Die Toten vom Djatlow-Pass

Eines der letzten Geheimnisse des Kalten Krieges

(7)
eBook epub
12,99 [D] inkl. MwSt.
12,99 [A] | CHF 16,00 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Im Februar 1959 werden an einem eisigen Gebirgspass im Ural die Leichen von neun jungen Wanderern gefunden – barfuß, radioaktiv verstrahlt und mit rätselhaften Verletzungen. „Tod durch Erfrieren“ ist die offizielle Version. Doch woher rühren die gebrochenen Rippen, die eingeschlagenen Schädel, warum liegen die Toten wie nach einer Flucht weit von ihrem Lager entfernt? Auch heute noch sorgt der Tod der Gruppe für Spekulationen: War es Raubmord? Eine Lawine? Ein misslungener Raketentest? Oder gar der Yeti? Alexej Rakitin rollt nach Einsicht in die bislang streng geheimen Akten den Fall neu auf. Und gelangt dabei auf eine ganz eigene Spur, die mitten hineinführt in das Schattenreich der Spionage im Kalten Krieg.


Aus dem Russischen von Kerstin Monschein
Originaltitel: Pereval Dyatlova (Перевал Дятлова)
Originalverlag: Кабинетный ученый
eBook epub (epub), 155 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-15405-9
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Toten vom Djatlow Pass

Von: Lesestrickeule

26.06.2020

Cold Cases ist genau meins und das habe ich mir auch versprochen. Allerdings hat dieses Buch eher Sachbuch Charakter als Krimi. Eigentlich hätte man es trotzdem spannend gestalten können. Doch der Autor verstrickt sich hier und da. Und für meinen Geschmack waren es zu viele Verschwörungstheorien und etwas zu langatmig. Die Bilder , die dem Buch beigefügt sind, fand ich wirklich gut. Das führt einem vors Auge, dass es diese Menschen wirklich gab und hilft dem Leser sich das vorzustellen und sich auf eine emotionale Ebene zu bewegen. Darüber hinaus sind die Landschaftsbilder wirklich schön. Andererseits durch die Bilder wird einem bewusst, dass es wirklich passiert ist, schon etwas gruselig. Wenn man sich für Politik interessiert ist dieses Buch interessant. Es ist eine spannende Spurensuche auch, wenn sie etwas langatmig ist.

Lesen Sie weiter

Faszinierende Einblicke in eine immer noch ungeklärte Tragödie

Von: Laura D.

13.03.2019

„Ende der 50er verschwindet eine Gruppe junger Wanderer auf einer Tour durch die verschneite Landschaft rund um den Berg Kholat Syakhl spurlos. Erst Wochen späten werden ihre Leichen gefunden. Trotz umfangreicher Ermittlungen ist das Geheimnis um den heute sogenannten Djatlow-Pass noch immer nicht vollständig gelöst.“ Zum ersten hatte ich von der Djatlov Tragödie in einem Podcast erfahren. Zugegeben, da konnten natürlich nicht alle Fakten bearbeitet und erwähnt werden, und es wurde natürlich eher in eine Geschichte verpackt, als nur die Fakten an sich darzustellen. Vielleicht hat mich die Geschichte auch deswegen fasziniert. So was es also kein Wunder, dass ich mir „Die Toten Vom Djatlow-Pass“ unbedingt holen musste. Ich muss gestehen, dass es mir schwerviel in das Buch hineinzukommen. Was allerdings nicht am Buch selber lag, denn der Autor hat mit seinen Recherchen ganze Arbeit geleistet, aber ich bin Jemand, der eher selten Sachbücher liest und so musste ich mich erst an die unzähligen Fakten, die auf einen einprasseln, gewöhnen. Das Buch enthält sämtliche Details aller Autopsie Berichte und Ermittlungen und oft musste ich diese Fakten zweimal lesen um sie zu verstehen. Gebessert hat es sich allerdings, als es schließlich um die verschiedenen Theorien zum Unglückshergang drehte, die vom Autor alle samt wiederlegt wurden, bevor er schließlich seine eigene, nicht uninteressante, Theorie zu dem Mysterium um Igor Djatlow und seine Gruppe an Wanderern aufstellte. ( Wenn ich allerdings noch einmal den Satz „Darauf kommen wir noch zurück“ in jeglicher Form lese werfe ich irgendwas aus dem Fenster! ) Alles in allem kann ich Fans von True Crime dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen, da es sich in aller Sorgfalt mit einer Tragödie befasst, über die zwar viele Theorien aufgestellt wurden, von denen aber, selbst mit der Gründlichkeit des Autors, wirklich bewiesen wurde.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Alexej Rakitin

Alexej Rakitin muss aufgrund der Brisanz seiner Recherchen seine Identität schützen. Er schreibt unter Pseudonym, zeigt keine Fotos von sich und tritt öffentlich nicht in Erscheinung.

Zur AUTORENSEITE

Kerstin Monschein

Kerstin Monschein, geboren 1979 in Eisenstadt, Übersetzerstudium (Deutsch, Englisch, Russisch) in Graz und St. Petersburg. Übersetzungen von Marina Stepnowa, Andrej Kurkow u. a.

zum Übersetzer