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Die Zeit der Rose Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20542-3

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Erschienen: 20.11.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Als 1862 die Eisenbahn Einzug auf der verschlafenen Isle of Wight hält, verspricht das moderne Transportmittel Abenteuer und neue Möglichkeiten. Aber die Inselbewohner halten an alten Werten fest – so auch die Familie Stanhope. Es ist höchste Zeit, eine gute Partie für die jüngste Tochter Eveline zu finden. Denn sie hat ihre eigenen Vorstellungen vom Leben, lernt lieber fotografieren und schwimmen, als die vornehme Dame zu spielen. Auch das Elend der Arbeiterschicht, das sie durch den Bau der Schienen kennenlernt, lässt sie nicht los. Doch der smarte und attraktive Chefingenieur Thomas Armitage will nichts von ihren Beschwerden wissen …

Heather Cooper (Autorin)

Heather Cooper wuchs im Norden Englands auf. Sie hat zwei erwachsene Kinder und lebt auf der Isle of Wight. »Die Zeit der Rose« ist ihr erster Roman.

Aus dem Englischen von Claudia Franz
Originaltitel: Stealing Roses

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20542-3

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen: 20.11.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

So richtig schön zum dahinschwelgen

Von: Märchenfee/Tiara Datum: 10.12.2017

https://www.lovelybooks.de/mitglied/Maerchenfee/

Meine Meinung:
1862 Isle of Wight: Die Eisenbahn hält Einzug, doch noch ist die Bevölkerung sehr skeptisch. Doch spätestens nach der Jungfernfahrt ändert sich dies und man erkennt den Nutzen, die das Gefährt bringt.
In der Geschichte lernen wir auch Eveline kennen, die für die damalige Zeit schon sehr moderne Ansichten hatte, nichts als gegeben hinnimmt und auch viel hinterfragt. So möchte sie z.B. einen Hilfsfonds gründen, für die Angehörigen, die ihren Partner bei einem Eisenbahnunglück verloren haben.
Auch gilt ihre ganze Leidenschaft der Fotografie, sehr zum Leidwesen ihrer Mutter, die ihre Tochter gut verheiratet wissen möchte und sie es daher sehr gerne sehen würde, wenn sie den gut situierten Charles Sandham heiraten würde.
Doch nichts liegt Eveline ferner, zumal ihr auch noch der Chefingenieur der Eisenbahn Thomas Armitage im Kopf herumschwirrt.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie ist zwar ohne besondere Höhen und Tiefen, doch das hat mir nichts ausgemacht, eine Geschichte muß nicht immer spannend sein.
Die Autorin hat einen sehr schönen, bildhaften Schreibstil, der mir das 19. Jahrhundert nahe gebracht hat und man konnte so richtig schön dahinschwelgen.
Man kann sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen, vor allem Eveline mochte ich sehr gerne, die einerseits ausbrechen möchte, ihr aber andererseits ihrer Abstammung wegen die Hände gebunden sind.
So setzt sie sich auch in manches Fettnäpfchen, doch sie hat so einen natürlichen Charme, das man ihr nichts lange verübeln kann.

Genauso wunderschön und romantisch wie das Cover, war für mich die Geschichte. Man kann richtig schön abschalten und sich auf die Personen einlassen.
Ich freue mich sehr, dass es hier einen zweiten Teil geben wird, dem ich schon sehr entgegenfiebere.

Informatives, unterhaltsames, ruhiges Sittengemälde, das die viktorianische Ära und die Lebensweise und Gedankenwelt der Menschen dieser Epoche, in den Fokus stellt

Von: Happy-End-Buecher.de- Nicole Datum: 05.12.2017

www.happy-end-buecher.de/

Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes, muss dessen Witwe, Mrs. Stanhope mit dem verbliebenen monatlichen Einkommen haushalten. Denn ihre Kinder sind gewisse gehobene Standards gewohnt und Mrs. Stanhope möchte nicht, dass ihre Kinder davon erfahren, wie nah ab finanziellen Abgrund sie sich mittlerweile befinden. Von ihren Nöten sollen auch die Nachbarn nichts zu Ohren bekommen und so werden einmal im Monat prächtige Feste im Haus gegeben. Zum Haushalt gehören neben Mrs. Stanhope und ihren Kindern, wobei die ältesten Töchter, Louise und Beatrice bereits vermählt und ausgezogen sind, Tante George und ihre Freundin nebst Hausangestellten. Eveline, die noch unvermählte Tochter, so würde es die Mutter begrüßen, sollte möglichst bald eine gute Partie machen und hat bereits einen jungen Mann aus gutem, adligem Haus im Auge, doch Eveline hat ganz andere Pläne. Sie interessiert sich sehr für die Photografie und hat das große Glück, dass ihr der nette Photograf aus dem Ort wichtiges technisches Wissen vermitteln möchte. Doch Eveline muss mit harten Bandagen mit ihrer Mutter um dieses angebotene Privileg kämpfen. Überhaupt fühlt sich die junge Frau von der strengen Etikette oftmals wie erdrückt und würde gerne freier und moderner sein.

Als Eveline eines Tages, während einer im Haus ihrer Mutter gegebenen Abendgesellschaft, auf den Chefingenieur Thomas Armitage trifft, geraten der stille, ernste Mann und die quirlige Eveline schnell aneinander. Denn Eveline begrüßt den Fortschritt, den die Eisenbahn mit sich bringt absolut nicht. Sie sieht lediglich die Verschandelung der Natur und die Nachteile für die Bewohner des Ortes. Um Eveline eine andere Sichtweise näher zu bringen, lädt Thomas, Eveline und ihre Familie zur baldigen Eröffnung der neuen Bahnstrecke ein und seltsamerweise schlägt Evelines Herz in Thomas Nähe plötzlich schneller…

Nach dem Lesen des Romans war ich neugierig geworden auf die Autorin, hatte nach dem Lesen daher ein wenig im Netz recherchiert und dabei herausgefunden, dass es sich bei „Die Zeit der Rose“, um den Debütroman der Autorin handelt, der bislang noch nicht als TB in England herausgegeben wurde; zumindest fand ich keinerlei Einträge auf Verkaufsplattformen zu „Stealing Roses“. Immerhin allerdings einen Zeitungsausschnitt, in dem Heather Cooper über ihre Autorentätigkeit erzählt. „Die Zeit der Rose“, ist ein schöner, ruhiger historischer Roman der seine Leser in die viktorianische Ära entführt. Und was mir besonders gut gefallen hat, war, wie gut es die Autorin vermochte trotz der eher spärlichen Vermittlung von fachlichem Hintergrundwissen, was die Technik der Eisenbahn anging, dennoch einen so rundum gelungenen, lebhaften Einblick in besagte Zeitepoche zu schaffen. Statt der Technik, stellte die Autorin nämlich ganz die Eindrücke und die Gedankenwelten ihrer Akteure in den Fokus.

Man konnte sich daher sehr gut in die Akteure hineindenken und ebenso gut verstehen, was der Fortschritt für sie bedeutet haben mag. Überhaupt fand ich die Einblicke in die viktorianische Ära spannend beschrieben, selbst wenn die Handlung auf das Alltagsleben der Frauen und Männer beschränkt blieb. Entfernt erinnerte mich die unaufgeregte, ruhige aber eingängige Erzählweise der Autorin, an die von Astrid Lindgren. Es mag zwar nicht allzu viel geschehen, in Evelines Heimatort; zudem wurde viel „aus dem Off“ geschildert, Dialoge etwas spärlich eingesetzt und manche der Akteure, wirkten nicht allzu facettenreich beschrieben, doch für einen Debütroman fand ich die Leistung von Heather Cooper beachtenswert. Wenn sie ihre Figuren in Zukunft noch ein wenig tiefschürfender charakterisiert, ihnen mehr aussagekräftige Dialoge auf den Leib schreibt, könnte ich mir vorstellen, dass man noch einiges von ihr lesen wird.

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