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Die Verlassene Psychothriller

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20403-7

Erschienen: 19.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Sie hat ihn geliebt. Er hat sie verlassen. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit.

Er ist weg. Verschwunden. Hat sie verlassen. Ohne Nachricht, ohne etwas zu hinterlassen. Hannah ist verzweifelt. Ihr Freund Matt ist nicht mehr da, und es ist, als hätte es ihn nie gegeben. Denn nicht nur seine Sachen sind weg, auch seine Mails, seine Telefonnummer, jede Nachricht ist aus ihrem Handy gelöscht. Ist ihm etwas zugestoßen? Hat man ihm etwas angetan? Und plötzlich hat Hannah das Gefühl, beobachtet zu werden, glaubt, dass jemand in ihrer Wohnung war. Sie könnte ihr Schicksal stillschweigend ertragen und trauern. Aber sie findet keine Ruhe. Sie muss herausfinden, was passiert ist, egal wie …

Wussten Sie, dass Mary Torjussen unter acht Geschwistern aufgewachsen ist? Zum Interview

»Spannendes Verwirrspiel mit überraschendem Schluss.«

TV für mich (07.09.2017)

Mary Torjussen (Autorin)

Mary Torjussen hat Creative Writing an der John Moores University in Liverpool studiert und als Lehrerin gearbeitet. Sie lebt auf der Halbinsel Wirral bei Liverpool, UK, wo auch ihr Roman Die Verlassene spielt.

www.facebook.com/AuthorMaryTorjussen/


Thomas Bauer (Übersetzer)

Thomas Bauer, Ökonom, ist Professor für Wirtschaftsforschung in Bochum und Vizepräsident des RWI in Essen.

»Spannendes Verwirrspiel mit überraschendem Schluss.«

TV für mich (07.09.2017)

Aus dem Englischen von Thomas Bauer
Originaltitel: Gone Without a Trace
Originalverlag: Headline, London 2017

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20403-7

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 19.06.2017

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Krankhafte Suche

Von: black nd beautiful Datum: 22.11.2017

https://blackndbeautiful.wordpress.com/

Cover:
Da ich das eBook gelesen habe, kann ich das Cover nur rein optisch, nicht haptisch beurteilen. Die schlichte und düstere Aufmachung gefällt mir sehr, sie passt perfekt zu einem Psychothriller. Mich erinnert die leichte Farbgebung am Rand an ein falsch entwickeltes Foto, ob das tatsächlich die Intention dahinter ist, kann ich nicht beurteilen. Auch die weiß abgebildete Fliege vermittelt mir keine wirkliche Bedeutung. Ich kann somit zwar keinen Zusammenhang zwischen Cover und Buchinhalt herstellen, für sich beurteilt gefällt es mir aber sehr gut und würde in der Buchhandlung definitiv mein Interesse wecken.

Inhalt:
Bei diesem Buch finde ich es sehr schwer den Inhalt zu beschreiben, ohne die Handlung zu spoilern. Lange Zeit passiert eigentlich immer das Gleiche und spitzt sich immer weiter zu und das was passiert, ist schon durch den Klappentext angesprochen.
Wie wir schon wissen, wurde Hannah von ihrem Freund Matt verlassen. Er hat sich allerdings nicht einfach nur von ihr getrennt, sondern sich still und heimlich aus dem Staub gemacht, ohne auch nur einen Hinweis auf seine Existenz zu hinterlassen. Seine Sachen sind aus dem gemeinsamen Haus verschwunden. Alle Mails, SMS, Kontaktmöglichkeiten und Fotos auf sämtlichen Geräten gelöscht. Selbst seine Social-Media-Profile sind weg – man könnte meinen es hätte ihn nie gegeben.
Ihre beste Freundin Katie, mit der sie seit sie fünf war befreundet ist, ist zunächst die Einzige, der sich Hannah anvertrauen kann. Man merkt aber schnell, dass diese Freundschaft nicht ganz rund läuft und eher einem Konkurrenzkampf gleicht, sodass man sich mehr als einmal fragt, wieso die beiden schon so lange befreundet sind. Später redet sie auch mit ihrem Arbeitskollegen und gutem Freund Sam darüber, der ihr ebenfalls versucht zu helfen, dabei aber deutlich aufrichtiger wirkt.
Hannah versinkt zu Beginn geradezu in Selbstmitleid, wodurch sich das Buch am Anfang eher wie ein schnulziger Liebesroman liest. Sie entwickelt sich dann aber sehr schnell zum Psycho und versteift sich auf die Suche nach Matt, um ihn zur Rede stellen zu können, wobei sie ihn immer wieder als ihren Freund bezeichnet, obwohl er sie verlassen hat. Diese Suche nimmt immer krankere Ausmaße an, sodass ihr Job und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen darunter leiden. Aufgrund dieses Verhaltens ist mir Hannah auch nicht sehr sympathisch, sondern ging mir die meiste Zeit eher auf die Nerven. Ständig jammert sie rum und stößt die Menschen vor den Kopf die ihr helfen wollen. Außerdem kann ich nicht nachvollziehen, wie eine gestandene, erfolgreiche Frau wie sie sich so abhängig von einem Mann machen kann. Nachdem sie so respektlos verlassen wurde, sollte man meinen, dass sie zu eitel wäre, um so einem Mann hinterher zu rennen.
Während ihrer Suche geschehen dann langsam immer wieder komische Sachen. Sie bekommt rätselhafte SMS und Anrufe und andere Dinge, die einen sofort an einen Stalker denken lassen. Nicht so Hannah, sie denkt natürlich sofort es sei Matt. Jeder rational denkende Mensch weiß, dass das völlig unlogisch wäre.
Hannah wird immer verrückter und psychisch labiler – das Ganze findet seinen Höhepunkt, als sie Matt dann tatsächlich findet. (Da sich das Buch nur darum dreht, dass sie ihn sucht, halte ich es für keinen allzu großen Spoiler, dass sie ihn am Ende auch findet.) Und mit einem Mal ergibt alles Sinn. Wieso Matt sie verlassen hat, wieso er diesen Weg gewählt hat, wieso so komische Dinge geschehen sind und auch wieso Hannah und ihre Freundschaft zu Katie so sind wie sie sind.

Fazit:
Während des Lesens war ich mehr als nur einmal extrem genervt von Hannahs Getue. Ich kann mir vorstellen, dass manch einer dadurch dazu verleitet ist das Buch abzubrechen. Ich bin froh, dass ich es nicht getan hatte. Denn obwohl Hannah so nervig ist, will man doch unbedingt erfahren was es mit all dem auf sich hat. Es passieren so viele Sachen, teilweise mit und teilweise ohne Zusammenhang, dass man sich regelmäßig fragt „Wie wird das am Ende aufgelöst?“. Ständig hat man neue Vermutungen und neue Verdächtige, die dann durch das nächste Geschehen schon wieder komplett über den Haufen geworfen werden. Was mich am Ende vom Buch überzeugt hat, war tatsächlich das Ende. Trotz aller Verwirrungen während der Geschichte, ist am Ende alles so unfassbar logisch und denkbar. Mary Torjussen gibt jedem Geschehnis einen Sinn und eine Erklärung, sodass man am Ende alles nachvollziehen kann. Dabei springt die Sympathie von einem zum anderen Charakter und am Ende bleibe ich ratlos zurück und kann nicht wirklich sagen, wem mein Mitleid gilt. Diese Frage hat mich so beschäftigt, dass ich in der Nacht, nachdem ich das Buch beendet hatte, sogar davon geträumt habe.
Was ich allerdings nicht so gelungen fand, war der Epilog und vor allem dessen Ende. Das hätte man sich meiner Meinung nach auch sparen können.
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, allerdings sollte man dabei bedenken, dass die Protagonistin sehr anstrengend ist und einem erst durch das Ende des Buchs bewusst werden wird, dass dies für die Handlung unabdingbar war.

flüssig geschriebenes Buch

Von: Karin Schrempf-Güttinger Datum: 02.09.2017

einblicke-in-karins-welt.blogspot.co.at/

Das Cover selbst ist etwas ausdruckslos aber dann doch interessant und der Klappentext hat sich gut für mich angehört.

Die Geschichte ist sehr gut geschrieben, und ich konnte mich toll in die Personen reinversetzen. Beim letzten Drittel hat sich die Thematik komplett geändert und auch auf der letzten Seite hat es dann nochmals eine Wendung gegeben.
Die Kapitel sind so gehalten, dass man immer weiter lesen möchte und mit der nötigen Fantasie kann man sich auch die Szenen gut vorstellen.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, es lässt sich toll ein einem Zuge durchlesen. Der Spannungsaufbau war auch gegeben, jedoch hat es in meinen Augen den Genre Psychothriller nicht ganz verdient.

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