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Die digitale Bildungsrevolution Der radikale Wandel des Lernens und wie wir ihn gestalten können

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17258-9

Erschienen: 28.09.2015
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Chancen und Risiken der digitalen Bildungsrevolution

Ein Schüler erhält täglich einen auf ihn zugeschnittenen Lernplan, den ein New Yorker Rechenzentrum über Nacht erstellt. Eine Universität arbeitet mit Software, die für jeden Studenten die optimalen Fächer ermittelt, inklusive der voraussichtlichen Abschlussnoten. Ein Konzern lässt seine Bewerber in einem virtuellen Restaurant Sushi servieren, da das Computerspiel ihren Berufserfolg vorhersagt. Die Bildungsexperten Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt wissen: Das ist die digitale Zukunft des Lernens.

In ihrem neuen Buch zeigen sie, wie die vernetzte Welt nicht nur unser Bildungssystem, sondern auch unsere Gesellschaft grundlegend verändern wird, wie bisherige Bildungsverlierer neue Chancen bekommen und alte Eliten in Bedrängnis geraten. Und sie warnen: Digitale Bildung erfasst Unmengen von Daten; es droht der gläserne Lerner, der im Netz unauslöschliche Spuren hinterlässt und zum Opfer von Algorithmen und Wahrscheinlichkeiten wird.

Der Appell der beiden Autoren: Um die großen Chancen zu nutzen, den Risiken zu begegnen und international nicht den Anschluss zu verlieren, muss Deutschland die digitale Bildungsrevolution jetzt aktiv gestalten. Ein Weckruf, der unsere Gesellschaft zum Handeln auffordert.

"Digitalisierung der Bildung" - Infoseiten der Bertelsmann Stiftung mit Beiträgen zum Buch

"Die Kinder lernen 50 % mehr" - dradio.de

"Streit um digitale Bildung an Schulen" - ndr.de

»Dieses fesselnde Buch zeigt, warum wir ohne Scheuklappen nach neuen Wegen in der Bildung suchen sollten.«

Psychologie Heute, April-Ausgabe

Jörg Dräger (Autor)

Jörg Dräger, geboren 1968, gehörte zwischen 2001 und 2008 als parteiloser Wissenschaftssenator dem CDU-geführten Senat der Freien und Hansestadt Hamburg an, von 2004 bis 2006 war er zusätzlich auch Gesundheitssenator. Seit Mitte 2008 ist der promovierte Physiker Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung für den Bereich Bildung und Geschäftsführer des gemeinnützigen CHE – Centrum für Hochschulentwicklung, einer gemeinsamen Einrichtung der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz.


Ralph Müller-Eiselt (Autor)

Ralph Müller-Eiselt, Jahrgang 1982, ist mit Internet und sozialen Medien aufgewachsen. Er forscht für die Bertelsmann Stiftung, wie der digitale Wandel unsere Gesellschaft verändert, und twittert (@bildungsmann, @Bildung_Digital) und bloggt (digitalisierung-bildung.de) über die Bildung von morgen.

»Dieses fesselnde Buch zeigt, warum wir ohne Scheuklappen nach neuen Wegen in der Bildung suchen sollten.«

Psychologie Heute, April-Ausgabe

»Ein drängenderes, schlüssigeres, besser recherchiertes Buch zum Thema Bildung ist lange nicht erschienen.«

Münchner Merkur, 29.09.2015

»Das wohl relevanteste Wirtschaftsbuch dieses Herbstes [...] Die beiden Autoren, Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt, geben so konkrete Vorschläge wie bisher noch niemand.«

handelsblatt.com, 17.10.2015

»Das Buch ist ein flammendes Plädoyer für die Nutzung digitaler Techniken im Bildungswesen.«

Stuttgarter Zeitung (30.10.2015)

»Anschaulich zeigen sie, was sich ändern muss auf dem Gebiet des Lernens.«

Deutschlandradio Kultur (04.11.2015)

mehr anzeigen

eBook (epub), 5 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-17258-9

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Sachbuch

Erschienen: 28.09.2015

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Digitalisierung und Big Data im Dienst der Bildung

Von: Ulrike Rosina Datum: 10.01.2016

ulrikekommuniziert.com/

Dräger und Müller/Eiselt schildern eindrücklich, wie sich die Digitalisierung und Big Data für die Bildung in unserem Land nutzen lassen. Vorausgesetzt wir überwinden unsere Abwehrhaltung dagegen und überwinden “Standesdünkel”. Denn interessanterweise haben wir hier im Bildungssystem die gleichen Probleme wie in der freien Wirtschaft.

Lehrer bangen um ihre Jobs, anstatt die Vorteile solcher Lehrmethoden zu sehen und sich auf Veränderungen einzulassen. Vorausgesetzt, ihnen wird vorab der passende Hintergrund zum Umgang mit den digitalen Lehrmethoden und deren Anwendung intensiv vermittelt. Professoren, die begnadete Lehrer sind, bangen um ihre Reputation, wenn sie primär mit dieser Stärke arbeiten und weniger Zeit in die Forschung investieren sollen. Dafür wären andere stärker mit der Korrektur von Klausuren und Abschlussarbeiten beschäftigt. Kurz gesagt: Hierarchien werden aufgeweicht, was in unserer Gesellschaftsstruktur immer als Verlust der persönlichen Bedeutung Einzelner gesehen wird.

Lehrende nutzen ihre Stärken: Sie lehren!

Was ist so schlimm daran, wenn auch in der Lehre jeder seinen Stärken entsprechend eingesetzt wird, seine Kernkompetenzen bestmöglich ausleben kann und seine Begeisterung so an Schülern, Auszubildende oder Studierende weitergibt?

Ich bin keine Lehrerin oder Dozentin, aber ich stelle es mir bereichernd vor, zu sehen, dass den Menschen, die ich ausbilden soll, bestmöglich versorgt zu sehen und zusätzlich genug Zeit zu haben, im Einzelfall ganz individuell persönlich zu unterstützen. Dahin müssen wir kommen, wenn wir mittelfristig ein hohes Bildungsniveau in unserem Land halten wollen. Denn in anderen Ländern ist man da weniger zögerlich. Dazu kommen unzählige bildungshungrige Menschen, die dank MOOCs (Massive Open Online Courses), Online-Universitäten und Online-Lernprogrammen endlich ihren Hunger Kosten stillen können. Wenn wir nicht wollen, dass wir bildungstechnisch das Nachsehen haben, müssen wir unser Bildungssystem revolutionieren. Und zwar dringend und schnellstmöglich.

Ein Muss für alle, die mit Lehre zu tun haben

“Die Digitale Bildungsrevolution” von Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Zum einen, weil ich selbst Weiterbildung liebe und in unregelmäßigen Abständen meine Dosis brauche. Aber auch, weil ich die Anregungen und die vorgeschlagenen Wege so selbstverständlich finde. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, wie man sich diesen Ansätzen aufgrund von Prestigedenken entziehen kann oder dubioser Ängste verweigern kann.

Ein Lese-Muss für alle, die mit Ausbildung und Lehre zu tun haben.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die digitale Bildungsrevolution

Von: Melanie  aus Hiddenhausen Datum: 12.06.2016

lesezauber.net

Von diesem Buch habe ich mir viel erhofft, vor allem aber ausschlaggebende Vor- und Nachteile der globalen Digitalisierung. Alles und jeder muss heutzutage transparent sein, jedes Lebewesen ist individuell und muss auch als solches respektiert und angesehen werden. Für die meisten also nichts neues.

Letzten Endes habe ich mich nach der Hälfte des Buches nur noch hindurchgequält. Zig Wiederholungen haben mir das Lesen sehr erschwert. Grob zusammenfassend kann ich sagen, das die Kernaussage des Buches daraus besteht, dass das alte Bildungssystem verstaubt und längst nicht mehr zeitgemäß ist und die globale Digitalisierung Einzug halten muss.

Mir haben in diesem Buch die kritischen Ansätze gefehlt. Wird nicht durch zuviel Fremdbestimmung den Schülern die Verantwortung zum selbstständigen Denken genommen? Wenn einem der Weg von Kindesbeinen an bereitet wird, fällt es dem Erwachsenen nicht später schwer, in der Welt zu bestehen?

Mein Fazit
Ein interessantes Grundthema, das in meinen Augen recht lieblos gestaltet wurde. Außerdem wären weniger Seiten dank der Wiederholungen mehr gewesen.

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