Die Wiese

Lockruf in eine geheimnisvolle Welt
Von dem preisgekrönten Dokumentarfilmer

(6)
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Mit umfangreichem farbigen Bildteil

Kitzelnde Gräser, leuchtende Blumen, summende Insekten: So fühlt sich eine Sommerwiese an. Jan Haft nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in ein wahres Naturparadies, in dem Hunderte bunter Pflanzen und bizarrer Tiere leben, deren Naturgeschichte oft noch gar nicht richtig erforscht ist. Nirgendwo sonst leben mehr Insektenarten, nirgendwo sonst herrscht eine solche Farbenpracht. Und gleichzeitig ist kein heimischer Lebensraum so sehr bedroht: Etwa ein Drittel unseres Landes war einst von blühenden Wiesen bedeckt. Heute sind es noch klägliche zwei Prozent. Das mit zahlreichen Fotos bebilderte Buch weckt Begeisterung für diesen artenreichen, lebendigen Lebensraum und ist zugleich ein Aufruf zur Rettung der letzten Blumenwiesen.

Das Buch wird nach höchsten ökologischen Standards (Cradle to Cradle) hergestellt und nicht in Folie eingeschweißt.

»Der Biologe hat ein feuriges Plädoyer für den Erhalt naturnaher Wiesen geschrieben. Ein wunderbares Buch über den Miniaturdschungel vor der eigenen Haustür.«


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mit farbigen Abbildungen
ISBN: 978-3-641-23094-4
Erschienen am  25. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wunderbar geschrieben und sehr informativ

Von: Silli

23.11.2019

Jan Haft ist einer der bekanntesten Naturfilme Deutschlands und ein anerkannter Experte. Von ihm stammen u.a. die Filme „Mythos Wald“ und „Magie der Moore", und auch über die Wiese ist ein Film entstanden – dieses Buch ist eine vertiefende Ergänzung dazu. Aber es steht auch für sich, man muss den Film nicht kennen (obwohl er sehr empfehlenswert ist). Haft erzählt in dem Buch von den Dreharbeiten und davon, dass er mit Hilfe von Spezialeffekten wie Zeitlupe und Zeitraffer Spannung erzeugt und mit spezieller Makro-Technik den Zuschauer ins „Innere“ der Wiesen führt. Das Buch ist ein Appell, sich intensiver für den Erhalt dieses Mikrokosmos‘ einzusetzen, ihn stärker zu schützen. Haft nennt Zahlen: Etwa die Hälfte der Landesfläche Deutschlands wird landschaftlich genutzt. Gut zwei Drittel davon sind Äcker, der Rest ist Grünland. Wenn man bedenkt, dass nur ein kleiner Teil der Betriebe ökologisch wirtschaftet, bleibt eine riesige Fläche, auf der reichlich Dünger und Schädlingsvernichtungsmittel ausgebracht wird. Wer das Buch, das mit wunderschönen Fotos ergänzt ist, liest, bekommt einen neuen Blick auf die Wiese und auf das sensible Ökosystem, das durch menschliche Eingriffe sehr leicht aus der Balance gerät. Es rüttelt auf, ohne eine wütende Anklage zu sein. Jan Haft richtet den Blick auf die Schönheit. Er beschreibt einen Tag im Mai auf einer intakten Wiese, erzählt von den unzähligen Insekten, die dort leben, der Fuchsmutter auf Mäusejagd und dem Trillern der Feldlerche. Er schreibt über die „heilige Wiese“ seiner Kindheit in der Nähe von München und über die Wiesen, über die er heute streift. Absolute Leseempfehlung!

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Ein MUSS für alle Naturfans

Von: Annette Rost

31.07.2019

Jan Haft entführt den Leser in seinem wirklich gelungenen Buch in die Welt der Wildblumenwiese mit ihrer vielfältigen, artenreichen Flora und Fauna. Diese blühenden und lebendigen Kulturparadiese verschwinden seit der Intensivierung der industrialisierten Landwirtschaft immer mehr. Auf Seite 48 lese ich: „Kein anderer Lebensraum ist in Deutschland auch nur annähernd so bedroht wie die Blumenwiese.“ Dabei sind natürlich unter anderem die unvorstellbaren Massen an Giften, welche versprüht werden schuld. Das Naturparadies Wiese verschwindet immer mehr: 98% der Wiesen sind heute zu Betonwüsten und Gewerbegebieten geworden oder werden zu Mais- Monokuluren und überdüngten Hochleistungs-Nutzflächen zur Gewinnung für z.B.Biogas oder Silage umfunktioniert Durch die Versieglung der Flächen und durch die intensive Landwirtschaft sind tausende einheimische Arten von Blütenpflanzen, Gräsern und Farnen, sowie rund 3500 Tierarten bedroht. Ein Drittel dieser Arten steht bereits auf der roten Liste und findet sich nur noch in kleinen Restrefugien. Manche Wiesenparadiese werden auch einfach nur sich selbst überlassen und verbuschen. Durch das Zuwachsen mit Büschen und Bäumen verschwindet dann auch automatisch die farbige Vielfalt. Jan Haft beschreibt auf lebendige Weise die unterschiedlichsten Wiesentypen und ihre Bewohner. Ein besonderes Augenmerk legt der Autor auf die Entwicklung des sehr seltenen Falters, den „Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling“. Am Beispiel dieses gefährdeten Schmetterlings zeigt Jan Haft wichtige ökologische Zusammenhänge des Lebensraums Wiese auf, und wie sehr die einzelnen Arten auf bestimmte Umweltbedingungen angewiesen sind. Wie wichtig der richtige Mähzeitpunkt und dessen Häufigkeit für die Artenvielfalt ist (nämlich nur maximal zweimal im Jahr), und wie schädlich das Übermaß an Gülle und chemischen Düngemitteln sind, erklärt Jan Haft sehr interessant. Als leidenschaftlicher Naturschützer und Naturfilmer berichtet der Autor auch über das Projekt “Jeder Gemeinde ihr Biotop” der Heinz-Sielmann-Stiftung. Es dient dazu, Schutzgebiete zu bilden und diese großflächig zu verbinden. Mehr Magerwiesen, Tümpel und Totholzecken um mehr Lebensraum für Insekten, Reptilien und Amphibien zu schaffen. Jan Haft bemüht sich auch im privaten Leben Wiesen wieder in Lebensräume für bedrohte Tiere und Pflanzen zu verwandeln. So zeigt der Autor auch Lösungsmöglichkeiten auf, wie wir alle (Landwirte, Verbraucher und die Regierung) etwas dazu beitragen können den gesunden und artenreichen LEBENSRAUM WIESE zu retten und zu erhalten. Wunderschöne Fotos und hilfreiche Links und weiterführende Literaturhinweise laden jeden Leser ein tiefer in das Thema Wiese, Naturschutz und Artenvielfalt einzutauchen. Mein Fazit: Das Buch „Die Wiese“ ist einfach nur genial und mit viel Liebe zur Natur geschrieben. Ich finde die lebendigen Beispiele, das enorme Wissen des Autors und seine Begeisterung für den Lebensraum Wiese total spannend. So habe ich in diesem Buch über Wanzen erfahren, die singen, und über winzige bunte Pilze, die ich noch nie gesehen habe. Ich habe Jan Haft in diesem Buch regelrecht auf einem Spaziergang in die Vergangenheit meiner Kindheitstage begleitet, wo es in den bunten Wiesen noch summte und brummte und blühte und duftete. Das Buch ist für alle Naturbegeisterte ein absolutes Highlight.

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Vita

Der Biologe Jan Haft, geboren 1967, ist ein vielfach ausgezeichneter Natur- und Tierfilmer. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern auf einem Bauernhof im Isental bei München. Eine seiner Lieblingswiesen liegt gleich neben dem Hof. Sein neuer Film „Die Wiese – ein Paradies nebenan“ erscheint im April 2019.

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Pressestimmen

»Jan Haft schildert mit großer Sachkenntnis und Erzählfreude das überraschend vielfältige Leben von Tieren und Pflanzen in verschiedensten Wiesenarten, wie man es so detailreich noch nicht wusste.«

Imkerzeitschrift bienen&natur, Ausgabe 5/2019