Die Vermissten

Psychothriller

(9)
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Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur. In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?


Aus dem Schwedischen von Wibke Kuhn
Originaltitel: De Försvunna
Originalverlag: Bokförlaget Forum, Stockholm 2015
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-19946-3
Erschienen am  08. August 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Vermissten

Von: fraeulein_lovingbooks

09.12.2018

Greta fährt mit Alex und Smilla auf die Insel und bleibt im Boot, während die anderen beiden auf der Insel rumstreunen. Doch es kommt niemand zurück und Greta bekommt Panik. Sie macht sich auf die Suche, findet niemanden und rudert dann zurück nach Hause. Auch dort trifft sie niemanden an und anstatt die Polizei zu benachrichtigen, geht sie ins Bett. Am nächsten Tag sucht sie weiter, findet aber niemanden. Während der Suche begegnet sie einer Gruppe von Jugendlichen, die ihr nicht friedlich gesinnt ist und Rache will. Rache – wofür? Inzwischen ist sich Greta sicher, das Alex und Smilla tot sind und sie selbst möglicherweise die Täterin war. Alles andere ergibt keinen Sinn – bis jemand unter der Nummer von Alex anruft… Greta erzählt die Geschichte mal aus der Gegenwart und dann springt sie urplötzlich in die Vergangenheit. Manchmal kommt man da kaum hinterher und verliert den Überblick. Außerdem kann man sich bei Greta auch nicht sicher sein, das es echt ist. Wegen ihrer psychischen Probleme kann sie es sich auch einbilden. Wirklich verwirrend und macht Greta als Charakter auch nicht sympathischer. Ich wurde mir ihr nicht warm, denn ich konnte ihr Denken und Handeln einfach nicht nachvollziehen. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht von Greta, was einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Außerdem erzählt noch ein zweiter (und möglicherweise ein dritter, ist nicht ganz ersichtlich) Charakter seine Geschichte. Ich habe mich sehr schwer getan mit diesem Buch, was größtenteils an der Handlung selbst lag. Es gab viele Nebenhandlungen, die einfach in die Geschichte geworfen worden ist und nicht immer Sinn machten. Wie z. B. die Sache mit den Jugendlichen oder die Szene mit der Polizei – es wirkte wie nutzloses Füllmaterial. Die Sache mit den Eltern von Greta machten noch Sinn und erklärten den Geisteszustand von ihr, aber was die Mutter am Ende macht, fand ich nicht sehr realistisch. Das passte nicht zu ihr und dem Eindruck, dem man von der Person bekommt. Wirkt einfach gestellt. Das Kennenlernen von Alex und Greta war interessant zu lesen und wie ihre Beziehung in Gang gekommen ist. Enttäuschend fand ich dagegen das „Verschwinden“ von Alex und Smilla, sowie die Auflösung darum. Da hatte ich mehr von erwartet und es wirkte ein wenig aus der Luft gegriffen, wenn man es im Zusammenhang sieht. Der Showdown war nett, haute mich aber nicht von den Socken. Ich tue mich unglaublich schwer mit einer Bewertung, weil mir einfach nichts gut gefallen hat. Auch die Betitelung „Thriller“ finde ich vollkommen falsch, das war es für mich nicht – es fehlte einfach die Spannung, dank Greta und ihren Wahn. Vielleicht bin ich auch einfach nur mit den falschen Erwartungen an das Buch rangegangen, wer weiß. 1,5 Stern

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Ein Psychothriller, der einen auch nach der Lektüre noch gedanklich beschäftigt.

Von: Annette Traks

10.12.2016

Die 31-jährige Greta, Alex und dessen kleine Tochter Smilla machen Urlaub in einem Ferienhaus am Maransee. Eines spätnachmittags rudern sie zu der mitten im See gelegenen kleinen Insel. Während Alex und Smilla abenteuerlustig losziehen, um das Gelände zu erkunden, bleibt Greta lieber allein am Ufer zurück. Dort wartet sie vergeblich auf die Rückkehr von Vater und Tochter. Irgendwann geht sie an Land, um die beiden zu suchen, jedoch ohne Erfolg - von ihnen fehlt jede Spur. Greta fährt zum Ferienhaus zurück und durchlebt - auch mit ihrer eigenen Geschichte konfrontiert - fortan einen wahren Albtraum. Resümee: Dieses im positiven Sinne sehr ungewöhnliche Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, in der Greta die aktuellen und vergangenen Ereignisse erzählt. Der Leser steigt dabei intensiv in ihre Erlebnis-, Gedanken- und Gefühlswelt ein und wird immer wieder mit ungelösten und durch die aktuellen Ereignisse neu aufgeworfenen Fragen konfrontiert. Dabei sucht er selbst nach Antworten, was wohl auf der Insel mit Alex und Smilla passiert sein mag, welche Rolle Greta dabei möglicherweise spielt, wie ihr Verhältnis zu Alex ist und welches Geheimnis ihre eigene Familiengeschichte birgt. All dies wird im Handlungsverlauf sukzessive geklärt und lässt den Leser jedes Mal erschauern - ein wahrer Thriller! Einige kursiv gedruckte Kapitel schildern ebenfalls Gedanken und Ereignisse in der Ich-Form, jedoch bleibt bis zum Schluss unklar, wer der Erzähler ist. Die Lösung offenbart eine schockierende Entwicklung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe. Dabei passt sie absolut stimmig ins Gesamtkonzept und treibt die Spannung noch einmal auf die Spitze. Die Atmosphäre des Thrillers passt zur Handlung und zu Gretas Erlebnis-, Gedanken- und Gefühlswelt. Sie ist düster, geheimnisvoll und manchmal auch beklemmend - aber von einer Art, die einen magisch anzieht. Man möchte möglichst dicht an die Geschehnisse herankommen, um Einzelheiten zu erkennen, die vielleicht Licht in das Dunkel um die junge Frau bringen könnten. Fazit: ein echter Psychothriller, der einen auch nach der Lektüre noch gedanklich beschäftigt.

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Vita

Caroline Eriksson, 1976 geboren, hat Sozialpsychologie studiert und als Personalberaterin gearbeitet. Der Thriller "Die Vermissten" hat ihr den internationalen Durchbruch eingebracht. Er erscheint weltweit in über 25 Ländern und wurde in Schweden zum Überraschungsbestseller des Jahres. Caroline Eriksson lebt mit ihrer Familie in Stockholm.

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