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Die Welt ist ein schöner Ort Der Weg meiner Tochter in einen würdevollen Tod

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18306-6

Erschienen: 20.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Am Silvesterabend des Jahres 2013 wird die 29-jährige Brittany Maynard wegen unerträglicher Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Kurz darauf erfährt sie, dass ein Hirntumor in ihrem Kopf wütet und sie nur noch wenige Monate zu leben hat. Für Brittany steht fest: Sie wird nicht warten, bis der Tumor sie ihres Wesens beraubt und ihr ein qualvolles Ende bereitet. Sie ist entschlossen, gegen das bestehende Gesetz in Kalifornien den Zeitpunkt ihres Todes selbst zu bestimmen. Es beginnt ein zäher Kampf, doch sie findet einen Weg: Elf Monate nach der Diagnose nimmt sie ein tödliches Medikament zu sich und stirbt in Oregon, umringt von Familie und Freunden. In ihrem Buch erzählt Brittanys Mutter von dem unglaublichen Mut ihrer Tochter – und von ihrem beispiellosen Einsatz für einen würdevollen Tod.

Deborah Ziegler (Autorin)

Deborah Ziegler wurde 1956 in Albuquerque, New Mexico, geboren. Sie studierte Pädagogik und unterrichtete fünfzehn Jahre lang Englisch und Naturwissenschaften. Derzeit lebt sie mit ihrem Mann Gary und zwei Hunden in Kalifornien und hält Vorträge über selbstbestimmtes Sterben.

Aus dem Amerikanischen von Eva Kemper
Originaltitel: Wild and Precious Life
Originalverlag: Simon & Schuster

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18306-6

€ 17,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 20.03.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die Welt ist ein schöner Ort

Von: Niklas' Leseblog Datum: 17.06.2017

niklas-leseblog.jimdo.com

Am Silvesterabend des Jahres 2013 wird die 29-jährige Brittany Maynard wegen unerträglicher Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Kurz darauf erfährt sie, dass ein Hirntumor in ihrem Kopf wütet und sie nur noch wenige Monate zu leben hat. Für Brittany steht fest: Sie wird nicht warten, bis der Tumor sie ihres Wesens beraubt und ihr ein qualvolles Ende bereitet. Sie ist entschlossen, gegen das bestehende Gesetz in Kalifornien den Zeitpunkt ihres Todes selbst zu bestimmen. Es beginnt ein zäher Kampf, doch sie findet einen Weg: Elf Monate nach der Diagnose nimmt sie ein tödliches Medikament zu sich und stirbt in Oregon, umringt von Familie und Freunden.



In einem sehr berührenden und ergreifenden Schreibstil berichtet Brittany's Mutter von dem Weg ihrer Tochter in den Tod. Was sich zunächst einmal schrecklich anhört - und zweifelsohne auch ist - ist gleichzeitig auch unglaublicher Mut und der Kampf und Einsatz für ein würdevolles Sterben, das leider viel zu selten möglich ist.
Es ist schockierend über das Leben der jungen Frau zu lesen und über die Symptome, die Anfälle auf ihrem Weg in den Tod. Andererseits ist es auch ergreifend und ein Beispiel für die Politik und viele Länder, warum Brittany gekämpft hat.
Das ist und wird auch die Kernaussage bleiben - es muss möglich sein, in einem solchen oder ähnlichen Fällen, über seinen eigenen Tod entscheiden zu können. Es ist kein schönes Thema, das soll es auch gar nicht sein - aber es ist wichtig. Denn auch die eigene Familie möchte dem Kind nicht unbedingt dabeizusehen, wie sich ein Tumor weiterentwickelt und wie es dann unter Qualen sterben muss. Es ist viel schöner, mit einem Medikament im Kreise seiner Liebsten einschlafen zu können.
Gleichzeitig zeigt das auch die Gefahren eines solchen Medikaments auf und verkündet, dass es klare, neue Gesetze geben muss.



Fazit:

Einerseits schockierend, andererseits beispielslos und stark: Der Kampf einer jungen Frau für einen würdevollen Tod.

Herzzerreißend ehrliche Erzählung einer Mutter über den tödlich endenden Krankheitsverlauf ihrer Tochter

Von: Lesendes Federvieh Datum: 10.05.2017

lesendesfedervieh.blogspot.de

Die 29-jährige Brittan Maynard wird am Silvesterabend 2013 wegen unerträglicher Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Einige Untersuchungen später steht die Diagnose fest: Ein gigantischer Hirntumor wütet in ihrem Kopf. Brittany bleiben nur noch wenige Monate, doch die junge Frau will nicht so lange warten bis der Tumor sich ihres Wesens beraubt hat. Sie ist entschlossen, den Zeitpunkt ihres Todes selbst zu bestimmen, auch wenn dies gegen das bestehende Gesetz in Kalifornien verstößt. Nach einem zähen Kampf, bei dem es allerhand Hürden zu überwinden galt, nimmt Brittany schließlich im Bundesstaat Oregon umringt von ihrer Familie und ihren Freunden ein tödliches Medikament ein, welches ihren Schmerzen ein Ende bereitet.

"Die Welt ist ein schöner Ort" ist ein ganz besonderes Buch, denn darin erzählt eine Mutter von dem beispiellosen Einsatz ihrer Tochter Brittany im Kampf für einen würdevollen Tod, das von mir fünf Sterne bekommt. Alleine die Vorstellung einen Menschen zu verlieren, den man liebt, finde ich absolut schrecklich, doch das einzige Kind aktiv beim Sterben zu begleiten ist noch viel schlimmer. Deborah Ziegler steht von einem Tag auf den anderen vor einem Scherbenhaufen. Am Silvesterabend wird ihre 29-jährige Tochter Brittany wegen unerträglichen Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Bange Stunden, in denen sie sich an jedem kleinsten Hoffnungsschimmer festhält folgen, doch die niederschmetternde Diagnose folgt unausweichlich: Brittany hat einen Hirntumor. Damit beginnt dieses Buch. Es ist keine fiktive Geschichte, sondern Realität. Eine Mutter berichtet herzzerreißend ehrlich über den Krankheitsverlauf ihrer Tochter, den Hoffnungsschimmern, die immer wieder zerstört werden und die zunehmende Launen aufgrund der starken Medikamention. In regelmäßigen Rückblenden erzählt Deborah Ziegler von Brittany vor und nach der Diagnose, stets auf der Suche nach Anzeichen, die sie übersehen hat, denn nach Aussage der Ärzte wuchs der Tumor bereits seit zehn Jahren in Brittanys Hirn heran. Man spürt die unendliche Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter, die nichts anderes im Sinn hat, als diese zu beschützen. Doch man gewinnt auch einen Eindruck über die Kehrseite. Je weiter der Tumor wächst und je länger die Behandlung andauert, desto launischer wird Brittany, sodass sie in ihren letzten Wochen jeden schrecklich verletzt, der ihr nahesteht. Ich finde es unglaublich bewundernswert, wie Deborah Ziegler in diesem Buch der ganzen Welt von den guten aber auch den schlechten Tagen mit ihrer Tochter erzählt, die stellenweise richtig böse ist. Den größten Respekt sollte an ihr jedoch für die grenzenlose Unterstützung zollen, die sie ihrer Tochter entgegengebracht hat. Nur wenige Augenblicke nach ihrer Diagnose entschloss Brittany sich nämlich dazu, selbst bestimmen zu wollen, wann ihr Leben endet. Sie möchte nicht ihres Wesens beraubt unter starken Schmerzen dahinvegetieren, sondern die ihr verbleibende Zeit genießen und danach im Kreise ihrer Liebsten sterben. Auf dem lang andauernden und anstrengenden Kampf für den selbstgewählten Tod in Würde steht Deborah ihrer Tochter, soweit diese es zulässt, zur Seite. "Die Welt ist ein schöner Ort" spendet all jenen, die sich in einer ähnlichen Lage befinden oder befunden haben Trost und ist zugleich ein Appell an alle, sich mit dem Thema selbstbestimmtes Sterben in Würde auseinanderzusetzen. Es ist ein wirklich wundervolles Buch, auf das man sich allerdings innerlich vorbereiten sollte, denn die Geschichte von Brittany Maynard und ihrer Krankheit wird von ihrer eigenen Mutter rückblickend schonungslos ehrlich erzählt.

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