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Die Wiederentdeckung der Kindheit Wie wir unsere Kinder glücklich und lebenstüchtig machen

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20856-1

NEU
Erschienen: 26.06.2017
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»Gebt den Kindern ihre Kindheit zurück!«
(Michael Winterhoff)

Alle Eltern wollen für ihr Kind das Beste. Es soll eine glückliche, unbelastete Kindheit haben, in der es Freiräume erobern und eigene Erfahrungen machen darf. Ich kenne keine einzige Mutter und keinen einzigen Vater, der das nicht sofort unterschreiben würde. Niemand will sein Kind so fest an sich binden, dass es ein Leben lang unselbstständig bleibt. Niemand will zum Juristen seines Kindes mutieren, der sofort mit Klage droht, sobald in der Schule mal ein Problem auftaucht. Und niemand will sein Kind durch Förderwahn ganz rappelig machen.
Trotzdem ist genau das die Welt, in der Kinder heute groß werden.
Materiell mag es Kindern heute außerordentlich gut gehen. Doch die Vorstellung, dass die heutige Gesellschaft den Kindern beste Entwicklungsmöglichkeiten und Chancen bietet, ist definitiv falsch.



Indem wir uns unseren Kindern gegenüber auf eine Art und Weise verhalten, die das Wachstum ihrer Psyche über ein bestimmtes Stadium hinaus unmöglich macht, verurteilen wir sie dazu, ewig Kleinkind zu bleiben. Auch wenn es paradox erscheinen mag: Damit schenken wir ihnen keine wunderbare Kindheit, sondern wir nehmen sie ihnen.



Michael Winterhoff zeigt, wie wir Erwachsenen – Eltern, Erzieher und Lehrer – Kindern wieder eine Kindheit schenken können, die ihren Namen auch verdient. Unbeschwertheit, Freiheit und Fürsorge gehören unbedingt mit dazu, wenn wir unsere Kinder in Zukunft wieder fit machen wollen für ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben.

  • Beziehungslust statt Erziehungsfrust

  • Ein Mutmachbuch für Eltern, Lehrer und Erzieher

  • Mit zahlreichen positiven Beispielen aus der Praxis

  • Alexander (*1995) und Luis (*2016) begleiten den Leser durch das Buch

Jetzt zur »read 'n' go«-Leseprobe!

»Winterhoffs Diagnose von der ›Abschaffung der Kindheit‹ hat den Nerv der Zeit und den Nagel auf den Kopf getroffen.«

Süddeutsche Zeitung

Michael Winterhoff (Autor)

Dr. Michael Winterhoff, geboren 1955, Dr. med., ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Psychotherapie in Bonn. In seinen bisherigen sehr erfolgreichen Büchern analysiert er gesellschaftliche Entwicklungen mit Schwerpunkt auf den gravierenden Folgen veränderter Eltern-Kind-Beziehungen für die psychische Reifeentwicklung junger Menschen und bietet Wege aus diesen Beziehungsstörungen an. Winterhoff lebt und arbeitet in Bonn.

www.michael-winterhoff.com

»Winterhoffs Diagnose von der ›Abschaffung der Kindheit‹ hat den Nerv der Zeit und den Nagel auf den Kopf getroffen.«

Süddeutsche Zeitung

24.09.2017 | 14:00 Uhr | Siegburg

Vortrag Dr. Michael Winterhoff - Die Wiederentdeckung der Kindheit / Mythos Überforderung

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Mehr Infos

Rhein-Sieg-Halle
Bachstr. 1
53721 Siegburg

Weitere Informationen:
Steinhauer Kommunikation e.K.
53225 Bonn

Tel. 0228-97596-19, r.wimmers@steinhauerkom.de

03.10.2017 | 19:00 Uhr

Vortrag Dr. Michael Winterhoff - Die Wiederentdeckung der Kindheit. Wie wir unsere Kinder glücklich und lebenstüchtig machen.

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Mehr Infos

Weitere Informationen:
Bundesgymnasium Bregenz
6900 Bregenz

wolfgang.tuertscher@bgbb.snv.at

17.10.2017 | 19:00 Uhr | Steinheim

Die Welt hat sich verändert, die Bedürfnisse von Kindern aber nicht. Kinder brauchen eine Kindheit, die diesen Namen verdient. Dr. Michael Winterhoff erklärt, was dazu gehört.

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Mehr Infos

Hillerschule GHWRS
Schulstr. 3
Dieter-Eisele-Saal
89555 Steinheim

Tel. 07329-969730, straubmueller@hillerschule.de

18.10.2017 | 19:00 Uhr | Göpppingen

Vortrag Dr. Michael Winterhoff - Die Wiederentdeckung der Kindheit / Mythos Überforderung

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Mehr Infos

Stadthalle
Blumenstr. 41
73033 Göpppingen

Weitere Informationen:
Kaufmännische Schule Göppingen
Förderverein/Akademie
73035 Göppingen

22.11.2017 | 19:30 Uhr | Liederbach

Vortrag Dr. Michael Winterhoff - Die Wiederentdeckung der Kindheit / Mythos Überforderung

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Mehr Infos

Liederbachhalle
Wachenheimer Str. 61
65835 Liederbach

Weitere Informationen:
Bücherei Liederbach am Taunus
65835 Liederbach am Taunus

Tel. 06196 / 65 12 38-0, buecherei@buecherei-liederbach.de

31.01.2018 | 20:00 Uhr | Schloß Holte-Stukenbrock

Vortrag Dr. Michael Winterhoff

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Mehr Infos

Aula am Gymnasium
Holter Str. 155
33758 Schloß Holte-Stukenbrock

Weitere Informationen:
VHS Schloß Holte-Stukenbrock
33758 Schloß Holte-Stukenbrock

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20856-1

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

NEU
Erschienen: 26.06.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Kinder sind KINDER und Eltern ERWACHSENE

Von: Dr. Rudolf Sanders  aus 58706 Menden Datum: 01.08.2017

www.partnerschule.eu

Solche Lektüre macht mir Freude, weil Praxiserfahrung und wissenschaftliche Fundierung zusammenfinden. So beobachtet der als Kinder- und Jugendlichenpsychiater Tätige in den letzten 25 Jahren ein Veränderungs- und Gewöhnungsprozess, der die Lebenswelten unserer Kinder komplett auf den Kopf gestellt hat. Als Referenzjahre nimmt er 1990 und 2017. An diesen zeigt er Schritt für Schritt die Unterschiede in den Verhaltens- und Erlebensweisen der Kinder zu diesen Zeitpunkten auf. Sein Ziel ist es, dem Leser und der Leserin die Augen zu öffnen und deutlich zu machen, dass viele unserer Einstellung, Erinnerungen und Erwartungen sich schleichend ändern. Ihm ist es ein Herzensanliegen, Kindern wieder eine Kindheit zu ermöglichen, um zu glücklichen, lebenstüchtigen und selbständigen Erwachsenen mit einer gut entwickelten Persönlichkeit werden zu können, die darauf brennen, als beziehungsfähige und verantwortungsvollen Menschen ihren Platz in der Welt zu finden.

Eine Ursache sieht er darin, dass wir uns unseren Kindern gegenüber auf eine Art und Weise verhalten, die das Wachstum ihrer Psyche über ein bestimmtes Stadium hinaus unmöglich macht. Sie werden dazu verurteilt, ewig psychisch ein Kleinkind zu bleiben. Die Ursachen sieht er in der Art und Weise, wie heute Kindern begegnet wird, als kleine Erwachsene. Mit ihnen wird Stunden lang diskutiert, ob sie nun draußen im Winter einen Pullover anziehen sollen, sie dürfen den Urlaubsort festlegen – und sind dann natürlich verantwortlich, wenn sie dort keinen „Spaß“ haben – und vor allen Dingen sollen sie ihre Eltern lieben, sonst sind diese nämlich ganz traurig…

Eine zentrale Ursache, dass Eltern ihren Kindern nicht mehr ein Gegenüber sind, ihnen nicht mehr einen deutlichen Rahmen, eine Orientierung bieten, mit ihrer ungeteilten Aufmerksamkeit und Präsenz nicht bei ihnen sind - natürlich auch nicht bei sich selbst, sonst könnten sie ihrer Intuition als Eltern folgen - macht er an der Kolonisierung der Eltern durch das Smartphone aus. Sie sind praktisch durch dieses gekapert. Eine weitere Ursache ist eine Bildungspolitik, in der Lehrer und Erzieherinnen bereits in der Ausbildung lernen, dass Kinder wie Partner zu behandeln sind. Dabei wird völlig übersehen, dass diese Partnerschaft sie völlig überfordert. Denn Aufgabe von Eltern, Erzieherinnen und Lehrer ist es, im Kontakt mit einem Kind in der Lage zu sein, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen und sich mit Liebe und Hingabe der Entwicklung des Kindes zu widmen. Das Binden einer Schleife kann man nicht in Ruhe und Gelassenheit üben, wenn man gleichzeitig meint, auf dem Smartphone noch schnell die letzten beruflichen E-Mails checken zu müssen.

Meine Beobachtungen in über 25 Jahren der Leitung einer Ehe- und Familienberatungsstelle, das Zusammenleben mit Familien über mehrere Tage im Rahmen meiner paartherapeutischen Seminare – bei denen die Kinder parallel betreut werden – stimmen mit den Beobachtungen des Autors überein. So freue ich mich über dieses Buch, das an keiner Stelle Eltern Vorwürfe macht, sondern ganz im Gegenteil immer wieder darauf hinweist, dass Eltern das Beste für ihre Kinder wollen. So bietet die Lektüre hinreichend Anregung, wieder die Rolle als Eltern bewusst wahrzunehmen. Wer darüber hinaus noch etwas für seine Erziehungskompetenz tun will, dem empfehle ich das Programm zur Positiven Erziehung Triple-P. In konzentrierter Form lernen hier Eltern wieder Eltern zu sein und die Führung in der Familie zu übernehmen. Meine Erfahrung dabei über fast zwei Jahrzehnte hat mir immer wieder gezeigt, dass nicht nur die Kinder dabei glücklicher werden, sondern auch die Eltern zufrieden, denn Klarheit und Entspannung im Miteinander ist die beste Möglichkeit für Kinder zu gedeihen.

Wiederentdeckung von Kindheiten

Von: Tanja Hammer Datum: 19.07.2017

www.wir-singen.com

Als Kinder- und Jugendpsychiater trifft Herr Winterhoff naturgemäß auf Kinder und Jugendliche, die in ihrem Verhalten von der Norm abweichen. Genau aus dem Grund habe ich mich bislang seinen Büchern verwehrt, in dem er mit diesem Blick auf Kinder (und deren erziehende Erwachsene) schaut und attestiert, dass sie zu Tyrannen würden. Ich sehe nicht die Kinder aus einer psychiatrischen Praxis, sondern nicht in Behandlung befindliche Kindergarten- und Schulkinder. Eines eint uns: Wir stellen beide fest, dass die Kinder heute ein anderes Verhalten zeigen, als früher. Für ihn sind alle Kinder heute so anders als früher, ich sehe das selektiver. Winterhoff reklamiert für sich 1995 als Wendepunkt. Ich sehe diese erst gut ein Jahrzehnt später. Fest steht jedoch, dass das veränderte Verhalten keineswegs positiv ist und ich stelle fest: der Mann hat was zu sagen, er hat Ahnung und eine begründete Meinung, er verfügt über Ideen, woher die Veränderungen rühren und bietet Lösungen an. Er entlastet einerseits Eltern von dem Vorwurf, ihre Kinder nicht erzogen zu haben, mahnt jedoch fast im gleichen Atemzug die Erziehungsverantwortung der Erwachsenen an.

Die ersten 30 Seiten lese ich in einem „Rutsch“ und merke, wie ich anfange mich aufzuregen, weil mir das alles so bekannt vorkommt. Kinder, denen ich alles x-mal sagen muss, die nicht zuhören (wollen oder können), die auf die klarste und eindeutigste Ansage mit einer Frage erwidern, statt mit einer logischen und altermäßig eigentlich machbaren Antwort, Kinder, die nach der Hälfte der Stunde langsam mal anfangen, ihre Sachen auszupacken ist doch für viele von uns Alltagsgeschäft. Die Erklärung dazu gefällt mir ausgesprochen gut und klingt sehr plausibel. Die Kinder bringen die Erwachsenen dazu, dass diese sich auf die Kinder einstellen, nicht umgekehrt. Erwähnt wird die frühkindliche-narzisstische Phase, in der die Kinder von den Erwachsenen Reaktionen einfordern, um die Welt zu begreifen. Grenzen werden thematisiert, die Halt geben, die durch Menschen oder Gegenstände bestehen können und die durch das erproben von Reaktionen ausgelotet werden müssen. Sehr interessant!

Leider, wirklich leider, ist in dieses wirklich informative und dabei durchaus auch unterhaltende Buch nicht stringent erzählt und unterbricht durch häufige Abschweifungen, Einrückungen und Schriftgrößenwechsel den Lesefluss. Es gibt zahlreiche Beispiele, mit denen Winterhoff seine Thesen und Ausführungen noch einmal deutlicher macht. Warum er aber dieses merkwürdige Konzept mit Luisa und Luis (geboren 2017) und Alex und Alexa (geboren 1990), die alle Kinder darstellen sollen, wählt, bleibt mir bis zum Schluss unklar. Dazu gibt es noch Beispiele aus dem Bereich Betriebssysteme und Autos. Ab der Mitte des Buches war ich unsicher, wen sich der Autor als Zielleser vorgestellt hat oder ob da einfach die „Gedanken mit ihm durchgegangen sind“, es ist zweifelsfrei auch ein emotionales Thema. Unvermittelt geht er ganz weit zurück. Er nennt das Mittelalter als Referenzzeit und gibt dann als Datum 1417 an. Es ist für ihn auffallend, dass es kaum Quellen gäbe, die Kinderleben beschreiben und nachweisen. Hier sei auf Philippe Aries Geschichte der Kindheit verwiesen, die den Sachverhalt zügig aufklären kann.

Fazit:
Es ist mein erstes Winterhoff Buch und ich stelle fest, dass ich mir das, was er zu sagen hat gerne anhöre, wie er es aber zu Papier bringt mir zu langatmig, zu durcheinander und unstrukturiert, ist. Das Cover gefällt mir im Vergleich zu den weiteren Ratgebern aus seiner Feder ausgesprochen gut, da es freundlich, kindgerecht aber nicht kindlich, daher kommt, nicht den Eindruck eines belehrenden Ratgeber erweckt. Ich sehe das Buch klar als Elternbuch über Erziehung, über Kinderentwicklung, nicht als Ratgeber, nicht als Buch für Fachkräfte, die haben nämlich Beispiele den ganzen Tag und könnten eine komprimierte Fassung dieses Buches sicher besser vertragen.

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