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Die Ungehörigkeit des Glücks Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17429-3

Erschienen: 22.02.2016
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Aktuell und zeitlos zugleich, zutiefst menschlich und authentisch – einfach große Frauenunterhaltung.

Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …

"Mit Mary hat die Autorin eine unvergessliche, zutiefst berührende Figur erschaffen, deren Abenteuerlust von jeder Seite sprüht."

Daily Mail (28.08.2015)

Jenny Downham (Autorin)

Jenny Downham hat als Schauspielerin in einer freien Theatergruppe gearbeitet, bevor sie anfing zu schreiben. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London.

"Mit Mary hat die Autorin eine unvergessliche, zutiefst berührende Figur erschaffen, deren Abenteuerlust von jeder Seite sprüht."

Daily Mail (28.08.2015)

„Könnten Bücher leuchten, bräuchte man hier keine Nachttischlampe.“

Myself (06.04.2016)

„Wenn Sie wie ich alles meiden, das mit dem Etikett „Frauenunterhaltung“ versehen ist, sollten Sie bei Jenny Downhams Roman unbedingt eine Ausnahme machen. Es ist ein Buch über Lebenslust und den Mut, Verrücktes zu wagen.“

emotion (09.03.2016)

„Ein Juwel der Literatur – ein Roman wie „Die Ungehörigkeit des Glücks“ ist ein Geschenk an die Leser.“

literaturmarkt.info (22.02.2016)

Aus dem Englischen von Astrid Arz
Originaltitel: Unbecoming
Originalverlag: David Fickling Books, Oxford 2015

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17429-3

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 22.02.2016

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[Buchmeinung] „Die Ungehörigkeit des Glücks“ von Jenny Downham

Von: Lalapeja Datum: 16.08.2016

https://lalapeja.wordpress.com/

Oh von Jenny Downhams Buch „Bevor ich sterbe“ war ich mehrmals sehr begeistert gewesen. Ich habe das Buch einige Male gelesen und hab am Ende immer wieder heulen müssen. Ich mochte ihren jugendlichen, saloppen Schreibstil, der voller Emotionen meine Begeisterung fand. Genau diesen Stil fand ich in „Die Ungehörigkeit des Glücks“ wieder, Ich mag einfach den Erzählstil von Jenny Downham.

Das Buch erschien bereits im Februar 2016 und irgendwie hab ich den Erscheinungstermin verschlafen.�� Ich bin erst vor Kurzem auf diesen Roman aufmerksam geworden. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen. Ich habe mir eine geheimnisvolle Mehrgenerationengeschichte erhofft und wurde auch nicht enttäuscht.

„Die Ungehörigkeit des Glücks“ war schön und bedrückend zugleich. Katie, unsere Protagonistin kann einem in manchen Momenten richtig Leid tun. Für eine 17-Jährige muss sie unglaublich viel stemmen und ertragen. Sie opfert ihre gesamte Freizeit für die Schule und betreut nebenbei ihren jüngeren Bruder und ihre Großmutter, von deren Existenz sie bisher keine Ahnung hatte. Diese, Mary, ist einfach nur zuckersüß. Sie ist so lieb, erzählt tolle Geschichte und hat eine wunderbare Art das Leben zu meistern. Durch ihre fortschreitende Demenzerkrankung sorgt sie jedoch öfter für Ärger. Hinzu kommt, dass zwischen ihr und ihrer Tochter, Katies Mutter, seit Jahren Funkstille herrscht. Drama ist also vorprogrammiert.

Der Jugendroman ist eine Geschichte über 3 Frauen, 3 unterschiedliche Leben und was sie miteinander verbindet. Und er bietet so viel mehr, als man beim Lesen des Klappentextes annehmen wird. Plötzlich geht es um so viel mehr, als banale Teeniedramen.

Emotional war ich schon sehr mitgenommen. Einerseits weil ich an meine Oma denken musste, die ebenfalls dement ist. Mary ist so liebenswürdig und kann einem dann wieder richtig leid tun. Ein Leben, an das man sich kaum erinnern kann oder nur in Ansätzen ist schrecklich… Andererseits weil mich Katies Mutter sehr, sehr oft aufgeregt hat. Sie ist so unglaublich stur und bestimmend… Manchmal musste ich das Buch weglegen und kurz durchschnaufen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Die Autorin versteht es also durchaus den Leser auf eine Achterbahn der Gefühle mitzunehmen.

Zum Ende hin war ich ein klein wenig enttäuscht, da ich doch mit etwas ganz anderem gerechnet habe. Daher ziehe ich einen Punkt in der Bewertung ab. Bin aber letztendlich sehr froh das Buch gelesen zu haben und möchte es an alle empfehlen, die Jugendromane mit Tiefgang mögen.:)

Fazit

Ein schöner, tiefgreifender Roman, der nur Jung und Alt gefallen wird und nur wenig Längen aufweist.:) Ein Roman von Jenny Downham lohnt sich doch immer, würde ich mal sagen. „Die Ungehörigkeit des Glücks“ ist ein Buch über die Liebe, Familie, die Vergangenheit, Freiheit und Selbstfindung.

Erinnerungen

Von: dia78 Datum: 18.06.2016

diabooks78.blogspot.co.at

Eine der Hauptprotagonistinnen ist Katie Baxter. sie ist die Tochter von Caroline, Katie hat auch einen Bruder, Chris. Eines Tages werden sie verständigt, dass Katies und Chris' Großmutter Mary Todd sich im Krankenhaus befindet und nun, nach dem Tod ihres Lebensgefährten, Jack, Unterstützung im Leben braucht, da sie an Alzheimer leidet. Eine schwierige Zeit für die kleine Familie beginnt, denn an einem Heimplatz für Mary ist nicht zu denken. Eine Pflege bei ihnen zu Hause ist in der Anfangszeit die einzige Möglichkeit. Katie geht auf eine Entdeckungstour mit ihrer Großmutter, auf eine Möglichkeit endlich herauszufinden, was in ihrer Familie wirklich passiert ist, denn ihre Mutter möchte nicht darüber sprechen. Um sich an alle Geschichten, die Mary erzählt auch zu erinnern und sie wiederzugeben zu können, schreibt sie alles in ein Büchlein auf, damit sie Mary immer wieder an ihre Lebensgeschichte erinnern kann. Als zweiten Erzählstrang gibt es noch die Geschichte über die erste Liebe von Katie und den Selbstfindungsprozess, das Mobbing in der Schule und einer damit einhergehenden sehr schwierigen Entscheidung.

Man kann sich in alle Hauptprotagonisten sehr gut hineinversetzen, denn oft passiert es in Familien, dass sie vor der Aufgabe stehen, ein Familienmitglied aufzunehmen und zu pflegen, welches an Demenz erkrankt.
Das Buch ist äußerst lebensnah und voller Gefühle erzählt, man kann direkt in die Geschichte abtauchen. Durch die vielen Dialoge und auch Rückblenden, kann man auch die Familiengeschichte sehr gut nachvollziehen. Auch die Auflösung am Ende der Geschichte entspricht dem, was ich erwartet habe.
Die Probleme, welche die Aufnahme einer Demenzkranken mit sich bringen werden sehr genau aufgezeigt und man kann auch den Unmut von Caroline und die Neugier von Katie nachvollziehen.

Alles in allem kann ich dem Buch eine 100%ige Kaufempfehlung geben, denn das Buch zeigt eigentlich ein Tabuthema auf, welches meiner Meinung nach sehr viele Menschen mittlerweile betrifft, aber sich viele ebenfalls keine oder zu wenig Hilfe suchen, um sich das Leben leichter zu machen. 5 Sterne.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Facettenreicher Roman über drei Generationen Familiengeheimnisse

Von: Carola Herrmann aus Hagen Datum: 03.04.2016

Buchhandlung: Hohenlimburger Buchhandlung

Das Buch erzählt die Geschichte von Katie, Caroline und Mary, drei Generationen, jede hat ihre Geheimnisse.
Aus der Sicht der 17-jährigen Katie wird die Geschichte erzählt. Es beginnt damit, dass eine Großmutter in ihr Leben tritt, von der sie bisher gar nichts wusste. Mary ist nach dem Tod ihres Lebensgefährten stark verwirrt in einem Krankenhaus gestrandet und ihre Tochter Caroline, Katies Mutter, ist als Kontaktperson auf dem Notfallarmband angegeben. Da es „von Jetzt auf Gleich“ nicht möglich ist, Mary in einem Heim unterzubringen, wohnt sie erst einmal bei Caroline und ihren Kindern Katie und Chris. Während Katie sich freut und sich ihrer Oma sehr nah fühlt, ist Caroline nur wütend, sie hat vor Jahren mit ihrer Mutter gebrochen und will nichts von ihr wissen. Katie hilft ihrer Großmutter beim Erinnern, sie führt ein Erinnerungsalbum, und nach und nach kommen viele Familiengeheimnisse ans Tageslicht. Die Vergangenheit wird in Rückblenden erzählt.
Aber auch Katie trägt schwer an einem Geheimnis. Sie entdeckt, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt, ist aber zu ängstlich, zu ihren Gefühlen zu stehen.

Diese Geheimnisse drohen, die Familie zu ersticken, doch am Ende löst sich der Knoten und Katie blickt verhalten optimistisch in die Zukunft.

Die Autorin versteht es, eine Geschichte zu erzählen mit allen Facetten, die das Leben bereithält. Sie betrachtet ihre Protagonisten mit Liebe, nichts ist einfach nur schwarz oder weiß. Als Leserin kann man sich gut „hinein fühlen“, manchmal unmittelbar, manchmal im Rückblick. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, der Stil hat mich angesprochen.

Von: Sonja Freyberger aus Roth Datum: 16.02.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Genniges

Eine Wucht! Mit großer Intensität und Sogwirkung zieht es einen in den Bann. Bin schwer beeindruckt.

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