Die Wildrosentöchter

Roman

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Ein Roman so verführerisch wie der Duft wilder Rosen ...

Als ihre große Liebe Lorenzo stirbt, glaubt Cassandra, nie mehr glücklich werden zu können. In ihrer Trauer widmet sie sich voll Hingabe den Weinreben und Rosenstöcken auf dem toskanischen Gut, das ihr Mann hinterlassen hat. Doch dann findet sie einen auf das Jahr 1944 datierten Liebesbrief. Fasziniert beginnt Cassandra Nachforschungen anzustellen, die in die Vergangenheit ihrer Familie führen. Als ihr Großvater jede Auskunft verweigert, bekommt sie Hilfe von Enea, dem ernsten, aber attraktiven Chorleiter des Dorfes. Und während die Rosen auf dem Gut zu blühen beginnen, kommen die beiden einer tragischen Liebesgeschichte auf die Spur ...

»Ein Roman zum Träumen«

Das macht Spaß! (12. April 2019)

Übersetzt von Ingrid Ickler
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24444-6
Erschienen am  11. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Wildrosentöchter

Von: Lese-katze92

07.05.2019

Seit dem Tod ihres Mannes Lorenzo muss Cassandra alleine für sich und ihre Tochter Aurora sorgen. Der Verlust schmerzt beide noch immer sehr. Aurora hat sich seit jenem Tag sehr zurückgezogen und spricht kaum noch mit Fremden. Oft ist Cassandra auch deshalb der Verzweiflung nahe. Hätte sie nicht die Unterstützung ihrer Schwiegermutter Mercedes, wäre sie wohl aufgeschmissen. Nicht zuletzt sorgt Mercedes auch dafür, dass ihre Enkelin Aurora den örtlichen Chor besuchen darf, obwohl diese kein einziges Wort singt. Als eines Tages der charismatische Chorleiter Enea die Leitung der Gesangstruppe übernimmt, ist damit nicht nur Ärger vorprogrammiert. Gemeinsam stoßen er und Anita auf ein tragisches Geheimnis, welches jahrzehntelang unter einem alten Weinstock im Garten ihres Hauses schlummerte und plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war. Welches schreckliche Geheimnis lauerte so lange unter der kühlen Erde des Fanilienanwesens und was hat Cassandra damit zu tun? Wird es ihr gemeinsam mit Enea gelingen dahinter zu kommen und werden sie und Aurora jemals wieder glücklich sein können? Insgesamt ist Valentina Cebeni ein spannender und gefühlvoller Roman gelungen, welcher mich bestens unterhalten konnte. Der Handlung spielt in zwei Zeitepochen und ist somit von Rückblenden in die Vergangenheit durchzogen, welche nicht nur sehr geheimnisvoll sondern zugleich auch teilweise sehr aufschlussreich waren. Dennoch haben mich die vielen Zweifel und Missverständnisse zwischen den Protagonisten manches Mal genervt den Kopf schütteln lassen. Zwar hat mir die Handlung insgesamt recht gut gefallen, dennoch wirkten manche Abschnitte auf mich zu "gewollt". Man begleitet Cassandra durch die Phasen der Trauer um ihren Mann, ihre Tochter hingegen ist einerseits sehr in sich gekehrt und scheint ihren Vater zu vermissen, auf der anderen Seite empfand ich ihr Verhalten als unverständlich und wenig nachvollziehbar. So kommt es ihrerseitsnzu Handlungen im Bezug auf ihre Mutter und Enea, deren Sinn sich mir nicht erschließen möchte. Zudem wirken diese sehr konstruiert und auch irgendwie realitätsfern. Wie kann ein junges Mädchen, welches um seinen Vater trauert, so schnell auf die Idee kommen, ihre Mutter unbedingt mit dem Chorleiter verkuppeln zu wollen?! Ich konnte hierfür leider nur sehr wenig Verständnis aufbringen, weshalb ich dies auch in meiner Bewertung berücksichtigt habe. Sonst waren der Schreibstil und die Kapitellängen angenehm und flüssig. Auch die Beschreibungen der Landschaft konnten mich für sich gewinnen. Die einzelnen Protagonisten jedoch waren in ihrem Verhalten mal mehr und mal weniger authentisch, was jedoch die Gesamtheit der Handlung nicht zu sehr verschlechterte. Auch erschien mir die Handlung stellenweise leider ein wenig langatmig, weshalb ich gefühlt ewig gebraucht habe, um dieses Buch zu beenden. Einzig die angeführten Punkte schmälerten mein Lesevergnügen, dennoch ist "Die Wildrosentöchter" ein unterhaltsames und gefühlvolles Buch, welches sich für nette Lesestunden zwischendurch eignet. Die Covergestaltung verspricht durch ihre hellen Farben ein eher fröhliches Buch, wobei der erste Eindruck hier leicht irreführen könnte, ist die Handlung doch stellenweise sehr tragisch und auch düster.

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Emotionaler Ausflug in die Toskana!

Von: Fanti2412

20.04.2019

Cassandra lebt mit ihrer kleinen Tochter Aurora und ihrer Schwiegermutter Mercedes auf einem Weingut in der Toskana. Vor einem Jahr starb ihr Mann Lorenzo viel zu früh an Krebs. Er war ihre große Liebe und Cassandra hat den Verlust noch nicht überwunden. Sie steckt tief in ihrer Trauer und auch die kleine Aurora kommt mit diesem tragischen Verlust noch nicht zurecht. Dennoch kümmert sich Cassandra um das Gut und ganz besonders liebt sie einen sehr alten Weinstock, der im Schatten eines Rosenstocks im Garten steht. Dieser Ort bedeutet ihr viel, da sie Lorenzo dort das Eheversprechen gab. Beim Versuch, dem alten Weinstock wieder Leben einzuhauchen findet sie eine alte vergrabene Metallkiste in der sich ein Liebesbrief und ein Passierschein aus dem Jahr 1944 befindet. Wer war die junge Frau, die diesen Brief schrieb und was ist aus ihr geworden? Cassandra beginnt nachzuforschen und stößt dabei auf ein Familiengeheimnis und ein tragisches Schicksal … Sehr einfühlsam erzählt Valentina Cebeni diese Geschichte, die aus der Sicht Cassandras in der Ich-Form geschrieben ist. Ich war Cassandra schnell sehr nah und habe ihre tiefe Trauer gespürt aber auch ihre große Liebe zu ihrem Mann Lorenzo und zu ihrer Tochter. Es tat richtig gut zu sehen, dass ihre Schwiegermutter Mercedes, die ja ihren Sohn verlor, sich so liebevoll um Cassandra und Aurora kümmert und Cassandra nicht alleine mit ihrem Verlust klar kommen muss. Cassandras Mutter lebt im Ausland und ihre Großeltern mütterlicherseits sind ihre auch keine Unterstützung. Ihr Großvater verhält sich extrem ablehnend gegenüber Cassandra und auch gegenüber seiner Tochter, weshalb diese wegging. In ihrer Spurensuche nach der geheimnisvollen Anita, der Schreiberin des Liebesbriefs, hat Cassandra nun eine Aufgabe, die sie beschäftigt und ablenkt. Unverhoffte Unterstützung erhält sie durch den neuen Chorleiter Enea, mit dem sie zwar keinen guten Start hatte, der sich aber dann als um so zuverlässiger herausstellt. Er hilft ihr nicht nur bei den Nachforschungen sondern auch mit seinen Fähigkeiten und Kenntnissen bei der Rettung des alten Weinstocks. Und so langsam beginnt Cassandra ihre Trauer zu verarbeiten und ist dann auch irgendwann bereit ein neues Leben zu beginnen! Eigentlich werden hier zwei Geschichten erzählt, die von Cassandra und Enea und die von Anita, die sich im 2. Weltkrieg in einen deutschen Soldaten verliebte. Cassandras Nachforschungen beginnen sehr schwierig aber dank einiger älterer Menschen im Ort und alten Tagebüchern des damaligen Pfarrers kann sie allmählich herausfinden, wer Anita war. Das war sehr fesselnd und ich war schnell tief in der Geschichte drin und habe sowohl mit Anita als auch mit Cassandra gefiebert. Aber was da letztendlich aufgedeckt wird, ist erschütternd und hat nicht nur mich beim Lesen sondern auch Cassandra in der Geschichte betroffen gemacht. Dennoch kommen sich Cassandra und Enea während ihrer gemeinsamen Recherchen näher und Cassandra beginnt sich sehr langsam zu öffnen. Das war sehr liebevoll und glaubwürdig dargestellt und die Romanze ist schön mitzuerleben. Valentina Cebeni hat einen gefühlvollen und lebendigen Schreibstil, der mich durch die Geschichte fliegen ließ. Die tragischen Ereignisse der damaligen Zeit, Cassandras berührende eigene Geschichte und das wunderschöne Setting in einem kleinen Ort in der Toskana bilden eine tolle Mischung für diesen Roman. Manches gegen Ende ging dann ein bisschen schnell oder war etwas zu sehr konstruiert aber insgesamt doch passend. Dieser Ausflug in die Toskana hat sich gelohnt und die Geschichte der Wildrosentöchter, die von Liebe, Verlust, Trauer und Glück erzählt, ist gute und emotionale Unterhaltung! Fazit: 4 von 5 Sternen

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Vita

Valentina Cebeni wurde 1985 in Rom geboren, doch sie trägt das türkisblaue Meer, das die Küste Sardiniens umspielt, im Herzen. Bereits seit ihrer Kindheit hat sie zwei große Leidenschaften: für mitreißende Geschichten und für das Kochen und Backen. Sie liebt es, über die Rezepte ihrer Familie die gemeinsame Vergangenheit wiederzuentdecken. "Die Zitronenschwestern" ist ihr Debüt in deutscher Sprache.

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