinen funktioniert hätte, wenn man bedenkt, dass diese kaum vorkamen. Eher liegt das Augenmerk auf Magie und Intrigen in dieser Welt. Vielleicht wäre es eine interessante Welt, doch konnte ich mir zu keinem Zeitpunkt ein ausgestaltetes Bild vorstellen, denn das durch die Magie tote Land – ein Aspekt den man viel besser hätte ausbauen und den Blick darauf richten können – wird stets betrachtet und erwähnt, sodass es recht verwirrend sein kann, wenn doch alles in der Umgebung größtenteils grün ist. Im Allgemeinen gibt es recht wenig Information zu der Welt an sich. Möglicherweise mag man den Namen des Landes kennen, wenngleich er nicht gut zu merken ist und eine Karte ganz hilfreich wäre. Auch weiß man, dass ein Konflikt vorherrscht. Ab und an erfährt man etwas aus der Vergangenheit und dem damit zusammenhängenden Gebrauch der Magie, aber alles ist zu grob umrissen. Die Welt ist ohne großartige Tiefe, wodurch das Buch noch länger erscheint.

Auch die Charaktere können hier nicht abhelfen. Es gibt Bücher, in denen es die Figuren sind, die einen fesseln und deren Werdegang man miterleben möchte. Hierbei sind die Charaktere lediglich eine graue Masse. Weder sind sie außergewöhnlich noch gibt es Etwas, das sie in Erinnerung bleiben lässt. Griton und sein Meister wirken teils nicht recht wie Assassinen, da sie sich als jene nicht gerade unauffällig verhalten. Viele der Jugendlichen sind klischeehaft bösartig zu Griton aufgrund seiner Behinderung. Und schlichtweg kennt man kaum etwas von ihnen, die kleinen Details, die ihren Charakter bilden, bleiben unerwähnt. Lediglich Girtons Vergangenheit bekommt man in kurzen Rückblicken erzählt, wobei man diese schlussendlich nicht notwendig sind und in zwei Seiten könnte man sie komprimieren.

Der Schreibstil ist hingegen solide und gut zu lesen, weshalb manche Stellen trotz der Langatmigkeit schnell zu lesen sind. Dennoch kann er nicht davon ablenken, dass es gar keine besonders überraschenden Wendungen gibt und vermeintlich große Enthüllungen werden als gewaltig angesehen, dabei weiß man diese schon seit dutzenden Seiten und wundert sich nur, da der betroffene Charakter die Information aktiv mitgehört hatte. Oder anscheinend eher weniger aktiv. Außerdem gibt es seltsamerweise einen Sprung im Buch, nach welchem die Charaktere plötzlich anders auftreten und die Geschichte ohne Grund eine neue Atmosphäre bekommt. Davon abgesehen was das Ende unterhaltsamer und so musste man sich nicht auch noch über die letzten Kapitel quälen.

Zusammenfassend war es eine für mich sehr simple und stumpfe Erzählung, die bei mir keinerlei Eindruck hinterlassen hat. Man hat so wenig bekommen, dass man sich nicht einmal eine richtige Meinung aus diesen losen Fäden bilden kann. Leider war es schlichtweg ein Buch, das mich nicht mitreißen konnte und lieber hätte ich meine Zeit mit einer anderen Lektüre verbracht.

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