Die fremde Prinzessin

Ein Geraldines-Roman 4
Historischer Roman

(9)
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Wales 12. Jahrhundert: Basilia, uneheliche Tochter einer Magd und des mächtigen Richard de Clares, wird mit fünfzehn nach Irland gebracht, wo sich ihr Vater ein bedeutendes Reich geschaffen hat. An der Seite ihrer Stiefmutter, der schillernden irischen Prinzessin Aoife, beginnt für Basilia ein neues Leben. Sie lernt das fremde, raue Land lieben, in dem die Clans sich erbittert gegen die Herrschaft de Clares‘ wehren. Als dieser seine Tochter mit einem seiner grausamen Gefolgsmänner vermählt statt mit ihrer heimlichen Liebe, dem Ritter Raymond FitzGerald, stürzt das nicht nur Basilia ins Unglück. Denn die Fehde zwischen Raymond und ihrem Vater löst blutige Unruhen im ganzen Land aus ...


Originaltitel: Die Blume Irlands
eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-20244-6
Erschienen am  16. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Rezension: "Die fremde Prinzessin" von Sabrina Qunaj

Von: Moni2506

06.05.2018

Mit „Die fremde Prinzessin“ von Sabrina Qunaj ist im April 2018 der 4. Geraldines Band erschienen, der uns diesmal an die Seite von Basilia de Clare und nach Irland entführt. Veröffentlicht wurde der Roman im Goldmann-Verlag. Irland, 12. Jahrhundert: Richard de Clare, auch Strongbow genannt, hat sich ein bedeutendes Reich in Irland aufgebaut. Um es zu sichern, holt er seine 15jährige Tochter Basilia de Clare aus Wales. An der Seite der berühmten irischen Prinzessin Aoife lernt sie das Land kennen und lieben. Schließlich vermählt sie ihr Vater aus politischen Gründen mit einem brutalen Gefolgsmann, ihre Liebe gilt allerdings dem berühmten Raymond Le Gros. Dieser ist zwar auch ein Gefolgsmann Strongbows, aber das Verhältnis der beiden ist sehr schwierig, was letztendlich sogar zu Unruhen in Irland führt. Wow, was für ein toller historischer Roman! Dieses Buch hat mich von der ersten Seite eingefangen und direkt ins 12. Jahrhundert katapultiert. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Das Kopfkino war das ganze Buch über dabei und auch meine Emotionen wurden von Anfang an angesprochen. Leider war dies die letzte Reise in die Welt der Geraldines, einem berühmten walisischen Geschlecht, das sich letztendlich auch in Irland einen Namen gemacht hat. Zu keinem Zeitpunkt im Buch wurde es für mich langweilig. Die Geschichte war spannend und interessant. Die Einblicke in die irischen Bräuche und Sitten haben mir gefallen und ich habe einige neue Dinge gelernt. Basilia de Clare ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe ihre Geschichte gerne begleitet. Es ist definitiv ein Markenzeichen der Autorin, dass es sich bei der Hauptperson um eine starke weibliche Person handelt. Basilia hat mich mit ihrer Entwicklung sehr beeindruckt. In Aoife, einer irischen Prinzessin, hat sie eine vorzügliche Lehrmeisterin gefunden. Aber auch Männer wie Gildas oder Cailech, die starke Frauen zu schätzen wissen, konnten mich für sich einnehmen. Personen, die man hassen und verabscheuen konnte, gab es in diesem Roman auch, allen voran wäre da Hervey de Montmorency zu nennen, der ein absolutes Scheusal war. Eine weitere Besonderheit der Autorin ist die Auswahl der Personen. Die meisten haben wirklich gelebt und sind historisch verbürgt inklusive der Hauptperson Basilia de Clare. Zwar ist über sie nicht so viel bekannt, so dass der Fantasie keine großen Grenzen gesetzt sind, aber auch das wenige Bekannte muss glaubhaft umgesetzt werden, was meiner Meinung nach sehr gelungen ist. Die ausführliche Recherche merkt man dem Buch auf jeder Seite an. Man spürt, dass die Autorin sich mit der Geschichte der Geraldines, Wales und Irland verbunden fühlt und ihr Herzblut mit eingeflossen ist. Dies wird gerade im Nachwort sehr deutlich, wo eine gewisse Wehmut mitschwingt, weil das Ende der Geschichte dieses Geschlechtes erreicht ist. Abgerundet wird der Roman durch Kartenmaterial, Stammbäume und ein sehr umfangreiches Personenverzeichnis. Letzteres hat mich ein bisschen erschlagen, weil es wirklich sehr viele Personen beinhaltet. Aber keine Sorge, wenn man die Geschichte liest, kommt man gut mit und bringt niemanden durcheinander. Bei den ganzen verwandtschaftlichen Verhältnissen lohnt es sich ein bisschen langsamer und genauer zu lesen, um die Zusammenhänge komplett zu verstehen. Die Autorin versteht es dennoch dies verständlich und nachvollziehbar darzulegen. Fazit: Ein sehr gelungener Abschluss der Geraldines-Reihe. Ich habe alle vier Bände dieser Reihe gerne gelesen und kann diese nur jedem Liebhaber historischer Romane empfehlen. Starke weibliche Personen, gute Recherche und überwiegend historisch verbürgte Persönlichkeiten sind ein Markenzeichen der Autorin und für mich ein weiterer Grund euch diese Reihe ans Herz zu legen.

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Die fremde Prinzessin: 3 Länder, 2 Männer, eine Prinzessin

Von: Michael Taube

04.05.2018

Beim Namen der Autorin habe ich mich auf einen historischen Roman aus dem Orient gefreut. Weit gefehlt, es ging von Wales nach Irland. Aber immerhin Mittelalter war richtig. Wir schreiben die 1170er Jahre im schönen Wales. Basilia, die uneheliche Tochter des Landesfürsten und einer Magd, zieht mit neun Jahren in das Waliser Hinterland, will sich die Mutter mit einem Schafhirten vermählt. Nach Jahren als Bastard in Schatten der väterlichen Burg erlebt sie was Heimat sein kann, was es bedeutet Familie zu haben. Nach einigen Jahren kommt aber der Vater Richard de Clares und nimmt Basilia mit in sein neues Hoheitsgebiet in Irland. Sie wird Zuschauer und zum Teil Teilnehmer der Kämpfe zwischen den normannischen Besetzern und den einheimischen Clans. Sie erkennt ihre Liebe und…, nun ja, es ist ja ein Roman. Die Autorin Sabrina Qunaj erzählt mit leichter Hand das Schicksal von Basilia und ihrer Familie. Es ist empfindsam, ohne dass es mir allzu rührselig vorkommt. Die Handlung ist spannend, das historische Umfeld glaubhaft und die Autorin schafft es, mich schnell am Leben Basilias teilzuhaben. Im Anhang erklärt die Autorin die historischen Gegebenheiten. Die allermeisten Figuren inkl. Basilia und ihre Männer sind belegt. Wenn ich diese Informationen durch ein Vorwort erhalten hätte, wäre mein Lesespaß sicher noch verstärkt geworden. Schöne Karten und ein Stammbaum sind Begleiter des Romans. Und natürlich habe ich mal wieder den letzten Band einer Romanserie erwischt. Der Roman ist aber in sich abgeschlossen und braucht kein Vorwissen zur Serie. Mein Fazit: Mal wieder eine Neuentdeckung, die sich lohnte. Sabrina Qunajs „Die fremde Prinzessin“ empfehle ich uneingeschränkt.

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Vita

Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte. Sabrina Qunaj lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark.

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