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Die Tyrannenlüge Warum unsere Kinder genau das sind, was die Welt von morgen braucht

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21492-0

Erschienen:  05.03.2018
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Eltern, die mit ihren Kindern sehr bewusst und liebevoll umgehen, sind manchmal verunsichert, wenn diese nicht ebenso liebevoll agieren und nicht „funktionieren“, und fragen sich, ob nicht doch etwas mehr Strenge angebracht wäre. Ein Blick in die Wissenschaft zeigt aber, dass es sich bei den heutigen Kindern keineswegs um Tyrannen oder Rotzlöffel handelt. Julia Dibbern beweist, wie gut unsere Kinder so auf die Welt von morgen vorbereitet werden. Denn diese wird keine Generation von Ja-Sagern brauchen, sondern mutige, kreative und sozial kompetente Menschen. Eltern werden durch dieses Buch bestärkt, lernen die Bedürfnisse ihrer Kinder besser zu verstehen sowie sich von der Gesellschaft nicht verunsichern zu lassen.

»Mit dem Buch Die Tyrannenlüge nimmt Julia Dibbern dem Lamento der Älteren über die Jüngeren den Wind aus den Segeln. «

derstandard.at (25.03.2018)

Julia Dibbern (Autorin)

Julia Dibbern ist Autorin, Fachjournalistin für Nachhaltigkeit und Familie sowie Autorin erfolgreicher Familienratgeber. Sie ist Mitbegründerin des artgerecht-Projekts und Mutter eines phantastischen Teenagers. Mit ihrer Familie lebt sie vor den Toren Hamburgs.

»Mit dem Buch Die Tyrannenlüge nimmt Julia Dibbern dem Lamento der Älteren über die Jüngeren den Wind aus den Segeln. «

derstandard.at (25.03.2018)

eBook (epub), 5 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-21492-0

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen:  05.03.2018

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Die Kinder leiden an ... Kindheit

Von: Der Büchernarr (Frank) Datum: 23.03.2018

buecher.fl-e.de

Ich habe immer schon zu den Menschen gehört, die mit dem Satz »früher war alles besser« nichts anfangen konnte. Ganz einfach, weil nach meinem Empfinden und nach den Erzählungen der älteren Generation es einfach nicht besser war. Von daher kann ich den Grundtenor des Buchs »Die Tyrannlüge« zu hundert Prozent unterstreichen, auch wenn ich nicht in allen Aspekten der Autorin übereinstimme.


»Die Jugend von heute«

Als Vater von drei Kindern ist es mir persönlich noch nicht untergekommen, dass meine Jungs aus meinem Umfeld heraus als Tyrannen bezeichnet wurden. Was gleich zum ersten Aspekt des Buchs führt, nämlich der Begrifflichkeiten und wer eigentlich dafür verantwortlich ist, diese in die Welt zu setzen.

»Die Jugend von heute« war immer schon problematisch und witzigerweise sind diejenigen, die aus ihrer Jugend von unangebrachten Vorwürfen sprechen, die gleichen, die selbige in die heutige Welt setzen. Julia Dibbern verwendet ein gutes Drittel in diesem Buch, um zu sensibilisieren, woher die Unkenrufe den Kindern gegenüber überhaupt herkommen und untermauert diese Aussagen mit zahlreichen Zitaten und Studien.


+++ kein Erziehungsratgeber +++

Das Buch möchte kein Erziehungsratgeber im kleinen sein, sondern versucht eher übergeordnet das Grundverständnis gegenüber Kindern (und Jugendlichen) zu vermitteln. Es geht nicht darum, wie Eltern Kindern dazu bringen können, abends ins Bett zu gehen, sondern um das Verstehen der Bedürfnisse – und zwar von beiden Parteien, Eltern wie Kindern.

Hin und wieder mag die Betrachtung auf eine Situation etwas zu einseitig sein, manches Beispiel vielleicht nicht zu hundert Prozent korrekt, aber die Botschaft des Buchs ist eindeutig. Auch wenn aus dem eigenen Umfeld heraus Kinder nicht per se negativ betrachtet werden, mag der ein oder andere Leser in diesem Buch sehr viele Wahrheiten entdecken.


+++ Fazit +++

Dieses kleine Buch regt an, sich Gedanken über die Eltern-Kind-Beziehung zu machen und wie Kinder von der Gesellschaft gesehen werden sollten (oder im Grunde genommen müssten). Dabei richtet sich das Buch eigentlich gar nicht an Eltern, weil sie schon längst wissen, was sie an ihren Kindern haben, sondern vielmehr an jene, die laut polternd schlecht über Kinder, Eltern und Familien schimpfen. Nur fürchte ich, dass genau jene mit diesem Buch nicht erreicht werden. Schade!

Auch glaube ich, dass sich die Familienlandschaft innerhalb Deutschlands innerhalb der letzten Jahre verändert hat und sehr viele Familien sich für eine positive Entwicklung verantwortlich zeichnen (auch wenn die Politik dagegenzusteuern scheint). Dieses Buch unterstreicht und unterstützt diese Familien ebenso wie all jene, die sich auf dem Weg dorthin befinden.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Bedürfnisorientiert ist immer richtig und unsere Kinder sind es auch!

Von: Frieda Friedlich Datum: 28.08.2018

www.frieda-friedlich.de

Kennt ihr die genaue Definition eines Tyrannen? Ein Tyrann ist ein Schreckensherrscher, ein Machthaber, der seine Stellung dazu missbraucht, andere zu tyrannisieren. Wie kommen eigentlich Menschen dazu, Kinder als Tyrannen zu bezeichnen? Genau dieser Frage geht Julia Dibbern in ihrem Buch „Tyrannenlüge“ auf den Grund und beweist, dass alle Kinder richtig sind und sie von uns begleitenden Eltern sehr gut auf die Welt von morgen vorbereitet werden. Besonders spannend und hilfreich finde ich Julia Dibberns „Ausflug in die Geschichte“. Dort schreibt sie, dass wir uns gesellschaftlich immer noch in einer Art Umbruch befinden und sich dadurch die Erziehung unserer Kinder (zum Glück) ebenfalls verändert. Sehr wissenschaftlich fundiert beschreibt sie die Reise von einem sozialisierenden zu einem unterstützenden Umgang innerhalb unserer Familien. Kinder werden heutzutage von den meisten Eltern also nicht mehr ausgebildet, angepasst, sozialisiert und auf den sogenannten „rechten Weg“ gebracht, sondern beim Aufwachsen begleitet. Trotzdem sich unsere Gesellschaft verändert und sich die Eltern-Kind-Beziehungen ebenfalls wandeln, sind viele von uns oft noch verunsichert und fragen sich, ob nicht etwas mehr Strenge in der Erziehung angebracht wäre. Vor allem, wenn Eltern mit ihren Kindern sehr bewusst, liebevoll und auf Augenhöhe umgehen, die Kinder aber dann nicht so „funktionieren“, wie sie sich das wünschen würden. Wenn dann nicht auch noch die schrecklichen Blicke des Umfelds oder die hinreißenden Kommentare der älteren Verwandtschaft wäre… Mancher von uns fühlt sich dann gezwungen „durchzugreifen“. Und wir alle kennen es ja wahrscheinlich: unter Druck und in Stress greift man automatisch auf altbekannte Verhaltensmuster zu. Oft sind es dann diese, mit denen man selbst aufgewachsen ist. Julia Dibbern warnt aber regelrecht davor, in stressigen Situationen wieder in den sozialisierenden Modus aus unserer Kindheit zu verfallen, sondern trotz aller kleinen und größeren Hürden des Alltag, bei unserem bedürfnisorientierten Umgang miteinander zu bleiben. Ganz wunderbar passend finde ich da das Wortspiel REVOLUTION (in Revolution steckt rückwärts gelesen Love!) – Liebe ist eben der richtige Weg in einer sich so stark verändernden Welt.

BEDÜRFNISORIENTIERT IST IMMER RICHTIG
Bedürfnisorientiert ist also immer richtig. Julia Dibberns Blick in die Wissenschaft zeigt, dass unsere Kids überhaupt nicht immer schlimmer werden. Erst recht werden sie nicht zu Tyrannen, trotz des sehr bedürfnisorientierten Umgangs zu Hause! Wenn Menschen mit dem sozialisierenden (oder sozialisierten) Blick auf unsere kleinen Lieblingsmenschen schauen, dann finden sie vielleicht Attribute wie: faul, desinteressiert, egozentrisch, mediengesteuert oder orientierungslos. Sehen wir aber mal richtig hin, erkennen wir mutige und selbstbewusste Menschen, die sich auch mal trauen „Nein“ zu sagen. Und dabei sind sie trotzdem – oder gerade deshalb – ausgesprochen sozialkompetent. In unserer sich verändernden Welt brauchen wir kleine Helden. Die müssen wir nicht erziehen, sondern wir haben sie bereits. Wir müssen sie nur sehen.

>>Sie sind schon stark. Sie sind schon gut. Sie sind genau das, was sie sein „sollen“<< Julia Dibbern
Für mich ist die „Tyrannenlüge“ ganz wunderbar und sehr bereichernd für meinen Alltag. Es fokussierte mich mal wieder auf das Wesentliche und bestärkte mich darin, den bedürfnisorientierten Weg genauso weiterzugehen. Ein weiteres Must-Have im Bücherregal für Eltern, die ihrem Mini-Menschen-Kind auf Augenhöhe begegnen wollen und sich außerdem vielleicht gegen all‘ die Unkenrufe und Klagen aus dem Umfeld wappnen wollen. Alle wissenschaftlichen Fakten sind einfach erklärt und auf das Wesentliche beschränkt, so dass man den „Flow“ beim Lesen niemals verliert. Es ist dennoch kein Roman, den man mal eben so runterliest, sondern ein wunderbarer Ratgeber, aus dem man sich wichtige Stellen notiert und sie später noch einmal nachliest. Absolut genau mein Geschmack! Also, auf zum Buchhändler eures Vertrauens. Das Buch kostet 18,- €.

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