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Die Waldgräfin Roman

Die Eifelgräfin-Trilogie (1)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21260-5

Erschienen: 02.02.2017
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In der Eifel, um das Jahr 1060: Alienor, die rebellische Tochter des Freigrafen zu Sassenberg, war ihr Leben lang eine Außenseiterin. Nach dem Tod ihrer Mutter wird sie von ihrem Vater gezwungen, die Pflichten der Burgherrin zu übernehmen und muss über das Schicksal eines gefangenen »Barbaren« enscheiden. Dieser erweist sich als letzter Sohn eines uralten nordischen Herrschergeschlechts — und ist somit auch der Erzfeind ihres Vaters. Da ergreift die junge Eifelgräfin die Chance, nicht nur Erik, sondern auch sich selbst aus der Abhängigkeit des Freigrafen zu befreien.

ÜBERSICHT ZU DAGMAR TRODLER

Die Eifelgräfin-Trilogie

Trilogie um Alienor von Sassenberg, die junge Eifelgräfin

  • 1. Die Waldgräfin
  • 2. Freyas Töchter
  • 3. Die Tage des Raben

Reihe um Ima von Lindisfarne

  • 1. Die Rose von Salerno
  • 2. Die Totenfrau des Herzogs

Einzelromane

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Dagmar Trodler (Autorin)

Dagmar Trodler, 1965 geboren, arbeitete als Krankenschwester und studierte dann Geschichte und skandinavische Philologie in Saarbrücken, Aachen und Köln. Sie lebt in der Lüneburger Heide. Ihr letztes Buch Die Totenfrau des Herzogs und ihre historische Roman-Trilogie Die Waldgräfin, Freyas Töchter und Die Tage des Raben sowie Die Rose von Salerno begeisterten Leser, Buchhändler und Rezensenten gleichermaßen.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21260-5

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 02.02.2017

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Die Waldgräfin

Von: Seitenfetzer Datum: 06.05.2017

https://seitenfetzer.wordpress.com/

Dieses Mal hat es mich ins elfte Jahrhundert verschlagen. Ehrlich gesagt, ist das weniger „meine“ Zeit und auch der Klappentext hätte mich alleine wohl nicht für "Die Waldgräfin" gewinnen können.

Wider Erwartens konnte mich die Geschichte doch fesseln. Ich hatte ehrlich gesagt die Befürchtung, dass sich die Geschichte zu sehr um Authenzität bemühen und somit sämtliche Spannung verweigern könnte, aber dem ist glücklicherweise nicht so.

Tatsächlich lassen die großen und kleinen alltäglichen Konflikte die Handlung, die hauptsächlich nahe Alienors Heimat spielt, weitestgehend lebendig und fließend wirken. Dies mag auch daran liegen, dass Trodler sich mit den damaligen Verhältnissen auszukennen scheint. So fließt Wissen über Kräuter und religiöse Gebräuche ganz beiläufig in die Geschichte ein.

Einerseits findet sich eine Vielzahl verschiedener Religionen, andererseits nimmt natürlich das damalige Christentum die größte Rolle ein. Und hier sind wir an einem Punkt, der mich doch im Laufe der Handlung immer mehr gestört hat. Ja, das Christentum hat sich damals alles andere als mit Ruhm bekleckert. Aber muss man die Kirche deswegen direkt oder indirekt als Ursache für nahezu jedes Problem der Protagonistin herhalten?

Was die Charaktere betrifft, so bin ich zwiegespalten. Der Pluralismus der Religionen wird dadurch erzeugt, dass einige Charaktere mit einer entsprechenden Hintergrundgeschichte ausgestattet sind, was ich begrüße. Alienor hingegen hat mich immer wieder genervt. Zwar gab es Phasen, in denen ich sie mochte und auch mit ihr litt, aber letztendlich überwiegt dann doch das Augenverdrehen meinerseits.

Es ist ja schön und gut, dass der innere Konflikt zwischen ihrem Glauben und dem, was sie für richtig hält, ausgestaltet wurde, aber irgendwann muss man sich doch im Klaren sein, was überwiegt. Tatsächlich hatte ich beim Lesen einen Punkt erreicht, bei dem ich auf möglichst wenige Plot-Twists gehofft habe, weil jede kleinste Wendung einen Schwall von religiösen Zweifeln, verzweifelten Gebeten und jammernden rhetorischen Fragen zur Folge hat.

Generell weiß sie einfach nicht, was sie will. Erst fängt sie vor Liebeskummer an, mal eben die verschiedensten Arten von Selbstverletzung auszuführen und dann weiß sie wieder nicht, ob sie dem Kerl überhaupt vertrauen kann? Es spricht nicht gerade für sie, dass ihre jüngere Schwester auf mich oftmals einen reiferen Eindruck macht.

Dieses Verhalten hat mir dann auch die Liebesgeschichte versalzen, dabei hätte diese wirklich gut werden können, besteht sie eben nicht aus Instant-Liebe, sondern wächst den Umständen gemäß nur langsam. Und immerhin wurde auch auf ein Liebesdreieck, das ich zwischenzeitlich befürchtet hatte, verzichtet.

Insgesamt könnte "Die Waldgräfin" mit ihren geschickt eingewebten Informationen über das damalige Leben sowie eine angenehm realistische Liebesgeschichte eine wunderbare Reise ins elfte Jahrhundert sein – würde sich die Protagonistin nicht zu oft aufführen wie ein unentschlossener, zickiger Teenager. Daher vergebe ich 3 von 5 Kreuzen.

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